Politikerin fordert Abschaffung von Babyklappen

      Politikerin fordert Abschaffung von Babyklappen

      200 Kinder verschwunden

      Politikerin fordert Abschaffung von Babyklappen

      Sonntag, 04.03.2012, 15:35

      Für manche Mütter sind sie der letzte Ausweg: Babyklappen, wo sie anonym ihr Neugeborenes abgeben können. Doch in vielen Fällen ist offenbar völlig unklar, was dann mit den Babys passiert. Bei Politikern ist eine Schließung kein Tabu mehr.
      Quelle : focus.de/politik/deutschland/s…n-waechst_aid_720464.html

      Ups... bisher dachte ich das die sichere Alternative die man einer verzweifelten Mutter nennen kann,bevor sie "Blödsinn" macht,die Babyklappe sei...Aber wenn die nun doch nicht so sicher sind was für Alternativen gibt es dann ?

      /g\

      Meines Erachtens ist es eine sinnvolle Einrichtung. Wenn eine Mutter mit ihrem Neugeborenen wirklich keinen Ausweg weiß, kann sie es dort abgeben, und es wird dann gut versorgt. So kann manche schlimme Tat, ich denke hier an die Frauen, die aus Verzweiflung vielleicht das Kind töten, vermieden werden.

      Aber wenn ich in einem anderen Thread hier lese, dass es Menschen in führenden Positionen gibt, die die Tötung eines Neugeborenen gutheißen, dann wundert mich gar nichts mehr.
      -+= Ovidia

      Ovidia schrieb:

      Meines Erachtens ist es eine sinnvolle Einrichtung. Wenn eine Mutter mit ihrem Neugeborenen wirklich keinen Ausweg weiß, kann sie es dort abgeben, und es wird dann gut versorgt.

      ..soweit ich das verstehe richtet sich die Kritik ja auch nicht gegen diese Einrichtung an sich,sondern mehr oder weniger gegen die Handhabung bürokratischer,rechtlicher Dokumentationen verschiedener Träger. Manche politische Kreise nutzen das um eine Schliessung zu fordern weil man schon immer ein Argwohn gegen diese Art Einrichtung hatte...

      /g\
      Diese Forderung nach Schließung der Babyklappen ist genau so ein hirnrissiger Fehlschuß, wie die bürokratischen Einschränkungen der Schwangerschaftsabbrüche.
      Beides ist ein unverschämter Schlag ins Gesicht der Frauen, die ungewollt schwanger geworden sind und noch werden.
      Während das eine Verbot dem Kindesmord Vorschub gibt, fördert das andere das Wiederaufleben des Gewerkes der Engelmacher.
      Man sollte sich aber hüten beide gesetzlich illegale Vorgänge miteinander vergleichen zu wollen oder gar gleichzusetzen.
      Beides, Babyklappen und Abbrüche sind in dieser Gesellschaft unbedingt benötigte Instrumentarien, die das Leben vieler Frauen retten und in geordnete Bahnen lenken müssen, solange, bis die staatlich/gesellschaftlichen Grundvoraussetzungen für deren Abschaffung auch nur ansatzweise geschaffen sind.
      Bis dato sind sie es in keiner Weise.
      Sollte es tatsächlich bei den Babyklappen Unregelmäßigkeiten gegeben haben, so sind sie keineswegs als generelle Vorkommnisse in diesen Einrichtungen zu sehen, sondern als Einzelfälle und diese sind schleunigst aufzuklären und abzustellen.
      Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


      !WQ


      !WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ
      Es geht wohl darum, dass der Verbelib von 200 Babys, die in den Klappen abgegebn wurden, nicht nachvollzogen werden kann.

      Man vermutet, dass diese Babies gegen Geld neue Eltern gefunden haben.

      alfons1249 schrieb:

      Beides, Babyklappen und Abbrüche sind in dieser Gesellschaft unbedingt benötigte Instrumentarien, die das Leben vieler Frauen retten und in geordnete Bahnen lenken müssen
      Was ist mit der Möglichkeit, ein Kind zur Adoption freizugeben, oder es in eine Pfegefamilie in Obhut zu geben?
      =k?
      Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts.

      !/1

      Flora schrieb:

      Es geht wohl darum, dass der Verbelib von 200 Babys, die in den Klappen abgegebn wurden, nicht nachvollzogen werden kann.

      ..sicher werden und müssen diese Fälle aufgeklärt oder Missstände die dazu führten behoben werden. Aber wenn man dem Kindsmord nicht Vorschub leisten will darf man die Babyklappen nicht schliessen.. Man kann das Ganze natürlich auch auf ein neues rechtliches Fundament stellen und dabei überlegen ob man sowas wie unbürokratischer Adoption mit einbaut...

