Illegales Straßenrennen : Raser töten unbeteiligten Autofahrer

      Ja aber lebenslänglich sollte auch wirklich den Rest des Lebens bedeuten....jedenfalls bei Mördern, Vergewaltigern und Kinderschändern.
      Das 'lebenslänglich' nur 15 Jahre bedeutet, bedeutet auch, dass die Täter die sogenannte Halbstrafe beantragen können und dann sind sie nach 8 Jahren wieder draußen.
      Ausnahme: Es wird die besonderen Schwere der Schuld festgestellt.

      Als Gott den Mann schuf, verprach er, dass der ideale Mann
      an jeder Ecke zu finden sei.
      Und dann macht er die Erde rund.


      |11t

      Sonnenbluemchen schrieb:

      Lore, 60 Jahre dürfte er sich nicht mal ein Knöllchen leisten. Ich finde, das beruhigt den Bleifuss ungemein.


      ...glaube ich kaum da man diesen Typen nicht mit rationalen oder realen "Sachen" kommen kann. Die sind wie auf Droge ... DauerDroge und sind daher gegen normale, logische Einwände uneinsichtig...

      Und die Anwälte hauen sie schon aus den Verstössen gegen die Bewährungslagen heraus...

      /g\

      Norle schrieb:

      Sonnenbluemchen schrieb:

      Lore, 60 Jahre dürfte er sich nicht mal ein Knöllchen leisten. Ich finde, das beruhigt den Bleifuss ungemein.


      ...glaube ich kaum da man diesen Typen nicht mit rationalen oder realen "Sachen" kommen kann. Die sind wie auf Droge ... DauerDroge und sind daher gegen normale, logische Einwände uneinsichtig...

      Und die Anwälte hauen sie schon aus den Verstössen gegen die Bewährungslagen heraus...

      /g\


      Du meinst einmal Bleifuss, immer Bleifuss ? Könnte schon sein.
      Vergebt Euren Feinden, aber vergeßt nie ihre Namen.

      J.F.Kennedy

      alfons1249 schrieb:

      Aber die Rechtsverdreher der Verteidigung haben schon gemeint, daß sie für diese mörderischen Deppen in Revision gehen wollen.

      Das müssen sie sogar, dafür werden sie bezahlt!
      Ausserdem ist die Frist, um in Revision zu gehen kürzer, als die Frist des Gerichts, die Urteilsbegründung zu liefern.


      alfons1249 schrieb:

      Wobei dieses "Lebenslänglich" für Mord im Endeffekt auch nur so um die fünfzehn Jahre bedeutet.

      Nicht "um die 15 Jahre", sondern mindestens 15 Jahre!


      Sonnenbluemchen schrieb:

      Unser Rechtssystem ist sehr seltsam. Aus einem Mord wird plötzlich ein Totschlag in minder schwerem Fall.

      Ist ja auch richtig, denn für Mord braucht es "niedere Beweggründe, Heimtücke und Hinterlist".
      Wie man das bei einem Autoraser anwenden kann, war mir von Anfang an schleierhaft.


      Megazicke83 schrieb:

      Das 'lebenslänglich' nur 15 Jahre bedeutet, bedeutet auch, dass die Täter die sogenannte Halbstrafe beantragen können und dann sind sie nach 8 Jahren wieder draußen.

      Ich sags gerne nochmal, eine lebenslange Haftstrafe in D bedeutet mindestens 15 Jahre Haft.
      Erst dann kann ein Antrag auf Aussetzung der weiteren Haft gestellt werden.
      Und ein rechtskräftig zu lebenslanger Haft verurteilter Mörder kann auch keine "Halbstrafe" beantragen.


      Sonnenbluemchen schrieb:

      In Amerika heißt lebenslänglich auch lebenslänglich.

