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1

Freitag, 14. August 2009, 10:11

Kein Baby von totem Ehemann

Eine Witwe, die auf Herausgabe ihrer künstlich befruchteten Eizellen geklagt hatte, ist vor Gericht gescheitert.
Die Eizellen wurden zu Lebzeiten ihres Mannes eingefroren. Bevor sie wieder eingesetzt werden konnten, verunglückte der Mann tödlich.
Da sich die Frau weiterhin ein Kind von ihrem Mann wünscht, wollte sie sich jetzt die Eizellen einpflanzen lassen.
Die Richter entschieden dagegen, die Frau wird Berufung einlegen.

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=k? !/1




2

Freitag, 14. August 2009, 21:18

Ich habe eine Weile darüber nach gedacht.

Und...bin zu dem Schluss gekommen, diese Frau handelt richtig. Sie hat ihren Mann verloren. Schon zu seinen Lebzeiten planten sie, sich ein Kind anzuschaffen. Was gibt es Schöneres auf der Welt, mit dem Partner, den man liebt ein Kind zu bekommen?

Sie möchte noch etwas von ihrem Mann haben, den sie sehr geliebt hat und der nun nicht mehr da ist. Ich finde da nichts Verwerfliches dran. Im Gegenteil ich kanns verstehen. Immerhin sind Ei und Samenzellen zu Lebzeiten des Mannes eingefroren worden. Nur weil der Mann nun nicht mehr da ist, darf sie nicht mehr?

Verstehen kann ich nicht, dass sich der Staat wieder in Dinge einmischt, die ihn gar nichts angehen. Es ist die persönliche Entscheidung dieser Frau.
%02w

alfons1249

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3

Montag, 17. August 2009, 12:55

Inwieweit ist denn dieses ominöse Institut überhaupt berechtigt der Frau ihr höchstpersönliches Eigentum zu verweigern ? ? ?

Wie schon geschrieben wurde, waren die Kinder geplant und sollten durch die Invitro-Fertilisation ins Leben gerufen werden.

Wenn der Mann nun vor der Einpflanzung der befruchteten Eizellen verstirbt ist niemand aber auch niemand in irgendeiner Weise berechtigt der Frau den gemeinsamen Kinderwunsch zu verweigern.

Das Gericht hätte nach Recht und Gesetz das Institut zur Herausgabe verurteilen müssen.

Wer weiß was für ein vergreister und vertrockneter Tatterich von Richter dieses schändliche Urteil gegenüber dieser Frau verhängt hat.

Weder dem Gesetz noch dem gesunden Menschenverstand ist hier gerecht geworden.

Wieder einmal eine Schande für die deutsche Justiz ! ! !



;V.



/5\
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Josi

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4

Montag, 17. August 2009, 22:09


Ich finde es unerhört das diese Frau kein Kind von ihrem Verstorbenen Mann haben darf.Fede Frau kann sich von einer Samenbank von unbekannten Sanespendern von deren Samen befruchten lassen.Es war doch zwischen Mann und Frau abgemachte Sache.Was steht dem denn im Wege?Typisch Bürokraten die gerne Macht ausüben.
!WR

5

Dienstag, 18. August 2009, 11:24

Es war doch zwischen Mann und Frau abgemachte Sache.Was steht dem denn im Wege?
.. ein Gesetz, das für die Frau eine Lücke hat.

Nach dem Gesetz ist es verboten, den Samen von Verstorbenen zu verwenden.
=k? !/1




alfons1249

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6

Dienstag, 18. August 2009, 11:50

Nach dem Gesetz ist es verboten, den Samen von Verstorbenen zu verwenden.




Da stellt sich nur eine Frage:



Aus welchem Jahrtausend ist dieses ***** Gesetz ? ? ?



Könnte noch von vor Cristi Geburt sein oder sogar noch älter ...




;V.
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Josi

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7

Dienstag, 18. August 2009, 14:23


Ich nehme mal an das es dem Mann wohl recht wäre wenn etwas auf dieser Erde von ihm weiterlebt.Dazu war die ganze einfriererei ja wohl gedacht.
!WR

8

Dienstag, 18. August 2009, 19:59

Aus welchem Jahrtausend ist dieses ***** Gesetz ? ? ?
.. ist noch gar nicht so alt..

Aber was mir den ganzen Tag schon durch den Kopf geht ist,
Wie ist das eigentlich geregelt, wenn jemand, der Samen gespendet hat, stirbt?

Müssen die Samenbanken in regelmäßigen Abständen überprüfen, ob alle Spender noch leben?

Und was ist mit den anonymen Samenspendern?

=k? !/1




Josi

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9

Dienstag, 18. August 2009, 20:05



Du meinst die Anonymen Spender?Glaub ich nicht die bleiben ja auch nach gebrauch der Spenden Anonym.Kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen das die nach einem Todesfall eines Spenders entsorgt werden.Aber wer weiß.Ob man das Googeln kann?
!WR

10

Sonntag, 23. August 2009, 13:24

Nach dem Gesetz ist es verboten, den Samen von Verstorbenen zu verwenden.


