New York : Pendlerzug rast in Prellbock

      New York : Pendlerzug rast in Prellbock

      ...das Zugunglück in New York ähnelt dem in einem Actionfilm ,wo ein ungebremster Zug selbst die Bahnhofshalle zerstörte... mehr>
      Zugungücke passieren leider Gottes immer wieder,aber mit fortschreitender Technik bleibt vielerorts der grosse Knall aus - ein Glück ! - Anderseits hat man bei der Schilderung des Unfalles den Eindruck das hier keine Sicherheitstechnik eingesetzt wurde um den grossen Knall zu vermeiden (automatische Zugstoppung etc). Wie geht das eigentlich,das das HighTec-Land USA immer die fortschrittlichste Technik rausbringt,aber in Sicherheitstechniken was die Bevölkerung angeht ganz stark hinterher hinkt ? Ist den USA ihre Bevölkerung nicht soviel wert ?

      /g\
      Mal eine Gegenfrage.
      Eure PC laufen immer fehlerfrei?
      Nicht eine einzige Störung, oder eine Fehlermeldung?
      Vertraut ihr tatsächlich immer und überall der Technik?
      Noch nie eine Ampelkreuzung gesehen, an der alle Ampeln ohne Funktion waren?
      Nachts sind alle Strassenlaternen eingeschaltet?

      Flugzeuge stürzen immer aufgrund menschlichen Versagens ab, niemals wegen eines technischen Defekts?

      Byker schrieb:

      Mal eine Gegenfrage.
      Eure PC laufen immer fehlerfrei?
      Nicht eine einzige Störung, oder eine Fehlermeldung?
      Vertraut ihr tatsächlich immer und überall der Technik?

      Fehlermeldungen sind eigentlich das Anzeichen schlechthin das sich das jeweilige System selbst überwacht und Meldung macht wenn im "Betrieb" was schief läuft bis hin im äussersten Notfall die eigenständige Abschaltung, teilweise oder auch das ganze System, durchzuführen.
      Fehler,Fehl-Funktionen aus technischen Gründen oder menschliches Fehlverhalten wird es immer wieder geben und ich glaub` nicht das es das perfekte System gibt das gegen alle Art Fehler gewappnet ist... Aber es muss erst einmal ein "System" vorhanden sein.Der Totmannsknopf ,der die automatische Zugstoppung einleitet,wenn der Lokführer diesen nicht regelmässig drückt gehört eigentlich zur Grundausstattung einer jeder Bahn etc. Auf diese Grundausstattung müssten sich doch eigentlich in New York die Pendler die diese Züge jeden Tag besteigen verlassen dürfen,oder ?
      Anderes Beispiel sind die elektrischen Freileitungen und Transformatoren an Telegraphenmasten in der Stadt die dann regelmässig von Tornados,Hurrycans runtergeholt werden und ganze Landstriche ohne Strom sind...
      Mag sein das Amerika die besten Computer und Smartphones bauen,aber in Bezug der technischen Sicherheit ihrer Bevölkerung miese Noten bekämen...

      /g\

      Sonnenbluemchen schrieb:

      Ich bin jedenfalls froh, nicht in den USA zu wohnen. Diese Freileitungen würden mir Angst machen.


      ...am Wochenende - beim Hurrikan "Mathew" - hat man es wieder gehört das wieder ganze Landstriche ohne Strom waren und dabei hat sich der Hurrikan schon zum kleinen Tropensturm abgeschwächt... Was ich nicht verstehe ist,wenn die grossen Highways gebaut werden,warum kann man da nicht gleich ein paar Erd-Stromkabel mit einbauen ? So fliegen beim jeden etwas stärkeren Sturm die Trafos von den Masten und viele Haushalte haben keinen Strom...Super,wenn man keine andere Energiequelle zum Kochen etc. hat..

      /g\

      Norle schrieb:

      Sonnenbluemchen schrieb:

      Ich bin jedenfalls froh, nicht in den USA zu wohnen. Diese Freileitungen würden mir Angst machen.


      ...am Wochenende - beim Hurrikan "Mathew" - hat man es wieder gehört das wieder ganze Landstriche ohne Strom waren und dabei hat sich der Hurrikan schon zum kleinen Tropensturm abgeschwächt... Was ich nicht verstehe ist,wenn die grossen Highways gebaut werden,warum kann man da nicht gleich ein paar Erd-Stromkabel mit einbauen ? So fliegen beim jeden etwas stärkeren Sturm die Trafos von den Masten und viele Haushalte haben keinen Strom...Super,wenn man keine andere Energiequelle zum Kochen etc. hat..

      /g\


      Ich habe gelesen, dass 1 Million Haushalte ohne Strom waren.
      Vergebt Euren Feinden, aber vergeßt nie ihre Namen.

      J.F.Kennedy

      Norle schrieb:

      Was ich nicht verstehe ist,wenn die grossen Highways gebaut werden,warum kann man da nicht gleich ein paar Erd-Stromkabel mit einbauen ?

      Weil es Geld kostet!

      Seit die Stromversorgung in den späten 90er Jahren dereguliert wurde, sind die privaten Stromfirmen radikal auf Gewinmaximierung getrimmt worden. Um Marktanteile zu gewinnen, wurde vielerorts ein beinharter Preiskrieg entfacht. Dies wiederum verhinderte, dass die Netzbetreiber in ihr eigene Kabelnetz investierten, es erneuerten oder überschüssige Kapazitäten vorhielten. Solche Kosten konnte und wollte sich plötzlich niemand mehr leisten.
      Quelle: Spiegel Online

      Es ist ja nicht damit getan, die Stromkabel einfach in der Erde zu verbuddeln.
      Da müssen extra Kanäle für angelegt/verlegt werden, die ein vielfaches an Kosten verursachen, was ein paar simple Strommasten kosten.
      Und um bei einer Störung im Netz den Fehler zu lokalisieren, ist es einfacher/kostengünstiger, die oberirdischen Leitungen abzufahren, als alle paar Kilometer eine Zugangsstelle für die unterirdischen Stromkabel zu schaffen.
      Diese Investitionskosten kriegen die Netzbetreiber durch die Strompreise nie wieder rein.

      Wohlgemerkt, Netzbetreiber und Stromanbieter sind zwei verschiedene Gesellschaften!

      Der Stromanbieter (privat) will Kunden gewinnen, indem er den Strompreis niedrig hält.
      Und nur aus diesen Einnahmen kann er den Netzbetreiber bezahlen.

      Der Netzbetreiber (staatlich) darf den Preis aber nicht, bzw. nur in sehr geringem Maße angleichen.
      Und wenn er das tut/tun darf, dann muß der Anbieter den Endverbraucher-Preis ebenfalls erhöhen, was ihn Kunden kosten kann und wahrscheinlich auch wird.

      Wenn der Endverbraucher vor der Wahl steht, Strom bei Anbieter "A" für 10 Cent/KWh, oder Strom von Anbieter "B" für 20 Cent/KWh zu beziehen, für was entscheidet er sich wohl?
      Der Netzbetreiber bräuchte aber vom Anbieter ~1,00 Dollar/KWh um das Netz zu modernisieren.

      Man braucht doch bloß mal hier in D die Stromanbieter eon, yellow Strom und Co zu vergleichen.
      Die unterbieten sich doch auch mit ihren Endverbraucher Preisen.
      Nur gut, dass hier in D alles reguliert und nicht dereguliert wird.

      :S