Forscher fordern Tötung von Neugeborenen

      Also ganz ehrlich, ich würde auch kein behindertes Kind zur Welt bringen wollen. Wüßte ich früh genug, dass es schwer krank oder behindert ist, ich würde es wegmachen lassen.
      Das mag hart klingen, entspricht aber völlig meiner Meinung.

      Jede Frau...jedes Elternpaar muss für sich entscheiden dürfen ob es das Baby bekommt oder nicht.
      Natürlich gibts viele Paare die nichts von Verhütung verstehen und diese nehme ich hier jetzt mal ganz aus denn für die ist Abtreibung schon fast ein Sport....

      Ich meine die, die sich ein Kind gewünscht haben, dann auch schwanger wurden und fest stellen müssen, ihr Baby wird schwer krank zur Welt kommen oder eben behindert sein.
      In dieser grausamen Welt hat das Kind nur wenig Chancen ein Leben zu führen, wie ich es mir für mein Kind wünschen würde.

      Es wurden schon Kinder ohne Nieren geboren, mit so schweren Herzfehlern, dass sie 1. nicht operiert und 2. kein kindgerechtes Leben führen durften. Sie haben ihre Kindheit in einem Krankenhaus verbracht um dann doch zu sterben.

      Mit Euthanasie hat das, in meinen Augen, nichts zu tun sondern damit, dass man sich früh Gedanken macht was man sich für das kleine Baby wünscht und was man als Elternteil bewältigen kann.

      Wüßte ich vorher dass das Kind krank ist, würde ich ihm das Leiden ersparen wollen und da könnt ihr jetzt auf mich schimpfen oder anderer Meinung sein.
      Damit kann ich umgehen!

      Als Gott den Mann schuf, verprach er, dass der ideale Mann
      an jeder Ecke zu finden sei.
      Und dann macht er die Erde rund.


      |11t
      Ich glaub ihr müsst das hier mal auseinander dröseln.Ein Schwangerschaftsabbruch ist nicht dasselbe wie ein Neugeborenes zu töten.Wenn ein behindertes Kind alleine Lebensfähig ist ,kann man es doch nicht töten.Ein nicht lebensfähiges Kind sterben zu lassen ist für mich noch wieder was anderes.Es gibt genug Behinderte die finden das Leben sehr schön und sind mit sich und der Welt zufrieden.Hätte man sie töten sollen weil sie nicht der Norm entsprechen?Eltern von Behinderten Kindern hab ich schon oft sagen hören das sie Glücklich sind ihre Behinderten Kinder zu haben.Denn sie sind nicht Böse oder Hinterlistig.Meistens sind sie Frohnaturen und haben eine menge Mitleid mit anderen Menschen.


      Was anderes ist es wenn ich schon früh in der Schwangerschaft weiß das mein Kind keine Change hat ein einigermaßen normales Leben ohne Schläuche und Apparate zu fristen.Und das Leben nur eine Qual würde,dann ist ein Schwangerschaftsabbruch vielleicht das beste.

      !WR

      Emerald Isle schrieb:

      Aber man ließ ihn einfach einschlafen ... eine andere Option wurde nicht offeriert.
      Das ist schrecklich.
      Wieso hat man ihn nicht leben lassen wenn er doch 5 Jahre hatte?
      Es hat schon soviele Wunder gegeben und die Kinder haben doch weiter gelebt.

      Josi schrieb:

      Ein Schwangerschaftsabbruch ist nicht dasselbe wie ein Neugeborenes zu töten.
      Richtig und ich glaube, ich hab hier was mißverstanden.
      Ist ein Kind erst mal auf der Welt hat niemand das Recht so ein Leben zu beenden, wie krank oder behindert dies Kind auch sein mag.
      Ich sprach von frühem Schwangerschaftsabbruch und auch wenn das oft als Mord bezeichnet wird, in meinen Augen ist es das nicht!

      Als Gott den Mann schuf, verprach er, dass der ideale Mann
      an jeder Ecke zu finden sei.
      Und dann macht er die Erde rund.


      |11t
      Man wünscht jeden ein gesundes Kind,aber wißt Ihr wie glücklich auch Behinderte leben können?

      Es ist wichtig den Behinderten es so einfach wie möglich zu machen,aber nicht die Behinderten in die Ecke stellen.

