Eurodämmerung: Es braut sich was zusammen

      Megazicke83 schrieb:

      Das tut mir leid, wirklich aber wieso ist das so?



      ganz einfach, für mein monatliches budget welches mir zur verfügung steht, bekomme ich immer weniger beziehungsweise die fixen kosten werden immer mehr, so dass mir weniger zur verfügung steht.
      ich meine ich lebe ja immer noch im gegensatz zu anderen im "luxus", aber ich lebe nun mal in deutschland und kann mich nicht mit einem bürger eines staates in afrika vergleichen. und für die zukunft mache ich mir grosse sorgen. ich werde wahrscheinlich noch gut über die runden kommen, aber wenn ich an meine kinder, an zukünftige rentner etc.denke , wird mir schlecht.
      %21& Ich verstehe nix vom Sex, ich war immer verheiratet.

      Megazicke83 schrieb:

      Mir gings nicht schlecht. Ich hab studiert und seitdem arbeite ich.
      Arbeitslosigkeit kenne ich nicht und darüber bin ich wirklich froh.
      Ich würde allerdings, sollte mein Chef mich mal rausschmeißen, sofort einen neuen Job bekommen - eben weil ich über die nötige Bildung verfüge, was ein großes Problem in Deutschland ist.
      Dafür kann man aber nicht die Politiker verantwortlich machen denn jeder hat die Möglichkeit zu lernen und sich weiter zu bilden, Möglichkeiten gibts mehr als genug.
      Viele der heutigen Schüler wollen allerdings nichts tun und wundern sich dann wenn sie keinen gut bezahlten Job bekommen.
      Auch von dieser Seite muss man das Ganze mal sehen.


      mir ging es auch nicht schlecht, ich habe auch gelernt und studiert und seitdem habe ich 45 jahre gearbeitet. auch in der ddr habe ich nicht schlecht gelebt, obwohl man das immer wieder versucht mir einzureden.
      Arbeitslosigkeit kenne ich auch nicht, im gegenteil, ich habe sogar selbst gekündigt und bin vorzeitig in rente gegangen, weil ich manche sachen nicht mehr mit ansehen konnte.

      ob jeder die möglichkeit hat sich entsprechen zu bilden und einen guten job zu finden, darüber kann man sich streiten. das nicht genug ausgebildete leute zur verfügung stehen ist zum grossen teil die schuld der arbeitgeber. ich kenne das zur genüge aus meiner firma. keiner möchte geld für die ausbildung ausgeben aber wenn es geht ständig gut ausgebildete leute mit möglichst grosser berufserfahrung zur verfügung haben.

      und meine meinung zur schuld der politiker. die politiker sind da um die gesellschaft und das leben so zu organisieren, dass es der mehrheit der bevölkerung zum nutzen ist.
      deshalb wähle ich politiker und meiner meinung nach haben sie in allen sachen zumindest eine mitschuld.
      %21& Ich verstehe nix vom Sex, ich war immer verheiratet.

      Robert schrieb:

      können zeitarbeiter nicht auch anständig bezahlt werden?
      Dann sind sie aber auch tatsächlich dem ausleihenden Betrieb teurer als eine Stammkraft (wie immer wieder behauptet fälschlicherweise wird).
      Der Leihsklave muß ja von seinem Verdienst (den der Betrieb an den Sklavenhalter zahlt) auch noch "seine" Chefetage aushalten, also bleibt für ihn nur ein Sklavenlohn übrig.
      Es wird also im Sektor der abhängig Beschäftigten nur noch am Lohn gespart, damit der Profit der Privatunternehmer hoch gehalten werden kann.
      Dadurch wird der Anteil an sogenannten "Aufstockern" immer höher, was den Staatshaushalt extrem belastet.
      Das ist eine Schraube ohne Ende, denn von irgendwo muß der Staat seine Kassen wieder auffüllen, also steigen die Beiträge für die Sozialkassen.
      Nach den neuesten Gesetzen leider nur bei den Arbeitnehmern.
      Das geschieht im Inneren Deutschlands, einem der wenigen europäischen Geberländer.
      Nach außen hin müssen immer mehr Milliarden in die schwächelnden Staaten gestopft werden, die aber keinerlei Wirksamkeit besitzen.
      Die komplette Wirtschaftslage wird im gesamten Europa immer wackliger - Der Euro verliert massiv an Wert.
      Endeffekt ist eine gesamteuropäische Verschuldung aller Mitgliedsländer, die existenzbedrohend ist und das nicht nur für die Schwächeren.
      Es kann also nur einen einzigen Ausweg geben:
      Das schnelle Ende der Währungsunion und des Euro gleichlaufend mit der sofortigen Auflösung der EU als politisches Konstrukt.
      Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


