Kostbares Nass : Wenn das Wasser knapp wird

      Kostbares Nass : Wenn das Wasser knapp wird

      Kostbares Nass

      Wenn das Wasser knapp wird ...

      Während ein Deutscher am Tag durchschnittlich 122 Liter Wasser für Ernährung und Hygiene verbraucht, müssen Menschen in Entwicklungsländern zum Teil mit weniger als zehn Litern auskommen. Anlässlich der Weltwassertages hier ein Überblick über die Wassersituation in der Welt.
      Bilderserie : n-tv.de/mediathek/bilderserien…pp-wird-article13668.html

      ..für uns ist es selbstverständlich ständig klares,sauberes Wasser zur Verfügung zu haben... Ein Dreh`am Wasserhahn ... schon sprudelt das kostbare Nass und sparsam geht man auch nicht immer damit um...Wenn das dann mal eines Tages nicht mehr selbstverständlich ist ,was dann ?.

      /g\

      Wasser ist Leben und Tot!

      Die Versorgung der Weltbevölkerung mit Tinkwasser wird einer grössten Herausfoderunge des 21. Jahrhunderts sein. Der wichtige

      Rostoff das " blaue Gold " wird immer knapper werden - dafür sorgen Bevölkerungswachstum, Umweltverschmutzung und steigender

      Konsum der Weltbevölkerung. Wasser wird von Unternehmen profitabel gehandelt, wo es doch ein Menschenrecht sein sollte! Es gehört

      der gesamten Menschheit und nicht einigen Konzernen, die wohl in naher Zukunft den " Trinkwassermarkt beherrschen werden.

      Flora schrieb:

      Interessant wird die Frage, wo zuerst Wasser eingespart werden soll, z.B könnte man Badeanstalten schließen, oder Wasser für die Haushalte rationieren?

      Josi schrieb:

      Oder mit der Wasserverschmutzung aufhören.Da geht auch viel Wasser den Bach hinunter.

      ..solange Wasser verfügbar und in der "Nähe" ist werden Rationierung etc. keine Wirkung zeigen... Die Leute werden weiter ihr Auto damit waschen etc. .. Erst wenn sie z.Bsp. ein paar Kilometer laufen und tragen müssten würde sich ihr verhalten ändern - vorher nicht..

      /g\
      Daraus ergibt sich folgender Denkansatz:
      Da wir ja wohl nicht ins Mittelalter zurückfallen, und die Wasserleitungen wieder rückbauen wollen, bleibt nur, dass es teurer wird.
      So teuer, dass man sparen muss.
      =k?
      Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts.

      !/1

      Flora schrieb:

      Daraus ergibt sich folgender Denkansatz:
      Da wir ja wohl nicht ins Mittelalter zurückfallen, und die Wasserleitungen wieder rückbauen wollen, bleibt nur, dass es teurer wird.
      So teuer, dass man sparen muss.



      ..sicher.. aber ich befürchte das es so teuer wird das es kaum Jemand bezahlen kann weil sich Spekulanten einklinken werden..

      /g\
      In unseren Breitengraden Wasser zu sparen, ist nicht wirklich wichtig, weil wir haben hier davon mehr als genug.

      Deswegen wäre eine Verteuerung des Trinkwassers schlicht und einfach Betrug....

      Nun, wie kriegen wir genug Trinkwasser in den von Dürre betroffenen Regionen? Keine Ahnung.....vll. mehr Entsalzungsanlagen...pp.

      Ausserdem müsste die "sinnlose" Bewässerung, so wie es Fantastic 4 beschreibt, eingestellt werden.

      RedGrouper schrieb:

      Ausserdem müsste die "sinnlose" Bewässerung

      Nicht nur das - wir beziehen Futtermittel aus Entwicklungsländern, die dort unter hohem Aufwand der Ressource Wasser

      angebaut werden und hier in Fleisch umgewandelt werden - in der Tiermast. 4000 Liter Wasser für ein 250 Gramm Rinder-

      Steak...doch sehr beachtlich, 250 Gramm Kartoffel benötigen dagegen nur 225 Liter.

      Ein Vegeatierer/Veganer könnte jeden Tag ein Bad nehmen und würde dennoch mehr Wasser sparen als ein...!WD...der

      nur kurz unter die Dusche springt.

      Vieleicht schaffts die Wissenschaft - Pflanzen zu züchten, die mit weniger Wasser auskommen oder Tiere - die weniger

      trinken... ~k08

      RedGrouper schrieb:

      In unseren Breitengraden Wasser zu sparen, ist nicht wirklich wichtig, weil wir haben hier davon mehr als genug.
      leider nicht.
      Disese Jahr sind in vielen Regionen die Frührjahresniederschläge ausgebleiben, damit werden auch die Talsperren nicht mehr so gut gefüllt sein.
      Es ist bekannt, dass z.B. hier in der Heide der Grundwasserspiegel immer weiter absinkt.




      Fantastic 4 schrieb:

      4000 Liter Wasser für ein 250 Gramm Rinder-

      Steak...doch sehr beachtlich, 250 Gramm Kartoffel benötigen dagegen nur 225 Liter.

      und für eine Tasse Kaffee 140 l...

