Krim-Krise spaltet den Westen

      Krim-Krise spaltet den Westen

      Kein einheitliches Vorgehen auf Seiten der westlichen Diplomaten ...mehr >

      ..die Kisen-Diplomatie von USA und EU sind mal wieder im "Einsatz"..und man ist sich wie so oft nicht einig was man will..Putin auf der Gegenseite scheint mal wieder dem Westen gezeigt zu haben wo`s lang geht...Ob Syrien oder jetzt Ukraine Putin scheint "Narrenfreiheit" zu geniessen. Selbst Alt-Kanzler Schröder kritisiert die EU und hält sich mit Kritik an Putin zurück...Immer scheint es so zu sein das die Diplomaten des Westen nichts anderes sind als Zaungäste ...Innere Angelegenheiten etc. und Putin mitten drin...Man kann es einfach nicht glauben bei der Menge an Daten,Informationen die z.Bsp. die NSA weltweit gesammelt hat oder hatte das man nicht wusste was Putin vor hatte aber wusste was Tante Liesbet in ihrer Email an Onkel Dagobert geschrieben hat... ist ja auch wichtig,oder ?..

      /g\
      Ich finde, wir sollten uns da raushalten und zwar komplett.
      Haben wir nicht schon genug Probleme im eigenen Land, müssen wir uns überall einbringen bzw. einmischen?

      Als Gott den Mann schuf, verprach er, dass der ideale Mann
      an jeder Ecke zu finden sei.
      Und dann macht er die Erde rund.


      |11t
      ganz so simpel wie du es darstelltst, Norle, ist es nicht.Zunächst einmal ist D-land von Russland abhängig, sie beziehen 40% des Gasbedarfs von Putin, wenn dieser den Hahn zudreht gehen die Oefen insbesonders in den Industrien aus.NSU ist bei weitem nicht so erfolgreich in Russland, deren Geheimdienst hat offenbar bessere Fähigkeiten als der deutsche.Die EU ist wirtschaftlich an die Ukraine interessiert obwohl dieses Land mehr als bankrott ist.Die Top ten der reichsten Ukrainer haben sich bereits abgeseilt,Nr.1 Rinat Achmetov hat sein Domizil in London aufgeschlagen, die anderen leben in der EU, in Oesterreich, dank alter Verbindungen, gewisse Bürger von Wien waren ihnen behilflich die unsichere Ukraine zu verlassen.

      Grundsätzlich geht es darum das die bankrotte Ukraine sich der EU zuwenden will, was natürlich entgegen allen Interessen des Kremls ist, zumal ein Teil der Ukraine, die Krim, vornehmlich von Russen bewohnt wird.Ebenso ist Sewastopol der grösste Marine Stützpunkt Russlands am Schwarzmeer, diesen wird Putin nie aufgeben, eher einen Krieg mit der Ukraine in Kauf nehmen.Die Auswirkungen sind nicht abzuschätzen, und wenn jetzt nicht die neuen Machthaber in Kiew die richtigen Entschlüsse fassen, meint die Krim aufzugeben, dann haben wir den Salat.Da können Obama und Kelly noch so drohen, das wird Putin nicht beeinflussen, in keinster Weise.Er ist sich seiner Macht und auch Ohnmacht bewusst.
      Gras wächst auch nicht schneller wenn man daran zieht(namibisches Sprichwort)
      Ich denke mal,nach dem Interview von Putin ist es nicht besser geworden,nur eine Ausrede in allen wichtigen Fragen,er spielt alle aus.

      NUR RAUSHALTEN geht nicht. Die Ukraine will sich dem Westen nähern,wir wollten es auch (DDR) ,haben aber in der Entwicklung großes Glück gehabt.

      Unsere Truppen standen auch gegen das Volk vor der Tür.
      Der Nächste BItte ! ~k25
      Raushalten?

      Jain!

      Rußland und Ukraine sind zwei souveräne Staaten, die ihre Dissonanzen in erster Linie mal selber regeln müßen.
      Außenstehende können da nur Hilfe für/bei Gesprächen anbieten.

      Aber egal, wie's ausgeht.
      Am Ende ist wieder mal Deutschland an allem Schuld und muß dafür "bezahlen".

      Megazicke83 schrieb:

      Ich finde, wir sollten uns da raushalten und zwar komplett.
      Haben wir nicht schon genug Probleme im eigenen Land, müssen wir uns überall einbringen bzw. einmischen?

      ... da würde ich Dir Recht geben wenn es darum ginge unsere Freiheit am Hindukusch zu verteidigen oder amerikanische Militäraktionen zu unterstützen etc. Die gegenseitige Verknüpfung mit diesen oder ähnlichen Ländern befanden sich doch eher auf einem niedrigen Label so das man nicht von Notwendigkeit im eigenen(deutschen) Interesse sprechen konnte.

      Anders liegt es wohl mit diesem aktuellen Fall auf der Krim... Nicht nur das es geopolitisch praktisch vor unser Haustür liegt und das die Verknüpfungen der Länder(Russland,Ukraine) mit Deutschland doch schon ganz andere Dimensionen haben als mit Afghanistan etc. Das der Börsenindex "Dax" durch die Ereignisse auf der Krim auf Talfahrt ging zeigt wie empfindlich die (deutsche) Wirtschaft,Aktionäre oder Investoren reagierten...Diese werden es auch sein die Druck auf die Politik machen da tätig zu werden...