      !WQ


      !WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ

      Robert schrieb:

      ganz einfach, für mein monatliches budget welches mir zur verfügung steht, bekomme ich immer weniger beziehungsweise die fixen kosten werden immer mehr, so dass mir weniger zur verfügung steht.
      Die Fixkosten steigen überall. Das ist leider so und dagegen kann man auch nichts machen.
      Lohnhaltungskosten sind gestiegen, die Herstellung der Waren wird teurer, also muss der Endabnehmer auch mehr zahlen.


      Robert schrieb:

      aber ich lebe nun mal in deutschland und kann mich nicht mit einem bürger eines staates in afrika vergleichen.
      Natürlich kann man das nicht vergleichen, tut ja auch niemand.

      Robert schrieb:

      aber wenn ich an meine kinder, an zukünftige rentner etc.denke , wird mir schlecht.
      Weshalb ich gestern schon schrieb, eine private Rentenversicherung ist jedem zu empfehlen.

      Robert schrieb:

      auch in der ddr habe ich nicht schlecht gelebt, obwohl man das immer wieder versucht mir einzureden.
      Also ich versuche das bestimmt nicht.
      Ich hab Verwandte in Meck-Pomm und die haben auch sehr gut gelebt.


      Robert schrieb:

      ob jeder die möglichkeit hat sich entsprechen zu bilden und einen guten job zu finden, darüber kann man sich streiten.
      Na an einem Streit bin ich nicht interessiert :) und ich denke, jeder hat die Möglichkeit eine gute Ausbildung zu erlangen.
      Für manche ist es schwerer weil sie von Haus aus nicht so gefördert werden wie es ihnen zustehen sollte aber möglich ist es.
      Man muss sich, von Anfang an, bemühen viel zu lernen und diesen Weg dann konsequent weiter gehen. Null Bock oder nur rumlungern und als Berufswunsch Hartz IV Empfänger anpeilen führt zu nichts, außer zu übler Armut.


      Robert schrieb:

      keiner möchte geld für die ausbildung ausgeben aber wenn es geht ständig gut ausgebildete leute mit möglichst grosser berufserfahrung zur verfügung haben.
      Eben und genau so ist es hier auch.
      Gleichzeitig gibts Betriebe, die Auszubildene suchen und keine bekommen. Es ist schon komisch denn meist wird im Handwerk gesucht.
      Viele der heutigen Jugendlichen wollen aber nicht körperlich hart arbeiten und so stehen die Betriebe teilweise hilfesuchend da.


      Robert schrieb:

      und meine meinung zur schuld der politiker. die politiker sind da um die gesellschaft und das leben so zu organisieren, dass es der mehrheit der bevölkerung zum nutzen ist.
      Ich denke, dass tun sie. Natürlich nicht so gut wie sie sollten, darüber sind wir uns doch alle einig aber besser als noch unter rot/grün.
      Auch ich denke, es wird viel zuviel Geld ins Ausland verschenkt anstatt es hier im Land so zu investieren, dass wir alle besser leben können.
      Angebote sind doch da, wie z.B. Arbeitsplätze für Jugendliche - sie müssen nur angenommen werden, auch wenn es bedeutet, man muss von zuhause ausziehen.
      Ich mußte das auch und hab mich nicht beklagt.
      Natürlich ist es für ein Familienmitglied nicht schön seine Familie nur an den Wochenenden zu sehen. Da muss er/sie entscheiden was wichtiger ist, Arbeit haben und richtig Geld verdienen oder von Sozialleistungen leben, dann aber in ärmlichen Verhältnissen.



      Robert schrieb:

      können zeitarbeiter nicht auch anständig bezahlt werden?
      Auf jeden Fall sollten sie das. Ich bin absolut kein Freund von Zeitarbeitsfirmen, eben weil sie die Menschen ausnutzen.
      Sie selbst kassieren viel Geld für den Arbeiter, der selbst bekommt aber nur wenig.
      Ich sagte ja auch nur, ich kann die Unternehmen verstehen, die sich lieber einen Zeitarbeiter holen anstatt jemanden fest einzustellen - zumindest wenn die Auftragslage wackelig ist.


