Trotz Kälte genug Strom - Die ausgefallene Katastrophe

      Trotz Kälte genug Strom - Die ausgefallene Katastrophe

      Trotz Kälte genug Strom

      Die ausgefallene Katastrophe

      12.02.2012, 17:35

      Von Michael Bauchmüller, Berlin
      Die Befürchtungen, Deutschland werde nach der Energiewende an kalten Tagen einen Blackout erleben, haben sich bislang nicht erfüllt. Stattdessen herrscht verkehrte Welt: Nach außen hin leidet nicht Deutschland an Strommangel, sondern das Atomland Frankreich.
      Quelle : sueddeutsche.de/wirtschaft/tro…ene-katastrophe-1.1282240

      ..also allen Unkenruf zum Trotz sind trotz strenger Kälte die befürchteten Szenarien die uns Atomkraft-Befürworter vormalten ausgeblieben.. Im Gegenteil das Atomstrom produzieren Frankreich mussten wir mit Strom beliefern das die Franzosen nicht frieren... Hat man uns die ganze Zeit Atomstrom aufgeredet obwohl wir mit normalen Strom auch hinkommen ?

      /g\

      Norle schrieb:

      Szenarien

      Mit Szenarien kann man gut " Angst und Schrecken " verbreiten und wie jetzt zu sehen ist ...auch noch Euros verdienen - mit

      dem Strom, der eigentlich nicht mehr vorhanden sein sollte, wenn man Atomkraftwerke schliesst.

      Das erinnert mich immer etwas an Bauern(Landwirte), die jedes Jahr ständig sagen " die Ernte fällt schlecht aus " ..aber hungern

      muss " noch " keiner.. :D

      ist doch ganz klar....

      ..................dass die Atomlobby lügt, bis sich die Balken biegen....es geht schliesslich um Milliarden harte Euros...

      Wenn ich mal überlege, dass in Frankreich fast ausschliesslich mit Strom geheizt wird....da ist im laufe der Zeit doch mal was Grundlegendes schief gelaufen...

      So Alfons....Du bist dran.... :D

      Na ja, es ging dieses mal noch gut,

      schließlich laufen doch die meisten Kernkraftwerke noch, falls sie dann eines Tages abgeschaltet sind,

      wird sich herausstellen, wieweit wir mit unseren Ersatzkraftquellen kommen werden.

      Aber das dauert ja noch, und ob die nächste Regierung es auch so sehen wird, wie unsere jetzige,

      steht noch in den Sternen. ~k02
      " Den Seinen gibts der Herr im Schlaf " ~k02
      Das meine ich aber auch.
      Im Moment leben wir noch alle von Atomstrom, zumindest größtenteils.
      Sich schon jetzt ein Urteil bilden zu wollen ist viel zu verfrüht.

      Warten wir ab wie es ganz ohne Atomstrom sein wird und ob wir dann auch noch warme Wohnungen haben....alle Bürger.

      Als Gott den Mann schuf, verprach er, dass der ideale Mann
      an jeder Ecke zu finden sei.
      Und dann macht er die Erde rund.


      |11t

      tourist schrieb:

      Aber das dauert ja noch, und ob die nächste Regierung es auch so sehen wird, wie unsere jetzige,

      steht noch in den Sternen.


      Wer zu spät kommt, den bestraft die Zukunft...deshalb leben noch einige Völker in der Steinzeit und leben mit Atomstrom -

      das hat Frau Merkel erkannt und setzt auf neue Energien...Bist du ihr nicht sehr nah... " SIE macht das schon ".....sagst du

      doch immer... :D

      tourist schrieb:

      schließlich laufen doch die meisten Kernkraftwerke noch, falls sie dann eines Tages abgeschaltet sind,

      wird sich herausstellen, wieweit wir mit unseren Ersatzkraftquellen kommen werden.

      ..nun darf man hier jetzt nicht alles durcheinanderschmeissen...

      Also : es wurden 7 bzw. 8 AKW vom Netz genommen und Befürworter des Atomstrom hatten für die jährlichen Kälteperioden (Ende Januar - Anfang Februar) uns einen prächtigen Blackout vorausgesagt so das das man die abgeschalteten AKW wieder ans Netz anschliesst... Und das ist nicht eingetretten ! Die Erneuerbaren Energien haben die abgeschalteten AKW`s voll und ganz ersetzt ohne Blackout ohne Stromlücken etc. ...Wir hatten sogar soviel Strom übrig das wir Strom nach Frankreich exportieren konnten weil die zuwenig Strom hatten obwohl da die AKW`s volle Pulle laufen....Und das macht mich schon nachdenklich,ob man uns die ganze Zeit ein Märchen vom Atomstrom erzählt ???..