      Möchte mich garnicht dazu äußern,wir hatten das alles schon zu Adolf,s Zeiten.
      Der Nächste BItte ! ~k25

      Ovidia schrieb:

      Da bin ich ja enttäuscht, aus manchen Beiträgen hört man so richtig braunes Gesülze heraus. Pfui.
      Wo liest du denn sowas?

      Wilmadu schrieb:

      aber wißt Ihr wie glücklich auch Behinderte leben können?
      Ich denke, es kommt hierbei auf den Grad der Behinderung an.
      Menschen, die ihr Leben lang in einem Krankenhaus verbringen müssen, nur von Medikamenten oder Maschinen abhängig sind, sind bestimmt nicht glücklich.


      Wilmadu schrieb:

      Es ist wichtig den Behinderten es so einfach wie möglich zu machen,aber nicht die Behinderten in die Ecke stellen.
      Und genau das habe ich angesprochen denn wir in Deutschland sind kein behindertengerechtes Land - hier wird es den meisten Menschen sehr schwer gemacht.

      Als Gott den Mann schuf, verprach er, dass der ideale Mann
      an jeder Ecke zu finden sei.
      Und dann macht er die Erde rund.


      |11t
      Da bin ich aber Froh in meiner Stadt zu leben.Hier gibt es fast kein öffentliches Gebäude das nicht Behindertengerecht hergerichtet wurde.Auch haben wir eine große Einrichtung für Behinderte.Deren Kindergarten ist Gemischt mit Kindern die unterschiedlich mit Körperlichen oder auch Geistigen Behinderungen betroffen waren aber eben auch gesunde Kinder.Meine Kleine war auch ein Jahr in der Einrichtung,weil sie ihre linke Hand nicht richtig benutzte.In ihrer Gruppe waren schwerst Behinderte und Kinder mit einem kleinen Manko gemischt.Und ich fand es gut.So lernen die Kinder schon von Anfang an mit Behinderten umzugehen.Für unsere Kleine war es nichts besonderes wenn man in der Stadt Behinderten begegnete.War für sie normal.
      !WR
      Hallo Josi ! Das ist wirklich gut wie bei euch die Integration mit Behinderten klappt.

      Bei uns ist es ähnlich,ich finde man tut schon sehr viel für Behinderte ,natürlich könnte es mehr sein,aber ein Ausschluß wie vor Jahrzehnten gibt es jedenfalls

      bei uns in sehr vielen Bereichen nicht.
      Der Nächste BItte ! ~k25

      Megazicke83 schrieb:

      Und genau das habe ich angesprochen denn wir in Deutschland sind kein behindertengerechtes Land - hier wird es den meisten Menschen sehr schwer gemacht.



      Liebe Luisa ! Es wird bestimmt von Bundesland zu Bundesland verschieden sein,aber ich kann nur Gutes über die Arbeit der Behindertenverbände hier in Potsdam sagen.

      Die Förderung in Kindereinrichtungen und Schulförderung ,sowie ein Berufsbildungswerk mit Wohnstätten,die sehr modern eingerichtet sind ,können nicht von schlechter Betreuung Behinderter sprechen.

      Ich kann aus meiner Familie oder Bekanntenkreis viele gute Beispiele nennen. Vielleicht muß man die Erfahrungen selber sammeln.Luisa,viele Behinderte liegen garnicht im Krankenhaus.

      Meine Bekannte (leider verstorben) pflegte ihr Enkelkind zu Hause . Das Enkelkind war schwerstbehindert,im Rollstuhl,konnte nicht sprechen,und nicht allein essen. TINA wurde jeden morgen vom Fahrdienst abgeholt,sie wurde

      in der Behinderteneinrichtung betreut . Was das Schlimme an unserem Staat ist,daß die Pflegeleistung der Pflege nicht angepsst ist. Tina ist jetzt 16 Jahre alt und mußte leider in ein Heim,weil sich niemand

      aus der Familie für die Pflege bereitstellte,egal aus welchem Grund,wollte nur mal ein Beispiel nennen. Übrigens,TINA ist sehr musikalisch,wenn Musik zu hören ist,dann setzen ihre Arme sofort ein.
      Der Nächste BItte ! ~k25

      Wilmadu schrieb:

      Es wird bestimmt von Bundesland zu Bundesland verschieden sein,aber ich kann nur Gutes über die Arbeit der Behindertenverbände hier in Potsdam sagen.

