Japan: Nach schwerem Erdbeben - Atomalarm!

      Norle schrieb:

      ..das Problem ist das der Betreiber noch immer versucht die ganze Sache zu verharmlosen und runter zu spielen... und die Regierung ist offenbar nicht in Lage da Tacheles zu reden...vielleicht sind die gegenseitigen Abhängigkeiten zu gross... Leidtragenden sind mal wieder die einfachen Leute mit ihrem kleinen Haus ....alles verloren
      Ich sehe das ein wenig anders.
      Die Japaner an sich machen aus der alltäglichen Arbeit nicht so ein Drama, wie es in Deutschland üblich ist.
      Dementsprechend machen diese Menschen auch Sonderaufgaben und seien sie noch so gefährlich und aufwendig ohne große Kommentare.
      Selbst in den Medien wird nicht lang und breit über derartige Dinge salbadert und es wird sich auch nicht öffentlich über die Gefahren dieser Arbeit beklagt.
      Ich kenne das japanische Lohngefüge nicht aber ich denke, daß diese hier zu Unrecht bemängelten zehn Euro Gefahrenzulage für japanische Verhältnisse doch recht hoch sein könnten.
      Die Japaner machen schon ihre Arbeit und mit welcher Verbissenheit sie dieses tun, hat die Welt zu anderen Zeiten und zu anderen Gelegenheiten doch eigentlich mitbekommen.
      Ich denke, daß niemand auf derartig infame Medien-Parolen hereinfällt, die, besonders von den deutschen Nachrichtenorganen, immer wieder in die Welt posaunt werden.

      Besonders lächerlich fand ich ja auch die Meldung (oder genauer: das Verhalten der verantwortlichen Leute) vom Formel-1-Sport zum Rennen in Suzuka, daß die Rennställe für ihre Mitarbeiter fast alle Nahrungsmittel aus der Heimat mitschleppen, damit die Sportler und ihre Begleiter nicht das "kontaminierte" Essen in Japan zu sich nehmen müssen.
      Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


      !WQ


      !WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ
      Man kann es auch so sehen: Jahrzehnte lang hat Japans Atomlobby Gesellschaft korrumpiert und die Katastrophe von Fukushima

      hat daran wenig geändert. 3/4 der Japaner sind dafür schrittweise aus der Atomenerigie auszusteigen, aber die meisten Politiker

      Japans stehen zur Atomwirtschaft und die lässt sich die Zustimmung einiges kosten. Nur die Arbeiter von Fukushima werden mit

      einem Hungerlohn abgefertigt.

      Und die Arbeiter, die darüber im TV berichteten, wolltet ihr Gesicht nicht zeigen, wegen Repräsalien seitens ihres Arbeitgebers.

      Man salbadert auch darüber nicht in der Öffentlickeit - das macht man in Japan nicht.

      WOHER STAMMT EIGENTLICH DAS WORT SALBADERT ...um eine Anwort wird gebeten, danke! ~k02






      Die Japaner an sich machen aus der alltäglichen Arbeit nicht so ein Drama,

      Die Arbeiten an Fukushima/Reaktoren nennt man jetzt so... ?(

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      alfons1249 schrieb:

      Die Japaner an sich machen aus der alltäglichen Arbeit nicht so ein Drama, wie es in Deutschland üblich ist.
      Dementsprechend machen diese Menschen auch Sonderaufgaben und seien sie noch so gefährlich und aufwendig ohne große Kommentare.


      ..Nun sind diese Eigenschaften in den asiatischen Traditionen und Kultur verankert.. Kritik zu äussern so wie es in unserer westeuropäischen Kultur möglich ist ,ist dort nicht selbstverständlich ... Tschernobyl und Fukushima in beiden Fällen wurde die Not der Menschen ausgenutzt.... Das Haus kaputt ,die Erde verstahlt ...weit und breit keine Arbeit in sicht nach dem "Super Gau"...da verdient man sich ein wenig Geld um seine Familie zu versorgen... es ist aber traurig und von den Betreibern Menschenverachtend...

