Zorn der Millionen

      Zorn der Millionen

      ........in fast allen Nachrichtensendern ein Thema....

      In Belgien, Frankreich, Portugal, Spanien, Italien, Griechenland......zig Millionen Menschen sind auf der Strasse, um gegen die "Sparpolitik" zu demonstrieren.

      Gemeinsamer Tenor...: "es trifft die, die nicht für die Krise verantwortlich sind......jegliches Wachstum wird abgewürgt..."

      Ich verstehe den Zorn der Menschen, weil die Verursacher verschont werden.....und keine Zukunft am Horizont zu sehen ist.

      Dabei mutieren wir Deutsche mehr und mehr zum "Hassobjekt".

      Wir müssen aufpassen, dass dies nicht ausser Kontrolle gerät, weil es dann ganz ungemütlich wird...auch für uns.
      Das ist das Ergebnis der derzeitigen Rechtslage, die es den Vermögenden erlaubt, abseits der Legalität ihre Gelder, außerhalb der staatlichen und gesellschaftlichen Zugriffsmöglichkeiten dieser Schuldenländer, bunkern zu können.
      Wenn Du schreibst,

      RedGrouper schrieb:



      Wir müssen aufpassen, dass dies nicht ausser Kontrolle gerät, weil es dann ganz ungemütlich wird...auch für uns.
      gebe ich Dir völlig recht.
      Ich verweise dabei direkt auf den schizophrenen Umstand, daß es ausgerechnet die Institution ist, die die alleinige Schuld an den finanziellen Diskrepanzen und der daraus resultierenden Gefahr von gewaltsamen Auseinandersetzungen trägt, die völlig zu Unrecht den diesjährigen "Friedensnobelpreis" verliehen bekommen hat.
      Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


      !WQ


      !WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ

      alfons1249 schrieb:

      daß es ausgerechnet die Institution ist, die die alleinige Schuld an den finanziellen Diskrepanzen und der daraus resultierenden Gefahr von gewaltsamen Auseinandersetzungen trägt, die völlig zu Unrecht den diesjährigen "Friedensnobelpreis" verliehen bekommen hat.

      ..es wäre zu einfach der Institution EU alle Schuld zu zuweisen und dabei würde man die wahren Täter wieder einmal entkommen lassen - wie so oft...Nein,es sind die global operierenden und systemrelevanten Banken und Institutionen...Auch heute ist es noch so das Banken die Gewinne einstecken,aber die Verluste an den Steuerzahler weiter reichen und die Politik sagt öfter mal man wolle was machen,aber geschehen tuet nichts...


      /g\

      Norle schrieb:

      es wäre zu einfach der Institution EU alle Schuld zu zuweisen und dabei würde man die wahren Täter wieder einmal entkommen lassen - wie so oft...Nein,es sind die global operierenden und systemrelevanten Banken und Institutionen..
      Und da möchte ich doch mal in Frage stellen, ob das nicht wiederum auch zu einfach ist...?
      Schließlich gehört zum Geben auch immer einer der Nehmen möchte. Und wenn die Staaten meinen, sie müssten über Jahrzehnte mehr ausgeben, als sie einnehmen, dann kommt irgendwann die Quittung. Immer nur "Die Banken sind schuld" zu schreien ist blinder Links-Populismus, nicht mehr und nicht weniger...
      ~k09

      fuchur schrieb:

      Und wenn die Staaten meinen, sie müssten über Jahrzehnte mehr ausgeben, als sie einnehmen, dann kommt irgendwann die Quittung.
      ..bis vor kurzem wurde ja noch das Märchen erzählt "...ein Staat kann nicht pleite gehen.." und das von namhaften Wirtschaftsexperten in TV-Talks... Und die Banken haben ja auch fleissig die Kredite bewillig und ausgezahlt obwohl man wusste "der Kandidat ist überschuldet" und man die Kreditsumme als "Miese" abschreiben konnte...Irgendwie war das ganze System krank..

      fuchur schrieb:

      Immer nur "Die Banken sind schuld" zu schreien ist blinder Links-Populismus, nicht mehr und nicht weniger...