      /g\
      Gehen wir mal ganz einfach nur davon aus, daß wir in diesem Jahr noch keinen "richtigen" Winter gehabt haben, sondern einzig und allein eine (fast) schneefreie kurze Kältewelle, dann relativiert sich diese Häme auf ein unwesentliches mediales Minimum.
      Bei einem gewöhnlichem Winter mit gewaltigen feuchten Schneemassen, richtig heftigen Winterstürmen und massenhaften Vereisungen sähe die Energiesituation doch wohl ganz anders aus, zumal, wie schon geschrieben, noch längst nicht alle Kernkraftwerke vom Netz sind.
      Auch das Märchen von den "enormen" Stromexporten aus Deutschland nach Europa relativiert sich auf die üblichen minimalen Überschußmengen des ganz normalen allgemeinen Energieflusses zwischen den Europäischen Staaten (ein Blick auf die veröffentlichten Energiefluß-Diagramme beweist das).
      So aber hat sich dieser kurze Wintereinbruch auch "nur" (aber extrem) auf die Kosten von E-Energie, Gas und Öl (inkl. alle Varianten der Kraftsoffe) ausgewirkt.
      Dazu kommt noch der den Deutschen ganz im Allgemeinen eingeredete und oktroyierte sparsame Umgang mit der Energie (hier eben mit der Heizenergie).
      All das und einige andere praktische und rein theoretische Gründe zusätzlich bringen eben dieses völlig falsche Bild von der allgemeinen Energie-Situation in Deutschland zu Stande.
      Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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      alfons1249 schrieb:

      Gehen wir mal ganz einfach nur davon aus, daß wir in diesem Jahr noch keinen "richtigen" Winter gehabt haben, sondern einzig und allein eine (fast) schneefreie kurze Kältewelle, dann relativiert sich diese Häme auf ein unwesentliches mediales Minimum.

      ..und da kann man jetzt dreh`n und wenden wie man will. Tatsache ist und bleibt bei annähern gleicher klimatischen Bedingungen das Atomstrom produzierende Frankreich ( > 50 AKW) von Deutschland Strom kaufen musste um die Energieversorgung in Frankreich sicher zu stellen.. Im Umkehrschluss heisst das das Deutschland auch mit abgeschalteten AKW`s (8) nicht nur die Energieversorgung im Lande aufrecht erhält sondern auch Strom-Engpässen bei europäischen Nachbarn aushelfen kann... Also nichts mit "Mittelalter" oder "Kerzenschein".....

      /g\

      Die Kernkraft kann nur bedingt eine Hilfestellung leisten, denn auch die Uranvorkommen sind begrenzt. Auch Uran muss aus dem

      Ausland importiert werden, zum Teil aus ebenso unsicheren Ländern wie Erdgas und Erdöl.( Aussage von E.ON )

      Frankreich kam in diesen Engpass, weil es fast nur auf Automkraft setzt - man stelle sich vor " die Uranlieferungen fielen aus " ?

      Unser Nachbarland Frankreich deckt 80% seiner elektrischen Energie mit Atomkraft....tolle Energiesicherheit...wenn 20% an

      Restsicherheit verbleiben...für den Ernstfall

      Nach Meldungen der OECD beläuft sich der weltweite Jahresbedarf an Uran auf rund 68.000 t. Damit würde dieser Vorrat noch 47 Jahre reichen.
      Addiert man die die vermuteten Vorkommen dazu, erhöht sich diese Zahl auf 166 Jahre (OECD).
      Man kann sich zwar aufgrund dieser Zahlen in Sicherheit wiegen, trotzdem ist ist ein natürliches Ende der
      Stromproduktion durch Kernkraftwerke mittels Uran absehbar
      .

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Flora“ () aus folgendem Grund: Zitat bearbeitet

      Fantastic4" schrieb:

      Nach Meldungen der OECD beläuft sich der weltweite Jahresbedarf an Uran auf rund 68.000 t. Damit würde dieser Vorrat noch 47 Jahre reichen.

      Addiert man die die vermuteten Vorkommen dazu, erhöht sich diese Zahl auf 166 Jahre (OECD).

      Man kann sich zwar aufgrund dieser Zahlen in Sicherheit wiegen, trotzdem ist ist ein natürliches Ende der Stromproduktion durch Kernkraftwerke mittels Uran absehbar
      .


