Europas Rechte im Rückwärtsgang ?

      Europas Rechte im Rückwärtsgang ?

      Vor dieser (Stich-)Wahl in Frankreich haben die Politiker und Befürworter der europäischen Sache in vielen EU-Ländern gebangt,gehofft,ja vielleicht gebetet... Offenbar hat es geholfen : Der Pro-EU-Kandidat Macron hat den Front National von Marine Le Pen auf den zweiten Platz verwiesen...mehr >
      Nach den Niederlanden hat nun auch Frankreich den Rechtsextremen sozusagen die "rote Karte" gezeigt bzw. Flagge für Europa gezeigt. Die deutschen Rechtsextremen wie die AfD sind gerade dabei sich selber zu zerlegen ohne Zutun von "Lügenpresse" etc. so das man bald davon ausgehen kann das im September keine grössere Gefahr von dieser Partei ausgehen wird...
      Bemerkenswert ist schon der Wandel der Meinungen und Einstellungen der EU-Bürger zu Europa.Bis vor Kurzem hat man noch befürchtet das Europa durch die Rechtsextremen nach den jeweiligen Wahlen in viele kleine Nationalstaaten nach dem "Brexit"-Muster zerfallen würden.Nach den ersten Wahlen (Niederlande,Frankreich) sieht es eher danach aus das viele,viele EU-Bürger auf den europäischen Gedanken besonnen haben und die EU gestärkt aus der Sache hervorgeht...

      /g\

      Ich könnte einfach nur noch kotzen, kann aber beiweitem nicht soviel fressen, wie dazu nötig wäre.
      Wenn hier von "roter Karte für die sogenannten "Rechtsextremen geschrieben wird, ist das in Wirklichkeit ein gewaltsamer Schlag ins Gesicht der Demokratie aber die Linken Krawallbrüder wissen leider nicht, wie Demokratie überhaupt geschrieben wird.
      Sichtbar ist das zum Beispiel an den massiven Störaktionen der linksversifften Mischpoke in Köln anläßlich des AfD-Parteitages, einer völlig legitimen und vom Grundrecht der Demokratie geschützten Versammlung einer demokratisch zugelassenen Partei.
      Man kann für Frankreich und Europa nur hoffen, daß sich die Franzosen nicht genauso dämlich anstellen wie die Österreicher, die in einem zusätzlichen "Wahlgang" den rechtmäßigen Sieger dann doch nicht zum Bundespräsidenten wählen durften.
      Wenn jetzt aber schon im Vorfeld der Stichwahl großmäulig gedröhnt wird, daß sich die Verlierer der Wahl zusammenrotten würden, nur um einen völlig unbeleckten Pro-Europa-"Politiker" in undemokratischer Art und Weise ins Amt schieben zu wollen, ist dies ein total unverantwortlicher Vorgang, nur um der Kandidatin Le Pen das Recht auf den Vorsitz Frankreichs zu beschneiden.
      Das Geheule und Gehetze in den deutschen Medien ist ebenso unwürdig und jämmerlich, wie vor kurzem bei der Wahl Trumps zum Präsidenten in den USA.
      Aber nicht nur die deutsche Journaille stimmt dieses lächerliche Gejammer an, sondern etliche andere europäische Schmierblätter und Vertreter der EU-hörigen Medien beteiligen sich an dem Gehetze gegen eine demokratische Entscheidung der Franzosen und beginnen sofort mit der Beeinflussung der Wähler.
      Nachzulesen beispielsweise hier oder hier.
      Es ist zu hoffen, daß sich die Franzosen von der linken Propaganda und der Gewalt der linken Rollkommandos nicht einschüchtern lassen und am 07.Mai den politisch besseren Kandidaten, nämlich Le Pen, in ihr Amt wählen.

      Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „alfons1249“ ()

      Das es zu einer Stichwahl kommen würde war abzusehen. Ich jedenfalls habe das erwartet.
      Allerdings war auch ich erstaunt als ich heute morgen las, Marine le Pen hätte die Wahl verloren. Das steht doch noch gar nicht fest.
      Ich mag diese Frau nicht und es wäre, für Frankreich, keine gute Idee wenn sie an die Macht käme. Trotzdem, noch ist nichts geschehen und bevor die Stichwahl rum ist, sollte sich niemand ein Urteil erlauben.