      ..aber anderseits egal bei welcher Betrachtung ob Euro-Krise,Schuldenschnitt für verschuldete Staaten etc. trifft man immer auf Banken die durch ihre Grösse und der Höhe der Verluste systemrelevant sind und egal wie gerettet werden müssen...Und eigentlich sollten doch die Banken die Experten in Bezug auf Geld sein ,aber das ihre Berechnungen so daneben liegen ist nicht nur ärgerlich sondern auch seltsam das Niemand wegen den entstandenen Schaden zur Rechenschaft gezogen wird...

      /g\
      Es ist nicht nur die EU sondern das ganze System Kapitalismus was immer nur Wachstum verlangt.Doch dieser Wachstum ist begrenzt da es durch Globalisierung immer mehr global player gibt die eben auch wachsen wollen, ohne wirklich die aermeren Schichten zu einem Wohlstand zu bringen. Es entstehen zu langsam neue Maerkte um ein dauerhaftes Wachstum zu bewerkstelligen.In der EU, USA, insbesonders Japan ist das Ende der Fahnenstange erreicht. Doch Politiker ermoeglichen die fat cats der Industrien/Banken immer mehr Schlupfloecher wo sie ihr Vermoegen bunkern koennen. Es werden die abenteuerlichsten Formen von Firmenzusammenlegungen zugelassen wo die Unternehmer mit wenig bis gar nichts buergen, aber die Buerger immer mehr in die Tasche gegriffen wird. Das fuehrt am Ende zu inneren Unfrieden und Volksaufstaende sind nicht auszuschliessen.Die Grosskopfeten dieser Welt haben alle Freiheiten ihr Geld auf den Bahamas zu parken, ihre Firmensitze in Briefkastenfirmen in Liechtenstein anzusiedeln, aus steuerlichen Gruenden koennen sie ihr Vermoegen schuetzen indem sie Wohnsitze haben wo wenig Steuern bezahlt werden.Ihre Firmen koennen sie auslagern in Billiglohnlaendern wo Menschenrechte mit Fuessen getreten werden.Dieses System, das nur Vorteile fuer Gutbetuchte gewaehrt, wird eines Tages zusammenbrechen, irgendwann in nicht so ferner Zeit werden die Plebejer den Patriziern den Garaus machen. Die Anfaenge sieht man derzeit in der EU.
      Gras wächst auch nicht schneller wenn man daran zieht(namibisches Sprichwort)

      Kierkegaard schrieb:

      Es ist nicht nur die EU sondern das ganze System Kapitalismus was immer nur Wachstum verlangt.Doch dieser Wachstum ist begrenzt da es durch Globalisierung immer mehr global player gibt die eben auch wachsen wollen, ohne wirklich die aermeren Schichten zu einem Wohlstand zu bringen. Es entstehen zu langsam neue Maerkte um ein dauerhaftes Wachstum zu bewerkstelligen.In der EU, USA, insbesonders Japan ist das Ende der Fahnenstange erreicht. Doch Politiker ermoeglichen die fat cats der Industrien/Banken immer mehr Schlupfloecher wo sie ihr Vermoegen bunkern koennen. Es werden die abenteuerlichsten Formen von Firmenzusammenlegungen zugelassen wo die Unternehmer mit wenig bis gar nichts buergen, aber die Buerger immer mehr in die Tasche gegriffen wird. Das fuehrt am Ende zu inneren Unfrieden und Volksaufstaende sind nicht auszuschliessen.Die Grosskopfeten dieser Welt haben alle Freiheiten ihr Geld auf den Bahamas zu parken, ihre Firmensitze in Briefkastenfirmen in Liechtenstein anzusiedeln, aus steuerlichen Gruenden koennen sie ihr Vermoegen schuetzen indem sie Wohnsitze haben wo wenig Steuern bezahlt werden.Ihre Firmen koennen sie auslagern in Billiglohnlaendern wo Menschenrechte mit Fuessen getreten werden.Dieses System, das nur Vorteile fuer Gutbetuchte gewaehrt, wird eines Tages zusammenbrechen, irgendwann in nicht so ferner Zeit werden die Plebejer den Patriziern den Garaus machen. Die Anfaenge sieht man derzeit in der EU.

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      %21& Ich verstehe nix vom Sex, ich war immer verheiratet.