      /g\

      Beängstigende Nachrichten aus Fukushima - Kernspaltung setzt sich offenbar fort

      Video :

      Beängstigende Nachrichten aus Fukushima

      Kernspaltung setzt sich offenbar fort

      Knapp acht Monate nach der Atom-Katastrophe von Fukushima gibt es neuen Anlass zur Sorge. Im havarierten Reaktor 2 soll es wieder zu einer Kernspaltung gekommen sein. Damit droht erneut ein GAU. Die Betreiberfirma sieht aber keinen Anlass zur Sorge.
      Quelle : n-tv.de/mediathek/videos/panor…-fort-article4674471.html

      Sicherheit und Vertrauen wären jetzt wohl angebrachter als solche Demonstrationen in dem man Wasser aus einer "Atompfütze" trinkt... Monate nach dem Atomunfall hat man zu den Betreibern kaum Vertrauen und das ist schlimm,denn es wird weiterhin getrickst und vertuscht...

      Weitere Links :

      Neues vom AKW Fukushima - Tepco kämpft gegen Kernspaltung
      Wasser aus Atomkraftwerk Fukushima - Abgeordneter trinkt Atompfütze


      /g\

      Fukushima - Bilder einer atomaren Verwüstung

      Bildergalerie

      Fukushima - Bilder einer atomaren Verwüstung

      Acht Monate nach dem schweren Reaktorunglück von Fukushima wurde einer Gruppe von Journalisten Zugang zum Unglücksreaktor gewährt. 30 Reporter in Schutzkleidung fuhren auf das Reaktorgelände. Bilder einer atomaren Verwüstung


      Quelle : faz.net/aktuell/bildergalerie-…verwuestung-11528377.html

      ..es sind schreckliche Bilder und dennoch muss das Leben weitergehen.... Als hätten ausgerechnet die Japaner nicht schon genug bekommen mit den Atom-Bomben des II.Weltkrieges und nun das...

      /g\

      Und ich befürchte das ist noch nicht das Ende dieser Katastrophe.Dann frag ich mich was ist mit der Unfall der Ölplattform?Da hört man auch nichts mehr.Das Meer hat ganz schön zu kämpfen in der letzten Zeit.Öl,Atom und bestimmt noch viele andere bösen verbotenen Dinge die im Meer landen.
      !WR

      Krebskranker Moderator - Fordert Fukushima sein erstes prominentes Opfer?

      Krebskranker Moderator

      Fordert Fukushima sein erstes prominentes Opfer?

      Freitag, 18.11.2011, 15:40 · von FOCUS-Online-Redakteurin Helwi Braunmiller

      Der japanische TV-Moderator Norikazu Otsuka warb nach dem GAU in Fukushima demonstrativ für Lebensmittel aus der Region und aß Produkte von dort. Nun ist er an Leukämie erkrankt.
      Quelle : focus.de/gesundheit/ratgeber/k…tes-opfer_aid_685667.html

      ..irgendwie ist es ja verständlich das sich Menschen einsetzen für die Region,für das Land und die Menschen..Aber man kann Tatsachen nicht einfach ignorieren oder vom Tisch "fegen" indem man Lebensmittel die offenbar verstrahlt sind zu sich nimmt in der Hoffnung das "nichts passiert"...das ist unverantwortlich !

      /g\

      RedGrouper schrieb:

      Nach Alfons Lesart ist in Japan auch alles i. O.
      Tut mir ja leid, aber die Stelle kann ich grad nicht finden.


      RedGrouper schrieb:

      "Panikmache"
      In hiesigen Gazetten schon, in Japan hingegen wird nicht geredet, sondern gehandelt.


      Und was das andere betrifft, wenn jemand meint, laut zu werden, muß ich das noch lange nicht gleich tun.
      Argumentieren befriedigt da doch ne Ecke mehr.