      Zur Afd habe ich schon einiges geschrieben und für mich ist das keine Partei - genau so wie Die Linke.
      Ich mag Menschen nicht, die generell gegen alles sind. Da kann man Vorschläge machen und wirklich jeden zufrieden stellen ( kann man nicht, ist nur ein Beispiel ) und dann kommen Menschen von der Afd oder der Linken und meckern dagegen.
      Was soll das?
      In einer Demokratie darf man unterschiedlicher Meinung sein, soll man sogar und man darf sich zanken aber letzlich muss man zusammen arbeiten um den Menschen, die sie gewählt haben, das zu geben was sie brauchen.
      Immer nur meckern, immer nur klagen, Dinge erfinden die nicht stimmen, so schafft man keine Zufriedenheit.

      Als Gott den Mann schuf, verprach er, dass der ideale Mann
      an jeder Ecke zu finden sei.
      Und dann macht er die Erde rund.


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      Megazicke83 schrieb:

      In einer Demokratie darf man unterschiedlicher Meinung sein, soll man sogar und man darf sich zanken aber letzlich muss man zusammen arbeiten um den Menschen, die sie gewählt haben, das zu geben was sie brauchen.
      Es kann und darf aber nicht sein, daß Parteien, die von der Grundlage uralte Feinde sind, weil sie ursprünglich mal rein rechts und rein links gewesen sind, so wie es bei der CDU und der SPD der Fall war, heutzutage eine sogenannte "Koalition" bilden und den Willen der Wähler gemeinsam mit Füßen treten und ebenfalls gegen diesen Willen des Volkes die Menschen verraten und Deutschland an die Eurokraten verkaufen und damit das Land zugrunde richten.
      Das hat mit Demokratie nichts aber auch gar nichts zu tun ! ! !
      Im Übrigen kommen die heutige Linke und die AfD aus der Mitte des Volkes und als Parteien füllen sie das Machtvakuum des politischen Spektrums in der Mitte aus, weil sämtliche etablierten Parteien seit Jahren einen extremen Linksruck vollzogen haben um dem sozialistischen Gedanken des Alptraums von den sogenannten "Vereinigten Staaten von Europa" Gestalt geben zu können.
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      alfons1249 schrieb:

      Es kann und darf aber nicht sein, daß Parteien, die von der Grundlage uralte Feinde sind,

      Allein das Wort 'Feinde' finde ich schon zu krass.
      Abgesehen davon haben die Zeiten sich geändert. Wieso sollten sie sich nicht anfreunden und einen gemeinsamen Weg gehen?

      Die Spd allerdings ist, meiner Ansicht nach, nicht mehr wählbar. Die drehen ihre Meinung wie eine Fahne im Wind und das was sie sagen erinnert mich doch sehr an das Gelaber der Grünen.


      alfons1249 schrieb:

      Im Übrigen kommen die heutige Linke und die AfD aus der Mitte des Volkes und als Parteien füllen sie das Machtvakuum des politischen Spektrums in der Mitte aus

      Woher sie kommen ist nicht so wichtig, vielmehr was sie sagen.
      Ich habe viel über beide Parteien gelesen, finde wichtig sich gut zu informieren.
      Auch habe ich zugehört bei Interviews und gelesen was sie alles ändern wollen....und genau diese Dinge halten mich davon ab auch nur ein Kreuzchen bei solchen Parteien zu machen.
      Wenn ich nur die Dinge zusammen zähle, die Alexander Gauland von sich gegeben hat, bleibt mir nur das Kopfschütteln.
      SO kann man ein Land wie Deutschland nicht regieren.

      Ich war auch gegen den Euro aber nun haben wir ihn und ihn wieder abzuschaffen würde Unmengen an Geld kosten.
      Wir müssen vielmehr gucken mehr Geld im eigenen Land zu lassen und nicht jedes Land zu unterstützen. Griechenland hat Korruptionsprobleme? Gehts uns nichts an!
      Sie sollten ihre Politiker zum Teufel jagen und nicht Geld fordern welches ihnen nicht zusteht.

      Deutschland ist noch immer eine große Industrienation und das haben wir auch unserer Regierung zu verdanken.
      Würden wir endlich mal das Problem mit den gewalttätigen Zuwanderern in den Griff bekommen, wäre mehr Geld für die Dinge da, die den Deutschen wichtig sind.

