Sind Zalando und co. wirklich so schlimm?

      Sind Zalando und co. wirklich so schlimm?

      Ich hab gestern eine erschreckende Dokumentation über Onlineshops gesehen, lief auf Phoenix.
      Vorwiegend gings um Zalando, ganz nebenbei wurde auch Amazon erwähnt.

      Zalando hat seine großen Hallen in Berlin und Erfurt und über die aus Berlin wurde berichtet.
      80 % aller Angestellten sind aus Polen, bilden morgens Fahrgemeinschaften und fahren täglich über 2 Stunden zur Arbeit.
      Deutsche werden dort nicht gern angestellt denn die beschweren sich über die, zugegeben, unmenschlichen Arbeitsbedingungen.
      Eine Schicht dauert 12 Stunden. In diesen 12 Stunden gibts eine 30 minütige Pause.
      Während der Arbeitszeiten darf man sich nicht hinsetzen, sofortiger Entlassungsgrund. Die Toiletten befinden sich in einem Container, inmitten der Arbeitshalle, zwischen den Regalen. Die Toiletten und Waschräume sind stark verschmutzt, jeder muss sich sein eigenes Toilettenpapier mitbringen. Laut Geschäftsführung würde das sonst regelmässig gestohlen.

      Der ZDF Reporter, der die Doku angefertigt hat, hat einen Spitzel zu Zalando geschickt - nachdem die Geschäftsführung schriftlich mitgeteilt hat, sie würden signifikant über Tarif bezahlen.
      Dem Spitzel hat man 7,01 € pro Stunde bezahlt - und auf sein Nachfragen bei Kollegen kam heraus, auch die anderen verdienen nicht mehr.
      7,01 € entspricht exakt dem Mindestlohn in den neuen Bundesländern...von übertariflicher Bezahlung kann man hier wohl nicht sprechen.

      Im Sommer wird die Halle dermaßen heiss, dass beinahe täglich der Krankenwagen vor der Tür steht.
      Wer zusammen klappt braucht nicht wieder zur Arbeit zu erscheinen.

      Trotz allem das wohl schon länger bekannt ist, hat die Bundesregierung 15 Millionen € für das neue Werk in Erfurt zur Verfügung gestellt, in der Hoffnung, dass in dem Gebiet die Arbeitslosenzahlen dezimiert werden. Der Bürgermeister brachte seine Hoffnung entsprechend zum Ausdruck.

      Diese hat sich leider nicht erfüllt denn wieder wurden nur, größtenteils, Zugereiste eingestellt..die Deutschen könnten von dem Lohn gar nicht leben.
      Brutto verdient man, pro Monat, knapp 1100 €, was bedeutet, Netto blieben etwa 700 € übrig.
      Kein Wunder, dass die Firma Zalando keine Deutschen einstellt.

      Ich habe bisher nichts bei Zalando gekauft, weil mich deren Angebot nicht überzeugt hat. Jetzt würde ich nicht mal etwas kaufen wenn sie die Kleidung und Schuhe für den halben Preis verscherbeln würden!!

      Als Gott den Mann schuf, verprach er, dass der ideale Mann
      an jeder Ecke zu finden sei.
      Und dann macht er die Erde rund.


      |11t
      Der Raubkapitalismus ist eben schon heimlich in den Industrienationen eingezogen und nicht nur in den abgeschotteten Fabriken auf den Philippinen/Malaysia/Vietnam ueblich( Siehe den Report' no logo, der vor Jahren veroeffentlicht wurde.

      Wenn es danach ginge duerftest du kaum noch ein Produkt kaufen, sei es ein laptop/TV/ Wasdchmaschine/ etc.Viele Teile dieser Geraete werden unter entwuerdigen Bedingungen hergestellt.

