..bis zum nächsten Lebensmittelskandal

      ..bis zum nächsten Lebensmittelskandal

      ..ein neuer Lebensmittelskandal rollt über unser Land oder zu mindest bei unseren Nachbarn und in deutschen Tiefkühlhäusern wird noch geprüft ob man belastetes Pferdefleisch hat... Der Pferdefleischskandal >

      ..so ganz ohne Skandale,Betrügereien und Tricksereien geht es wohl nicht in der Lebensmittelbranche oder wie ? Und immer wieder ist man in den Ministerien,Behörden entsetzt,empört über soviel "krimineller Energie"... Man schwört Abhilfe zu schaffen etc. und dennoch ist jedesmal nach einem Skandal vor einen neuen Skandal es ist nur eine Frage der Zeit... Wer ver@.... hier wen ? Oder sind die Ämter und Behörden nur Makelatur ,weil halten an deren Richtlinien etc. halten sich wohl die Wenigsten...Und tun tut eh`keiner was so das wir dann auf den nächsten Skandal warten ,oder wie ? -M-

      Link :Lebensmittelindustrie nutzt dubiose Praktiken der Tabaklobby
      Skandale machen nur die Medien von den Vorgaengen, aendern tut sicht trotz zahlreicher Untersuchungen nichts.business as usual.Fuer einige Zeit meiden die Kunden diese Produkte, dann kommt ein neuer Name und Verpackung fuer das Produkt und schon gehts lustig weiter.Kapitalismus ist nicht kundenfreundlich lediglich Gewinnfreundlich, nimmt keine Ruecksicht auf gesundheitliche Risiken.
      Gras wächst auch nicht schneller wenn man daran zieht(namibisches Sprichwort)
      Es dauert doch immer ziemlich lange, bis so ein Schwindel aufgedeckt wird. Als Verbraucher glaubt man doch, was auf den Markt

      kommt...ist gut und sorgfältig kontrolliert. Scheint aber nicht der Fall zu sein..wie man es jetzt wieder sieht. Tage, Wochen oder sogar

      Monate vergehen...bis solche Mißstände bekannt werden. In der Zwischenzeit wurde alles schon vernichtet - gegessen.

      Diese ganzen Lebensmittelkontrollen sind doch für die " Katz ".... ~k29
      Ich sehe hier nicht den "Kapitalismus" als ursächlich an, sondern eher den Wunsch der Verbraucher, alles immer möglichst billig haben zu wollen.

      Der Spruch...: "you get what you pay for" stimmt schon ziemlich oft.

      Davon abgesehen handelten die "Panscher" natürlich mit erheblicher krimineller Energie....dagegen ist man nie sicher.

      RedGrouper schrieb:



      Davon abgesehen handelten die "Panscher" natürlich mit erheblicher krimineller Energie....dagegen ist man nie sicher.

      Wieso viel Energie....die " laxen " Kontrollen machen es der Lebensmittel verarbeitenden Industrie doch leicht, mal schnell was beizumengen,

      was nicht in das Produkt gehört.

      Und immer hört man am Ende solcher Meldungen > gesundheitliche Schäden sind nicht zu erwarten < Ist nur Pferdefleisch angereichert mit

      einem Schmerzmittel. Ob das Pferdefleisch von Renn/Springpferden stammt, die leiden bei dieser sogenannten Sportart sicherlich sehr unter

      Schmerzen...oder brechen sich ein Bein...ab zum Pferdemetzger...daraus wird dann Rindfleisch.. !WD
      Ich sehe da durchaus kapitalistisches Denken.....mal eben eine schnelle Mark(Euro) machen ist nicht die Tat Einzelner mit verbrecherischer Gesinnung sondern stets sind dort sehr viele beteiligt: Der Chef der anordnet etwas beizumischen, der Vorarbeiter der den Auftrag durchfuehrt, die Arbeiter die dann das Produkt herstellen.

      "You get what you pay" oder billig ist gut, wurde jahrzehntelang auf die Kunden eingehaemmert mit den Versprechungen man bekomme gleiche Qualitaet jedoch billiger.Doch jedem logisch denkende Mensch muss doch klar sein"Qualitaet hat immer seinen Preis"

      Es ist doch klar kapitalistisches Denken"je mehr ich verkaufe desto hoeher ist mein Gewinn"da sind Beimengungen von verbotenen Stoffen bei Fleisch doch sehr willkommen.Es sind also nicht nur Taten Einzelner, sondern schlicht das System fordert und foerdert dieses.
      Gras wächst auch nicht schneller wenn man daran zieht(namibisches Sprichwort)
      Ich sehe es auch so,je mehr ich verkaufe um so höher ist der Gewinn,der Verbraucher wird durch das riesige Angebot

      und durch die Werbung (schön billig)dazu animiert zu kaufen.Wäre das Angebot kleiner und teurer,so könnte man das Essverhalten

      ändern,aber wer hat da schon ein Interesse???? Im Kapitalismus kann man sich kein Mangel an Fleisch usw. erlauben.
      Der Nächste BItte ! ~k25
      Diese, und noch ganz andere "Schweinereien" können ausnahmslos in jedem politischen System passieren.