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      an jeder Ecke zu finden sei.
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      |11t

      Megazicke83 schrieb:

      Wenn ich nur die Dinge zusammen zähle, die Alexander Gauland von sich gegeben hat, bleibt mir nur das Kopfschütteln.
      Was da von der AfD zum Gedankenpaket zur Bundestagswahl geschnürt wurde, sind Fakten und Forderungen, die jeder vernünftige Bundesbürger problemlos mittragen kann (muß ?).

      Megazicke83 schrieb:

      Ich war auch gegen den Euro aber nun haben wir ihn und ihn wieder abzuschaffen würde Unmengen an Geld kosten.
      Nein, das ist nur einer der dunkelschwarzen Teufel, die eifrig von den Leuten an die Wände gemalt werden, die sich am (T)Euro dumm und dämlich verdienen, denn es würde eine Unzahl an Milliarden D-Mark (die dann wieder rechtmäßiges Zahlungsmittel wäre) einsparen, weil durch das hoffentlich baldige Ende des Alptraums von den sogenannten "Vereinigten Staaten von Europa", also dieser Europäischen "Union", beispielsweise sämtliche Zahlungen an fremdländische Banken fortfallen würden.
      Aber auch nur der Wegfall des (T)Euro würde nicht viel Kosten verursachen, denn in den Tresoren der Bundesbank liegen die neuen D-Mark-Scheine und -Münzen schon lange bereit.
      Prinzipiell würde sich im internationalen Zahlungsverkehr kaum eine Änderung ergeben und das bißchen Umrechnen im Urlaub sollte man doch schon dem dümmsten Bundesbürger doch zutrauen können.


      Megazicke83 schrieb:

      Deutschland ist noch immer eine große Industrienation und das haben wir auch unserer Regierung zu verdanken.
      Ja, daß Deutschland bis zu einem bestimmten Zeitpunkt eine der führenden Industriemächte der Welt war, ist schon richtig, wobei sich die Betonung eindeutig auf "war" bezieht.
      Allerdings bei dem Übergang von der EWG in die EU, also von der sozialen Marktwirtschaft zur sogenannten "freien Marktwirtschaft" auch Raubtierkapitalismus genannt, war das das Ende dieser Wirtschaftskraft und vor allem das Ende des Nutzens, den Deutschland daraus gezogen hat.
      Deutschland ist momentan auf dem besten Weg in ein "Dritte-Welt-Land" unter der Knute der Eurokraten.
      Der größenwahnsinnigste aller Bundeskanzler, Helmut Kohl, hat mit seinem extremistischen Geltungsbedürfnis als sogenannter "Kanzler der Einheit" dem Deutschen Volk und auch der Deutschen Wirtschaft einen Bärendienst erwiesen.
      Seine Ziehtochter Angela Merkel hat zu ihren Regierungszeiten diesen Weg weiter beschritten und Deutschland politisch und wirtschaftlich in den Ruin getrieben.
      Diesen fast unaufhaltbaren Absturz kann das Deutsche Volk nur durch einen rigorosen politisch/wirtschaftlichen Kurswechsel abwenden.

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      alfons1249 schrieb:

      Was da von der AfD zum Gedankenpaket zur Bundestagswahl geschnürt wurde, sind Fakten und Forderungen, die jeder vernünftige Bundesbürger problemlos mittragen kann (muß ?).

      Die Forderungen sind gut, da stimme ich Dir zu; die Umsetzung hingegen ist nicht ernstzunehmen.
      Wer immer das tut, lebt in Fantasyland.
      Alfi, ich kann diesen nach rechts gebeugten Mist nicht ertragen.


      alfons1249 schrieb:

      Nein, das ist nur einer der dunkelschwarzen Teufel, die eifrig von den Leuten an die Wände gemalt werden

      Die Einführung des Euro war teuer und natürlich würde es genau so teuer alles wieder einzustampfen.
      Keine Ahnung ob die DM noch in den Tresoren liegen...ist auch nicht wichtig...die wird nie wieder kommen, bedauerlicherweise.
      Ich vermisse die DM bis heute.
      Oft lese ich, 'ach damals bekam man für 50 DM den ganzen Einkaufswagen voll'.
      Das ist aber eine Milchmädchenrechnung denn die Preise wären so oder so gestiegen.


      alfons1249 schrieb:

      Ja, daß Deutschland bis zu einem bestimmten Zeitpunkt eine der führenden Industriemächte der Welt war, ist schon richtig, wobei sich die Betonung eindeutig auf "war" bezieht.

