Komasaufen

      Wie denkt Ihr über diesen Vorschlag? 11
      1.  
        Ich finde das gut (5) 45%
      2.  
        damit behebt man das Problem auch nicht (6) 55%
      3.  
        anderes (0) 0%
      Der CDU-Politiker Spahn schlug vor, dass Eltern, deren Kinder wegen übermäßigen Alkoholmissbrauches im Krankenhaus behandelt werden müssen, zukünftig eine Kostenpauschale von 100 € an die Krankenkasse zahlen sollten.
      =k?
      Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts.

      !/1
      ...ja, "die Eltern sollen zahlen" würde ich unterstützen wenn das Phänomen Komasaufen zurück zuführen wäre auf gelangweilte Jugendliche deren Eltern sich gerne mit Geldzahlungen ihrer Elternpflichten entledigen.. Da ich aber vermute das der Grossteil der Jugendlichen ihrem sozialen Umfeld mit Komasaufen entfliehen wollten würde so eine Aktion noch mehr sozialen Druck bringen und würde das Komasaufen vielleicht noch mehr verschärfen... Denn offenbar steht hinter allem die Frage : Drogen oder Alkohol So gesehen muss man eigentlich zufrieden sein wenn Jugendliche sich gegen Drogen entscheiden,aber an der Situation ändert sich nichts solange man in Deutschland einen Menschen mit wenig Euro "Sturzbesoffen" bekommt als das man ihm drei vernünftige Mahlzeiten geben könnte... -M-

      /g\
      Ich finde das in Ordnung....und ich würde das Geld gleich wieder bei meinem Kind eintreiben.

      Ich fände es in diesem Zusammenhang auch zumutbar, dass Raucher, Alkoholiker und stark übergewichtige Personen sich an Kosten einer äztl. Behandlung beteiligen....oder gleich einen entspr. höheren Versicherungsbeitrag zahlen müssen.

      Erst wenn es ans Geld geht, tut sich beim Michel was....war schon immer so.
      ;)
      Ganz klar...so genannte "Risikosportarten" sollten auch zusätzlich versichert werden.

      Aber, wer VORSÄTZLICH seine Gesundheit schädigt, der sollte auch für die Kosten der Behandlung aufkommen.


      Dieser Vorsatz ist auf jeden Fall beim ungezügelten "in sich hineinstopfen", dem Rauchen und dem Alkoholmißbrauch zu sehen.

      RedGrouper schrieb:

      Aber, wer VORSÄTZLICH seine Gesundheit schädigt, der sollte auch für die Kosten der Behandlung aufkommen.

      Dieser Vorsatz ist auf jeden Fall beim ungezügelten "in sich hineinstopfen", dem Rauchen und dem Alkoholmißbrauch zu sehen.

      ...es wird aber schwierig sein das "Vorsätzlich" im Einzelfall zu beweisen... Diese Gesellschaft gewährleistet den freien,unbehinderten Zugang zu Alkohol,Fast Food etc... So kann man mit wenig Geld sich betrinken oder "vollstopfen" (Fast Food) als das man für das gleiche Geld "gesundes Essen" bekommt... Jede Geschäftsstrasse hat ein paar Döner- und Burger-Buden aber ganz selten das man sich einen gesunden Teller Salat etc. als Imbiss kaufen kann.. Um einem den "Vorsatz" zu beweisen zu können müsste er/sie wählen können und da in den meisten Fällen die "gesunden Alternativen" fehlen findet sozusagen keine Wahl statt...

      /g\

      Ich bin davon überzeugt, dass der mündige Bürger immer die Wahl hat.

      Er hat die Wahl, sich mit Müll vollzustopfen oder nicht......und seinen Körper mit Alkohol oder Tabak zu vergiften......oder eben nicht.

      Ich unterstelle jedem, dass er/sie weiss, dass Alkoholmissbrauch und der Genuß von Tabakwaren sehr schädlich für den Körper ist.

      Und im Bezug auf "Fast Food" gibt es immer Alternativen. Mann muss sich halt nur mal ein bissel mehr bemühen.