      Betrug ist ganz besonders dort leicht möglich, wo man die Originalbestandteile des Produktes nicht mehr "so genau" erkennen kann.

      Ein Stück Fleisch ist eben ein Stück Fleisch, und wer ein wenig Ahnung hat, kann zumindest Gefügel, Rind und Schwein unterscheiden.

      In der Hackmasse ist das schon schwieriger.

      Ich weiß nicht, ob die angedachten DNA-Tests der Ausgangsprodukte wirklich eine LKösung sind, sie könnten auch eine reine Verdienstquelle sein.

      Vielleicht wäre es effektiver, die Lieferwege und -ketten deutlich zu verkürzen.

      Kaum vorstellbar, dass gutes Fleisch über einen zypriotischen Händler, der in den Niederlanden ordert, die aber in einer Rumänischen Schlachterei bestellen, am Ende noch sooo billig sein kann.
      =k?
      Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts.

      !/1
      Es ist aber so, die Menge machts.So koennen auch bei langen Lieferwegen das Produkt billiger sein als im Land des Haendlers bzw.dem naechsten produzierenden Landes.

      Beispiel: Namibia bezieht sein Erdoel von den Golfstaaten via RSA, obwohl Angola und Nigeria wesentlich naeher sind die auch Erdoel produzieren aber nicht raffinieren und damit fuer Namibia zu teuer sind.
      Gras wächst auch nicht schneller wenn man daran zieht(namibisches Sprichwort)

      Kierkegaard schrieb:

      Ich sehe da durchaus kapitalistisches Denken.....mal eben eine schnelle Mark(Euro) machen ist nicht die Tat Einzelner mit verbrecherischer Gesinnung sondern stets sind dort sehr viele beteiligt: Der Chef der anordnet etwas beizumischen, der Vorarbeiter der den Auftrag durchfuehrt, die Arbeiter die dann das Produkt herstellen.
      ...ein gewisses kapitalistisches Denken oder auch Gewinnstreben ist eigentlich für Unternehmen und Unternehmer normal.. Am Ende des Tages muss der Unternehmer vom erzielten Gewinn seine Mitarbeiter bezahlen...Und bevor man nun anfängt die gesamte Lebensmittelbranche schlimme Absichten zu unterstellen sollte man auch deutlich festhalten das der Grossteil der Erzeuger und Hersteller von Lebensmittel "sauber" arbeitet .Wie in anderen Branche auch sind es ein paar wenige Unternehmen und Unternehmer die diese verwerflichen Tricks anwenden und so den Ruf einer ganzen Branche in Verruf bringen Wegen Personalmangel und Sparmassnahmen greiffen die vorgesehenen staatlichen Kontrolle nicht und eine Selbstkontrolle der Branche findet nicht statt um die "Krebsgeschwüre" zu isolieren...Dadurch haben sich nun mafiöse Strukturen etabliert die national und international agieren...Deren Ziele ist dem oben im Zitat aufgeführten sehr ähnlich...

      /g\
      Natuerlich muss ein Unternehmer, nicht nur eigentlich, kapitalistisch denken.Ansonsten fuehrt er sein Unternehmen in bankrott.Doch das darf nicht in verbrecherischen Aktivitaeten ausarten.Natuerlich sind es immer nur Einzelfaelle die von den Medien aufgegriffen werden, meistens sind auch nur Mittelstandsunternehmen beteiligt.An die Grossen trauen sie sich wohl nicht ran, aus Angst vor teuren Schadenersatzklagen.Nestle waere so ein Fall, sie beziehen nicht nur Milch aus Simbabwe, obwohl ein weltweites Handelsembargo gegen Simbabwe besteht.Auch ist es unmoeglich bei den Vielzahl an Lebensmittelprodukten jedes Einzelne chemisch unter die Lupe zu nehmen.Wer weiss den schon was zum Beispiel im Marsriegel alles enthalten ist.Ausserdem bei Zigaretten zum Beispiel wurden ueber 700 Stoffe identifiziert wovon mehr als 30 gesundheitsschaedlich sind oder bedenklich, wurden deshalb Zigaretten vom Markt genommen?Eben nicht, Und da siegt Kapitalismus ueber Gesundheit, wirtschftliches Wohlergehen ist wichtiger als gesundheitliches Wohlergehen.
      Gras wächst auch nicht schneller wenn man daran zieht(namibisches Sprichwort)

