ARD-Markencheck : Edeka und Rewe machen Verbraucher zum Deppen

      ARD-Markencheck : Edeka und Rewe machen Verbraucher zum Deppen

      ..nach der ARD-"Markenchek"-Doko ist man wohl nicht mehr so sicher das man für ein bisschen mehr Geld auch mehr Qualität als beim Discounter bekommt ..mehr >

      ..ich kann zwar nicht für alle Rewe- oder Edeka -Märkte reden,aber was die Situation hier vorort angeht,so ist und bleibt das mit dem mehr ausgeben und dafür mehr Qualität bekommen ein reines Wunschdenken... Das man bei Aldi und Co keine Spitzenqualität erwarten kann stimmt schon,aber umso überraschter ist man das deren Produkte bei Test`s durchaus in den Spitzengruppen mitmischen... Anderseits ist man schon enttäuscht das die teueren Produkte von Rewe und Co keine Spitzenqualität darstellen...

      Was "Gammelfleisch" etc. angeht sind hier mehrere Fälle bekannt das nach Verzehr von Produkten (Rewe etc) gesundheitliche Probleme bekamen... wie gesagt hier Vorort ..Anderswo mag`die Situation eine Andere sein,aber dennoch bin ich überzeugt das der Verbraucher bei diesen Märkten mehr abgezockt wird als das er die erhoffte bessere Qualität etc. für das mehr an Geld bekommt...

      ARD-Mediathek : Der Edeka/Rewe-Check

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      In der freien Marktwirtschaft geht es nicht darum zufriedene Kunden zu haben, sondern reinweg um Marktanteile, hoehere Umsaetze etc. Der Kampf um marktanteile wird zunehmend haerter, da spielt das Befinden der Kunden keine Rolle mehr.Das ist nun mal in diesem Gesellschaftssystem des Kapitalismus bedingt, es funktioniert nur mit Wachstum.Betrug, schummeln, verheimlichen gehoert zur Tagesordnung der Lebensmittelhersteller und auch Vertreiber, da brauchen wir uns nichts vormachen.Wir leben in einer Welt so wie wir sie uns geschaffen haben!
      Gras wächst auch nicht schneller wenn man daran zieht(namibisches Sprichwort)

      Kierkegaard schrieb:

      In der freien Marktwirtschaft geht es nicht darum zufriedene Kunden zu haben, sondern reinweg um Marktanteile, hoehere Umsaetze etc.

      ..da das Netzwerk wer was wo und wie für welchen Konzern produziert kaum bis garnicht für Otto Normalo zu durchschauen war hat man solche Zauberworte wie "Transparenz" in den Umlauf gebracht oder den Verbraucher mit solchen Sprüchen wie "Vertrauen ist gut,Kontrolle ist besser" in Sicherheit gewogen...Natürlich ist es ein Skandal wenn getrickst und gemauschelt wird,aber ein viel grösserer Skandal ist es das offenbar die staatlichen Kontrollbehörden nicht immer ihren Aufgaben nachkommen Denn wo keine wirksame Kontrolle ist blüht die Trickserei etc..

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      Wer sich die Mühe macht und im Internet danach sucht, findet die ganzen Zusammenhänge der Discounter mit Supermärkten und Markenverkäufern.
      Im Prinzip sind es nur noch zwei oder drei Konzerne, die sich diesen Markt teilen, selbst mit denen, die angeblich noch in Familienbesitz zu sein scheinen.
      Auch der Unterschied zwischen Hausmarken und Markenware ist teilweise nur noch marginal und hin und wieder sind sogar die Hausmarken in der Qualität dem Markenprodukten weit überlegen.
      Für mich steht jedenfalls fest (weil hier von "Gammelfleisch" geschrieben wurde), daß ich viel lieber im Discounter und/oder der Frische-Theke im Supermarkt Fleisch- und Wurstwaren, als beim teureren Fleischerei-Fachgeschäft, weil dort der Umsatz mengenmäßig derart hoch ist, daß ständig frische Ware nachgelegt werden muß.
      Bei der verpackten "Igelitt"-Wurst ist der Geschmack auch oft besser als beim Fleischer.
      Dort kaufe ich nur, wenn es ein Direktverwerter ist und wenn das Gewünschte im Angebot ist.
      Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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      Ich kaufe kaum bei den Markengeschäften wie Edeka und Rewe, weil ich die Qualität der Ware nicht für qualitativ besser halte als

      bei Aldi und Co. - sie ist eben nur teurer. Wenn ich mir da die Beleuchtung in der Obst und Gemüseabteilung anschaue, die nur einem

      Zweck dient - die Ware in einem besseren Licht frisch und knackig aussehen zu lassen , aber über die Qualität nichts aussagt.