      8)
      Wer Jung ist sieht die Gefahr nicht so wie die Älteren.Als ich mit dem Rauchen anfing gab es noch keine Aufklärung über die Schädlichkeit von Tabak. Im Gegenteil.Die Werbung hat es noch verherrlicht.Im Fernsehen und auf Plakaten.Und ehe man sich versah hing man an der Zigarette und war ein Suchti. War damals eben in.


      Mit dem Komasaufen seh ich es so.Durch all die Verbote wurde der Alk erst so reizvoll.Die Kids dürfen erst mit 18 in die Disko.Also wo sollen sie vorher hin? Bushaltestellen oder Bauwagen sind dann Treffpunkte für die Jugendlichen geworden.Und dann geht das Wettsaufen los.
      Würden sie Einlass in der Disko bekommen würden sie nicht so viel trinken.Die Menge die man für das Komasaufen bräuchte wäre zu teuer.Gut sie würden vielleicht Vorglühen aber das wäre auch nicht so viel.Sonst kommen sie nicht in die Disko.


      Ich bin der Meinung ,zu viele Verbote bewirken das Gegenteil.
      !WR
      Auch wenn der Anteil an Verantwortung, den die Eltern tragen, nicht zu unterschätzen ist, frage ich mich doch, wer hier eigentlich dazu lernen soll?! Durch die Pauschale fühlen sich höchstens die Eltern bestraft, jedoch nicht die Kinder. Da halte ich doch eher die Verpflichtung zu einem psychologischen Gespräch für sinnvoll. Oder wie wäre es mit härteren Kontrollen bei der Alkoholausgabe - irgendwer muss da ja ein Auge zugedrückt haben!

      Carolina schrieb:

      Oder wie wäre es mit härteren Kontrollen bei der Alkoholausgabe - irgendwer muss da ja ein Auge zugedrückt haben!

      "Vertrauen ist gut,Kontrolle ist besser !" glaube ich heisst der Spruch... Aber mit der Kontrolle hapert es in vielen Bereichen und Branchen (Personal-,Geldmangel)... Es ist eigentlich eine Farce - wenn Missstände entdeckt werden ,werden Gesetze und Vorschriften gemacht die verhindern sollen das "sowas" nicht nochmal passiert,aber man hat Schwierigkeiten die Einhaltung der Gesetze und Vorschriften zu kontrollieren... Fazit : wir brauchen keine neuen Gesetze oder "härtere" Strafen sondern nur das man die Gesetze und Vorschriften die schon bestehen über deren Einhaltung kontrolliert... Und wenn der Staat dazu nicht mehr in der Lage ist ,ist es ein Offenbarungseid ....

      /g\
      Hmmm.....wenn ich wirklich was will, kriege ich es auch (gilt für Alkohol...Drogen...Waffen...und andere "schlechte" Dinge)...

      Die Kontrollen könnten durchaus besser sein, jedoch würden die Kids trotzdem noch irgendwie an den Alkohol kommen.

      Carolina....natürlich würden die Eltern zuerst zur Verantwortung gezogen werden...wer denn sonst? Jedoch würden "schlaue" Eltern die "Strafe" natürlich an die Kids weitergeben.

      Meine Tochter z. B. dürfte dies dann alles aus eigener Tasche zahlen......das nächste Mal würde sie sich sicherlich viel mehr Gedanken machen....

      RedGrouper schrieb:

      Die Kontrollen könnten durchaus besser sein, jedoch würden die Kids trotzdem noch irgendwie an den Alkohol kommen.

      ..sicher,denn eine 100%ige Sicherheit wird es nicht geben und man will ja auch nicht das das mit dem "kontrollieren" ausartet...Es sollte zumindest jedem der Alkohol verkauft klar werden das man damit nicht nur Geld verdienen kann sondern das es auch gilt strickte Vorschriften und Gesetze einzuhalten...


      /g\
      Zum Forumthema

      Wer sein Kind nicht im Griff hat, sollte selbstverständlich an den Kosten beteiligt werden. Es gibt keine Begründungen für das "Gehenlassen" der betroffenen Personen.Die Alkoholkrankheit ist seit 1968 anerkannt und sollte auch in diesem Themenbereich greifen.