      Robert schrieb:

      im grossen und ganzen sind die mieten in ostdeutschland so hoch wie die mieten im westen.
      Nein, wirklich nicht.
      Ich habe die Mietspiegel verglichen und die Preise im Osten Deutschlands sind deutlich niedriger als im Westen.


      Robert schrieb:

      oder wer möchte schon in einem plattebnbau in die 5. etage ziehen ohne fahrstuhl,
      Wohnungen im EG sind auch hier teurer als im 4. oder 5. Stock. Das ist völlig normal.

      alfons1249 schrieb:

      Denn das Armenhaus des Ostens Brandenburg als Beispiel anzuführen
      Ich wußte 1. nicht, dass Brandenburg das Armenhaus der Republik ist und habe 2. auch die Mietspiegel von Mecklenburg Vorpommern und Sachsen Anhalt angesehen und sogar Magdeburg habe ich mir angeguckt.
      Die Durchschnittsmiete in einer Wohnung aus dem Jahre 1990, sehr gute Ausstattung, beträgt 5,42. Wenn du also 10 € zahlst solltest du überlegen was da falsch läuft.
      Plattenbauten, von denen man ja auch nicht unbedingt nur was Schlechtes hört ( du selbst sagtest mal, sie seien prima ) kosten sehr viel weniger und schon sind wir, auch in Magdeburg, wieder bei 3,20 € pro qm.


      Wilmadu schrieb:

      Wie schön es doch wäre hier im Osten,wenn wir weniger Miete zahlen könnten.
      Siehe die Mietspiegel der einzelnen Städte und vergleiche Ost und West. Die Mieten sind günstiger.

      Wilmadu schrieb:

      Ja Platte war immer noch günstig,in unserem Wohnbezirk gibt es viele Plattenwohnungen.
      Natürlich sind Plattenbauwohnungen günstiger. Sie haben nicht die Ausstattung einer "normalen" Wohnung.

      Wilmadu schrieb:

      Einer nach dem Anderen wird saniert und dadurch teurer.Ein gehobener Standard und schon sind die Mietpreise

      angestiegen.
      Auch das ist normal.
      Meine Wohnung wurde vor 2 Jahren vollsaniert, Dämmung, 3fach verglaste Fenster usw. und natürlich ist auch hier die Miete gestiegen.
      Das ist doch klar.


      Wilmadu schrieb:

      Liebe Megaz !
      Bitte....entweder Zicke oder Luisa....nicht diese Abkürzung.

      Wilmadu schrieb:

      Ja sicher da bekommt man die Zigaretten sogar billiger.
      Die bekommt man in jeder Stadt günstig - man braucht nur zu den Vietnamesen gehen. Allerdings sollte man die dann nicht rauchen weil sie voller Giftstoffe sind.
      In Frankfurt Oder kann man nach Polen gehen und die Zigaretten dort kaufen und dort entsprechen sie dem deutschen Standard.
      Wir haben dort auch gekauft.

      Als Gott den Mann schuf, verprach er, dass der ideale Mann
      an jeder Ecke zu finden sei.
      Und dann macht er die Erde rund.


      |11t

      RedGrouper schrieb:

      Fazit: am besten die Euros von der Bank holen und verfressen und versaufen....so lange sie noch was wert sind...
      ..Für den "Normalo" sicher die einzige Möglichkeit,denn wenn so "Krisenwährungen" wie Gold nicht mehr soo den sicheren Hafen bietet wie früher ... In den verschuldeten EU-Ländern hat der Run auf die Banken längst begonnen und zeigt das die Menschen kein Vertrauen zu den Banken haben bzw. zum Euro haben

      RedGrouper schrieb:

      ....fällt und fällt.

      Auch die Börsen lassen stark nach......es wird rekordverdächtig gegen den Euro gewettet.

      Die Zeichen stehen auf Sturm....

      ..wenn man ein Haus auf Treibsand baut ohne ein spezielles Fundament wird es früher oder später im Sand versinken,oder ?.. Die Börsen und deren Händler sind deswegen verunsichert weil es keine verlässliche Zusagen gibt und in so einem Umfeld Geld zu investieren wäre mehr als riskant...Anstatt ständig zu überlegen ob Griechenland in der Eurozone bleiben wird sollte man auch mal ernsthaft überlegen ob es nicht besser wäre das Deutschland aus dem Schulden-Euro austritt bevor wir noch die ganzen Schulden aller verschuldeten EU-Staaten schultern müssen ?

