Die Welt ist erschöpft - Ressourcen schon jetzt verbraucht

      Die Welt ist erschöpft - Ressourcen schon jetzt verbraucht

      ..nach Aussagen des WWF verbrauchen wir mehr Ressourcen als die Erde "liefern" kann mehr >

      ..es wird aber nicht einfach sein den Menschen - meist in den reichen Ländern - die Übernutzung der Mutter Erde abzugewöhnen... Viele sind an den Luxus oder auch an das Überangebot gewöhnt auch wenn später die Hälfte ungenutzt in der Verbrennungsanlagen verschwindet... Es gab Zeiten da hat man sich über einen Apfel gefreut und herzhaft hineingebissen... Genau wie ein Braten oder z.Bsp. ein gebratenes Hähnchen eine Besonderheit im Essenplan der Familie darstellte und meist auch an besonderen Tagen gab... Und Heute mit Fast Food etc. gibt derlei Essbares in "Hülle und Fülle" und Keiner macht sich Gedanken wohin das führt...

      /g\
      Da haben wir den Salat.Seit Wochen wird in den Medien schon darüber gesprochen das uns mal die Nahrungsmittel ausgehen.Nicht des wegen weil man keines produzieren könnte,sonder weil Ackerland für diesen Biosprit gebraucht wird.Und Nahrungsmittel erst an zweiter Stelle kommen.Das kann nur nach hinten losgehen.
      !WR

      Josi schrieb:

      Nicht des wegen weil man keines produzieren könnte,sonder weil Ackerland für diesen Biosprit gebraucht wird.

      Das sollte man differenzieren.
      Den Biosprit (und damit den Produzenten) hier als alleinigen Verursacher der Krise darzustellen, bedient nur ein Klischee, es passt aber in die allgemeine Stimmung: Ein Wirtschaftszweig/ein Produktionsunternehmen/eine Personengruppe wird als "Verursacher" einer Krise ausgemacht und diffamiert, schlimmstenfalls bis zum wirtschaftlichen Ruin.
      =k?
      Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts.

      !/1

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Flora“ ()

      Josi schrieb:

      das uns mal die Nahrungsmittel ausgehen

      und für die Menschen in der Dritten-Welt kaum noch bezahlbar sind. Einen der Hauptgründe die genannt werden < der weltweite

      Fleischkonsum nimmt rasant zu >. Aber das Fleisch kann sich kein Mensch in der Dritten-Welt leisten, da reicht es gerade mal für

      eine Hand voll Reis oder Hirse! Soja, Mais usw. werden in den Industriestaaten an Masttiere verfüttert...und zahlt jeden Preis,

      den die Entwicklungsländer nicht zahlen können.

      Dafür spenden wir Nahrungsmittel - auch eine Alternative...sein Gewissen zu erleichtern!

      Fantastic 4 schrieb:

      Soja, Mais usw. werden in den Industriestaaten an Masttiere verfüttert...und zahlt jeden Preis,

      den die Entwicklungsländer nicht zahlen können.

      Wie kann es sein, dass es Entwicklungsländer nicht schaffen, die Grundversorgung der Bevölkerung im eigenen Land zu produzieren?
      =k?
      Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts.

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      Flora schrieb:

      Wie kann es sein, dass es Entwicklungsländer nicht schaffen, die Grundversorgung der Bevölkerung im eigenen Land zu produzieren?

      Weil sie von den Industriestaaten in Abhängigkeiten gehalten werden ...denen wird seit der Kolonialzeit nicht wirklich geholfen, im

      Gegenteilt.... sie werden noch heute ausgebeutet....ihre Bodenschätze, ihre Landflächen für westl. Getreideproduktionen, die damit

      ihre Fleischproduktion noch weiter steigern.

      Umsonst heisst es nicht " Afrika der vergessene Kontinent "!

      Fantastic 4 schrieb:

      ihre Landflächen für westl. Getreideproduktionen, die damit

      ihre Fleischproduktion noch weiter steigern.
      hmm, soweit ich weiß, sind die Hauptgetreide-, Sojabohnen- und Maisexpoteure Amerika, Australien und Rußland.