      Ich denke, wir sind noch immer eine Industrienation und immer noch führend in der Welt.
      Nicht grundlos fordert die Industrie nach immer neuen Facharbeitern.
      Was hier allerdings ins Land kommt ist weit davon entfernt vom Fach zu sein. Irgendwelche jungen Erwachsenen die noch nie gearbeitet haben, keine Ausbildung vorweisen können und anstatt ihrem eigenen Land zu helfen, hier eine Straftat nach der anderen begehen.


      alfons1249 schrieb:

      Der größenwahnsinnigste aller Bundeskanzler, Helmut Kohl, hat mit seinem extremistischen Geltungsbedürfnis als sogenannter "Kanzler der Einheit" dem Deutschen Volk und auch der Deutschen Wirtschaft einen Bärendienst erwiesen.

      Beim Kohl stimme ich Dir zu. Der war ein größenwahnsinnig gewordener Mensch, der niemals 16 Jahre im Amt hätte bleiben dürfen - aber, er wurde immer wieder gewählt.
      Unter seiner Führung fiel die Mauer.
      Dass dies auch ohne ihn nur eine Frage der Zeit gewiesen wäre ist zwar klar, aber in den Geschichtsbüchern wird immer Kohl stehen.

      Meiner Ansicht nach ist Frau Merkel lange über Kohl hinaus. Ja, sie war seine Ziehtochter aber das ist sooo lange her.

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      |11t

      Wilmadu schrieb:

      Die Mauer wäre auch bei anderen Politikern gefallen,es gab keine andere Alternative.

      Das sagte ich ja. Es war nur eine Frage der Zeit.

      Wilmadu schrieb:

      Nur Kohl versprach zu viel.

      Ja, uns allen.
      Er hat die DDR quasi von den Russen gekauft. Nur..wer soll das alles finanzieren? Wir, das Völk natürlich und das ist bis heute so.

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      an jeder Ecke zu finden sei.
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      |11t

      Megazicke83 schrieb:

      Er hat die DDR quasi von den Russen gekauft.
      Nee, er hat sie praktisch mit dem Versprechen von den Amerikanern gekauft, daß er den (T)Euro einführt und diesem Moloch "EU" zustimmt.
      Sein größter Verrat am Deutschen Volk ist aber der Passus in den sogenannten Zwei-Plus-Vier-Verträgen, der die bis dato geltenden Rechte aller Alliierten für immer und ewig festschreibt und damit die Deutschland niemals die echte Chance erhält als souveräner Staat mit seinen damaligen Krigsgegnern einen völkerrechtlich verbindlichen Friedensvertrag abzuschließen.
      Ohne diese ganzen Zugeständnisse hätte Kohl nie die Erlaubnis bekommen die DDR aufzukaufen.
      Er hat damit das Ende der Existens Deutschlands eingeläutet.


      Megazicke83 schrieb:

      Nur..wer soll das alles finanzieren?
      Die angeblichen Kosten sind aber gar nicht so hoch, wie immer behauptet wird (komischerweise werden die von Jahr zu Jahr immer höher, im umgekehrten Verhältnis zu den noch lebenden Zeit- und Ereigniszeugen).
      Nur wenn man die riesigen Subventionen mitrechnet, die aber niemals in der DDR angekommen sind, kommt man auf diese utopisch großen Zahlen.
      Die Treuhandgesellschaft hat schon zugesehen und eifrig daran mitgearbeitet, daß die Gelder, die für die angebliche aber völlig unnötige "Rettung" der DDR-Wirtschaft gar nicht erst in der DDR blieben, sondern so schnell als möglich wieder zurück in die BRD flossen aber leider eben nicht in die Staatskassen, sondern in die privaten Taschen der sogenannten "Investoren", die sich durch die Abwicklung kompletter Industriezweige schön die Konkurrenz vom Leibe gehalten haben, die Märkte der DDR-betriebe übernommen hat und sich mit den guten Namen dieser Betriebe noch heute eine goldene Nase verdienen.
      Von den vollen Kassen der des Staates, der Institutionen und Organisationen, die laut Übernahmevertrag (bundesdeutsch: Einigungsvertrag) an die Bundesregierung übergeben werden mußten, spricht heute niemand mehr, sind diese Gelder doch mißbraucht worden um Kassenlöcher aufzufüllen, weil die Inhalte der BRD-Kassen klammheimlich für bestimmungsfremde Leistungen verpulvert worden (und werden).


