Börsen weltweit auf Talfahrt

      Börsen weltweit auf Talfahrt

      Es ist mehr als eine Korrekturbewegung...focus.de/finanzen/boerse/boers…us-aktien_id_4206069.html mehr >

      .das die Aktienkurse zu letzt den reinen Spekulationsgrad wiederspiegelten war auch em Nicht-Börsianer klar..Wenn negative Markt-Nachrichten keine negative Reaktion des Aktionkurs zur Folge hatte wusste man das der Aktienkurs alles andere als den "wahren" Marktwert wiederspiegelten...Durch die Flutung des Marktes mit "billigen" Geld durch die Notenbanken (EZB,FED etc) nach der Finanzkrise ist zuviel Geld im System,die Inflation auf niedrigsten Stand und Sparer bekommen nichts fürs Gesparte.. Was hat man mit dem vielen,vielen "billigen" Geld gemacht ? Der Euro ist alles Andere als eine harte Währung - beabsichtigt sagen manche Banker.. Ist es denn auch Absicht das die Preise,Inflation etc. alle den "Bach runtergehen" ? Oder ist es wieder einmal so das man sich an den Finanzmärkten verzockt hat und wir Normalos sollen wieder die Suppe auslöffeln ???


      /g\

      Emerald Isle schrieb:

      Zitat von »Norle«
      die Inflation auf niedrigsten Stand


      Das ist doch gut.
      Um Stabilität für Euro und in der Euro-Zone zu garantieren liegt eine Inflationsrate von 2,0% zu Grunde,die nun seid längerem weit unterschritten wird...Wenn die Rahmenbedingen nicht mehr stimmen wird die Stabilität auch irgendwann einbrechen...Die Angst vor Deflation oder Rezession ist jedenfalls gegenwertig...

      Flora schrieb:

      Zitat von »Norle«
      Was hat man mit dem vielen,vielen "billigen" Geld gemacht ?


      Investiert, expandiert, Arbeitsplätze geschaffen und den Rest schlichtweg ausgegeben oder auch .. verbraten.
      Wenn dies alles so geschehen wäre hätten wir jetzt kein Abschwung oder ein Einbruch der Konjunktur zu befürchten. Die optimistische Hoffnung geht dahin das es den Arbeitsmarkt nicht erreicht aber wenn es schlimm kommt gehen die Arbeitslosenzahlen wieder nach oben... Nein,das "billige" Geld ist in Spekulationen in Aktien geflossen...Wir hatten doch die Lage das man zuviel Geld im "System" hatte und mannicht wusste wohin mit soviel Geld... Und nun ist da wieder einmal ein Spekulations-Blase geplatzt....

      Flora schrieb:

      Zitat von »Norle«
      Ist es denn auch Absicht das die Preise,Inflation etc. alle den "Bach runtergehen"

      Sicher doch.
      Im Lande der "Geiz ist geil" Mentalität kann nichts "billig" genug sein. Sogar die Aktie
      Nur das die immer mehr fallenden Preise kein Ergebnis von Angebot und Nachfrage der Marktsituation ist sondern das Ergebnis des Verfalls der Stabilitätskriterien der Euro-Zone...



      /g\

      Norle schrieb:

      Wenn dies alles so geschehen wäre hätten wir jetzt kein Abschwung oder ein Einbruch der Konjunktur zu befürchten.


      Die jetzige leichte Krisenstimmung ist auch auf die Vorkommnisse in der Ukraine und die Reaktionen von Putin zurückzuführen.
      Verschiedene Branchen, unter anderem Maschinenbauer und Landwirtschaft können deshalb einen Teil ihrer Produkte nicht mehr in Rußland absetzen.

      Norle schrieb:

      Nur das die immer mehr fallenden Preise kein Ergebnis von Angebot und Nachfrage der Marktsituation ist sondern das Ergebnis des Verfalls der Stabilitätskriterien der Euro-Zone...


      Bei Erdöl ist zur Zeit das Angebot deutlich höher als die Nachfrage, bei Agrarprodukten ebenso.
      Die niedrigen Kartoffel- und Apfelpreise, sowie die Preissenkungen bei Zucker und Molkereiprodukten sollten eigentlich jedem aufgefallen sein und spiegeln die Marktsituation recht gut wieder.
      Atypisch ist das was Aldi macht .. ~k10
      =k?
      Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts.