Wie Du Dich selber fragst, was ist mit verstorbenen Samenspendern? Werden die aussortiert?

Wenn die Frau das Kind möchte, und das verstehe ich sehr gut, dann steht es ihr zu. Vielleicht schafft sie ja durch ihre Hartnäckigkeit, das dieses Gesetz geändert wird. Es müssen sich da die Bürger mit einbringen, durch Pressemitteilungen, offene Solidarität mit dieser Frau bekunden.
%02w

11

Samstag, 8. Mai 2010, 20:44

Nun darf sie doch...

Zitat

Eingefrorene Eizellen
Witwe darf Mutter werden

Ein junges Paar wollte mittels künstlicher Befruchtung ein gemeinsames Baby bekommen. Doch noch bevor die mit dem Samen vereinte Eizelle der Frau wieder eingesetzt werden konnte, kam ihr Mann ums Leben.


Eine junge Witwe aus Neubrandenburg darf von ihrem inzwischen gestorbenen Mann schwanger werden. Das Oberlandesgericht (OLG) Rostock entschied, dass die 29-Jährige auch nach dem Tod des Ehepartners Anspruch auf zuvor künstlich befruchtete Eizellen hat.
Quelle und mehr: http://www.n-tv.de/panorama/Witwe-darf-M…icle861041.html
=k? !/1




12

Samstag, 8. Mai 2010, 21:03

Zitat

Anspruch auf zuvor künstlich befruchtete Eizellen hat.

Das ist dabei die Kernaussage.
Da die künstliche Befruchtung noch zu dessen Lebzeiten stattfand, kann von seiner 100%igen Einwilligung ausgegangen werden.
Welch schöneres Andenken gibt es denn, als ein "gemeinsames" Kind?


13

Samstag, 8. Mai 2010, 21:13

Welch schöneres Andenken gibt es denn, als ein "gemeinsames" Kind?

Ja.
Wenn ich so jung wäre, würde ich sicher auch so denken.

Aber das Kind in den heutigen Zeiten ohne Vater großzuziehen, und ihm durch die Umstände seiner Entstehung die Bürde aufzuerlegen, dass es ein Stück vom Vater weiterleben lässt..

Was ist, wenn es nicht gesund zur Welt kommt?
=k? !/1




14

Samstag, 8. Mai 2010, 21:19

Was ist, wenn es nicht gesund zur Welt kommt?

Das hätte auch mit einem noch lebenden Erzeuger passieren können.

Ich hab extra das Wort Vater vermieden, weil einige meiner Artgenossen diesen Titel einfach nicht verdienen.

15

Samstag, 8. Mai 2010, 21:23

Das hätte auch mit einem noch lebenden Erzeuger passieren können.

Natürlich..
Aber das Kind kann ja auch ein Stück Selbstzweck für die Frau sein..weißt Du, wie ich das meine..
=k? !/1




16

Samstag, 8. Mai 2010, 21:29


Wir wissen es nicht und werden es wohl auch nie wissen.

Es gibt soviele Kinder mit beiden Elternteilen, die trotzdem ein trauriges Leben führen.

Vielleicht wird diese Frau ja die beste Mutter der Welt?


17

Samstag, 8. Mai 2010, 21:41

Oder sie wird doch nicht schwanger..
=k? !/1




Josi

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18

Samstag, 8. Mai 2010, 21:51


Ich seh da auch kein problem.Es gibt auch genug Frauen die sich ein Kind aus der Samenbank holen.Das finde ich viel schlimmer als den aktuellen Fall.Die Mutter kann wenigstens dem Kind vom Vater erzählen.Die Kinder aus der Samenbank haben nur ungewißheit.

Kinder bekommen ist doch eigentlich immer zum Selbstzweck.Mann möchte sich gerne vermehren.Etwas von sich selber soll auf der Welt weiterleben .

Aber ich glaube ich weiß was Flora meint.Das diese Frau auf dieses Kind fixirt ist.Es überbehütet und ganz allein für sich beanspruchen will.Sozusagen als Schrein .In erinnerung an den geliebten Ehemann.

!WR

19

Samstag, 8. Mai 2010, 21:59

Aber ich glaube ich weiß was Flora meint.Das diese Frau auf dieses Kind fixirt ist.Es überbehütet und ganz allein für sich beanspruchen will.Sozusagen als Schrein .In erinnerung an den geliebten Ehemann.


Da ist sie weder die erste, noch wird sie die letzte sein.


20

Samstag, 8. Mai 2010, 22:01

Ja, Josi, so hab ichs gemeint.
Da ist sie weder die erste, noch wird sie die letzte sein.

Stimmt, aber schlimm für die Kinder, oder?
=k? !/1