      Ich habe gerade erst gelesen, dass in Amerika gerade eine große Dürre herrscht, die einen Großteil der dortigen Maisernte vernichtet hat, so dass der Maispreis explodiert.
      Nach den neuesten Informationen soll auch die Sojabohnenernte in Gefahr sein.

      ftd.de/finanzen/maerkte/rohsto…bohnenernte/70079847.html


      Rußland erwartet, ebenfalls wegen Dürre, eine um 10 bis 14 Millonen Tonnen geringere Getreideernte, als im letzten Jahr.
      russland-heute.de/articles/201…getreideexport_14905.html


      Sicherheitshalber habe ich mal zu Afrika gegooglet, und interessante Informationen über die Landwirtschaft Afrikas und ihre Probleme findet man hier: http://www.erdkunde-wissen.de/erdkunde/kontinent/afrika/land.htm gefunden.
      =k?
      Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts.

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Flora“ ()

      Flora...ich google auch ganz gern, man bekommt viele nützliche Informationen - nur auf deinen eingestelleten Seiten steht nur

      eine " Wahrheit " - ich vermisse die Aussagen von afrikanischen Geflügelzüchtern, die ihre Produktion einstellen müssen, weil sie

      preislich nicht mit den Geflügelimporten(Tiefkühlware) aus Europa konkurieren können.

      Oder den Ureinwohnern Süd-Amerikas, die ihren angestammten Lebensraum verlieren(Regenwälder), weil sie Platz für den Anbau

      von Futterpflanzen für die Tiermastzucht machen müssen - auch für die in Europa.

      Es gibt soviele Negativbeispiele, die von den Industriestaaten in den Entwickungsländern verursacht werden, nur darüber spricht

      man kaum...nur nicht das schlechte Gewissen wachrütteln.

      Die USA und Russland sind die grössten Getreideproduzenten - die natürlich ein Interesse haben - ihre Ware auf dem Weltmarkt

      zu verkaufen. Nun wir Deutschen brauchen uns deswegen keine Sorgen machen, wir können die gestiegenen Weltkarktpreise zahlen -

      können es aber die Menschen in der Dritten-Welt, kaum!

      Wir werden kaum unter dem weltweiten Getreidemangel leiden...im Gegenteil, es werden noch mehr Tiermastställe in Deutschland

      gebaut...in der Nähe von Nienburg/Weser baut Wiesenenhof eine Schlachtanlage von einer Kapazität pro Tag, 250.000 Hähnchen,

      die mit pflanzlichem Turbo-Futter gemästet werden müssen....wo mag das ganze Getreide für diese Tiere wohl herekommen - aus der

      Region bestimmt nicht.

      Wir leben in einer schönen heilen Welt....nur nicht daran kratzen!

      Flora schrieb:

      Den Biosprit (und damit den Produzenten) hier als alleinigen Verursacher der Krise darzustellen, bedient nur ein Klischee, es passt aber in die allgemeine Stimmung: Ein Wirtschaftszweig/ein Produktionsunternehmen/eine Personengruppe wird als "Verursacher" einer Krise ausgemacht und diffamiert, schlimmstenfalls bis zum wirtschaftlichen Ruin.
      Sicher ist der Biosprit und der damit einhergehende Mißbrauch von ehemaligen Nahrungsmittelanbauflächen nicht der alleinige Schuldige.
      Fakt ist, daß besonders die übermäßige Spekulation an den Börsen mit Getreide die Preise dafür in ungeahnte Höhen schnellen läßt.
      Wenn allerdings ein, mehrere oder gar alle Biosprithersteller in den Ruin getrieben werden, geht mir persönlich am @**** vorbei, wenn deren Anbauflächen danach wieder für Nahrungsmittel genutzt werden.


      Flora schrieb:

      Wie kann es sein, dass es Entwicklungsländer nicht schaffen, die Grundversorgung der Bevölkerung im eigenen Land zu produzieren?
      Ganz einfach, weil der Anbau der traditionellen Nahrungsmittelpflanzen, die in diesen Regionen zwar mittels aufwendiger Arbeit und Pflege aber mit relativ wenig Bewässerung durch den "Weißen Mann" in seiner unübertrefflichen Arroganz zum Erliegen gebracht wurde.
      "Seine" Nahrungsmittelpflanzen, die er für sich selbst aus Europa importiert hat und die dem Ureinwohner auch besser geschmeckt haben müssen, wachsen aber nur mit enormen landwirtschaftlichem Aufwandt, der heute von den Bauern nicht mehr geleistet werden will (kann?).
      Also wird der Fehlbetrag impoertiert, immer weniger Menschen bauen selber an, ziehen in die Städte und lassen sich lieber füttern als selber für ihre Nahrung zu sorgen.
      Eine der furchtbaren Auswirkungen der Kolonisation und besonders der sogenannten "Entwicklungshilfe".