      Vor kurzem gab es hier aus aktuellem Anlass einen Bericht auf SADC1 ueber die Herstellung von T-shirts/Leggins. Die Baumwolle wurde in Usbekistan gepflueckt, dann nach China zum "veredeln"(Mischen mit Kunststoffen) geschickt, von dort ging es dann nach Marokko zum bleichen dann zurueck nach Malaysia zum faerben und weiter nach China zum naehen. Danach werden die fertigen T-shirts nach Italien geschickt wo sie mit einem logo versehen werden, aufgeteilt in brands und nonbrands.Die Non brands gehen dann in die Ketten wie Pep, Jet(entspricht Kik) usw.Die anderen dann zu den Markenvertreibern wie Truworths, Markham, Dunns, Fashion Express etc.

      Doch haben wir ernsthaft eine Wahl durch Blockade dieser Hersteller etwas zu aendern? Ich glaube nicht, wenn einer pleite geht ist sofort ein neuer da.Wir Menschen sind es selbst die uns die Welt so geschaffen haben wie sie derzeit ist
      Gras wächst auch nicht schneller wenn man daran zieht(namibisches Sprichwort)
      Aus der Erfahrung einer meiner Töchter kann ich sagen, daß es bei Amazon (in einem Lager im Hessischen) auch nicht viel besser aussieht.
      Die großartige und hochtechnisierte Lagerhaltung, wie sie oft genug von anderen Versandhandelsfirmen gesagt und gezeigt wird, trifft auch auf Amazon überhaupt nicht zu.
      Dort ist nichts aber auch gar nichts ohne Handarbeit möglich.
      Die Zusammenstellung der Pakete der einzelnen Bestellungen läuft von Hand, nach Zeit und in extremer Hast.
      Pausen können sich die Frauen dort nicht leisten, so, wie es auch von Zalando berichtet wurde.
      Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


      !WQ


      !WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ

      Megazicke83 schrieb:

      Eine Schicht dauert 12 Stunden. In diesen 12 Stunden gibts eine 30 minütige Pause.


      Das ist nicht in Ordnung und verstößt gegen das Arbeitsschutzgesetz. Was sagt die Gewerkschaft dazu?


      Megazicke83 schrieb:

      Während der Arbeitszeiten darf man sich nicht hinsetzen, sofortiger Entlassungsgrund.


      Wie verhält sich die Berufsgenossenschaft und das Gewerbeaufsichtsamt in dem Falle?
      Sind den Behörden die Verstöße bekannt?


      Megazicke83 schrieb:

      7,01 € entspricht exakt dem Mindestlohn in den neuen Bundesländern.


      Für diese Tätigkeit kann man am Lohn nicht rütteln.

      Megazicke83 schrieb:

      Die Toiletten und Waschräume sind stark verschmutzt,


      Wird nicht gereinigt, oder sind die Benutzer nicht willens, nach Aufsuchen der Toilette diese in ordentlichem 'Zustand zu hinterlassen?
      Gibt es dort Toilettenbürsten, die man benutzen kann, um seine evtl. Hinterlassenschaften zu beseitigen?

      Wird kontrolliert, werden Verstöße gemeldet?
      Was sagt das Gesundheitsamt zu diesen hygienischen Bedingungen?
      =k?
      Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts.

      !/1

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Flora“ ()

      Flora schrieb:

      Was sagt die Gewerkschaft dazu?
      Es existiert keine Gewerkschaft.
      Wer dort arbeitet weiß worauf er/sie sich einläßt...es wird schon im Vorstellungsgespräch aufgeklärt.
      Die Menschen, die dort arbeiten, tun dies weil sie sonst keinen Job bekommen und verzweifelt sind.


      Flora schrieb:

      Wie verhält sich die Berufsgenossenschaft und das Gewerbeaufsichtsamt in dem Falle?
      Sind den Behörden die Verstöße bekannt?
      Laut dem TV Bericht ist bekannt was bei Zalando abläuft...und auch der Bürgermeister hat davon Kenntnis.
      Er unternimmt nur nichts, aus Sorge die Firma könnte ihren Standort verlegen, was für die Infastruktur der Stadt fatale Folgen hätte.


      Flora schrieb:

      Für diese Tätigkeit kann man am Lohn nicht rütteln.
      Ich finde es etwas wenig..selbst Putzfrauen verdienen mehr und deren Arbeit ist nicht ganz so anstrengend.
      Die können sich immerhin mal hinsetzen.


