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Von Annette Morczinek, WDR Bundesstudio Bonn
Die Folgen der Wirtschaftskrise zeigen sich auch auf der letzten Reise: Immer mehr Angehörige können die Beisetzung nicht mehr bezahlen. Die Zahl der Sozialbestattungen steigt, der Trend geht zu Billigsärgen. Bestatter sprechen mittlerweile von "preiswerter Entsorgung".
Immer häufiger, sagen Bestatter und Sarghersteller, werde die letzte Reise in einem Billigsarg angetreten. Für die Angehörigen zähle der Preis, deshalb der Verzicht auf Redner, Musik und Trauerfeier, weiß Siegfried Eckhart von der Sargmanufaktur in Wetter an der Ruhr: "Es wird eingesargt und dann geht es ab in den Ofen. Also, das ist wie Müllabfuhr für mich. Das hat nichts mehr mit Bestattungskultur zu tun."
Verzicht auf Musik und Trauerfeier
Ich weiß, daß ich nichts weiß! 
Also, ich denke ein Kostenvergleich zwischen verschiedenen Bestattern lohnt sich in jedem Fall, nur, wer macht das schon, wenn er sich um einen Trauerfall kümmern muss?Ich persönlich habe das noch nie verstanden, warum man viele tausend Talerchen so einfach dem Kollegen Buddelflink in den Rachen werfen muß
Wie denken denn Deine Angehörigen darüber?Ich halte jedenfalls von diesem ganzen zeremoniellen Bestattungs-Kokolores nichts aber auch gar nichts
Naja, da gibt es bestimmte Gesetze, die diese Möglichkeiten nicht lassen und das ist auch gut so.Von mir aus ab in die Müllverbrennung, schreddern und verkompostieren oder einsumpfen in der Biogasanlage aber dieses sinnlose rituelle Verbuddeln, was uns die geldgierigen Pfaffen eingebrockt haben, nicht, nein, nein und nochmals nein ! ! !
Hat uns das wirklich die Kirche eingebrockt, oder haben nicht von je her die Menschen Möglichkeiten gesucht, von ihren Angehörigen würdevoll Abschied zu nehmen und eine Ort des Gedenkens zu haben?.
Hier in der Gegend gibt es z.B Großsteingräber aus der Frühzeit..
Nun, begraben, Gräber ausschmücken und Hügel oder Steine aufschütten gibt es schon seit UrzeitenHat uns das wirklich die Kirche eingebrockt, oder haben nicht von je her die Menschen Möglichkeiten gesucht, von ihren Angehörigen würdevoll Abschied zu nehmen und eine Ort des Gedenkens zu haben?.
Ich weiß, daß ich nichts weiß! 
Wer seine toten Verwandten und Freunde nicht im Herzen trägt, sie nicht zu Lebzeiten in Ehren gehalten hat, für den nutzt später auch kein teures Begräbnis und "schönes" Grab
Der macht das nur "für die Leute"
Aus dem Kirchendiener der damals für das Verbuddeln verantwortlich war, die Friedhofsgärtner und später die gewerblichen Bestatter mit ihrer sauteuren Industrie
Da wär mir ein bissl kalt. Mir fällt da ganz spontan der "Friedwald" ein..Urnenwand oder Kolumbariumsfach
Kalt ist die Bestattung in einer Urnenwand oder einer Urnenpyramide nicht.Da wär mir ein bissl kalt. Mir fällt da ganz spontan der "Friedwald" ein..
Ich weiß, daß ich nichts weiß! 
.Denn es bleibt einem nichts anderes übrig,der Verstorbene muss binnen ein paar Tagen beerdigt werden.
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