      /g\

      Flora schrieb:

      Was ist mit der Möglichkeit, ein Kind zur Adoption freizugeben, oder es in eine Pfegefamilie in Obhut zu geben?
      Viel zu bürokratisch und generell nicht anonym genug, so wie es gefordert ist.
      Seit der Aufweichung der Gesetzmäßigkeiten ist die Mutter des Kindes nicht mehr sicher, daß nach Jahren das nicht gewollte Kind bei ihr auf der Matte steht.
      Es müßte verboten geblieben sein, daß das Kind erfährt wer und wo seine Mutter ist.
      Diese immer wieder propagierte "Suche nach den Wurzeln" und/oder der sogenannten "richtigen" Mutter ist hochgefährlicher Schwachsinn.
      Da ist die Babyklappe schon der einzig vernünftige Ausweg für die Mutter und besonders für das Kind.
      Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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      alfons1249 schrieb:

      Es müßte verboten geblieben sein, daß das Kind erfährt wer und wo seine Mutter ist.
      Da bin ich anderer Ansicht.
      Jedes Kind sollte erfahren wer seine leiblichen Eltern sind. Wünschen die Eltern dann keinen Kontakt, können sie dem Kind das selbst mitteilen.

      Die Angelegenheit mit den 200 verschwundenen Babys ist ein Skandal.
      Deshalb die Babyklappen abschaffen zu wollen ist aber falsch - vielmehr sollte das Ganze vollständig aufgeklärt werden.
      Mich beschleicht der Verdacht, dass sich da jemand ein goldenes Näschen verdient, mit Babyhandel.

      Als Gott den Mann schuf, verprach er, dass der ideale Mann
      an jeder Ecke zu finden sei.
      Und dann macht er die Erde rund.


      |11t

      Megazicke83 schrieb:

      Jedes Kind sollte erfahren wer seine leiblichen Eltern sind. Wünschen die Eltern dann keinen Kontakt, können sie dem Kind das selbst mitteilen.
      Ganz klar: Wozu ? ? ?
      Der ganze Zirkus, der darum gemacht wird ist nur schädlich für die Entwicklung des Kindes und die gesamte Familie zu der das Kind gehört.
      Die Adoptiveltern sind nun mal die richtigen Eltern und niemand anders.
      Die "Rechte" der sogenannten "biologischen Eltern" sind null und nichtig, ebenso, wie bei geschiedenen und unverheirateten Eltern: Es hat nur derjenige Rechte an der Kindererziehung zu haben, der auch das Kind zugesprochen bekommen hat.
      Es benötigt keinerlei Kenntnisse über ihren Erzeuger und/oder Erzeugerin.
      Obwohl ich seit vielen Jahren relativ sicher weiß, daß ich ein sogenanntes "Kuckuckskind bin, hat mich der leibliche Vater nicht im Geringsten interessiert (und ich ihn erst recht nicht).




      Megazicke83 schrieb:

      Deshalb die Babyklappen abschaffen zu wollen ist aber falsch - vielmehr sollte das Ganze vollständig aufgeklärt werden.
      Genau so sollte es auch kommen, aber wie immer wird das Ganze im Sande verlaufen - Aus bürokratischen Gründen.
      Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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      alfons1249 schrieb:

      Ganz klar: Wozu ? ? ?
      Weil Kinder ein Recht darauf haben zu wissen wer die leiblichen Eltern sind.

      alfons1249 schrieb:

      Der ganze Zirkus, der darum gemacht wird ist nur schädlich für die Entwicklung des Kindes
      Wenn es sich dabei um einen jungen Erwachsenen handelt..also um jemanden der 18 Jahre alt ist, kann man nicht mehr von schädlicher Entwicklung sprechen.
      Oft leiden die Kinder viel mehr wenn sie nicht wissen wer die Erzeuger sind, auch und obwohl sie die Adoptiveltern als Mama und Papa ansehen.


      alfons1249 schrieb:

      Die Adoptiveltern sind nun mal die richtigen Eltern und niemand anders.
      Das nimmt ihnen auch niemand...trotzdem gibts biologische Eltern und wenn ein Kind wissen will um wen es sich dabei handelt, darf man das Wissen nicht vorenthalten.

      alfons1249 schrieb:

      Es hat nur derjenige Rechte an der Kindererziehung zu haben, der auch das Kind zugesprochen bekommen hat.
      Na es gibt auch das geteilte ( sehr oft sogar ) Sorgerecht...sprich beide Elternteile haben etwas zu sagen.
      Für ein Kind ist wichtig, dass es Vater und Mutter hat..auch wenn die Eltern nicht zusammen leben, geschieden sind oder was auch immer.
      Ein Elternteil, so sehr dieser sich auch bemüht, kann dem Kind nicht alles geben was es braucht.
      Irgendwas wird immer fehlen.

      Als Gott den Mann schuf, verprach er, dass der ideale Mann
      an jeder Ecke zu finden sei.
      Und dann macht er die Erde rund.


      |11t