      Flora schrieb:

      Wird nicht gereinigt, oder sind die Benutzer nicht willens, nach Aufsuchen der Toilette diese in ordentlichem 'Zustand zu hinterlassen?
      Dort gibts ein Hinweisschild...jeder Benutzer der Toilette ist selbst verantwortlich für das, was er hinterlässt.
      Wie wir wissen gibts Ferkel denen es egal ist wie eine Toilette aussieht und die anderen haben darunter zu leiden.


      Flora schrieb:

      Gibt es dort Toilettenbürsten, die man benutzen kann, um seine evtl. Hinterlassenschaften zu beseitigen?
      Auch eine Toilettenbürste müßte man von zuhause mitbringen, wie das Papier.
      Ob das auch welche tun wurde nicht berichtet.


      Flora schrieb:

      Was sagt das Gesundheitsamt zu diesen hygienischen Bedingungen?
      Im Bericht wurde nicht erwähnt ob das Gesundheitsamt Kenntnis von diesen Zuständen hat.
      Dazu kann ich also nichts sagen.

      Als Gott den Mann schuf, verprach er, dass der ideale Mann
      an jeder Ecke zu finden sei.
      Und dann macht er die Erde rund.


      |11t
      ..es herrscht das Prinzip Hoffnung bei Behörden und Institutionen ,das es nicht schlimmer kommt und ansonsten "Augen zu und durch!"... Die Missstände ob nun bei XYZ ,in der Leiharbeit und.. und .. sind alle lange bekannt,nur trauen tuet sich Keiner(Behörden) was zu unternehmen...Einem Leiharbeiter den man massiv um seinen Lohn betrogen hatte sagte man beim zuständigen Landesarbeitsamt "..tuet uns für sie zwar Leid(Verluste etc),aber wir können nicht riskieren das die anderen 22 Leiharbeiter der Firma die Arbeit verlieren..." Kurzum können solche Firmen gegen Gesetz und Verordnungen verstossen...passieren tuet eh`nichts... Irgendwie ist man erpressbar geworden...

      /g\
      Ich habe gar nichts gegen Leiharbeit....diese gibt Firmen kurzfristig die Chance schnell zu einer ausgebildeten Arbeitskraft zu kommen. Ich habe nur etwas dagegen, das diese Menschen ausgebeutet, mies bezahlt werden und dafür mehr arbeiten müssen als Festangestellte.

      Leiharbeitsfirmen müßten verboten werden....denn das ist moderne Sklaverei.

      Es müssen auch endlich Mindestlöhne her und zwar in der Höhe, dass jemand der arbeitet, auch davon leben kann und nicht doch noch zum Amt gehen muss um öffentliche Gelder zu beantragen, nur um zu überleben.

      Als Gott den Mann schuf, verprach er, dass der ideale Mann
      an jeder Ecke zu finden sei.
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      |11t

      Kierkegaard schrieb:

      schoene Zustaende in einem zivilisierten Industrieland,und es ist nicht in der Dritten Welt.


      Ja, wir leben in einem Industrieland.
      Das war`s aber auch schon, denn die ehemaligen Billiglohnländer in Osteuropa und Asien sind schon lange keine Billiglohnländer mehr.
      Auch die dortigen Arbeiter wollen anständigen Lohn, für anständige Arbeit.

      Die "goldenen Jahre" sind in Deutschland endgültig vorbei.
      Ein gemeinsames, starkes Europa hätte da hilfreich sein können.
      Aber dem haben ja die Verantwortlichen Politiker einen Riegel vorgeschoben.

