Forscher fordern Tötung von Neugeborenen

      Flora schrieb:

      Sie setzen sich damit auseinander und stellen dafür ihren eigenen Egoismus zurück.
      Aber genau das ist es, was ich diesen Leuten nicht abnehme.
      Die meisten machen nur nach außen eine gute Miene, weil sie der Meinung sind, daß die Gesellschaft das von ihnen erwartet.
      Wir hatten auch jahrelangen Kontakt mit einer Familie, die ein behindertes Kind haben.
      Das Glück und die Zufriedenheit und ihrer Ehe sind daran zu Grunde gegangen, weil sie nicht den Mut aufbrachten, dieses Kind in einer entsprechende Pflege-Anstalt unterzubringen.
      Erst als das Kind alt genug war und in ein Heim für Erwachsene gegangen ist, haben sie zugegeben, daß sie das schon von Anfang an hätten tun müssen, um überhaupt gelebt haben zu können.
      Die verlorenen mehr als Zwanzig Jahre kann ihnen aber niemand zurückgeben . . .
      Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


      !WQ


      !WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ

      Flora schrieb:

      Sie setzen sich damit auseinander und stellen dafür ihren eigenen Egoismus zurück.

      alfons1249 schrieb:

      Aber genau das ist es, was ich diesen Leuten nicht abnehme.


      Dein "Problem"

      alfons1249 schrieb:

      Die meisten machen nur nach außen eine gute Miene, weil sie der Meinung sind, daß die Gesellschaft das von ihnen erwartet.


      Es gibt genügend Gegenbeispiele, ja sogar junge Menschen, die sich freiwillig für Behinderte engagieren, oder sogar ihren Lebensunterhalt in Behinderteneinrichtungen verdienen, und die dies aus Überzeugung tun, und nicht, weil es die Gesellschaft erwartet.


      alfons1249 schrieb:

      Wir hatten auch jahrelangen Kontakt mit einer Familie, die ein behindertes Kind haben.
      Das Glück und die Zufriedenheit und ihrer Ehe sind daran zu Grunde gegangen, weil sie nicht den Mut aufbrachten, dieses Kind in einer entsprechende Pflege-Anstalt unterzubringen.
      Erst als das Kind alt genug war und in ein Heim für Erwachsene gegangen ist, haben sie zugegeben, daß sie das schon von Anfang an hätten tun müssen, um überhaupt gelebt haben zu können.
      Die verlorenen mehr als Zwanzig Jahre kann ihnen aber niemand zurückgeben . . .


      Ich sehe das aus meinen Erfahrungen heraus eher als ein Einzelbeispiel. So wie es geschildert ist, überwiegt da eine negative Sichtweise.

      Glück und eigene Zufriedenheit, nur vom Kind davon abhängig zu machen, das man hat, ist mir zu wenig.

      Jeder kann selbst eine Menge dazu tun, trotz seines Schicksales an irgendeiner Stelle seines Lebens Glück zu empfinden.

      Ein gesundes Kind ist ein Geschenk. Von einer Sekunde auf die andere kann sich aber das Schicksal wenden.

      Es gibt Menschen, die das dann annehmen und sich dem stellen, und es gibt andere, die es nicht schaffen.
      =k?
      Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts.

      !/1

      Wilmadu schrieb:

      Megazicke83 schrieb:

      Bei einigen Menschen habe ich den Eindruck, sie leben mit einem selbsternannten Heiligenschein weil sie sich um Behinderte kümmern. Wissen diese Menschen wirklich was in einem solchen Menschen vorgeht?




      ich bin entsetzt über eine solche Äusserung ^18s

      Flora schrieb:

      Zitat von »Megazicke83«
      Bei einigen Menschen habe ich den Eindruck, sie leben mit einem selbsternannten Heiligenschein weil sie sich um Behinderte kümmern. Wissen diese Menschen wirklich was in einem solchen Menschen vorgeht?



      Sie setzen sich damit auseinander und stellen dafür ihren eigenen Egoismus zurück.
      Diese Menschen haben meine Anerkennung.

      Es geht doch nicht um Menschen, die sich für andere einsetzen, sondern um die, die anschließend mit ihrer Fürsorge prahlen und um Anerkennung buhlen.