      Fantastic 4 schrieb:

      ich vermisse die Aussagen von afrikanischen Geflügelzüchtern, die ihre Produktion einstellen müssen, weil sie

      preislich nicht mit den Geflügelimporten(Tiefkühlware) aus Europa konkurieren können.
      Tatsache ist, daß der europäische Verbraucher angeblich nur noch bestimmte Teile des Geflügels zu sich nehmen will und der sogenannte "Schlachtabfall" (der eigentlich ebenfalls hochwertiges Fleisch ist) in den Export nach Afrika geht.
      Wenn selbst Geflügelherzen verschmäht wird, kann ich persönlich nur am Verstand des Verbrauchers zweifeln.
      Mit den Innereien aller anderen Schlachttiere ist es doch auch dasselbe Problem, diese hochwertigen Nahrungsmittel werden leider fast nur noch zu Tierfutter verschwendet.

      Fantastic 4 schrieb:

      Oder den Ureinwohnern Süd-Amerikas, die ihren angestammten Lebensraum verlieren(Regenwälder), weil sie Platz für den Anbau

      von Futterpflanzen für die Tiermastzucht machen müssen - auch für die in Europa.
      Nix is,
      neuestens werden diese ehemaligen und neueren Anbauflächen Südamerikas (und auch in den USA beim Mais) gar nicht mehr zum Anbau von Futtermitteln benutzt, sondern fast mehrheitlich für den Mißbrauch als Anbauflächen für pflanzliche Grundstoffe zur Biospritherstellung.
      Noch verwenden die europäischen Bauern größtenteils ihre einheimischen Futtermittel, weil die Biospritfirmen im Ausland, besonders in Südamerika anbauen lassen.
      Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


      !WQ


      !WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „alfons1249“ ()

      Fleisch frisst Land

      Tatsache ist Alfons, genmanipulierter Soja breitet sich in Südamerika immer mehr aus. Die Sojabohnen werden in riesigen Monokulturen

      angebaut - und werden zum grössten Teil nach Eurpa exportiert - und als Futtermittel für die Viehwirtschaft verwendet.

      Kannst dich vor Ort mal schlau machen und zwar in Brasilien, Argentinien und Paraguay und dir die sozialen und ökologischen Folgen

      anschauen.
      Grundstoffe zur Biospritherstellung.




      Die Produktion von Biosprit nur ein bis zwei Prozent der weltweit genutzten Anbauflächen beansprucht.

      Das noch zu deiner Aussage " mehrheitlich für den Mißbrauch als Anbauflächen für pflanzliche Grundstoffe zur Biospritherstellung. "

      Von Experten wird die Fleischproduktion als Hauptursache angesehen und nicht der Biotreibstoff oder Börsenspekulationen.
      Wenn ich mich aber bei uns auf dem Land so umschaue wird nur noch Raps und Mais angebaut.Für Sprit.Früher gab es Getreide und Kartoffeln.Ich denke gerade nach.... und bekomm Panik.Ich hab in unserer Gegend noch keine Kartoffeln und Getreide gesehen.Nur Mais.Und bei uns gibt es viel Acker.Oh jeh.....
      !WR

      Fantastic 4 schrieb:

      nur auf deinen eingestelleten Seiten steht nur

      eine " Wahrheit "
      Nein Fanta, auf den Seiten stehen viele Wahrheiten, z.B. auch die, dass in Afrika die Anbauflächen für Kaffee, Bananen und Kakaobohnen zu Ungunsten der einheimischen Nahrungsmittelproduktion ausgeweitet wurden.

      Da steht auch die Wahrheit, dass die Entwicklung in der Landwirtschaft nicht mit der Bevölkerungsentwicklung Schritt halten konnte,
      Landflucht, Kriege, Wetterprobleme und gigantische Verluste zwischen dem Anbau und dem Teller gehören auch zu diesen Wahrheiten.

