Gefährliche Kampfhunde beschützen?

      Gefährliche Kampfhunde beschützen?

      Ich bin ein bisschen geknickt das ich nicht ehrlich meine Meinung zu Kampfhunden sagen darf.Letzte Woche wurden ja zwei Menschen von einem Hund Tot gebissen.Ich bin der Meinung das dieser Hund eingeschläfert werden muss.Dieser Hund hat Blut geleckt und würde es irgendwann wieder tun.Dies habe ich bei einer befreundeten Familie gesagt.Oh weia...das hätte ich tunlichst vermeiden sollen.Ich wurde von drei Personen so in die Ecke geredet.Der Hund könne doch nichts dafür.Die Hundehalter haben ihn nicht gut behandelt.Mörder würden auch nur 15 Jahre Knast bekommen.das wäre ungerecht...u.s.w. Sicher haben die Hundehalter dieses Tier nicht gut behandelt.Aber man kann ihn nicht mehr zu Menschen lassen.Wer will das Risiko eingehen ?Auch wenn der Hund sich beruhigt hat,könnte er Urplötzlich wieder einen Menschen anfallen.Nein ,keine Einsicht von meinen Freunden und deren Kindern.Sie haben selber zwei Hunde.Einen Hofhund,der früher auch jeden anbellte der die Zeitung brachte.Und seit einem Jahr haben sie einen Dackel,der im Haus sein darf..Eigentlich hat die Tochter den Dackel.Aber jeder will das sagen haben.Nun der Witz,der Hund hat das sagen.Er hat sich schon längst zum Rudelführer entwickelt und die Familie hat es noch nicht mal bemerkt.Den ganzen Abend wollte er Beachtung. Der Hund wurde nur Bepudelt.Ungestörte Gespräche waren nicht möglich.Und dann mein Fauxpas..... warum muss ich auch immer meine ehrliche Meinung sagen?! Und das in einer Demokratie.Den restlichen Abend konnte ich mir dann anhören wie beschränkt der Mensch ist.Das Tier wurde ja schlecht behandelt.Als ich dann fragte wie es denn mit dem Hund aussehe der ein paar Tage später ein 7 Monate altes Kind getötet hatte.Und dieser Hund wurde gut behandelt.Da wurde dann ganz schnell darüber weg geredet.Ich habe gedacht ich bin im falschen Film.Ich sage hier jetzt aber auch deutlich,das ich kein Hundehasser bin.Ich komme mit Hunden eigentlich gut klar.Nur einen gefährlichen Hund muss man unschädlich machen.Und ich möchte einen Hund auch nicht über den Menschen stellen.Der Samstag Abend war für mich nur noch eine Farce und unendlich anstrengend.
      !WR
      Hallo Josi,

      selbstverständlich hast Du Recht und ich gehe mit meiner Meinung, so ein gefährliches Tier einzuschläfern, konform. Ich habe mich mal vor einigen Jahren mit einer Dame, die sich mit Hunden sehr gut auskennt, über Beißattacken gesprochen. Sie sagte, wenn ein Hund die Beißschwelle überschritten hat, kann man ihm nicht mehr trauen und er gehört leider eingeschläfert.

      Die Dame ist sehr tierlieb und hat zwei gut erzogene Hunde.
      -+= Ovidia
      ​Dazu fällt mir wieder ein, eine junge Dame von 18 Jahren hatte einen
      ​großen Hund, mit dem sie aufgewachsen war, sie war mit den Hund in ihrem
      ​Zimmer allein, zog sich nackend aus und spielte mit dem Hund, was das nun
      ​für ein Spiel war, war nicht feststellbar, der Hund zerriß die junge Dame, so
      ​fand man sie am Abend als die Eltern heimkamen, sie war tot, nur wie konnte
      ​dieser Hund sowas tun, es war ihr Hund und sie hat ihn sicher nicht schlecht
      behandelt.
      :?:
      " Den Seinen gibts der Herr im Schlaf " ~k02
      Ich sehe das ebenso, daß das "menschliche" Ende der Leine eine Mitschuld an derartigen Beißattacken der Hunde trägt.
      Allerdings ist die größte Schuld in dem Wahnsinn der "Rasse"-Tier-Züchter zu sehen.
      Ich meine nicht die Züchter der vergangenen Jahrhunderte, die aus dem Wolf über eine lange Zeit die domestizierte Form "Hund" herangezogen haben, dessen einzige Unterschiede, die sich auch körperlich bemerkbar machten, in dem sinnvollen Verwendungszweck der Tiere zu sehen war.
      Dabei war aber immer der Mensch als "Leittier" im Fokus der Züchter beibehalten worden.
      Als allerdings der Hund als helfendes Gebrauchstier nicht mehr notwendig geworden war, richtete sich der Sinn der Halter auf gewisse Modeerescheinungen, zu denen auch der Hund mißbraucht wurde und auch noch wird.
      Hierbei entstanden dann solche Entartungen von Hunde-"Rassen", deren Sinn und Zweck nicht mehr nachweisbar ist.
      Widernatürliche Züchtungen, wie Mops, Französische/Englische Bullterrier bzw. -doggen, Pinscher, und andere potthäßliche Mißgeburten, die mit dem eigentlichen Ur- bzw. Nutztier "Hund" nichts aber auch gar nichts mehr zu tun haben, sind die Ergebnisse von gottgleicher Überschätzung der Züchter und Besitzer dieser armen Kreaturen.
      Bei all diesen "Modehunden" wurde nur auf Äußerlichkeiten geachtet und Wesensart als Begleiter und Freund des Menschen völlig außer Acht gelassen.
      Selbst bei menschenfreundlichen "Rassen", wie dem Golden Retriever, wurde in der extremen Masse der fast schon industriellen "Herstellung" bei massiver Nachfrage der "Tierfreunde" nicht auf die Psyche der Hunde geachtet, sodaß diese an sich friedlichen Tiere selbst für erfahrendste Halter zur Gefahr werden konnten.
      Nein, ich bin kein Hundefeind und wir hatten für eine (viel zu kurze) Zeit einen Neufundländer, den wir leider als wir in eine Stadtwohnung ziehen mußten, an einen Halter weitergeben mußten, der ihn tierfreundlicher unterbringen konnte (wir sind nämlich der Meinung, daß die Hundehaltung in der Stadt absolute Tierquälerei ist).
      Rassetierzüchtung ist in unseren Augen eine perverse Art der Tierquälerei und müßte grundsätzlich verboten werden - das trifft nicht nur auf Hunde-"Zucht" zu, sondern generell auf jegliche Tierart, die nur für die Befriedigung ihrer Halter derart grausam entstellt werden - die Auswirkungen dieses Rassenwahns der Züchter und Besitzer (das sind in meinen Augen niemals Tierfreunde) sehen wir an den imer öfter stattfindenden Ausrastern der Tiere und deren Beißattacken.

      Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


      !WQ


      !WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ

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