      Wie Du schon schreibst: Die Arbeit und der Einsatz der Behindertenverbände.
      Es ist eine Schande für die Republik, daß diese ihrer Pflicht der Fürsorge für die Menschen nicht nachkommt und alles den privaten Verbänden aufbürdet.
      Sicher tun diese ihre Arbeit mit Elan und Einsatzbereitschaft aber sie können niemals alle Pflichten des Staates übernehmen und erfüllen.
      Allein schon deswegen ist die Versorgung der behinderten Menschen von Bundesland zu Bundesland, ja sogar von Kommune zu Kommune so extrem unterschiedlich.
      Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


      !WQ


      !WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ
      Hallo Alfons ! Da liegst Du etwas falsch,die Behindertenverbände tun genug,nur die Kommunen geben nicht das Geld um alles umzusetzen.

      Wie ich weiß ,geben die Verbände die Vorschläge,aber entschieden wird auf anderer Ebene. das ist das große Manko,was nützen

      die Verbände ,wenn das Geld woanders ausgegeben wird.
      Der Nächste BItte ! ~k25

      Josi schrieb:

      Hier gibt es fast kein öffentliches Gebäude das nicht Behindertengerecht hergerichtet wurde.
      Das ist hier bei uns auch so!

      Josi schrieb:

      Auch haben wir eine große Einrichtung für Behinderte.
      Wir auch...Lobetal. Das ist in ganz Niedersachsen bekannt.

      Wilmadu schrieb:

      Vielleicht muß man die Erfahrungen selber sammeln
      Das sowieso...jeder hat eigene Erfahrung und kann nur von diesen berichten.

      Wilmadu schrieb:

      viele Behinderte liegen garnicht im Krankenhaus.
      Ich meinte in diesem Fall auch nicht die Behinderten sondern die kranken Menschen...in diesem Thema gings ja um beide.
      Ich finds schrecklich wenn ein Kind krank geboren wurde und dann zeit seines Lebens in einem Krankenhaus verbringen muss nur um dann doch zu sterben. Sowas ist keine Kindheit - und wenn man, vor der Geburt, weiß was geschehen wird, kann man dem Kind so ein Leiden ersparen.


      Wilmadu schrieb:

      Was das Schlimme an unserem Staat ist,daß die Pflegeleistung der Pflege nicht angepsst ist. Tina ist jetzt 16 Jahre alt und mußte leider in ein Heim,weil sich niemand

      aus der Familie für die Pflege bereitstellte,egal aus welchem Grund,wollte nur mal ein Beispiel nennen.
      Und das meinte ich mit meinem Satz: Deutschland kümmert sich nicht ausreichend um Behinderte.
      Natürlich gibts gute Einrichtungen, natürlich gibts Menschen die alles tun...und doch stossen sie immer wieder an Grenzen, meist finanzieller Natur.
      Manche Menschen haben nicht die Kraft, so sehr sie sich auch bemühen, ein 16 jähriges schwerbehindertes Mädchen zu betreuen. Das kann man ihnen nicht vorwerfen.

      Wilmadu schrieb:

      Übrigens,TINA ist sehr musikalisch,wenn Musik zu hören ist,dann setzen ihre Arme sofort ein.
      Das ist sehr schön...doch was fühlt sie noch? Was geht wirklich in ihr vor, wo sind ihre Probleme? Kann sie sich gut genug mitteilen um das zum Ausdruck bringen zu können?
      Bei einigen Menschen habe ich den Eindruck, sie leben mit einem selbsternannten Heiligenschein weil sie sich um Behinderte kümmern. Wissen diese Menschen wirklich was in einem solchen Menschen vorgeht?
      Ich weiß es nicht und auch darüber muss man sich Gedanken machen.

