Fußball-Internat : Ein Leben für den Fußball

      Fußball-Internat : Ein Leben für den Fußball

      ..wer sich in jungen Jahren entschieden hat Profi-Fussballer(in) zu werden hat einen harten Weg vor sich...mehr >

      ..früher und auch heute noch werden ab und zu beim Dorfkicken das eine oder andere Amateurtalent gesichtet,aber diesen Talenten fehlt meistens auf Dauer gesehen die Grundlagen um im Profi-Fussball nachhaltig zu bestehen...Viele Profi-Clubs unterhalten diese Fussball-Internate wo schon Spieler der Jugendklasse systematisch aufgebaut werden .Neben regelmässigen Trainig darf Bildung auch nicht zu kurz kommen...Das dieser Weg auch "Opfer" bedeutet ist verständlich,denn so ein Fussball-Profi kann man sich eben nicht "schnitzen".....

      /g\
      Niemals würde ich ein Kind bestärken, in ein Sport-Internat zu gehen um Profi-Sportler zu werden.

      Alles was in dem Bereich Hobby ist, ist ok, aber für mehr gäbe von mir keine Unterstützung.
      =k?
      Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts.

      !/1

      Flora schrieb:

      Niemals würde ich ein Kind bestärken, in ein Sport-Internat zu gehen um Profi-Sportler zu werden.

      Alles was in dem Bereich Hobby ist, ist ok, aber für mehr gäbe von mir keine Unterstützung.
      ..Nu,.. das ist ja auch im Normalfall die Regel . Aber es gibt sie auch, die Jungen und Mädels, für die z.Bsp. Fussball kein Hobby mehr ist sondern "die Berufung" ...ja der Weg. Ohne solche Frauen und Männer ,die in jungen Jahren schon gefördert und trainiert wurden,würde der deutsche Profi-Fussball heute etwas fader und grau aussehen...


      /g\
      Das mag wohl stimmen. Aber bei wievielen Jungen und Mädchen ist es die eigenen Motivation?

      Ich behaupte mal, dass es bei der Mehrzahl überehrgeizige Eltern sind, die hinter diesem Wunsch stehen.
      =k?
      Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts.

      !/1
      Hatte in meiner Verwandtschaft einen Jungen der regelmäßig Fußball gespielt hat.Der Vater fand es natürlich toll.

      Also kutschierte der Vater den Sohn regelmäßig zu den Spielen. Bis sich herrausstellte,daß es finanziell bald nicht mehr

      zu tragen war.Die Hotelkosten,die Trikots und Fußballschuhe ,alles kostet Geld und nicht jeder Verein übernimmt die Kosten.

      Der Sohn gab dann das Fußballspielen auf ,keine Lust mehr ! und die Eltern waren nicht einmal traurig



      Der Nächste BItte ! ~k25
      Auch bei uns mussten und müssen die Kinder zu jedem Training gefahren werden, denn als Fahrschüler verbringen sie sowieso schon mehr als 2 Stunden täglich im Bus.
      Glücklicherweise hatten wir bei einigen Sportarten Fahrgemeinschaften, so dass wir das zeitlich wuppen konnten.
      Als die großen dann wegen der schulischen Belastung mit der einen oder anderen Sportart aufhörten, war ich im ersten Moment erleichtert, weil das Fahren wegviel, aber ich merke auch, dass ihnen der körperliche Ausgleich fehlt.
      Finanziell war der Sport nicht eine so große Belastung, die Vereinsbeiträge z.B. beim DLRG oder Judo oder in den allgemeinen Sportvereinen sind hier tragbar. Beim Judoverein haben wir z.B. die Möglichkeit immer gegen einen kleinen Oboulus die nächst größeren Anzüge gebraucht zu bekommen und so teure Sportarten wie Tennis o.ä. haben sich die Kinder zum Glück nicht ausgesucht.
      =k?
      Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts.

      !/1
      Also....ich trainiere unter anderem auch Profifussballer. Habe also auch engeren Kontakt mit den Jungs.

      Diese haben in der Tat in der Regel einen starken, ehrgeizigen Elternteil hinter sich. Jedoch ohne eigenes Talent und die Einsicht, sich professionell zu verhalten, um weiter zu kommen, helfen auch die "strengsten" Eltern nicht.....

      Ich bewundere die jungen Männer, wie sie schon in jungen Jahren in der Lage waren, sich selbst zu disziplinieren, auf vieles zu verzichten, sich zu quälen und ein konkretes Ziel zu haben.

      Ich hatte so etwas nicht.....leider.

      Die besten Fussballschulen gibt es sowieso auf der Insel. Die Blackburn Rovers sind da besonders hervorzuheben.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „RedGrouper“ ()