      Fantastic 4 schrieb:

      ich vermisse die Aussagen von afrikanischen Geflügelzüchtern, die ihre Produktion einstellen müssen, weil sie

      preislich nicht mit den Geflügelimporten(Tiefkühlware) aus Europa konkurieren können.

      wie kann das sein?

      Fantastic 4 schrieb:

      Von Experten wird die Fleischproduktion als Hauptursache angesehen und nicht der Biotreibstoff oder Börsenspekulationen.
      Ja, von den Experten, die den Fleischkonsum verteufeln.
      Es gibt andere Experten, die den Biotreibstoff verteufeln und wieder andere, die die Anbaumethoden, den Pflanzenschutz oder die Genmanipulation verteufeln.
      Wer hat nun Recht?

      Zum Biosprit stelle ich einfach fest, dass das Erdöl endlich ist.
      Wenn wir den Anspruch haben, Autos mit mehr als 50 PS, die nur von einer Person besetzt sind, zu bewegen, mit Öl zu heizen und Produkte technisch zu veredeln, muss man sich auf dem Gebiet der Energiegewinnung etwas einfallen lassen, dazu gehört auch der Biosprit, die Wind- Solar- und Geoenergie und vieles mehr.

      Josi schrieb:

      Wenn ich mich aber bei uns auf dem Land so umschaue wird nur noch Raps und Mais angebaut.Für Sprit.
      Ja, es wird viel Raps und Mais angebaut, aber nicht nur für Sprit, auch für Tierfutter, auch wenn man es nicht gerne hören möchte, aber ganz ohne tierische Produkte wird es in der mesnchlichen Ernährung nun mal nicht gehen.

      Beispiel:
      Ein Teil des Sojas im Tierfutter wird heute hier in Deutschland durch Raps ersetzt. Braune Legehühner waren früher genetisch nicht in der Lage, Raps umzusetzen. Die Eier bekamen einen abartigen Geeschmack, wenn Raps im Futter war.
      Dann gelang es, dieses Gen, das das verusrsacht, zu entschlüssen, man hat es "weggezüchtet" und nun kann Raps statt Sojaschrot ins Hühnerfutter.

      Bundesweit werden 18% der landwirtschaftlich genutzten Flächen zur Bioenergiegewinnung eingesetzt.
      Hier in unserer Gegend sind das auch Flächen, auf denen andere Ackerfrüchte, wie z.B. Kartoffeln nicht unbedingt gedeihen. (Moorböden)
      Auch wurden brachliegende Grünlandflächen dafür umgenutzt.

      Jeden Bauern, der sich an der Bioenergieproduktion beteiligt, kann ich verstehen, denn für jeden, der das macht bedeutet das wirtschaftliche Sicherheit.
      =k?
      Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts.

      !/1

      Flora schrieb:

      Ja, von den Experten, die den Fleischkonsum verteufeln.

      Fleisch frisst Land auf...dazu braucht es keine Experten, die den Fleischkonsum verteufeln....Südamerika ist ein gutes

      Beispiel für die Vernichtung der Regenwälder - zugunsten von Soja-Anbau.



      wie kann das sein?


      Über die Geflügelexporte in Richtung Afrika wurde öfters in den öffentlichen Medien berichtet. Und Fleisch wurde da nicht

      verteufelt....andersrum wird es von der Fleischlobby als ein Stück Lebenskraft verherrlicht, fehlt nur noch der Glorienschein.

      Ich bleibe meiner Linie treu, ich verachte nicht den Fleischesser - sondern die Massentiertaltung und den Raubbau an der

      Natur.

      ...........Ende .......

