Es gibt bald keine Schulnoten mehr

      War ja klar, ein Loblied auf die geliebte DDR und ihr überragendes Schulsystem.

      Zu blöd ist da nur die Tatsache, dass fast alle anderen Mitmenschen in der realen Welt andere Erfahrungen gemacht haben.
      Liegt aber wahrscheinlich an der mangelnden Schulbildung, die uns nicht mal befähigt, sinnerfassend zu lesen.

      Es könnte aber auch sein, dass der Schreiber einfach nicht in der Lage ist, sich klar und verständlich auszudrücken.
      Möglicherweise ist er aufgrund der überlegenen DDR Schule einfach zu intellektuell für uns Dumme ... ~k35

      Josi schrieb:

      Warum nicht? Ich finde es gar nicht mal schlecht.Man könnte am Ende der Schule ja Noten verteilen.Dann wäre der Stress in den Jahren davor nicht so groß für die Kids.


      ​...aha Josi, und wie will man dann die Versetzung in die nächste Klasse
      ​feststellen, ein Leistungsnachweis muß sein, so sehe ich das liebe Josi.
      :) :?:
      " Den Seinen gibts der Herr im Schlaf " ~k02
      Wie willst du dann feststellen, wer gut ist, wer gefördert werden muss? Noten müssen sein. Man kann darüber streiten wie sie zustande kommen, ob nach bemühen, Leistung und so weiter. Aber am Ende braucht man eben einen Maßstab. Das liegt schon in der DNA der Menschheit, dieses Konkurrenzdenken. Man will immer der Beste sein, damit man sich bestätigt weiß. Das fördert das Selbstbewusstsein.
      Aber das ist nur meine Einschätzung.

      Josi schrieb:

      Aber alles eben ohne Noten.Noten ziehen einen immer runter.

      Noten müssen sein, denn ohne diese wissen die Kinder nicht, wo sie leistungsmäßig stehen und ohne dieses Wissen fehlt ihnen jeglicher Anreiz zur Leistung, denn Schule soll die Kinder auf die Leistungsgesellschaft der Arbeitswelt vorbereiten.
      Schon heute ist diese Leistungsbereitschaft extrem weit zurückgegangen, was man an den extrem vielen Lehr- und Studienabbrechern sehen kann, was aber auch an der sehr schlechten Information über die Arbeitswelt liegt.
      Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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      Ein Beispiel.In einer Familie wird Kindern auch was beigebracht.Da wird dann gesagt das es gut war oder auch nicht.In dem Fall wird weiter geübt.Da bekommt man auch keine Noten.Vielleicht sollte man generell den Kindern den Druck nehmen.Dann fällt einigen das Lernen viel leichter.
      !WR
      Ich hoffe das meine Kinder kein Konkurrenzdenken hatten.Es ist zwar manchmal Schwierig aber ich habe immer versucht alle gleich zu behandeln,damit eben dieses Konkurrenzdenken nicht so present war.Meine haben auch gelernt auch ohne Erwartungen was für andere zu tun.
      !WR

      roccobender schrieb:

      Und Noten sind doch nur eine Meßtabelle für die Leistungsgier?

      Ja, vollkommen richtig.
      Und für den Schüler selbst sind Noten eine Bestätigung für die geleistete Arbeit - im positiven, wie auch im negativen Sinne.
      Ohne diesen Antrieb von Außen bekommen wir das heraus, was momentan bundesweit berichtet wird: Eine Unmasse an unfähigen, lust- und antriebslosen Dummbeuteln aller Schul-Abschlußarten (falls sie überhaupt einen Abschluß schaffen bzw. wollen), die zu nichts aber auch gar nichts zu gebrauchen sind - unter anderem auch Abiturienten, die selbst untauglich für eine Handwerkerausbildung sind.
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      In den Schulen wird ja in erster Linie das lernen beigebracht. Finde dabei wird das falsche Lernen beigebracht. Statt auswendig lernen, was aktuell gemacht wird, sollte man das logisch denken lernen. Problem A, löse es. Paar Tipps und Tricks, aber es gibt kein falsch, wenn man auf das richtige kommt. Ich kenne soviele mit einem 1, Schnitt die so dämlich sind. Weil die einfach auswendig alles gelernt haben und alles mittlerweile vergessen haben.
      Nicht ganz richtig aber falsch ! ! !
      In den ersten Schuljahren besteht das Lernen in der Festigung der Grundlagen bei logischem Aufbau des Stoffes und dazu gehört nunmal das endlose Pauken und die ständige Wiederholung des Erlernten.
      Erst wenn diese Grundlagen in Fleisch und Blut übergegangen sind, kann man an freie Problemlösungen herangeführt werden und das so etwa ab der sechsten/siebenten Klasse.
      Aber auch dann ist es unbedingt wichtig, immer weiter in logischer Fortführung auf die erlernten und gefestigten Grundlagen zurückgreifen zu müssen.
      Allerdings stimme ich zu, daß besonders in der Mathematik zwar die richtigen Lösungswege (hier auch wieder auf Basis des erlernten Stoffes) gelehrt werden müssen aber in den höheren Klassen Nebenwege zugelassen werden könnten.
      Es ist aber festzustellen (ich sehe das an an unseren Enkelkindern in den verschiedensten Klassenstufen), daß es den Lehrern an Methodik fehlt, um den Kindern die Logik aller Stoffgebiete und Lernfächer beizubringen und in der richtigen Reihenfolge zu vermitteln.
      Unlogisches Gelaber und seltsame Interpretationen von halb gelernten Stoffen und hohlen Inhalten sollte den Kindern frühestens nach der achten Klasse beim Übergang in die Gymnasialstufe aufgebürdet werden.

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