      Angeblich haben die Haushalte immer weniger Geld zu Verfügung, diese Läden sind aber auch immer gut besucht... ~k09

      Fantastic 4 schrieb:

      Ich kaufe kaum bei den Markengeschäften wie Edeka und Rewe, weil ich die Qualität der Ware nicht für qualitativ besser halte als
      bei Aldi und Co. - sie ist eben nur teurer.
      Angeblich haben die Haushalte immer weniger Geld zu Verfügung, diese Läden sind aber auch immer gut besucht...
      Nun, ich würde Edeka, Rewe, Marktkauf und/oder Kaufland nicht zu den "Markengeschäften" zählen, wohl eher als Supermärkte einordnen.
      die sind im Prinzip nur bei Angeboten preiswert aber ansonsten, wie Du schon meintest, eben teurer als die bekannten Discounter.
      Deswegen können sie sich auch nur am Leben erhalten, weil sie bestimmte Waren des Non-Food-Bereiches billiger anbieten, als die entsprechenden Spezialgeschäfte.
      Aber auch die Discounter bekämpfen sich erbarmungslos:
      Krieg der Discounter - Das Imperium schlägt zurück
      Lidl marschiert auf den Billigheimer-Thron
      Krieg der Discounter

      Diese drei Schlagzeilen der Onlineausgabe von "die welt" als kleine Beispiele.
      Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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      Kierkegaard schrieb:

      Der Kampf um marktanteile wird zunehmend haerter, da spielt das Befinden der Kunden keine Rolle mehr.

      alfons1249 schrieb:

      Aber auch die Discounter bekämpfen sich erbarmungslos

      eben... Dieser K(r)ampf um Marktanteile ist doch der Grund warum getrickst,gemauschelt etc.wird... Nicht wie man sagt für das Wohl von "König Kunde" sondern wie in auch in anderen Bereichen der Wirtschaft für Invstoren,Aktionäre etc...Das es an Kontrolle mächtig hapert sieht man daran das viele der bekannten Lebensmittelskandale eben nicht durch die Lebensmittelkontrolle entdeckt wurden... Und bei dem allgemeinen Trend der Lebensmittelriesen sich gegenseitig zu unterbieten frag`ich mich ob da ein Erzeuger wirklich noch "saubere" Lebensmittel produzieren kann ?..

      /g\
      Also tut mir leid, aber diesen Markencheck hätte auch eine 9. Schulklasse einer Realschule machen können.

      Da wird Salat aus 4 Städten im Bundesgebiet zusammengekarrt (alle unter gleichen Bedingungen, bei gleicher Lagerung und Temperatur???), um ihn dann 5 Tage in den Kühlschrank zu stellen. So soll also die "Frische" festgestellt werden?
      Schon mal was von einer Los-Nummer mit Verpackungsdatum auf dem Salat gehört???

      Da wird der Fettgehalt von Hackfleisch durch ein Labor geprüft?
      Also ich sehe den Unterschied, wenn ich "JA"-Hack und "Brandenburg"-Hack bei Rewe nebeneinanderhalte. Und weniger Fett soll gleich höhere Qualität bedeuten? Wer sagt das eigentlich? Ist das nicht eher ne Frage des Geschmacks???

      Da wir ein Preisvergleich durchgeführt und es werden Äpfel mit Birnen verglichen.
      Da liegt im Lidl-Einkaufskorb ein Kaffee namens "Dallmayer-Classic" und bei den anderen einer namens "Dallmayer-Prodomo". Zwischen diesen beiden Kaffee liegt so schon eine Preisdifferenz von 0,75-1,00€. Und dann hat Lidl den sowieso schon billigeren "Classic" auch noch im Angebot. Kein Wunder, dass die am Ende den um 1,50€ günstigsten Einkaufskorb hatten...

      Und dann fahren die Reporter dann noch ziel- und orientierungslos durch ein spanisches Gemüseanbaugebiet, mit dem Ergebnis, dass sie nichts gefunden haben. Und weil sie bei ihrer ach so professionellen, journalistischen Recherche nichts gefunden haben, konstruieren sie sich ihr gewünschtes Ergebnis schon irgendwie hin.
      Respekt und Anerkennung!!!
      ~k01
      Da wird unter dem Aufhaenger Markencheck eine Untersuchung publiziert die weder Hand noch Fuss hat. Keine serioese Analyse(wie Alfons bereits schrieb) sondern eine oberflaechliche journalistische Rundreise. Doch Ziel erreicht: die mageren Infos sorgen fuer Gespraechstoff in Deutschland. Da fragt man sich doch wer hat dieses in Auftrag gegeben, nur bestimmte Lebensmittelketten zu checken? Sollten etwa die Marktbeherrscher Aldi/Lidl dahinterstecken um noch mehr Marktanteile zu bekommen?In schoener Regelmaessigkeit werden Dinge veroeffentlicht um den Verbraucher in eine gewisse Richtung zu lenken, mal sind es angebliche Giftstoffe in bestimmten Artikeln, dann ist es bestimmtes importiertes Fleisch(Argentinien)das nicht in Ordnung sein soll. Vor Jahren wurde vor Furanen in Haarshampoos gewarnt, sind diese angeblichen gesundheitsschaedlichen Stoffe etwa nicht mehr in shampoos enthalten?Irrtum, sie heissen jetzt entweder Pottasche oder BHT.VERBRAUCHER WERDEN IMMER WIEDER HINTERS LICHT GEFUEHRT,UND DIE STAATLICHEN INSTITUTIONEN UNTERNEHMEN NICHTS!