      Als Gott den Mann schuf, verprach er, dass der ideale Mann
      an jeder Ecke zu finden sei.
      Und dann macht er die Erde rund.


      |11t

      Wilmadu schrieb:

      Zitat von »Megazicke83«
      Bei einigen Menschen habe ich den Eindruck, sie leben mit einem selbsternannten Heiligenschein weil sie sich um Behinderte kümmern. Wissen diese Menschen wirklich was in einem solchen Menschen vorgeht?





      ich bin entsetzt über eine solche Äusserung


      Was ist an einer Wahrheit denn so entsetzlich ? ? ?
      Glaubst Du tatsächlich, daß die Mutter, die in unserer Straße wohnte, glücklich war, weil ihr fast fünfzigjähriger Sohn im Kopf nur ein Kind von allerhöchstens zwei Jahren war ? ?
      Glaubst Du tatsächlich, daß diese Mutter ein glückliches Leben führte ?
      Glaubst Du tatsächlich, daß dieser Sohn ein glückliches Leben führte ?
      Was wird aus dem Sohn, wenn diese uralte Frau das Zeitliche segnet ? ?
      Was wird aus der Mutter, wenn ihr Sohn vor ihr gehen muß ? ?
      War das tatsächlich ein "erfülltes Leben", welches diese beiden geführt haben ? ? ?
      Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


      !WQ


      !WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ
      ich bin eine glückliche Mutter und Freundin ,mein Sohn hat eine Freundin ,die behindert auf die Welt gekommen ist,meine Freundin hat einen behinderten Enkel,der auch so auf die Welt gekommen ist,ich

      werde immer für diese Menschen da sein, wenn alle so denken ,wie Luisa und Alfons ,kein Wunder das nicht mehr getan wird. Da ist es schon besser "gleich weg" |S|
      Der Nächste BItte ! ~k25

      Wilmadu schrieb:

      ich bin entsetzt über eine solche Äusserung
      Warum, weil ich hinterfrage was in einem behinderten Menschen vorgeht?
      Wir wissen doch gar nicht was diese Menschen empfinden und mich würde das wirklich interessieren.


      Wilmadu schrieb:

      Da ist es schon besser "gleich weg"
      Um Himmels Willen, dass hat doch niemand gesagt.
      Meine Ansichten hatten nichts damit zu tun, dass man behinderte Menschen tötet....grusel..allein die Vorstellung macht mir schon eine Gänsehaut.
      Ich würde nur gern wissen was behinderte Menschen empfinden wenn man sie abschiebt, wenn man sie anstarrt oder sie in Einrichtungen steckt in denen sie vielleicht gar nicht sein wollen.

      Niemand hat was von töten gesagt!!

      Man...hier muß man echt aufpassen was man sagt....man wird zu gern mißverstanden....und darüber bin ICH entsetzt.

      Als Gott den Mann schuf, verprach er, dass der ideale Mann
      an jeder Ecke zu finden sei.
      Und dann macht er die Erde rund.


      |11t

      Megazicke83 schrieb:

      Wir wissen doch gar nicht was diese Menschen empfinden


      Mit den meisten Behinderten kann man sprechen und, ja, man ist oftmals über deren Antworten überrascht.


      Megazicke83 schrieb:

      Ich würde nur gern wissen was behinderte Menschen empfinden wenn man sie abschiebt, wenn man sie anstarrt oder sie in Einrichtungen steckt in denen sie vielleicht gar nicht sein wollen.


      Möglicherweise fühlen sie sich in den Einrichtungen wohl, weil speziell auf ihre Bedürfnisse eingengangen wird.


      alfons1249 schrieb:

      Glaubst Du tatsächlich, daß die Mutter, die in unserer Straße wohnte, glücklich war, weil ihr fast fünfzigjähriger Sohn im Kopf nur ein Kind von allerhöchstens zwei Jahren war ? ?


      Sie hat ihr Schicksal angenommen, eine Eigenschaft, die viele Menschen heute offensichtlich fehlt, und mit Sicherheit hat sie sich über jeden kleinen Erfolg ihres "Kindes" gefreut.


      alfons1249 schrieb:

      War das tatsächlich ein "erfülltes Leben", welches diese beiden geführt haben ? ? ?


      In dem Rahmen, den sie haben, denke ich, JA

      Megazicke83 schrieb:

      Bei einigen Menschen habe ich den Eindruck, sie leben mit einem selbsternannten Heiligenschein weil sie sich um Behinderte kümmern. Wissen diese Menschen wirklich was in einem solchen Menschen vorgeht?


      Sie setzen sich damit auseinander und stellen dafür ihren eigenen Egoismus zurück.
      Diese Menschen haben meine Anerkennung.
      =k?
      Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts.

      !/1