Nach dem Londoner Hochhaus-Brand...

      Nach dem Londoner Hochhaus-Brand...

      nachdem die letzten Glutnester gelöscht wurden erhöht si8ch die Zahl der Todesopfer ...mehr >

      So wie eine Fackel brannte das Hochhaus in der Nacht ab . Froh ist man natürlich über die "geringe" Anzahl von Toten und Verletzten in Realation zu der Bewohnerzahl (ca. 500). Aber ich befürchte das die Zahl der Toten leider steigen wird wenn man die Zimmer und Wohnungen der Brand-Ruine gründlich durchsucht.
      Keine Illusionen mache ich mir das die angekündigten "gründliche" Untersuchungen die wahren Täter ermitteln,die sich vielleicht eine goldene Nase verdient haben indem man "billigeres" Material verwendeten... Kleine entbehrliche Angestellte wird man als Täter präsentieren und die Bosse machen weiter wie gehabt...
      In Grossbritanien wird gespart.. bei der Polizei und jetzt vielleicht auch beim Brandschutz ? Hauptsache der Profit stimmt und die Aktionäre sind zufrieden,oder ?

      /g\
      Jetzt ist auch Wuppertal betroffen.

      Hochhaus wegen Brandgefahr evakuiert


      Die Stadt Wuppertal hat ein elfstöckiges Hochhaus an der
      Heinrich-Böll-Straße in Langerfeld wegen Brandgefahr evakuiert. Nach der
      Brandkatastrophe in einem Londoner Hochhaus wollten die Behörden kein
      Risiko eingehen. Alle 72 Bewohner mussten ihre Wohnungen gestern
      Nachmittag ab 16:45 Uhr kurzfristig verlassen. Wuppertals Feuerwehrchef
      Ulrich Zander sagte, diese Entscheidung sei nicht leicht gewesen.
      Menschen aus ihren Wohnungen zu holen sei immer die letzte Möglichkeit.
      Darüber sei niemand froh, im Sinne der Sicherheit gebe es aber keine
      Alternative. Bei dem Hochhaus kommen zwei Sachen zusammen, die alleine
      nicht so gefährlich wären: Das Isoliermaterial der Fassade ist
      entflammbar und die Bewohner kommen von ihren Wohnungen nur durch einen
      offenen Laubengang ins Treppenhaus. Bei einem Fassadenbrand könnte ihnen
      deshalb der Fluchtweg abgeschnitten werden. Die vergangene Nacht haben
      die Hochhausbewohner bei Bekannten verbracht oder in einer möblierten
      Wohnung von der Stadt.

      Quelle: Radio Wuppertal 107,4
      Vergebt Euren Feinden, aber vergeßt nie ihre Namen.

      J.F.Kennedy