      !/1

      Flora schrieb:

      Die jetzige leichte Krisenstimmung ist auch auf die Vorkommnisse in der Ukraine und die Reaktionen von Putin zurückzuführen.
      ..man kann nicht alles auf die Ukraine,Putin etc. schieben... es ist schon ein gehöriger Teil "hausgemacht" ..man sich selbstgefällig auf seinen Lorbeeren ausgeruht und jetzt zieht Spanien -einst Sorgenkind - mit Deutschland gleich ... Und die Prognose zur deutschen Untätigkeit läuft dahin das uns auch Frankreich in ein zwei Jahren überholt... Solange werden solche "Durchhalteparolen" a`la Putin noch halten...


      /g\


      und jetzt zieht Spanien -einst Sorgenkind - mit Deutschland gleich


      Eine Schlagzeite der "Welt". Naja ~k29

      Ein Vergleich von Äpfel und Birnen.
      Auf das Finanzklima bezogen.

      In Deutschland "pfui", in spanien "hui", und das, wo doch Aktienspekulation das übelste vom üblen ist.

      Nun denn ~k38
      =k?
      Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts.

      !/1

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Flora“ ()

      Die Börsenkurse und sämtliche Indexe reagieren schon seit Jahrzehnten nicht mehr nach Angebot und Nachfrage, weil dort mit "Werten" gehandelt wird, die keinerlei materiellen Hintergrund haben, eben nur hohle, leere und praktisch wertlose Papiere und seit einiger Zeit nur noch Bits und Bytes verkörpern.
      Gewinne und Verluste geschehen nur noch im Computer, in einer Geschwindigkeit und in einer Kürze der Zeit, in der noch nicht einmal ein Gramm Ware bewegt oder ein Milliwatt Leistung erbracht wurde.
      Die Börsen haben schon lange nichts mehr mit der Warenwirtschaft zu tun und auch nicht mit der wahren Wirtschaft, denn sämtliche Anstiege und Abfälle an den Börsen geschehen nur noch auf Zuruf von Spekulanten und/oder dem berühmt/berüchtigten Sack Reis, der in China umfällt.

      Mit den Preisen für
      den Verbraucher haben die Börsen nichts mehr zu tun und auch hier wird
      nicht mehr allzuviel durch Angebot und Nachfrage geregelt.

      Garantiert ändert sich da
      nichts mehr auf Angebote und Nachfragen von Waren und/oder Leistungen
      .

      Flora schrieb:

      Die niedrigen Kartoffel- und Apfelpreise, sowie die Preissenkungen bei Zucker und Molkereiprodukten sollten eigentlich jedem aufgefallen sein und spiegeln die Marktsituation recht gut wieder.
      Diese Marktsituation ist aber nicht ausschlaggebend für die momentanen Preissenkungen, sondern sind dem immer extremer werdenden Konkurrenzkampf der Supermarkt- und Discounterketten zu "verdanken" - die Erzeuger haben da zum einen keinerlei Vorteil zu erwarten und bleiben auch so völlig unbeteiligt, höchstens dem Großhandel fallen ein paar Prozente mehr Gewinn zu.


      Flora schrieb:

      Die niedrigen Kartoffel- und Apfelpreise
      Häääääh ? ? ? ? - Doch allerhöchstens die Importwaren . . . wenn überhaupt.

      Flora schrieb:

      die Preissenkungen bei Zucker und Molkereiprodukten
      Entgegen allen larmoyanten Geschrei der Bauern über eine schlechte Ernte im Allgemeinen und Kartoffeln und Rüben im Besonderen hat sich doch herausgestellt, daß gerade Zuckerrüben in diesem Jahr einen überduchschnittlichen Ertrag erbracht haben.
      Dem gegenüber steht ein Bericht über die Zuckerindustrie, wo zu lesen war, daß Nordzucker 70% Gewinneinbußen verzeichnete und Südzucker etwa 40%.
      Was soll denn dann werden, wenn in drei Jahren die EU-Zuckermarktordnung endet und in noch größeren Maße Importe der Deutschen Zuckerindustrie und vor allem den Zuckerrübenbauern, die schon seit Jahren unter den Bestimmungen der EU leiden müssen, noch mehr Gewinneinbußen drohen ? ? ?
      Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


      !WQ


      !WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