      Josi schrieb:

      Wenn ich mich aber bei uns auf dem Land so umschaue wird nur noch Raps und Mais angebaut.Für Sprit
      Das sehe ich in unserer Umgeben genau so.
      Nicht nur daß traditionelle Ackerpflanzen fast völlig verschwunden sind und massiv durch Raps und Mais ersetzt wurden ist zu verzeichnen.
      Zusätzlich wurde am Stadtrand eine gewaltige Biogasanlage (im Umland noch einige mehr) errichtet, die mit dem Grünmais beliefert wird (Mais mit richtigen Korn-Kolben wird scheinbar gar nicht mehr angebaut).
      Am anderen Ende der Stadt steht jetzt eine Ölmühle gewaltigen Ausmaßes mit riesigen Tanks für Biosprit.
      Auch die wird
      täglich durch -zig Lastzügen mit Raps und anderem Ölkorn (helle Körner, die mir nicht bekannt sind) beliefert.
      Also werden doch gewaltige Flächen anstatt für Nahrungsmittelpflanzen nur für Pflanzen für technische Zwecke mißbraucht.
      Über den zwangsweisen Rückgang des Anbaus von Zuckerrüben in unserer gesamten Region zugunsten des Imports von Rohrzucker haben wir ja schon diskutiert, dieses existenzbedrohende Problem für die Landwirte sollte demnach bekannt sein.
      Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


      !WQ


      !WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ

      Fantastic 4 schrieb:

      ich vermisse die Aussagen von afrikanischen Geflügelzüchtern, die ihre Produktion einstellen müssen, weil sie

      preislich nicht mit den Geflügelimporten(Tiefkühlware) aus Europa konkurieren können.

      Flora schrieb:

      wie kann das sein?
      Na, wie kann das sein?

      Unbestritten sollte doch klar sein, dass in vielen Bereichen der Landwirtschaft eine Überproduktion stattfindet. Sei sie staatlich durch Subventionen verursacht oder durch ein fragwürdiges Nachfrageverhalten des Verbrauchers (z.B. nur die Hühnerbrust zu wollen) sei mal dahingestellt.

      Fakt ist, dass die produzierenden Betriebe natürlich dennoch ihren Schnitt aus dieser Überproduktion machen wollen. Daher werden beispielweise containerweise tiefgekühlte Hühner, bzw. Resthühner in afrikanische Staaten geschafft und dort zu Dumpingpreisen auf den Markt geschmissen. Mit der Folge, dass der örtliche Landwirt seine Produkte dort weder kostendeckend, geschweige denn gewinnbringend verkauft bekommt.
      Gleiches passiert mit der Milch. Die wird hier zu Milchpulver verarbeitet und dort in Afrika zu Spottpreisen ins Supermarktregal gestellt. Der örtliche Produzent kriegt seine Milch nicht mehr verkauft.

      Ich mein, stellen wir uns mal vor, da würde beispielsweise China ein staatliches Eierförderungsprogramm auflegen und von der dann entstehenden Überproduktion würden täglich 30 Mio. Eier im Container einen deutschen Hafen erreichen und zu einem Dumpingpreis auf den deutschen Markt rollen... Ich glaub da würde den heimischen Erzeugern relativ schnell das Dotter stocken...

      Oder reden wir doch mal von den EU-Fischtrawlern (in der Werbung ein Segelschiff mit Käpt'n Iglo an Bord), die großzügig die afrikanischen Küsten abfischen und so jedem einheimischen Fischer die Lebensgrundlage entziehen...

      fuchur schrieb:

      Ich mein, stellen wir uns mal vor, da würde beispielsweise China ein staatliches Eierförderungsprogramm auflegen und von der dann entstehenden Überproduktion würden täglich 30 Mio. Eier im Container einen deutschen Hafen erreichen und zu einem Dumpingpreis auf den deutschen Markt rollen

      Alles schon passiert, das Land hieß Spanien, Polen, nimm was Du willst.

      Ich fürchte, das ist auf fast jeden Markt übertragbar, mir fallen da spontan Solarmodule, Computerfertigung und ähnliches ein..

      Dann stellt sich doch die Frage, wo man eingreift, um diese Probleme zu lösen?
      =k?
      Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts.

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      Den Ausführungen von fuchur ist nichts mehr hinzuzufügen.

      Man sollte endlich begriffen haben, dass die Industrienationen verantwortlich sind für Nahrungsmittelknappheit, Arbeits-/Perspektivlosigkeit, Verseuchung der Umwelt, usw......mit daraus resultierenden Kriegen und Flüchtlingsströmen.

      Da wundern sich dann z. B. immer noch welche, dass die afrikanischen Fischer die Piraterie für sich entdeckt haben...... ~k08 wieviel Ignoranz braucht es da noch ?~k09