      Deutschland kann nicht alleine handeln sondern immer im Kontext der EU,aber Deutschland kommt eine besondere Rolle durch ihren Beziehungsstatus zu beiden Ländern zu...So gesehen kann sich Deutschland nicht einfach "heraushalten" sondern ist ehr gefordert Verantwortung zu übernehmen..Nicht militärisch aber diplomatisch...


      /g\

      Kierkegaard schrieb:

      Grundsätzlich geht es darum das die bankrotte Ukraine sich der EU zuwenden will, was natürlich entgegen allen Interessen des Kremls ist, zumal ein Teil der Ukraine, die Krim, vornehmlich von Russen bewohnt wird.

      ob es Putin oder dem Kremel passt oder nicht so haben sich Bürger der Ukraine für die EU entscheiden... Putins Angst um russische Bürger auf demTerretorium der Ukraine ist lächerlich,denn dann könnte die Bundeskanzlerin die Bundeswehr in Marsch vesetzen um die dort lebenden Deutschen zu schützen... Abgesehen davon gibt es eine Reihe internationaler Verträge die auch Putin unterzeichnet hat und die die volle Integretät der Ukraine verpflichten...

      Putin hat nicht nur diese internationalen Verträge gebrochen sondern hat sich mit dem Aufmarsch seiner Soldaten in innere Angelegenheiten der Ukraine eingemischt.. Putin lebt,denkt und handelt noch immer wie im kalten Krieg

      /g\

      Putin ist nicht im Kalten Krieg hängengeblieben.
      Er handelt eher so, wie seinerzeit der Herr Schicklgruber.
      Er möchte gerne die Ukraine heim ins Reich holen und anschließend die anderen, ehemals sowjetischen Ländereien.
      Der will ganz einfach seinen Machtbereich ausweiten.

      Die einzelnen Staaten in Europa sind für sich alleine gesehen eher bedeutungslos.
      Eine gemeinsame EU hätte stark sein können, wenn man es richtig angefangen hätte.

      Putin macht im Grunde nichts anderes, als wir hier in Europa.
      Nur halt auf eine andere Art und Weise.
      So sehr man sich sympathisiert mit der Ukraine, Fakt bleibt das sich die EU und besonders Deutschland beim einmischen nur die Finger verbrennen können.Die neue ukrainische Führung muss nun Fingerspitzengefühl haben um sich selbst und auch Putin gerecht zu werden.Denn bis jetzt ist die neue Führung der Ukraine illegal, wurde weder gewählt noch durch freiwilligen Abtritt des Amtsinhabers legitimiert.Das ist nun mal internationales Recht.Putin mag im Westen nicht sehr beliebt sein, aber er verfügt über eine Macht die Gottseidank nicht EU gebunden ist.
      Gras wächst auch nicht schneller wenn man daran zieht(namibisches Sprichwort)
      Man sollte diese Angelegenheit nicht zu weltfremd angehen und/oder versuchen, untaugliche Vergleiche mit irgendeiner obskuren Vergangenheit zu ziehen.
      Fakt ist, daß fast achtzig Prozent der Deutschen Bevölkerung die Ukraine eher bei Rußland sehen, als bei der erpresserischen EUdSSR.
      Leider ist das Votingergebnis einer Deutschen Tageszeitung mittlerweile nicht mehr online, weil es höchstwahrscheinlich nicht der geforderten political correctness entsprach.
      Es existiert nur eine Kopie von den Anfangsergebnissen, die Tabelle, die ich gefunden hatte, lag heute Mittag bei etwa zehntausend Abstimmungen und wird mittlerweile noch mehr Stimmen enthalten aber im Trend gleichgeblieben sein.
      Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


      !WQ


      !WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ

      Emerald Isle schrieb:

      Wer denn da erpresserisch reagiert, wird sich noch zeigen, wenn GAZ-Prom Gerd und Putin am Gashahn drehen ...
      Das ist schon geschehen (der Erpressungsversuch):
      Heute Vormittag bestätigten die USA Sanktionen gegen Rußland.
      Als folgsamer Vasall hat die EUdSSR heute Abend ebenfalls Sanktionen gegen Rußland verhängt, weil angeblich das "Krim-Referendum" illegal sei.
      Das ist eine sehr freche Einmischung in bilaterale Verhältnisse zwischen Rußland und der Ukraine.
      Die EU sollte sehr vorsichtig sein, wenn sie so dumm ist und den 'Russischen Bären' versucht an der Nase herumzuführen oder ihn nach eurokratischen Mißtönen tanzen zu lassen.
      Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


      !WQ


      !WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ

      alfons1249 schrieb:

      Man sollte diese Angelegenheit nicht zu weltfremd angehen und/oder versuchen, untaugliche Vergleiche mit irgendeiner obskuren Vergangenheit zu ziehen.
      ..aber aus der Vergangenheit kann man doch lernen... So gesehen hat sich Adolf Hitler ja auch nur "Sorgen" um deutsche Bürger in anderen Ländern(Tschien etc.) gemacht.. Die Diplomatie kann doch aus diesen Fehlern lernen um Putin vielleicht besser einzuschätzen...


      /g\