      Wieviel Kaffee trinkt der Durchschnittsverbraucher und wieviel Steak ißt er?
      =k?
      Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts.

      !/1
      hmmmm......hab´gelesen, dass deutschlandweit im Mittel pro Jahr 182 Milliarden Kubikmeter Wasser zur Verfügung stehen.

      Die öffentliche Wasserversorgung nutzt davon lediglich drei Prozent.

      Also dort heraus lese ich nicht, dass wir ein Wassermangel zu befürchten haben.

      Oft ist es sogar so, dass die öffentliche Hand Kanalisationen mit grossen Wassermengen spülen müssen, weil sie nicht mehr "ausgelastet" sind und sich so viele Keime bilden.

      Das Ding mit dem Grundwasserspiegel scheint ein regionales Problem zu sein. Vor allem dort, wo Bergbau betrieben wird und grosse Industriekomplexe stehen.

      Auch bei der Kühlung von AKW´s werden enorme Wassermengen verbraucht (dies hat sich aber zum Glück bald erledigt)
      Die grösste Wasserverschwendung meiner Meinung nach ist die Nutzung von Trinkwasser für die Toilette.
      Ich meine, daß man hier mit wenigen und kostengünstigen Mittel eine Abhilfe schaffen könnte und man den Einbau
      einer entsprechenden Anlage zm Standart machen könnte.
      %21& Ich verstehe nix vom Sex, ich war immer verheiratet.



      Zitat von »Fantastic 4«


      4000 Liter Wasser für ein 250 Gramm Rinder-

      Steak...doch sehr beachtlich, 250 Gramm Kartoffel benötigen dagegen nur 225 Liter.


      und für eine Tasse Kaffee 140 l...

      Wieviel Kaffee trinkt der Durchschnittsverbraucher und wieviel Steak ißt er?



      Die Herstellung von einem Kilo Kakaobohnen verschlingt 27.000 Liter Wasser!

      Das könnte man jetzt endlos fortsetzen, ich trinke keinen Kakao... :D

      Das mit dem Steak und den Kartoffeln hatte ich in meinen Unterlagen aus 2010 !

      Es war nur ein Beispiel für den enormen Wasserbrauch für bestimmt Lebensmittel...ein Auto verbraucht 400.000 Liter Wasser

      bei der Herstellung.

      Deine Frage müsste dann lauten " wieviel Fleisch ist der Mensch " ?

      Lass uns dann die !WF zusammen essen, hoffentlich ist die nicht verwässert!

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Fantastic 4“ ()

      Robert schrieb:

      Die grösste Wasserverschwendung meiner Meinung nach ist die Nutzung von Trinkwasser für die Toilette.


      Oder im Sommer den geliebten Rasen mit Trinkwasser zu sprengen. Wenn es wieder regnet erholt sich ein Rasen

      schnell und man spart eine Menge an Wassergeld. Ob ein Swimmingpol auch sein muss... ~k09



      hmmmm......hab´gelesen, dass deutschlandweit im Mittel pro Jahr 182 Milliarden Kubikmeter Wasser zur Verfügung stehen.

      Deutschland gehört noch zu den Wasser reichen Gebieten, noch!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Fantastic 4“ ()

      Robert schrieb:

      Die grösste Wasserverschwendung meiner Meinung nach ist die Nutzung von Trinkwasser für die Toilette.
      Ich meine, daß man hier mit wenigen und kostengünstigen Mittel eine Abhilfe schaffen könnte und man den Einbau
      einer entsprechenden Anlage zm Standart machen könnte.
      Das sage mal den regionalen Verwaltungsämtern, die für das Wasser in beiden Richtungen verantwortlich sind.
      Generell hat kein Hausbesitzer in Stadt und Land eine Chance gegen diese Ämter, in seinem Haus eine entsprechende Grauwasseranlage genehmigt zu bekommen.
      Biologische Abwasseranlagen, die völlig ohne Chemie und Technik fast Trinkwasserqualität aus allem häuslichen Abwasser machen können, werden nur nach jahrelangen regelrechten Rechts"kriegen" gegen die Bürokratie genehmigt, wenn überhaupt.
      Entsprechnde Anlagen, über die im TV vor Jahren mal berichtet wurde, waren nur reinste Augenauswischerei und blieben bis heute reine Vorzeigeobjekte.
      Von einer bundesweiten einfach zu genehmigenden Einführung oder gar der Standardiesierung dieser überaus wichtigen Ein- und Umbauten ist dieser Staat so weit entfernt, wie das Mittelalter von der Raumfahrt.
      Nur Umbauten an denen sich eine goldene Nase verdient werden können, wie zum Beispiel der Wahnsinn mit der Hausisolierung und/oder der Zwangserneuerung funktionierender Heizungsanlagen werden dem Eigentümer mit aller staatlichen Gewalt aufgepreßt.
      Durch den Einbau einer Grauwasseranlage kann generell ein Anteil von 75% des Trinkwassers eingespart werden, auch wenn die für die regelrechte Funktion der Abwasserleitungen notwendige Menge Wasser von mindestens acht Liter pro Spülung ausgenutzt wird.
      Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


      !WQ


      !WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