Die moralische Instanz der DDR - Christa Wolf ist tot

      Die moralische Instanz der DDR - Christa Wolf ist tot

      Donnerstag, 01. Dezember 2011

      Die moralische Instanz der DDR

      Christa Wolf ist tot

      Die wohl populärste Schriftstellerin der DDR, Christa Wolf, ist tot. Wolf sah die DDR und die SED mit kritischer Distanz, blieb ihr aber bis zum Schluss treu. Vielen Lesern in Ost und West war sie über Jahre eine moralische Instanz des anderen Deutschlands. Sie erhielt zahlreiche Literaturpreise.
      Quelle : n-tv.de/panorama/Christa-Wolf-ist-tot-article4905276.html

      Mit dieser Schriftstellerin geht auch ein Stück Deutsch-Deutscher-Gegenwartsbewältigung.Sie stand für die "DDR" wenn auch Kritisch,aber ein Nobelpreis war nie vergönnt..Leider

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      Zum Tod von Christa Wolf - Eine Sozialistin, die im Sozialismus aneckte

      Zum Tod von Christa Wolf

      Eine Sozialistin, die im Sozialismus aneckte01.12.2011, 16:44

      Von Bernd Graff
      Die Schriftstellerin Christa Wolf ist tot. Sie starb am Donnerstag im Alter von 82 Jahren in Berlin, wie der Suhrkamp-Verlag mitteilte. Sie war eine moralische Instanz - und erhielt zahlreiche Literaturpreise. Vor allem aber stand sie wie kaum eine andere Autorin für die deutsche Nachkriegsgeschichte.
      Quelle : sueddeutsche.de/kultur/zum-tod…alismus-aneckte-1.1224104


      Ein sehr gemischtes Bild.

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      Besonders angeeckt hat die nun wirklich nicht bei ihrem Regime. Die war ungefähr genau so "widerständig" wie die aparte Eisläuferin, deren Name mir jetzt zu unwichtig ist, um darüber nachzudenken oder ihn zu googlen. Die war ungefähr so "widerständig" wie Gustav Gründgens im Dritten Reich. Im Unterschied zu ihr wurde und wird Gründgens aber dämonisiert und nicht heroisiert und mit Lametta behängt. Ob die den Geschwister-Scholl-Preis tatsächlich verdient hat, ist für meinen Geschmack außerordentlich fraglich respektive mit NEIN zu beantworten. Die Scholls haben im Widerstand gegen ein braun-totalitäres Regime ihr Leben gegeben, die Wolf hat sich bis zum bitteren Ende ihres rot-totalitären Regimes von ihm brav auf Händen tragen und mit Reise- und sonstigen Privilegien verwöhnen lassen. Den Johnson-Preis würde ihr der wilde Uwe möglicherweise gar vom Büfett reißen. -
      Man sollte mal all ihre von der STASI jahrzehntelang bespitzelt, massivst beim Schreiben und Veröffentlichen behinderten und schließlich im Stil des Dritten Reichs zwangsausgebürgerten Schriftstellerkollegen befragen, was die von der Wolf halten, also zum Beispiel Fuchs, Schädlich, Becker, Kunert, Kunze, Schneider, Bieler usw.

      Die verächtliche Arroganz der Wolf hat Wawerzinek schön kurz und trocken vermittelt.
      "A thing of beauty is a joy forever". (Keats)