      Megazicke83 schrieb:

      Wir, das Völk natürlich und das ist bis heute so.
      Dem stimme ich vollkommen zu, denn es ist in diesem Staate üblich, daß Gewinne nicht pflichtgemäß in die Staatskassen fließen, sondern privatisiert werden aber die riesigen Verluste die die Regierung zu verantworten hat (man denke nur zum Beispiel an die sogenannte "Energiewende", die total überflüssig war und ist), werden auf den Steuerzahler abgewälzt.
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      alfons1249 schrieb:

      Nee, er hat sie praktisch mit dem Versprechen von den Amerikanern gekauft,

      Die Russen haben Milliarden an DM ( damals gabs die ja noch ) von Deutschland bekommen. Gorbatschow und Kohl haben sich mehrfach getroffen. Ohne die Zwei hätte die Maueröffnung und der Niedergang der DDR länger gedauert.

      alfons1249 schrieb:

      aber der Passus in den sogenannten Zwei-Plus-Vier-Verträgen, der die bis dato geltenden Rechte aller Alliierten für immer und ewig festschreibt und damit die Deutschland niemals die echte Chance erhält als souveräner Staat mit seinen damaligen Krigsgegnern einen völkerrechtlich verbindlichen Friedensvertrag abzuschließen.

      Das stimmt nicht Alfi.
      Dank dieser Verträge ist Deutschland souverän und befindet sich nicht mehr im Krieg. Vorher gabs einen Waffenstillstand; dank der Verträge ist das vorbei.
      Darüber hinaus stehen die Deutschen, dank des Zwei-Plus-Vier Vertrages nicht mehr unter Besatzungsrecht. Das kann man auch gut daran erkennen, dass sowohl die Engländer als auch die Amerikaner, unser Land verlassen haben.
      Die ehemaligen Kasernen sind nun Aufnahmelager für die 'Facharbeiter'.


      alfons1249 schrieb:

      für die angebliche aber völlig unnötige "Rettung" der DDR-Wirtschaft

      Völlig unnötig war die Hilfe nicht.
      Schon zu DDR Zeiten war Hilfe aus dem Westen nötig, weshalb auch ständig Gelder von West nach Ost geflossen sind. Als die Mauer dann fiel hat man gesehen, wie ruinös das Land war, wie wenig die Regierung wirklich fürs eigene Volk getan hat.

      Über die Treuhand müssen wir uns aber nicht unterhalten. Das da so gut wie alles schief gelaufen ist, ist eine riesige Sauerei.


      alfons1249 schrieb:

      (man denke nur zum Beispiel an die sogenannte "Energiewende", die total überflüssig war und ist)

      Japp, ist sie. In Asien wackelt ein Atomkraftwerk und hier werden die Atomkraftwerke abgestellt.

      Wir können nicht genug Energie herstellen, Windkraft reicht noch lange nicht aus, genau so wenig wie Solarstrom.
      Richtig lächerlich finde ich die Menschen, die zwar gegen die Atomkraft sind, sogar dagegen demonstrieren, aber einen Honda fahren.
      Was glauben die, mit welcher Energie dieses Fahrzeug hergestellt wurde.


      Als Gott den Mann schuf, verprach er, dass der ideale Mann
      an jeder Ecke zu finden sei.
      Und dann macht er die Erde rund.


      |11t

      Megazicke83 schrieb:

      Dank dieser Verträge ist Deutschland souverän und befindet sich nicht mehr im Krieg.
      Das ist eine gezielte Falschmeldung, um dem Deutschen Volk eine bestehende Souveränität vorzugaukeln.
      Nur mal unter dem Stichwort '2+4-Vertrag' oder 'Besatzungsrechte im 2+4-Vertrag' eine Suchmaschine bemühen.
      Dazu nur mal ein paar kurze Beispiele:

      In Artikel 1 Absatz (1) definieren sie diesen Begriff:
      Dabei beschreiben sie eindeutig, daß es sich bei dem "Vereinten Deutschland" um eine Gebietskörperschaft handeln soll, die das Gebiet der früheren "Bundesrepublik Deutschland", der "Deutschen Demokratischen Republik" und ganz Berlins umfassen solle.
      Diesem Vertrag ist eindeutig zu entnehmen, daß dieses "Vereinte Deutschland" nicht souverän sein sollte.