      Kierkegaard schrieb:

      Doch das darf nicht in verbrecherischen Aktivitaeten ausarten

      ..stimmt schon.. Aber die Situation ist das die staatliche Lebensmittelkontrolle milde gesagt unterbesetzt und überfordert ist. Und solche Umstände führen dazu das so mancher Geschäftemacher die "Grenzen des Machbaren" austest ohne Konsequenzen für sich und sein Unternehmen zu befürchten...Denn "wo kein Kläger da ist,ist auch kein Richter" heisst es doch im Volksmund... Aber diese moralisch zweifelhafte Haltung stammt nicht von windigen Unternehmern sondern erfasst alle Bereiche der Gesellschaft und wenn nicht alles und jedes gesichert würde(Security,Video etc) würde geklemmt was das Zeug hält...

      /g\

      Kierkegaard schrieb:

      An die Grossen trauen sie sich wohl nicht ran, aus Angst vor teuren Schadenersatzklagen.

      ..ich glaube nicht das es die Angst vor Schadenersatzforderungen ist...Die Lobbyisten dieser grossen Konzerne haben ja im Interessee der Konzerne an den Gesetzen und Regelungen "mitgewirkt" und so mindestens eine Hintertür in die Gesetze einbauen lassen... Fazit : die meisten Gesetze sind sozusagen "Gummiparagraphen" . die Grossen kommen mit guten Anwälten daraus und wenn nicht zahlt man die lächerlichen Strafgelder aus der Portokasse...

      /g\ ..

      Flora schrieb:

      Diese, und noch ganz andere "Schweinereien" können ausnahmslos in jedem politischen System passieren.

      würde ich auch sagen...wer betrügen will, der muss nicht in einem bestimmten System leben...

      Nur aus Nordkorea würden uns solche Nachrichten kaum erreichen, weil dort alles unter Verschluss gehalten wird...die berichten

      nur über Atomtest...die uns abschrecken sollen.
      ...wie nicht anders zu erwarten war wartet das Bundesverbraucherministerium mit einem Aktionplan auf... mehr >

      ...damit ist wie zu erwarten war "der Käs` erstmal wieder gegessen...".. Das es nicht an den Kennzeichnungen liegt sondern z.Bsp. mehr an vorsätzlicher Falschdeklaration klammern offenbar die "Aktionplaner" aus...Man reagiert immer nur auf die Spitzen von Eisbergen die aus dem Sumpf hervorragen...Den Sumpf trocken zulegen traut man sich leider nicht...Daher also "...bis zum nächsten Lebensmittelskandal !"

      /g\
      Also...ganz ehrlich....dieser Dreck bestärkt mich immer mehr darin, den Fleischkonsum völlig einzustellen.

      Nicht nur aus den Gründen, dass uns minderwertiges und medikamentenverseuchtes Zeugs zum Fraß vorgeworfen wird, nein.....auch wegen den armen Geschöpfen, die unglaubliche Qualen erleiden müssen.

      Mir haben schon wieder die Videos gereicht, wo Pferde, welche vorher treu ihren Dienst beim Menschen geleistet haben, mit angstvoll aufgerissenen Augen über die Planken der Transporter gejagt wurden.

      Neneneneeeeee.....ich will mich an den Verbrechen nicht wirklich beteiligen. ;(
      In unserem System geht es eben nicht darum die Beduerfnisse der Menschen zu erfuellen, sondern staendig neue Beduerfnisse zu kreiren und die Menschen zu animieren diese zu kaufen.Da sind natuerlich unerlaubte Praktiken auch gang und gebe.Wenn wir uns die Produktionsvorgaenge der meisten Lebensmittel anschauen koennten, wuerde uns schnell der Appetit vergehen und wir wuerden lieber wie frueher unseren eigenen Gemuesegarten in einer Parzelle anlegen und hie und da eines unserer Huehner schlachten.Doch das Bild verblasst schnell durch das Bombardement von Werbung in allen Medien.

      Wir leben in einem derartigen Ueberfluss und vernichten tausende von Tonnen Lebensmittel deren Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist, anstatt diese anderweitig und auch nuetzlich zu verwenden.Daher kann das kapitalistische System nicht richtig sein, weil es nur einen kleinen Teil der Weltbevoelkerung beguenstigt aber den groesseren Teil am langen Arm verhungern laesst.
      Gras wächst auch nicht schneller wenn man daran zieht(namibisches Sprichwort)