      /g\

      Norle schrieb:

      sollte man auch mal ernsthaft überlegen ob es nicht besser wäre das Deutschland aus dem Schulden-Euro austritt
      Diese Idee ist leider sehr unrealistisch.
      Deutschland käme allein gar nicht zurecht denn es gibt soviele Verträge der Länder untereinander, die eingehalten werden müssen.
      Abkommen werden in Euro bezahlt und das wurden sie auch schon bevor der bei uns offiziell eingeführt wurde.
      Deutschland würde sehr allein dastehen, ohne die Eurozone.

      Noch ist der Euro nicht am Ende und ich bin sicher, die Regierungen werden sich etwas einfallen lassen um dies zu verhindern.
      Wie teuer uns das kommt und wie sehr wir alle darunter leiden müssen, muss man abwarten.

      Als Gott den Mann schuf, verprach er, dass der ideale Mann
      an jeder Ecke zu finden sei.
      Und dann macht er die Erde rund.


      |11t

      Megazicke83 schrieb:

      Deutschland würde sehr allein dastehen, ohne die Eurozone.
      Nöö.
      Vor dem Euro und vor der Zwangskollektivierung in die EU hat Deutschland im Rahmen der EWG/EG auch alles mit der D-Mark abgewickelt und sich prächtig entwickelt.
      Verträge internationaler Art wurden mit dem ECU abgerechnet.
      Und so allein stand Deutschland auch nicht . . .

      Megazicke83 schrieb:

      Noch ist der Euro nicht am Ende und ich bin sicher, die Regierungen werden sich etwas einfallen lassen um dies zu verhindern.
      Der Euro war schon am Ende, noch bevor er offiziell eingeführt wurde.
      Und die Regierung hat als einzige Alternative zum Euro nur den Euro und der ist nun mal völlig am Ende.
      Die Merkel ist wie eine starrsinnige alte Greisin in ihrer Spur eingefahren und sollte es eigentlich besser wissen und können . . .

      Megazicke83 schrieb:

      Wie teuer uns das kommt und wie sehr wir alle darunter leiden müssen, muss man abwarten.
      Das Ende des (T)Euro kostet mittlerweile die Deutsche Wirtschaft (nicht den Steuerzahler, wenn es mit rechten Dingen zugehen sollte) in Deutschland 77 Milliarden Euro.
      Vor wenigen Wochen waren es noch 64 Milliarden.
      Es wird von Woche zu Woche mehr.
      Allerdings sind das immer noch Peanuts im Gegensatz zu den hunderten von Milliarden Euronen, die für Nichts und wieder Nichts in die schwachen Länder gestopft werden und noch bis in alle Ewigkeit gestopft werden müssen.
      Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


      !WQ


      !WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ

      alfons1249 schrieb:

      Allerdings sind das immer noch Peanuts im Gegensatz zu den hunderten von Milliarden Euronen, die für Nichts und wieder Nichts in die schwachen Länder gestopft werden und noch bis in alle Ewigkeit gestopft werden müssen.

      Es steht ja gar nicht fest, ob das wirklich eine nutzlose Investition ist.
      =k?
      Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts.

      !/1

      alfons1249 schrieb:

      Vor dem Euro und vor der Zwangskollektivierung in die EU hat Deutschland im Rahmen der EWG/EG auch alles mit der D-Mark abgewickelt und sich prächtig entwickelt.
      Die EWG ist lange her Martin - und dahin gibts auch kein Zurück mehr.
      Wie ich schrieb, Deutschland muss sich an vorhandene Verträge halten.


      alfons1249 schrieb:

      Und die Regierung hat als einzige Alternative zum Euro nur den Euro und der ist nun mal völlig am Ende.
      Das muss man noch abwarten.
      Totgeglaubte leben länger, heißt es doch so schön.


      alfons1249 schrieb:

      Die Merkel ist wie eine starrsinnige alte Greisin in ihrer Spur eingefahren und sollte es eigentlich besser wissen und können . .
      Und dabei ist diese Frau so intelligent.
      Ich hoffe, sie denkt sich was bei ihrem Tun. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie ein ganzes Land in den Abgrund reißen will.