      Solche Leute tun das nicht um der Hilfe wegen, sondern um ihrer selbst Willen.

      Denen kann und werde ich keine Anerkennung angedeihen lassen!

      Flora schrieb:

      Mit den meisten Behinderten kann man sprechen und, ja, man ist oftmals über deren Antworten überrascht.
      Ich kannte eine Behinderte aus dem Bekanntenkreis meiner Eltern....sie lebte jahrelang zuhause und kam selbst auch gut zurecht.
      Ihren Eltern fiel es immer schwerer denn sie hatte, alle paar Wochen..hm..schwer zu beschreiben..gewalttätige Ausraster, hat ihr Zimmer zerlegt und auch die Eltern angegriffen.
      Als sie älter und größer wurde haben die Eltern sie in ein entsprechendes Pflegeheim gegeben und das hat sie ihnen nicht verziehen.
      Bei jedem Besuch hatte sie wieder Wutanfälle und hat die Eltern wüst beschimpft.
      Ihre Mutter hat meiner Mutter alles genau erzählt und ich war entsetzt wie schlimm diese Wutattacken waren.

      Flora schrieb:

      Möglicherweise fühlen sie sich in den Einrichtungen wohl, weil speziell auf ihre Bedürfnisse eingengangen wird.
      Sicher...weil sie von Menschen umgeben sind die sie nicht anstarren...und was ist wenn nicht...was ist wenn sie sich abgeschoben fühlen?
      Genau das hat mich in meinem vorletzten Artikel interessiert...was empfinden diese Menschen wirklich?


      Flora schrieb:

      Sie setzen sich damit auseinander und stellen dafür ihren eigenen Egoismus zurück.
      Diese Menschen haben meine Anerkennung.
      Wenn sie das wirklich tun haben sie auch meine Anerkennung.
      Ich erkenne aber auch an wenn Eltern, Freunde, Familie sagen..ich schaff es nicht mehr, ich lasse mir helfen und wenns durch einen Heimaufenthalt für den behinderten Menschen ist....


      Emerald Isle schrieb:

      Es geht doch nicht um Menschen, die sich für andere einsetzen, sondern um die, die anschließend mit ihrer Fürsorge prahlen und um Anerkennung buhlen.
      Na endlich jemand der versteht was ich meinte.
      Ich danke dir Emerald!!

      Als Gott den Mann schuf, verprach er, dass der ideale Mann
      an jeder Ecke zu finden sei.
      Und dann macht er die Erde rund.


      |11t
      Ich rege mich gar nicht darüber auf...und darum gings auch nicht.

      Ich bin ein Mensch der viel und gern hinterfragt..der nicht einfach alles glaubt was man ihm hinwirft. Deshalb hab ich mich - und vor ein paar Tagen auch euch - gefragt was wohl in einem behinderten Menschen vorgeht.
      Daraufhin wurde es so dar gestellt, als würde ich meinen, man sollte Behinderte am besten direkt einschläfern. Nichts dergleichen habe ich gesagt und natürlich auch nicht gemeint - allein der Gedanke ist absolut absurd.

      Ich frage es jetzt noch einmal: Was denken diese Menschen wenn man sich nicht ausreichend um sie kümmert? Können sie soweit denken, dass sie sich ihrer Situation bewußt sind ( ich meine natürlich die Schwerstbehinderten )?
      Leiden sie unter ihrer Behinderung?

      Es wird so oft gesagt...Behinderte geben soviel zurück, es bereichert das Leben wenn man sich um Behinderte kümmert....usw usw.
      Ich hab noch nie erlebt, dass Menschen nicht aus ihrer Sicht sprechen sondern sich fragen, was geht in einem behinderten Menschen wirklich vor? Will er dieses Leben überhaupt und wenn ja, unter welchen Bedingungen?!

      Wir können selbst entscheiden wie wir leben wollen, viele Behinderte können das nicht....da stellt sich mir die Frage, wie fühlen sich diese Menschen dabei?

      Was ist mit jemanden, der im Wachkoma liegt, sich vollmacht, sich nicht umdrehen kann, nicht essen oder sonstwie agieren kann? Will dieser Mensch noch leben, genießt er wirklich die Zuwendungen oder will er eigentlich etwas ganz anderes?