      Heißt es nicht!
      Auch in den USA gibt es für Mord eine Mindestdauer.
      Im Gegensatz zu D allerdings auch eine Höchstdauer.
      Deshalb können die da drüben auch für 3 Morde 3 x Lebenslänglich bekommen.

      dampf03.gif

      Byker schrieb:

      Ist ja auch richtig, denn für Mord braucht es "niedere Beweggründe, Heimtücke und Hinterlist".
      Wie man das bei einem Autoraser anwenden kann, war mir von Anfang an schleierhaft.
      Das befinde ich als ganz und gar nicht "richtig" ! ! !
      Bei diesen Individuen ist es völlig normal immer von Vorsatz auszugehen.
      Und die Begehung einer Tat im Zusammenhang mit einem illegalen Rennen mit einem hochgefährlichen Instrument, was ein Auto nunmal eindeutig ist, kann man nicht als "Totschlag im minderschweren Fall" verurteilen wollen.
      Was ich übrigens ebenso sehe, wenn es um Mord an einem Kind handelt, denn diese Tat kann und darf man niemals als Totschlag abwerten, denn hier sind sämtliche Bewertungen für einen eindeutigen Mord gegeben.
      Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


      !WQ


      !WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ

      Byker schrieb:

      Und ein rechtskräftig zu lebenslanger Haft verurteilter Mörder kann auch keine "Halbstrafe" beantragen.

      Doch, kann er. Lebenslang bedeutet 15 Jahre - es sei denn die Schwere der Schuld wird festgestellt, dann sind es 25 Jahre.
      Beim 'normalen' Lebenslänglich können die Täter, nachdem sie die Hälfte der Zeit, bei guter Führung und Prognose, verbüßt haben, die Halbstrafe beantragen und viele Gefangenen bekommen diese auch.


      Byker schrieb:

      Auch in den USA gibt es für Mord eine Mindestdauer.

      Richtig. Sie können natürlich auch 3 Mal lebenslänglich bekommen und dann kommen sie nie wieder raus.
      Auch gibt es Fälle, in denen die Täter zu 3000 Jahren Haft verurteilt wurden und was das bedeutet versteht sich von selbst.


      alfons1249 schrieb:

      Was ich übrigens ebenso sehe, wenn es um Mord an einem Kind handelt, denn diese Tat kann und darf man niemals als Totschlag abwerten,

      Du sprichst sicher von dem kleinen Jaden, der aus Mordlust getötet wurde - soweit man bisher weiß.
      Dieser Täter wird niemals lebenslänglich bekommen denn er ist ein Jugendlicher. Das bedeutet, selbst wenn man ihm den eiskalten Mord nachweisen kann, wird er maximal 10 Jahre bekommen denn das ist die Höchstrafe im Jugendschutzgesetz.
      Sollte man ihm nachweisen können, dass er wirklich eiskalt ist, keine menschlichen Neigungen hat und potentiell gefährlich ist, kann man ihn in Sicherungsverwahrung stecken. Die kann, u.U. ein Leben lang andauern.
      Bei unseren Psychologen und den vielen Hilfen, die diese Täter bekommen, rechne ich damit aber nicht.

      Als Gott den Mann schuf, verprach er, dass der ideale Mann
      an jeder Ecke zu finden sei.
      Und dann macht er die Erde rund.


      |11t

      Megazicke83 schrieb:

      Doch, kann er. Lebenslang bedeutet 15 Jahre - es sei denn die Schwere der Schuld wird festgestellt, dann sind es 25 Jahre.
      Beim 'normalen' Lebenslänglich können die Täter, nachdem sie die Hälfte der Zeit, bei guter Führung und Prognose, verbüßt haben, die Halbstrafe beantragen und viele Gefangenen bekommen diese auch.

      Woher Du nun wieder Deine ominösen 15 und 25 Jahre her hast, bleibt wohl immer im Schleier der Glaskugel verborgen.
      Schau doch einfach mal ins deutsche Strafrecht.

      Unter einer lebenslangen Freiheitsstrafe versteht man in Deutschland einen Freiheitsentzug auf unbestimmte Zeit – mindestens aber 15 Jahre. Danach kann der Strafrest zur Bewährung ausgesetzt werden (§ 57a StGB).
      [...]
      Die lebenslange Freiheitsstrafe wird in § 38 Abs. 1 StGB als Ausnahme der zeitigen Freiheitsstrafe definiert, da ihre Dauer unbestimmt ist.
      [...]
      Die Sicherungsverwahrung ist formal keine Freiheitsstrafe, kann jedoch für einen Verurteilten einen lebenslangen Freiheitsentzug bedeuten.
      [...]
      Die Unterbringung in der Sicherungsverwahrung ist grundsätzlich unbefristet, was nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 5. Februar 2004 im Einklang mit der Verfassung steht.


      Ist gar nicht so schwer zu begreifen.

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