      In dem sogenannten "2+4-Vertrag" haben sich die Besatzungsmächte lediglich auf ein neues Besatzungskonstrukt namens "Vereintes Deutschland" geeinigt.
      Ein souveräner Staat auf deutschem Boden, und damit ein Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches sollte auch hierdurch nicht geschaffen werden.

      Das Besondere an diesem Vertrag ist nun, daß das "Vereinte Deutschland" niemals hergestellt worden ist.
      Sofern es hergestellt worden wäre, hätte es sich dabei um eine Gebietskörperschaft gehandelt, und zwar mit dem in diesem Vertrag definierten Territorium und den entsprechenden Außengrenzen.
      Wie in den vorausgegangenen Kapiteln nachgewiesen, gibt es eine solche Gebietskörperschaft jedoch nicht.
      Wäre sie existent, würde heute in unseren "Personalausweisen" und "Reisepässen" stehen, daß diese von dem "Vereinten Deutschland" ausgestellt seien, und nicht von der "BRD"!
      Nicht nur, daß dieses "Vereinte Deutschland" niemals hergestellt wurde, es wurde dieser Vertrag auch von keiner der verhandelnden Seiten jemals ratifiziert, was jedoch in diesem Vertrag explizit für dessen Gültigkeit gefordert wird !!

      Da das besagte "Vereinte Deutschland" bis heute nicht existiert, hat es niemanden gegeben, der rechtmäßig die Ratifikationsurkunden hätte annehmen können, deshalb wurde der sogenannte „2+4-Vertrag“ von keiner verhandelnden Seite nach den Bedingungen dieses Vertrages ratifiziert. Er ist somit nie in Kraft getreten ! !


      Fakt ist, daß rein völkerrechtlich dieser Vertrag kein juristisch gültiger Friedensvertrag ist und in der UNO wird die Deutschland noch immer unter der Klausel 'Feindesland' geführt.

      Recht umfangreiches Material zum Thema Deutschland findest Du hier.

      Megazicke83 schrieb:

      Darüber hinaus stehen die Deutschen, dank des Zwei-Plus-Vier Vertrages nicht mehr unter Besatzungsrecht.
      Das will man uns erzählen aber es ist tatsächlich in den 2+4-Verträgen festgeschrieben, daß die Rechte der Alliierten Siegermächte völlig unangetastet weiterbestehen.
      Auch aus diesen Gründen befinden sich noch immer amerikanische taktische Atomwaffen und ihr Personal auf deutschem Boden.
      Einzig und allein das Militär der Sowjetunion ist vollständig abgezogen.


      Megazicke83 schrieb:

      Das kann man auch gut daran erkennen, dass sowohl die Engländer als auch die Amerikaner, unser Land verlassen haben.
      Das ist ebenfalls nicht ganz richtig, denn die USA betreiben noch immer Stützpunkte auf deutschem Boden.
      Wie oben gesagt, handelt es sich um atomare Angriffswaffen, die jetzt auch zum Teil noch weiter nach Osten auf polnischen Boden gebracht wurden.

      Megazicke83 schrieb:

      Schon zu DDR Zeiten war Hilfe aus dem Westen nötig, weshalb auch ständig Gelder von West nach Ost geflossen sind. Als die Mauer dann fiel hat man gesehen, wie ruinös das Land war, wie wenig die Regierung wirklich fürs eigene Volk getan hat.
      Das ist ebenfalls nicht ganz richtig, denn die Industrie der DDR hat für die bundesdeutschen Händler und Betriebe zu unvertretbar niedrigen Kosten Waren und Zulieferteile hergestellt, die kaum die Betriebskosten abdeckten.
      Und wenn Du von Geldern schreibst, die angeblich "ständig geflossen" seien, meinst Du wohl die einmaligen paar Pimperlinge, die Franz Josef Strauß bereitstellen ließ.
      Und was die Infrastruktur der DDR anbelangt, so hat die schädliche Tätigkeit der Treuhand diese doch erst zunichte gemacht.
      Allein das Gleisnetz der Deutschen Reichsbahn wurde nach der Übernahme durch die Bundesbahn um weit unter fünfzig Prozent abgebaut.
      Über diese angeblich so ruinöse DDR gibt es im Web ebenfalls genug Material und auch ausreichend Bücher, wie zum Beispiel das Buch "Abbau Ost" Mißglückte Wiedervereinigung
      von Olaf Baale.
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      alfons1249 schrieb:

      Das ist eine gezielte Falschmeldung, um dem Deutschen Volk eine bestehende Souveränität vorzugaukeln.

