Kampf gegen Kinderpornografie im Netz

      Kampf gegen Kinderpornografie im Netz

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      Bundestag kippt Internetsperren - endgültig

      Internetseiten mit Kinderpornos werden gelöscht: Der Bundestag hat die umstrittenen Internet-Sperren endgültig gekippt. Das Sperrgesetz war bereits ausgesetzt. Der Abstimmung war eine jahrelange Debatte vorausgegangen. Stichwort: Internetzensur.
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      Quelle: www.tagesschau.de



      Da muß ich erst drüber nachdenken . . .
      Zum Einen ist es wichtig, daß die "Konsumenten" dieser Seiten nicht an ihre "Ware" kommen.
      Dazu waren die Sperren ein probates und wirksames Mittel.
      Die Sperren wurden aus mir nicht einleuchtenden Gründen durch (in meinen Augen Befürworter der Kinderpornographie) verhindert, das Gesetz leider gekippt.
      Jetzt sollen diese Seiten gelöscht werden.
      Das hört sich Phantastisch an, wenn es funktionieren würde.
      Löschen kann man nur etwas, worauf man vollen Zugriff hat, also auf Server, die sich in Deutschland befinden, mit Amtshilfe der anderen EU-Länder eventuell auch innerhalb Europas.
      Bekanntlich stehen aber die meisten Server mit diesem verwerflichen Inhalt außerhalb der europäischen Zugriffsmöglichkeit.

      Der Großteil des Handels mit diesem Mist läuft doch aber garantiert nicht über das Web ?

      Wenn ich da noch weiter drüber nachdenke überkommt mich das saudumme Gefühl, daß die Löschung dieser Kinderpornographieseiten ein lobenswerter Vorsatz ist aber wohl leider ein "frommer Wunsch" bleiben wird.
      Sollte ich mich allerdings darin irren, wäre das mir um so lieber . . .
      Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


      !WQ


      !WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ

      Neue Richtlinie der EU

      Löschpflicht für Websites mit Kinderpornografie

      Von Birgit Schmeitzner, BR-Hörfunkstudio Brüssel
      In Europa soll künftig stärker gegen Kinderpornografie im Internet vorgegangen werden. Das EU-Parlament verabschiedetete ein Gesetz, das unter anderem hohe Haftstrafen vorsieht. In Deutschland gelten die meisten der Bestimmungen schon.
      Quelle: www.tagesschau.de


      Alfons, auf Deine Bedenken findest Du auch Antworten in den Beiträgen.

      "Sperren sind kein Mittel und leicht umgehbar, das kann man sich aus dem Internet als Anleitung herunterladen. Der wirkliche Schutz ist nur darin zu finden, dass diese fürchterlichen kinderpornografischen Inhalte aus dem Netz verschwinden"
      [...]
      Allerdings: Die Möglichkeit des Sperrens besteht weiterhin, und zwar als Übergangslösung. Denn oft werden kinderpornografische Seiten auf Servern im nicht-europäischen Ausland online gestellt. Da kommt es dann darauf an, wie kooperativ sich die dortigen Behörden zeigen.
      [...]
      Laut Kommissarin Malmström hat das Ziel oberste Priorität, das Betrachten dieses Materials trotzdem zu verhindern so gut es geht. Denn: "Jedes Mal, wenn jemand solche Bilder anklickt und betrachtet", mahnt Malmström, "wird das Opfer wieder missbraucht. Immer und immer und immer wieder."
      Der letzten Aussage ist nichts weiter hinzuzufügen.