      Emerald Isle schrieb:

      Ein gemeinsames, starkes Europa hätte da hilfreich sein können.
      Es konnte von vorn herein niemals ein sogenanntes "Gemeinsames und starkes Europa" geben, dieses künstliche Konstrukt alá Vereinigte Staaten war, ist und bleibt ein totgeborenes Kind fürchterlicher Phantasien.
      Es kann allein schon durch eine Jahrhundertelange völlig unterschiedliche Entwicklung der verschiedenen europäischen Nationen keinerlei Gemeinsamkeiten geben, selbst eine politische Einheit ist unmöglich.
      Es kann nur eine wirtschaftliche Zusammenarbeit von eigenständigen, starken und souveränen Nationalstaaten funktionieren, so wie es mit der EWG angedacht war.
      Nur so kann die Gefahr einer wirtschaftlichen Abhängigkeit von den erstarkenden sogenannten "Schwellenländern" verhindert werden.
      Und auch nur dann können mit einem straff geführten nationalen Arbeitsmarkt unter einer aufmerksamen staatlichen Kontrolle diese Auswüchse, wie sie in diesen genannten Versandhandeslbetrieben, in der (völlig überflüssigen) Leihsklavenhaltung und vor allem in der Frage der Klein- und Minijobs Normalität sind, verhindert werden.
      Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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      Die goldenen Jahre sind endgueltig in Deutschland vorbei

      Nur scheint es keiner wahrhaben wollen.Die Produktionskosten fuer Gueter sind nun mal in Schwellenlaendern guenstiger, dafuer gibt es verschiedene Gruende bedingt durch die gegebenen Sozialstrukturen.Ausserdem leben wir immer noch in Wegwerfgesellschaften, Elektrogeraete werden kaum noch repariert, ein neues muss her.

      Zalando ist nur ein Beispiel wie dem Kapital alles geopfert wird, selbst die menschliche Wuerde.
      Gras wächst auch nicht schneller wenn man daran zieht(namibisches Sprichwort)
      Ach Alfons, nu hör` doch endlich mal auf, mit dem Schwachfug.
      Deutschland ist auch ein "Flickenteppich" aus suveränen Stadt/Kleinstaaten.
      Und da forderst Du doch auch - zu Recht - ein gemeinsames Vorgehen.

      Und das hätte auch in Europa funktionieren können.

      Wenn man alles immer nur schlecht redet, ändert sich nie was.

      Wir in Deutschland sollten langsam begreifen, dass es so nicht weitergeht.
      Wenn nicht bald kompetente Fachleute gegensteuern, sind wir das Billiglohnland der gesammten Welt ... dann kaufen die Inder, Asiaten und Afrikaner unsere billig produzierten Produkte, weil deren einheimischen Waren zu teuer sind

      Emerald Isle schrieb:

      Deutschland ist auch ein "Flickenteppich" aus suveränen Stadt/Kleinstaaten.
      Diese deutschen Kleinfürstentümer sind aber (analog der amerikanischen Bundesstaaten) nur Verwaltungseinheiten, denen man völlig unlogisch politische Entscheidungsvollmachten übergeben hat.
      Das kann mit einem Federstrich wieder in Ordnung gebracht werden.
      Wohingegen die europäischen Länder in Jahrhunderten gewachsene individuelle und völlig voneinander unterschiedliche Nationalstaaten sind, die man eben nicht mit einem Federstrich zusammen schustern kann.
      Diese eminenten Unterschied sollte man tunlichst beachten.
      Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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      alfons1249 schrieb:

      Diese deutschen Kleinfürstentümer sind aber (analog der amerikanischen Bundesstaaten) nur Verwaltungseinheiten, denen man völlig unlogisch politische Entscheidungsvollmachten übergeben hat.


      Na na na, in Geschichte mal wieder nicht aufgepaßt?
      Dann lies Dir noch mal die Kapitel der ehemaligen Königreiche durch.

      So, genug Themengefremdelt, zurück zu Zalando & Co ... bitte!
      Völlig unterschiedliche Nationalstaaten......Unsinn...

      Dies würde passen, wenn wir uns mit den Chinesen oder Kongolesen vergleichen würden.......da hätten wir in der Tat grosse Unterschiede.

      Ansonsten haben die Europäer eine gemeinsame "Kultur" und sind auch in ihrem Staats- und Sozialwesen sich sehr ähnlich.

      Ich sehe überhaupt keine bedeutende Unterschiede zw. Deutschen...Franzosen....Polen....Österreicher.....Litauer....Tschechen....Italiener....pp.