      Nein, ist es nicht. Du hast einige Artikel zitiert. Arikel 7 des Vertrages hast Du allerdings vergessen und dort steht, Punkt für Punkt, was ich gestern geschrieben habe.

      alfons1249 schrieb:

      Einzig und allein das Militär der Sowjetunion ist vollständig abgezogen.

      Ja, in NRW und Bayern sind noch ein paar Stützpunkte aber von einer Besatzungsmacht kann man hier nicht mehr sprechen. Sie sind einfach noch da, haben aber nichts mehr zu sagen.
      Hier in Niedersachen sind alle Briten abgezogen und die Gemeinden haben das sehr bedauert denn die Menschen haben viel Geld ins Land gebracht, haben Häuser gebaut, Kindergärten eingerichtet usw...


      alfons1249 schrieb:

      Und wenn Du von Geldern schreibst, die angeblich "ständig geflossen" seien, meinst Du wohl die einmaligen paar Pimperlinge, die Franz Josef Strauß bereitstellen ließ.

      Keine Ahnung ob Strauß Geld bereit gestellt hat aber ich weiß, es wurden Millarden von DM überwiesen, allein für den Straßenbau.
      Von Pimperlingen kann man da nicht sprechen.
      Da die DDR Oberen immer gegen die westlichen Kapitalisten gehetzt haben, hätten sie gar kein Geld annehmen dürfen...

      Vor der Maueröffnung sind dann zig Millarden DM nach Russland geflossen. Gorbatschow hat ordentlich die Hand aufgehalten.


      alfons1249 schrieb:

      Und was die Infrastruktur der DDR anbelangt, so hat die schädliche Tätigkeit der Treuhand diese doch erst zunichte gemacht.

      Ach Alfi, seien wir doch mal realistisch.
      Viele Firmen mußten geschlossen werden weil die Maschinen veraltete, russische Maschinen waren. Die haben einfach nicht effektiv gearbeitet.
      Die Treuhand hat Fehler gemacht, das ist unbestritten aber die DDR war vorher schon völlig kaputt. Ich war, im Alter von 6 Jahren, zum ersten Mal hinter der Mauer, in Ostberlin. Heute sagt man, Berlin habe alles bekommen, der Rest des Landes nicht. Ich erinnere mich noch sehr genau wie kaputt die Häuser waren, das keines gestrichen war, Fenster alt waren...usw.
      Warum mußte man viele Jahre auf einen Kühlschrank warten, auf ein Auto oder auf einen Telefonanschluß?
      Ich habe Verwandte dort, die leben noch immer da, haben das Haus inzwischen gekauft aber die erzählen oft von früher. Es gibt unzählige Dokus über die DDR, die können nicht alle geschwindelt sein.
      Wieso mußte man heiraten um eine Wohnungszuweisung zu bekommen? Wieso haben manche Familien mit 4 Personen in 19! qm gelebt?

      Viele, die damals Jugendliche waren sagen, sie hatte eine tolle Kindheit und das glaube ich unbesehen. Den Familien wurde vieles geboten, es war immer was los. Niemand will alles schlecht machen, ich sowieso nicht denn ich habe nicht dort gelebt.
      Trotzdem muss man realistisch sagen, dass die Zeiten sich gebessert haben; Reisefreiheit steht wohl ganz oben, sagen was man darf ohne angezeigt zu werden sicher auch...usw. usw. Man kann alles kaufen, es gibt keine Versorungsprobleme mehr. Ach ich könnte die Liste noch weiterführen.
      Mir liegt es fern Dich zu ärgern; Du hast sicher viele schöne Erinnerungen die ich nicht kaputt machen will.
      Ich versuche sachlich zu erzählen und wenn Du auch sachlich bist, wirst Du mir zustimmen.


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      |11t

      Sonnenbluemchen schrieb:

      Ich erinnere mich an einen Fersehbericht, in dem gesagt wurde, dass viele Firmen von den Russen geplündert wurden.

      Nach dem Mauerfall?
      Ich hab sowas auch gelesen, allerdings nach Gründung der DDR.
      Die Sowjets haben sich generell bedient.

      Ich habe eine Doku gesehen in der es um DDR Firmen ging.
      Die Leute, die schon viele Jahre dort gearbeitet hatten taten mir sehr leid. In dem Alter bekommen sie keine neue Arbeit und ihre Lebensgrundlage ist weg.
      Ich konnte aber auch verstehen, dass man die Uraltmaschinen nicht weiter nutzen konnte.