      Das sind Fragen, die erlaubt sein müssen ohne das man in eine Euthanasieecke gedrängt wird.

      Als Gott den Mann schuf, verprach er, dass der ideale Mann
      an jeder Ecke zu finden sei.
      Und dann macht er die Erde rund.


      |11t

      @ RedGrouper

      Nun zu Dir, mein Freund.

      Hab` erst überlegt, ob ich was schreiben soll, aber ich meine, Du kannst das ab.


      Du kannst nicht erst Leute anmachen


      RedGrouper schrieb:

      es ist entsetzlich, wie einige Menschen "ticken"....dazu kann man auch nichts mehr sagen...sinn- und zwecklos.....da hilft nur noch Kopfschütteln....umdrehen und weggehen...

      Und wenn man die ursprüngliche Aussage erklärt
      (erklären muß)


      Emerald Isle schrieb:

      Es geht doch nicht um Menschen, die sich für andere einsetzen, sondern um die, die anschließend mit ihrer Fürsorge prahlen und um Anerkennung buhlen.

      Solche Leute tun das nicht um der Hilfe wegen, sondern um ihrer selbst Willen.

      mit einer unwirschen Bemerkung

      RedGrouper schrieb:

      Ach.....ist doch völlig "wurscht", ob in Einzelfällen div. "Helfer" mit ihrem Einsatz "prahlen"

      noch mal nachtreten.

      Denn letztendlich wurde Dein Satz


      RedGrouper schrieb:

      Hauptsache, der Hilfebedürftige wird ausreichend betreut.

      ursprünglich nur in Frage gestellt.

      Also entweder kleine Brötchen backen und nix mehr sagen, oder alternativ, Du entschuldigst Dich bei Zicklein für Deinen verbalen Fauxpas ihr gegenüber.
      Luisa,du darfst und kannst ruhig hinterfragen.Ich hatte dich schon verstanden, wie du es meintest.Und ich fand es nicht schlimm.Im Gegenteil.


      Ich schrieb ja schon das meine Jüngste in dem gemischten Kindergarten der Behinderteneinrichtung war.Und konnte dort viel mitbekommen und auch mitnehmen.Auch von den Eltern der Kinder.


      Das was Behinderte empfinden ist nach meiner Meinung ganz unterschiedlich.Genau wie bei uns Normalos.Unsere Kleine hatte ein spastisch Gelähmtes Mädchen in der Gruppe.Sie musste in einem Rollstuhl liegen und konnte nichts von alleine.Daher war sie oft schlechter Laune und aggressiv.Ich weiß noch das die Kinder die normal waren sagten das sie dieses Mädchen nicht leiden konnten.Tja hört sich hart an,war aber so.Denn die Kinder sollten sich ja auch miteinander beschäftigen,was aber nicht möglich war weil sie immer nur Zickig war und nicht wollte.Sie wusste ganz genau was sie tat.Ich habe oft mit ihrer Mutter gesprochen,sogar sie sagte das ihr Mädchen eine große Zicke sei.Die Mama hatte zu Hause auch ihre Schwierigkeiten mit ihr.Wenn sie mal einen Abend weg wollte,war es unmöglich weil sie dann so einen Terror machte das der Aufpasser keine Change hatte.Ansonsten war sie zu Hause immer ein liebes Mädchen.Trotzdem sagte sie immer,das sie nie auf den Gedanken käme ihr Mädchen wegzugeben.Sie liebte ihr Mädchen trotz alle dem.


      Dann haben wir in Nachbarschaft noch einen Jungen der auch spastisch Gelähmt ist.Er ist genauso alt wie mein Junge.Uns ist sehr intelligent.Er hat einen Sprachcomputer.Nun das große Problem.Die Mama hat starkes Asthma der Papa hat seinen Rücken kaputt.Und sie pflegen ihn so gut es geht.Natürlich haben sie Hilfe vom Medizinischen Dienst.Er ist oft aggressiv.Was auch kein Wunder ist wenn man in so jungen Alter bei vollem Verstand in seinem Körper gefangen ist.Das Fazit,die Eltern sind ziemlich alleine.Ich weiß noch wie die Ärzte sagten das dieser Junge höchstens 10 bis 15 Jahre würde.Heute ist er 23 Jahre alt.Aber auch hier sagen die Eltern das sie ihn Lieben und nie im Stich lassen würden.