      Dank der Globalisierung handelt es sich um einen Markt fuer etwa 3 Milliarden Menschen!!Sie alle wollen betrogen werden, da werden Falschangaben gemacht, Gewichte nicht eingehalten und vieles andere mehr.Wer glaubt dann noch das z.B bei Toilettenpapier tatsaechlich 400 Blatt pro Rolle darauf sind? Die Hersteller wissen das nicht jede Rolle nachgezaehlt wird, somit sind auf jeder 5. Rolle weniger Blatt. Kommt es doch mal zur Reklamation wird sich wortreich entschuldigt und man bekommt 2 Rollen umsonst, der Kunde ist zufrieden und schweigt. Das ist nur ein Beispiel wie Produzenten den Verbraucher betruegen. Anderes Beispiel: der Benzinpreis: Alle Welt der Autofahrer glauben das dieser u.a auch vom Opecpreis(Warenkorb) abhaengig ist. Die barrel Preise werden taeglich veroeffentlicht. Was die Autofahrer nicht wissen ist das alle Kraftstoffproduzenten(Esso, Shell, Engen, Puma etc)viel mehr das weitaus billigere Erdoel kaufen was nicht im Opec Warenkorb enthalten ist.Es wird auch in viel groesseren Margen gefoerdert als die Sorten des Opeckorbes.In den Raffinerien wird das Billigoel mit dem Opecoel gemischt und gecrackt, rektifiziert und entschwefelt(Die Entschwefelungsanlagen sind Bestandteil einer Raffinerie)Der anfallende Schwefel wird auch an chemische Verarbeiter verkauft, Lackhersteller etc)Ergo: auch hinters Licht gefuehrt

      Diese Reihe ist endlos: Fuer Produzenten gilt: der Verbraucher muss belogen, betrogen, hinters Licht gefuehrt werden, daraus ergibt sich eine Gewinnmaximierung die anders nicht zu erreichen ist.
      Gras wächst auch nicht schneller wenn man daran zieht(namibisches Sprichwort)

      Kierkegaard schrieb:

      Da fragt man sich doch wer hat dieses in Auftrag gegeben, nur bestimmte Lebensmittelketten zu checken? Sollten etwa die Marktbeherrscher Aldi/Lidl dahinterstecken um noch mehr Marktanteile zu bekommen?
      ..soweit geht der Einfluss von Aldi/Lidl wohl doch nicht... Der Markencheck - einst vom WDR und nun von der ARD produziert - wird nicht in "Auftrag" gegeben. Ist eine andere,informelle Sendeart für den Verbraucher

      Kierkegaard schrieb:

      Die Hersteller wissen das nicht jede Rolle nachgezaehlt wird, somit sind auf jeder 5. Rolle weniger Blatt. Kommt es doch mal zur Reklamation wird sich wortreich entschuldigt und man bekommt 2 Rollen umsonst, der Kunde ist zufrieden und schweigt. Das ist nur ein Beispiel wie Produzenten den Verbraucher betruegen.
      ..stimmt ! Auch die Gefahr das man von einer staatlichen Kontrolle erwischt wird und die fälligen (lächerlichen) Bussgelder fällig werden sind schon längst "eingepreist"...Und man schreibt weiter schwarze Zahlen...

      Kierkegaard schrieb:

      Fuer Produzenten gilt: der Verbraucher muss belogen, betrogen, hinters Licht gefuehrt werden, daraus ergibt sich eine Gewinnmaximierung die anders nicht zu erreichen ist.

      ..und da behaupten noch immer Verfechter jener Marktwirtschaft das die Umsätze und Gewinne auf Leistung und Qualität zurück zuführen sein...

      /g\


      Nun ja....ich finde vieles "nicht in Ordnung".

      Jedoch sind meine Möglichkeiten der Einflussnahme doch sehr begrenzt.

      Ich kann schauen, dass ich immer gut informiert bin, so dass ich für mich entspr. Entscheidungen treffen kann (auch bezüglich auf Lebensmittel).

      Das nötige Kleingeld, um gegen die "Betrüger" vorzugehen (strafrechtlich und oder nach dem BGB und anderen gesetzlichen Vorschriften) habe ich leider auch nicht.

      ~k06