      Ein A. sucht natürlich in den Krümeln und findet.....nichts. :D

      RedGrouper schrieb:

      Völlig unterschiedliche Nationalstaaten......Unsinn...
      Wenn man im Geschichtsunterricht nicht aufgepaßt hat oder in einer Leeranstalt beschult wurde, in der man eher seinen Namen tanzen "lernt", als wichtige Fakten, muß man ja auch alles was man nicht kennt, als "Unsinn" bezeichnen.

      RedGrouper schrieb:

      Dies würde passen, wenn wir uns mit den Chinesen oder Kongolesen vergleichen würden.......da hätten wir in der Tat grosse Unterschiede.
      Die sind eventuell gar nicht mal so gravierend . . .
      Man sollte nicht nur in Amerika mit geschlossenen Augen herumgeistern.
      Denn auch dort ist bei allem Patriotismus für die USA ein extrem ausgeprägter und extrem differenzierender Nationalstolz vorhanden, der sich durch alle Ethnien zieht, die in den Staaten mehr oder weniger heimisch geworden sind.


      RedGrouper schrieb:

      Ansonsten haben die Europäer eine gemeinsame "Kultur" und sind auch in ihrem Staats- und Sozialwesen sich sehr ähnlich.
      Wir haben bei unseren Reisen durch Europa nicht nur nette Gastfreundschaft erlebt, sondern sind auch auf gewaltige kulturelle, soziale und staatliche Unterschiede gestoßen (worden).
      Wer der Meinung ist, daß die Europäer eine gemeinsame Kultur hätten, ist blinder als der betriebsblindeste Eurokrat.


      RedGrouper schrieb:

      Ich sehe überhaupt keine bedeutende Unterschiede zw. Deutschen...Franzosen....Polen....Österreicher.....Litauer....Tschechen....Italiener....pp.
      Wer sich nur "drüben" in Amerika herumtreibt und hier nur das Gelaber
      der Eurokraten und ihrer Mitläufer reinzieht, kann auch gar keine
      sozialen und kulturellen Unterschiede sehen.
      Nur mal ein winziges Beispiel:
      Als Deutscher in Frankreich bist Du verloren, fast so schlimm, wie ein Franzose oder Spanier im Baskenland.

      RedGrouper schrieb:

      Ein A. sucht natürlich in den Krümeln und findet.....nichts.
      Wir haben keineswegs "nach Krümeln gesucht", sonder wir sind auf Steine, Felsen und Gebirge von Differenzen gestoßen, die auch in Jahrhunderten einer Zwangseuropäisierung nie und nimmer abgeräumt werden können.
      Nur Leute, deren Gehirne durch das Gelaber der Eurokraten gewaschen (wohl eher verkleistert) wurde, können sich einbilden, daß aus den verschiedenen Nationen Europas diese "Vereinigten Staaten von Europa" (wohl eher EUdSSR) entstehen könne.

      Und so sind wir nach dieser geschichtlichen Lektion wieder am Ausgangspunkt:
      Denn genau diese nationalen, kulturellen, gesellschaftlichen und sozialen Unterschiede sind es auch, die die Unternehmen dazu verleiten, diese Menschen fremder Länder einzustellen, bei schlechten Arbeitsbedingungen, für schlechtes (wenig) Geld und mit schlechter Unterbringung, fast so, wie zu Zeiten der Sklavenhaltung, die ja in der Leiharbeit eine "würdige" Fortsetzung findet.
      Denn genau diese nationalen, kulturellen, gesellschaftlichen und sozialen Unterschiede sind es auch, die die Unternehmen dazu verleiten, ihre Produktionsstätten in andere Länder zu verlegen, zum Wohle ihrer Geldbörse und zum Unwohle Deutschlands und seines Volkes.
      Und genau dieses Verhalten der Unternehmen (nicht nur Zalando & Co) trägt dazu bei, die vorhandenen Unterschiede und Differenzen zu verstärken.
      Deshalb ist auch der Traum von einem gemeinsamen Europa der schlimmste Alptraum den man träumen kann.
      Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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