      Dann gibt es die Geistig behinderten.Die nach meiner Meinung die Lebenslustigsten und Freundlichsten sind.Natürlich gibt es auch hier ein paar Ausnahmen.Aber die meisten sind echt ganz Lieb und Süß.Was mich immer sehr beeindruckt hat ist ihre Lebensfreude.Sie sind fröhlich und haben jeden gerne.Sie freuen sich über die kleinen Dinge des Lebens wo wir uns erst freuen würden wenn wir im Lotto gewinnen würden.Sie sind einfach aber Herzensgut.
      Letzte Wochen hab ich in der Stadt ein Mongolides Mädchen gesehen das sich Postkarten angesehen hat.Da hat sie eins entdeckt das ihr so gut gefiel das sie ihrer Freude einfach ihren lauf gelassen hat.War einfach schön zu sehen wie begeistert sie war.


      Man sieht,das man Behinderte nicht alle über einen Kamm scheren kann.Sie haben genau wie wir ihre Charakteren.Ich weiß noch wie es war als unsere Jüngste zur Welt kam.Wir hatten auch furchtbare Angst das sie durch Sauerstoffmangel eine Geistige Behinderung behalten würde.Hat man aber ein Kind erst mal im Arm,kann man es nicht mehr hergeben.Egal wie es ausgeht.


      Megazicke83 schrieb:

      Ich hab noch nie erlebt, dass Menschen nicht aus ihrer Sicht sprechen sondern sich fragen, was geht in einem behinderten Menschen wirklich vor? Will er dieses Leben überhaupt und wenn ja, unter welchen Bedingungen?!
      Das werden wir wohl nicht erfahren.Außer bei denen die sich bei klarem Verstand äußern können.Und sogar da ist es verschieden.Die einen wollen nicht mehr und einige sagen,auch wenn ich in meinem Körper gefangen bin ist das Leben lebenswert. Bei unseren Nachbarn gab es einen der durch einen Unfall ins Wachkoma fiel,2Jahre lang.Dann wurde er wach und war froh noch am Leben zu sein.Und auch wenn er seinen Körper nicht mehr richtig bewegen kann und auf Hilfe angewiesen, ist freut er sich das er noch da ist.Jeder Mensch ist anders.


      Dann komm ich noch mal auf Geistig Behinderte zurück.Wie ich oben schon schrieb,sind sie fröhlich und freuen sich des Lebens.Und das sieht man ihnen auch an.Für sie scheint die Welt voller Magie zu sein wenn sie etwas schönes und neues entdecken.




      Ich denke mal das es von Fall zu Fall verschieden ist was ein Behinderter denkt oder fühlt.Ist es aber nicht genauso wie bei den Gesunden?Was denkt jemand der Amok läuft und Leute erschießt?Was denkt ein Mensch der seine Kinder tötet?Was denkt ein Mensch der Sadistisch veranlagt ist?Das können wir auch nicht verstehen.


      Oh je,jetzt habe ich eine Roman geschrieben.Wollte ich gar nicht.Aber wo ich einiges in der Richtung mitbekommen habe floß es nur so durch die Tastatur.



      !WR
      1. Der Beitrag war an RedGrouper gerichtet, nicht an Dich!

      2. Kannst Du mir Deinen Satz mal erklären?

      Wilmadu schrieb:

      Also ich finde warum sollte sich RedGrouper entschuldigen ?
      Was soll das sein?
      Eine Äußerung: "Also ich finde ..."
      Oder eine Frage: "...warum sollte sich RedGrouper entschuldigen?"

      Wilmadu schrieb:

      Bin ganz seiner Meinung
      Oh, diemal keine eigene?

      Aber abgesehen davon, Deine erste Äußerung, oder Frage, oder was auch immer ist schon in meinem Beitrag an RedGrouper erklärt worden.
      Vielleicht solltest Du ihn nochmals lesen.

