..bis zum nächsten Lebensmittelskandal

      ..und schon geht die nächste Meldung über die Ticker :
      Unkrautvernichter in 14 deutschen Bieren...
      mehr >

      ..eigentlich regelt doch das Reinheitsgebot auf das die Bierbrauer stolz sind was ins Bier rein kommt und was nicht . Ich glaube so Unkrautvernichter bestimmt nicht,oder ?
      Man spielt ja wie so oft an dieser Stelle von Behördenseite die Gefahr oder Gefährdung herunter als wäre es unbedenklich oder gar nicht vorhanden... Soll man jetzt als Biertrinker beruhigt sein ?

      /g\

      Sonnenbluemchen schrieb:

      aber im Bier ist die 300 fache Konzentration.
      "Die dreihundertfache Konzentration" wovon ? ? ?
      Was ist die Grundlage ? ? ? Einfach nur ein willkürlich festgelegter Wert.
      Um nicht schon wieder als Besserwisser abgestempelt zu werden habe ich hier einige Zitate aus einem dpa-Artikel zu diesem angeblichen "Skandal":
      Anheuser-Busch InBev als Besitzer vieler ehemals Deutscher Brauereien bezeichnet diese "Testergebnisse" als nicht nachvollziehbar und weist Vorwürfe über nicht ausreichende Brauereikontrollen als absurd und völlig haltlos zurück.
      Marike Kolossa, Leiterin des Fachgebietes für gesundheitsbezogene Umweltbeobachtung im Umweltbundesamt, sagte da nach wie vor zwischen Experten nicht abschließend geklärt sei, ob Glyphosat Krebs erregen könne, sei eine Belastung des Menschen zumindest "nicht wünschenswert".
      Während die Grüne Künast labert, daß diese Nachricht "eine Katastrophe" für die Verbraucher und für den Lebensmittelbereich sei.
      Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sieht keine Gefahr für die Gesundheit der Biertrinker.
      Glyphosatrückstände im Bier seien aus wissenschaftlicher Sicht durchaus plausibel und grundsätzlich erwartbar, da es sich um ein zugelassenes Pflanzenschutzmittel handele.
      Selbst die höchsten Werte von rund 30 Mikrogramm pro Liter Bier seien so niedrig, daß diese Werte um das 1.000fache niedriger lägen als die derzeit als "unbedenklich" geltenden Aufnahmemengen.
      "Um eine gesundheitlich bedenkliche Menge an Glyphosat aufzunehmen, müsse ein Erwachsener an einem Tag rund 1.000 Liter Bier trinken."
      Das Umweltinstitut München sieht die Herkunft dieser Reste in den Importen der Braugerste, da Wasser und Hopfen zu einhundert Prozent ausgeschlossen werden können.
      Der Streit um die Gefährdung durch Glyphosat geht schon seit der Einführung dieses Unkrautvernichters im Jahre 1974.
      Die WHO stufte aber erst 2015 Glyphosat als "wahrscheinlich krebserregend" ein, allerdings nur auf der Grundlage von Tierversuchen.
      Die EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) kam im November 2015 zu dem Schluß, daß es sehr "unwahrscheinlich wäre, daß von Glophosat eine Krebsgefahr ausgehe".
      Die Efsa empfiehlt aber dennoch, die Aufnahme von Glyphosat auf 0,5 Milligramm pro Kilo Körpergewicht zu begrenzen.
      Ihr könnt sicher selber ausrechnen, wieviel Liter Bier zu saufen sind, um diesen Wert bei maximal 30 Mikrogramm pro Liter zu erreichen (wenn ich richtig gerechnet habe sind das knapp 170 Liter Bier - das ist erst mal zu schaffen).
      Wie immer bei diesen ganzen "Lebensmittel-Skandalen":

      Viel Lärm um Nichts ! ! !
      Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


      !WQ


      !WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „alfons1249“ ()

      Fanta schrieb:

      Sonnenbluemchen schrieb:

      Ganz klar, Dich locken Süssigkeiten an. Und es sei Dir gegönnt.


      Achtung, da hoppelt wieder ein süsses Häschen.


      Heute beim Einkauf wieder zugeschlagen, aber Ostersachen waren nicht dabei, leider gibt es zu diesen Tagen
      keine Dominos..
      ;(


      Armer Claus,

      Du kannst einem so richtig leid tun. Und jetzt dauert es noch so schrecklich lange, bis es wieder Dominosteine gibt.
      %6§
      Vergebt Euren Feinden, aber vergeßt nie ihre Namen.

      J.F.Kennedy

      Sonnenbluemchen schrieb:

      Fanta schrieb:

      Sonnenbluemchen schrieb:

      Ganz klar, Dich locken Süssigkeiten an. Und es sei Dir gegönnt.


      Achtung, da hoppelt wieder ein süsses Häschen.


      Heute beim Einkauf wieder zugeschlagen, aber Ostersachen waren nicht dabei, leider gibt es zu diesen Tagen
      keine Dominos..
      ;(


      Armer Claus,

      Du kannst einem so richtig leid tun. Und jetzt dauert es noch so schrecklich lange, bis es wieder Dominosteine gibt.
      %6§


      Der 1. September ist doch nicht mehr weit entfernt, bis dahin tröste ich mit anderen Leckereien.. ~k15~
      Die nächste Rückrufaktion lässt nicht lange auf sich warten ..mehr >

      Ob nun Edeka oder ein nicht so bekannter Discounter müssen früher oder später solche Aktionen starten,wenn wie zu vermuten ist das die Endkontrolle versagt. Aber im Prinzip herrscht das Prinzip Hoffnung das es den meisten Kunden eben nicht auffällt,wenn es mal beim Kauen etwas "Knischt",denn nicht Jeder läuft gleich in den Laden um es zu melden...

      /g\