      Das sollte aber kein Freibrief sein an eine zeitlich unbegrenzte Nutzung der Kernenergie zu glauben.
      Es gibt aber allen kernkraftnutzenden Staaten die Möglichkeit, unbedingt gründlichere Forschungen anzustellen um vernünftigere und vor allem grundlastfeste Energiequellen zu erschließen und/oder weiter zu entwickeln.
      Ein so völlig hirnloser Schnellschuß, wie er von der Deutschen Bundesregierung abgefeuert wurde, war da total kontraproduktiv und ist GOtt sei Dank (bisher) fast folgenlos geblieben.
      Und selbst die gößten Kernkraftgegner müssen leise weinend zugeben, daß der (bisher) energietechnisch glimpflich ablaufende Winter nur deshalb so positiv beurteilt werden konnte, weil eben kaum Schneefall und dadurch mehr Sonne auszunutzen war als sonst im Winter üblich und auch alle anderen negativen winterlichen Begleiterscheinungen ausgeblieben sind.
      Man hat darauf spekuliert, hat sich darauf verlassen und hat unwahrscheinliches Glück gehabt, daß der Winter die deutsche Energiewirtschaft so extrem geschont hat.
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      alfons1249 schrieb:

      Und selbst die gößten Kernkraftgegner müssen leise weinend zugeben, daß der (bisher) energietechnisch glimpflich ablaufende Winter nur deshalb so positiv beurteilt werden konnte, weil eben kaum Schneefall

      ..wie schonmal erwähnt : Diese gleichen Bedingungen hatte auch Frankreich mit ihren > 50 AKW`s und... musste in Deutschland Strom ordern....

      /g\

      Norle schrieb:

      Diese gleichen Bedingungen hatte auch Frankreich
      Nein, eben nicht ! ! !
      Der Süden Europas hat von diesem Winter extrem mehr abbekommen, wie Deutschland.
      Selbst bis zum Mittelmeer haben ungewohnt heftige Wintereinbrüche zu katastrophalen Zuständen geführt und Frankreich hat davon ebenfalls sein Päckchen erhalten.
      Da kommt selbst der größte Optimist zu dem Ergebnis: Mann, hat Deutschland dieses Jahr (bisher) Schwein gehabt ! ! !

      Kleine Anmerkung:
      Mal die Vita dieses Herrn Bauchmüller überfliegen . . .
      (Nachtijall ick hör' Dir trapsen)
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      alfons1249 schrieb:

      Ein so völlig hirnloser Schnellschuß, wie er von der Deutschen Bundesregierung abgefeuert wurde,
      Vielleicht braucht es so einen Hirnlosen Schnellschuß um endlich mal weiterzukommen in der Energieforschung.Und das mit dem kurzen Winter ,na ja.Der Mensch gewöhnt sich an die Kälte.Hab es selbst erlebt.Und dann dreht man die Heizung nicht mehr so hoch.Und Licht?Wir haben doch die supertollen Sparbirnen.Wobei ich sagen möchte das ich lieber die alten Glühbirnen wieder hätte.
      !WR

      RedGrouper schrieb:

      Aber auch er kann an den Tatsachen nichts ändern.......selbst wenn er verzweifelt versucht, diese zu "drehen" und zu "wenden"....
      Ich habe es gar nicht nötig irgendwelche Tatsachen zu ändern, zu drehen oder zu wenden, denn die Tatsachen sprechen für sich:

      OECD: Auf der ganzen Welt entstehen neue Atomkraftwerke

      welt-online schrieb:

      Deutscher Ausstieg laut Studie ein Sonderweg
      Mehr . . .


      Nur dieses zum Irrweg des deutschen "Atomausstieges" . . .

      Einen ähnlichen, von mir zitierten Link von Fantastic 4, habe ich hier gefunden:

      Atomenergie: Uran reicht über 100 Jahre
      Der Bau von Atomkraftwerken nimmt in Europa und dem Rest der Welt wieder zu. Fürsprecher fördern den Ausbau der Atomenergie,
      um den Ausstoß von Treibhausgasen vermindern und den Klimawandel aufzuhalten. Neben den allgemeinen Bedenken gegenüber der Atomkraft sowie der noch immer nicht beantworteten Frage nach der Endlagerung von Atomabfall, stellt sich eine weiter Frage: Ist das weltweite Vorkommen an Uran ausreichend für den Ausbau der Atomenergie?

      Genehmigter Link: <a title="Atomenergie: Uran reicht über 100 Jahre" href="http://www.stromvergleich.de/stromnachrichten/1985-atomenergie-uran-reicht-ueber-100-jahre-21-7-2010">Atomenergie: Uran reicht über 100 Jahre</a>


      Funktionierender Link: Hier
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