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      |11t
      Das mit der Plünderung durch die Russen ist mir neu, bedient hatten sie sich nach dem 2.Weltkrieg. Schritt für Schritt hätte man die Fabriken dem westl. Standard anpassen können.Es ging alles zu schnell.

      Viele Ostblockstaaten hätten noch Erzeugnisse weiter gekauft.Vergessen wurde hier ,die DDR hat Produkte in den Westen verkauft für wenig Geld.
      Der Nächste BItte ! ~k25
      Die Löhne waren gering, Waren wurden günstig verkauft, dafür flossen Devisen ins Land.
      Wo letztere geblieben sind? ~k08 Frag doch mal die Parteibonzen von damals.

      Wie dem auch sei, mit solchen Gegenrechnungen dreht man sich nur im Kreis und kommt nie zu einem Ende.

      Byker schrieb:

      Frag doch mal die Parteibonzen von damals.
      Im Prinzip gebe ich Dir Recht aber die Bonzen zu fragen, bringt nichts.
      Nach der Wende hat man festgestellt, daß selbst die Staats- und Regierungsbosse weitaus schlechter gelebt hatten in ihrem Ghetto, Waldsiedlung Wandlitz, als ein guter Handwerksmeister.
      Sicher waren die Löhne der "Werktätigen" weitaus geringer als die der Arbeitnehmer im Westen aber durch die extrem niedrigen Lebenshaltungskosten und der relativen Knappheit von überflüssigen Luxusgütern war der Spareffekt für die Menschen auch maximal.
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      Wilmadu schrieb:

      Schritt für Schritt hätte man die Fabriken dem westl. Standard anpassen können.

      Scheinbar konnte man das nicht.
      Klar, man hätte noch mehr Geld investieren können um die völlig maroden Gebäude zu sanieren und alle Maschinen auszutauschen.
      Das hat sich aber nicht gerechnet, daher die Schließung.

      Es ging alles zu schnell; da gebe ich Dir Recht. Viele Bürger wollten das damals aber genau so haben, auch viele DDR Bürger.
      Darüber gibts tolle Dokus, die ich gesehen habe.


      alfons1249 schrieb:

      und der relativen Knappheit von überflüssigen Luxusgütern

      Och Alfi...überflüssige Luxusartikel.... :D Kühlschränke sind also Luxus....Kaffee ist also auch Luxus....( abgesehen von Egons Kaffeegemisch welches die Maschinen verstopfte ).

      Die Planwirtschaft hat nicht funktioniert, die vielen Subventionen konnte der Staat sich nicht leisten.
      DAS war ein Riesenproblem....und hat letzlich für die Unzufriedenheit der Menschen gesorgt....
      Ganz abgesehen davon, das sie eingesperrt waren aber das ist ein anderes Thema.

      Als Gott den Mann schuf, verprach er, dass der ideale Mann
      an jeder Ecke zu finden sei.
      Und dann macht er die Erde rund.


      |11t

      Megazicke83 schrieb:

      Scheinbar konnte man das nicht.
      Klar, man hätte noch mehr Geld investieren können um die völlig maroden Gebäude zu sanieren und alle Maschinen auszutauschen.
      Das hat sich aber nicht gerechnet, daher die Schließung.
      Nein, man hätte alle Betriebe in überschaubarer Zeit auf den neuesten Stand bringen können, viele hatten dieses Niveau schon aber man wollte eben nicht.
      Man hätte die Subventionen doch nur anwenden müssen, was allerdings in vielen Fällen nicht getan wurde.
      Es wurden Strohmänner der gleichen bundesdeutschen Industrie als sogenannte "Investoren eingesetzt, die aber nichts anderes taten, als die Betriebe "abzuwickeln" (auf gut deutsch: platt zu machen).
      Die (bundes)staatlichen Gelder flossen einfach nur zurück in den Westen zusammen mit den Gewinnen aus den Maschinen- und Kundenverkäufen.
      Die Immobilien konnte man sich dann für 'n Appel und 'n Ei unter den Nagel reißen.
      Ein paar Rosinen hatten sich die Leute schon herausgepickt, die teilweise heute noch existieren und riesige Gewinne abwerfen.
      Andere wurden einfach nur vernichtet, wie schon desöfteren geschrieben wurde.

      Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


      !WQ


      !WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