      ;)

      alfons1249 schrieb:

      Die meisten machen nur nach außen eine gute Miene, weil sie der Meinung sind, daß die Gesellschaft das von ihnen erwartet.



      Jeder macht das war er für richtig hält...es gibt Menschen, die sind mit der Betreuung ihres behinderten Kindes über-

      fordert, andere machen es aus Liebe zu ihrem Kind. Man kann sich hier nicht auf die ein oder andere Seite schlagen -

      das muss jeder, der in solch einer Situation ist...für sich entscheiden.

      Man kann da nicht mit Beispielen kommen < ich habe da in der Familie einen Fall >, den hat wohl bald jeder, wenn ich

      mir das hier so durchlese.

      Man sollte vielmehr versuchen die andere Seite zu verstehen...warum sie so argumentiert! Aber was geschieht hier - es

      führt wie so oft nur zu einem rein persönlichen Schlagabtausch.
      Fanta,hast recht,Ich hatte auch nur aus dem was ich erlebt hatte schreiben können.Natürlich sind alle Menschen verschieden.Einige können es und einige eben nicht.Ich bin die letzte die jemanden verurteilt weil er nicht die Kraft hat ein behindertes Kind großzuziehen und bis ans Lebensende zu begleiten.
      !WR
      Ich muss schon sagen es geht ja recht hoch her bei einem so sensiblen Thema.

      Ich selbst habe 2 Jahre lang mit geistig Behinderten und auch koerperlich Behinderten, oder auch beides, im Martinshof Bremen gearbeitet sowie im Heim der AWO fuer geistig Behinderte.Spaeter auch noch als Sterbebegleiter was ich auch teilweise hier in Namibia tue.Mein Eindruck ist zunaechst einmal das fast alle die in solchen Institutionen arbeiten mit Herz ihren Beruf, Berufung nachgehen. Bei den Ehrenamtlichen trennt sich schnell die Spreu vom Weizen, denn diejenigen die es einfach nicht koennen hoeren schnell alleine auf oder ihnen wird geraten etwas anderes zu machen.Wie fuehlen Behinderte jedweder Form? Das ist genauso unterschiedlich wie bei gesunden Menschen, nur Behinderte koennen sich anders ausdruecken, durch Gesten usw.Natuerlich findet man auch Menschen die mit ihrem Schicksal hadern und aggresiv sind, aber genauso welche die sich ueber bestimmte Kleinigkeiten freuen, und das ist der Unterschied: sie freuen sich ueber Kleinigkeiten wo ein Gesunder nur ein muedes Laecheln fuer ueber haette.Whatsoever, Behinderte zu betreuen erfordert ein hohes Maass an Geduld, und das ist nun mal nicht jedem gegeben.

      Letztendlich bleibt es aber so: Niemand der gesund ist kann nach nachempfinden wie ein Behinderter wirklich fuehlt, man kann bestenfalls teilhaben an den Emotionen.
      Gras wächst auch nicht schneller wenn man daran zieht(namibisches Sprichwort)
      hmmmm....wenn ich die Äusserungen zu dem Thema von Alfons lese....bin ich erschüttert....und verstehe nicht, wie solche Menschen "ticken". ~k30

      Wenn dann Zicke meint, es gibt Menschen (die Mehrheit?), die mit einem "selbsternannten Heiligenschein" rumlaufen, weil sie Behinderten helfen...und auch Emerald dazu meint, diese haben keinerlei Respekt verdient.....mache ich mir schon darüber Gedanken, wie sie "ticken"....warum diese Angriffe auf die Helfer? ~k29

      Wir können froh sein, dass sich ÜBERHAUPT Personen finden, die diese schweren Aufgaben der Behindertenpflege wahrnehmen....ganz EGAL, ob aus Grossherzigkeit...für´s eigene Ego...oder weil sie Geld dafür bekommen.

      Was ist das hier für eine Diskussion?????? ~k07

      Und dann noch die sinnfreie Frage, was schwer behinderte Menschen denken mögen (was sie fühlen)....wenn sie sich nicht entspr. selbst äussern können...und/oder ans Bett oder Maschinen gefesselt sind....Ei, was ist den die Konsequenz aus dieser Frage???? Bei denen, wo wir es nicht wissen....sterben lassen??? Oder "Sterbehilfe" geben???