      Flora schrieb:

      Es steht ja gar nicht fest, ob das wirklich eine nutzlose Investition ist.
      Hier kommts wohl darauf an welche Investitionen du meinst.
      Die vielen Gelder, die nach Griechenland fließen sind einfach im Sand versackt und werden nicht mehr zum Vorschein kommen. Ob es dem Land damit wirklich besser geht, auf lange Sicht gesehen, müssen wir abwarten - ich kanns mir nicht vorstellen.
      Solange es weiter sooo viele korrupte Politiker gibt die sich die Taschen vollstecken, während das gemeine Volk nicht mehr weiß woher es noch Arbeit und Lohn bekommen soll, wird sich nichts ändern.

      Ich hoffe nur, Frau Merkel läßt sich nicht auch noch von Hollande nicht zu den Eurobonds überreden.

      Als Gott den Mann schuf, verprach er, dass der ideale Mann
      an jeder Ecke zu finden sei.
      Und dann macht er die Erde rund.


      |11t

      Megazicke83 schrieb:

      Solange es weiter sooo viele korrupte Politiker gibt die sich die Taschen vollstecken,

      Das ist dort nicht das alleinige Problem.
      Die Steuergesetze dort müssten dringend überarbeitet werden und auch viele Bürger haben betrogen, tun es vielleicht auch noch, und kommen ihren Abgabepflichten nicht nach, oder betrügen den Staat auf andere Art und Weise.

      Megazicke83 schrieb:

      Die vielen Gelder, die nach Griechenland fließen sind einfach im Sand versackt und werden nicht mehr zum Vorschein kommen.

      Ist eigentlich bekannt, dass für die ersten Griechanlandkredite Zinsen an Deutschland zurückgeflossen sind?
      =k?
      Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts.

      !/1

      Flora schrieb:

      Das ist dort nicht das alleinige Problem.
      Sicher nicht....die korrupten Politiker waren EIN Beispiel.
      Das gesamte Land ist marode.

      Flora schrieb:

      Ist eigentlich bekannt, dass für die ersten Griechanlandkredite Zinsen an Deutschland zurückgeflossen sind?
      Mir ist das bekannt - aber - ich habe auch gelesen, dass Deutschland zwar Zinsen bekommen aber nichts daran verdient hat, durch den viel zu niedrigen Zinssatz.
      Nach kurzer Zeit konnte Griechenland nicht mal mehr die Zinsen zurück zahlen.

      Das Problem begann doch viel früher, nämlich damit, dass US Banken geholfen haben das Zahlungsproblem von Griechenland zu verschleiern.
      Zusätzlich hätte dies Land niemals der Eurozone beitreten dürfen denn es hat von Anfang an nicht die notwendigen Kriterien erfüllt.

      Als Gott den Mann schuf, verprach er, dass der ideale Mann
      an jeder Ecke zu finden sei.
      Und dann macht er die Erde rund.


      |11t

      Flora schrieb:

      Das ist dort nicht das alleinige Problem.
      Die Steuergesetze dort müssten dringend überarbeitet werden und auch viele Bürger haben betrogen, tun es vielleicht auch noch, und kommen ihren Abgabepflichten nicht nach, oder betrügen den Staat auf andere Art und Weise.

      ..die Eurozone hat das Problem das es keine gemeinsame Standarts gibt ob in Wirtschaft-,Steuer-und Beschäftigungsangelegenheiten...Wie ich schonmal erwähnte ist es z.Bsp. "normal" in Spanien das der Besitzer des Fussballclubs "Real Madrid" (ca. 400 Millionen Schulden) keine Steuern an den Staat abführt sondern für das Geld z.Bsp. 100 Millionen Euro sich die die besten Spieler Europas zusammen kauft...oder sich einen wirtschaftlich gesunden deutschen Baukonzern kaufen kann... In Deutschland wäre solche Pratiken nicht möglich da hätte man dem Verein die Lizenz entzogen oder der Besitzer wäre längst insolvent... Aber da diese Standarts nicht gibt läuft das Spiel darauf hinaus das Deutschland die "Party" bezahlt und andere feiern... Es sei denn wir ziehen die Notbremse "lieber ein Ende mit Schreckeni,als ein Schrecken ohne Ende.." !

      /g\
      Aufgrund der verschiedenen Wirtschaftsstrukturen der einzelnen Länder wird es niemals einheitliche Steuergesetze geben (können).


      Norle schrieb:

      Aber da diese Standarts nicht gibt läuft das Spiel darauf hinaus das Deutschland die "Party" bezahlt und andere feiern


      Deutschland zahlt nicht nur, sondern profitiert auch.
      =k?
      Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts.

      !/1