      Da sinniert ein A. noch, dass die Mutter eines Behinderten ja unglaublich unglücklich sein müsse......ja...Mister A....meinst Du wirklich, sie wäre Glücklicher, wenn sie ihr behindertes Kind ermordet hätte????? :wacko:

      Hier kann ich nur mit dem Kopf schütteln....umdrehen und weggehen.... ~k16~

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „RedGrouper“ ()

      Es ist ein großes Thema mit vielen Facetten.


      RedGrouper schrieb:


      Und dann noch die sinnfreie Frage, was schwer behinderte Menschen denken mögen....wenn sie sich nicht entspr. selbst äussern können....Ei, was ist den die Konsequenz aus dieser Frage???? Bei denen, wo wir es nicht wissen....sterben lassen??? Oder "Sterbehilfe" geben???
      Ich glaube nicht das es so gemeint war.Was Behinderte Mensche denken mögen war für mein Verständniss so gemeint, das es einfach darum ging was sie empfinden,denken und fühlen mögen.Was ist daran den falsch?Es ist doch kein herabsetzen dieser Menschen.Sondern einfach Interesse.Über die Konsequenz die du ansprichst möchte ich gar nicht nachdenken.

      !WR

      RedGrouper schrieb:

      Wenn dann Zicke meint, es gibt Menschen (die Mehrheit?), die mit einem "selbsternannten Heiligenschein" rumlaufen,
      Wo hast Du das denn rausgelesen?
      Du kannst doch Deine Interpretation nicht dem Ursprungsverfasser ankreiden.

      RedGrouper schrieb:

      und auch Emerald dazu meint, diese haben keinerlei Respekt verdient
      Wer etwas tut, nur um sich selbst vor anderen zu profilieren, hat auch keinen Respekt von mir zu erwarten.
      Egal, ob es um Behindertenarbeit, oder um Kloschrubben geht.

      RedGrouper schrieb:

      warum diese Angriffe auf die Helfer?
      Niemand griff/greift die "normalen" Helfer an, nicht mal die Helfer mit Heiligenschein wurden angegriffen.
      Es wurde nur geäußert, dass manche scheinbar mit einem solchen rumlaufen.
      Angegriffen wurde(n) dann die, die sich diesbezüglich geäußert hat (haben).

      RedGrouper schrieb:

      Wir können froh sein, dass sich ÜBERHAUPT Personen finden, die diese schweren Aufgaben der Behindertenpflege wahrnehmen.
      Da sind wir einer Meinung! ~k02

      RedGrouper schrieb:

      ganz EGAL, ob aus Grossherzigkeit...für´s eigene Ego...oder weil sie Geld dafür bekommen.
      Eben nicht egal, für`s eigene Ego ist der falsche Beweggrund.

      RedGrouper schrieb:

      Und dann noch die sinnfreie Frage, was schwer behinderte Menschen denken mögen (was sie fühlen).

      Was ist an der Frage bitteschön sinnfrei?
      Jemand mit ner Querschittlähmung gilt als Schwerbehindert.
      Den kann man sehr wohl um dessen Sichtweise fragen ... so man denn will.

      Meine Mutter galt - aufgrund diverser Einzelerkrankungen wie Diabetes und einiges anderes, mindestens 2 Schlaganfälle, Krebserkrankung - die letzten Jahre als so schwer Behindert, dass sie sowohl Pflegestufe 2 bekam und sich außerhalb der Wohnung nur noch mit einer Begleitperson bewegen konnte/wollte/durfte?

      Mein Vater - selbst mit Pflegestufe 1 nach Schlaganfall - einer meiner Brüder, meine Schwester und ich haben ihr (den beiden) selbstverständlich und selbstlos geholfen, wo und wie es ging.
      Und keiner von uns hat darüber jemals ein Wort verloren.
      Frag mal Norle, wie man sich fühlt, wenn man nach einem harten Arbeitstag noch Zeit für einen zu Betreuenden aufbringt.

      Geh`mir bloß weg, mit diesen Selbstdarstellern ...
      ~k16~

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