USA: Abschlussbericht zur Finanzkrise - Entfesselte Profitsucht

      USA: Abschlussbericht zur Finanzkrise - Entfesselte Profitsucht

      USA: Abschlussbericht zur Finanzkrise

      Entfesselte Profitsucht

      27.01.2011, 17:23

      Ein Kommentar von Alexander Hagelüken
      Politiker in den USA wie in Europa brauchen den Mut, die Finanzmärkte anzugehen - damit sich der Crash nicht wiederholt. Vor allem aber gilt: Sie dürfen sich nicht von der Branche einseifen lassen.

      Quelle : sueddeutsche.de/geld/usa-absch…lte-profitsucht-1.1052154

      Die Finanzkrise und ihre Ursachen sind angeblich schon öfters bearbeitet worden und jeder kennt die Akteure und dennoch hat sich im Prinzip da nichts geändert... Die Politik verspricht immer wieder "harte Konsequenzen" und setzt untaugliche und uneffektive Mittel zur Kontrolle des Finanzmarkt ein worüber die Bänker müde lächeln...Die Bosse von einst sitzen heute auch noch immer da wo sie vor der Krise waren.. und wenn sie mal wieder knapp bei Kasse sind schiesst der Steuerzahler was nach... Aber für Kinderbetreuungsplätze ist kein Geld da...

      /g\

      Wie kam es zur Finanzkrise? - Ex-US-Präsident Bush trägt Mitschuld

      [Video]

      Wie kam es zur Finanzkrise?

      Ex-US-Präsident Bush trägt Mitschuld

      "Die Krise war ein Ergebnis menschlicher Taten oder Tatenlosigkeit" - zu diesem Ergebnis kommt eine US-Kommission, die sich mit der Frage befasst, ob die schwere Finanzkrise von 2008 vermeidbar gewesen wäre. Aber nicht nur zockende Banker tragen die Schuld für die Rezession. Auch der ehemalige US-Präsident Bush hat nicht immer richtig gehandelt. Und auch die US-Notenbank kommt nicht ungeschoren davon.
      Quelle : n-tv.de/mediathek/videos/wirts…chuld-article2466716.html

      ...man kennt mittlerweile viele die nicht nur Mitschuld tragen an dem Desaster ,sondern die auch als Politiker etc. die ganzen Jahre kräftig an den Spekulationen mitverdient haben und daher verständlich ist warum diese nur halbherzig einschränkenden Massnahmen der Finanzbranche zustimmen oder solche untaugliche Massnahmen wie in letzter Zeit genehmigen... Naja, der Steuerzahler über nimmt ja die Rechnung... Und die Leute die ihre Altersversorgung verloren haben,haben eben Pech gehabt oder wie ???

      Meldung : Lehman beugt sich Protest

      /g\

      Norle schrieb:

      Und die Leute die ihre Altersversorgung verloren haben,haben eben Pech gehabt oder wie

      streng genommen ja, wenn ich eine Lebensversicherung abgeschlossen habe, die ihre Überschußanteile auf Aktiengewinnen aufgebaut hat.
      So bitter das ist.. aber, das habe ich mir selbst ausgesucht und ich habe dabei auch gewußt, dass es keine Garantie auf immer gleich hohe Aktiengewinne bekomme.
      Wenn ich jedes Risiko in der Beziehung vermeiden möchte, dann muss ich das Geld, statt in die Lebensversicherung, in einen Sparstrumpf stecken und den unter das Kopfkissen legen.
      =k?
      Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts.

      !/1
      Ich sprach von einer kapitalbildenen Lebensversicherung, die, je nach Vertragsbschluß am Ende der Laufzeit eine bestimmte Summe auszahlt.

      Meine Risikoversicherung zahlt ja nur im Sterbefall an meine Angehörigen.
      =k?
      Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts.

      !/1

      Flora schrieb:

      So bitter das ist.. aber, das habe ich mir selbst ausgesucht und ich habe dabei auch gewußt, dass es keine Garantie auf immer gleich hohe Aktiengewinne bekomme.
      Das ist aber so nicht ganz richtig, sondern völlig falsch.
      Als Kunde einer Versicherung/Bank bei der ich Lebensversicherung/Sparvertrag abschließe, habe ich keinerlei Einfluß darauf, wie diese Institution mit meinem eingezahlten Geld umgeht.
      Also weder "Pech gehabt", "selbst ausgesucht" noch "vorher gewußt".
      Als Kunde muß ich darauf vertrauen können, daß mit meinem Geld pfleglich umgegangen wird, also niemals bei einer Börsenspekulation gefährdet oder sogar, wie es überall getan wird, in den Sand gesetzt wird.
      Weil aber alle Banken durchweg nur im Interesse ihrer eigenen Profite gehandelt haben und dabei total auf die Schn***e gefallen sind, muß in dieser Richtung auch per Gesetz und Strafe glashart zugeschlagen werden - Die persönliche Haftung mit dem kompletten Privatvermögen aller entscheidungsbefugten Banker ist da das Mindeste.
      Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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      Nicht so ganz, Alfons.

      Wer so wenig Geld wie möglich einsetzen will, aber einen möglichst hohen Gewinn (Rendite) ausgezahlt haben möchte, muß sich eben auf die Versicherung, bzw. deren Vertreter verlassen.

      Es gibt aber auch Versicherungen, die legen einen Teil der Summe festverzinslicht an und agieren nur mit dem anderen Teil.
      Als Kunde kann ich sogar erfragen, in welcher Art das geschieht.
      Nur gehören die nicht grade zu den Schnäppchen.

      fuchur schrieb:

      Aber selbstverständlich "Pech gehabt", "selbst ausgesucht" und "vorher gewusst", wenn ich mich als Kunde für eine fondgebundene Kapitallebensversicherung entscheide.

      Manchmal kann ich echt nicht nachvollziehen, warum der Bürger immer als unschuldiges und unwissendes Opferlamm dargestellt wird.
      ..also mit der Argumentation bin ich nicht ganz einverstanden... Gut,die Bürger oder Kunden einer Bank die sich mit den Wertpapieren etc auskennen und selbst bestimmen welche Anlageform sie wählen müssen auch zum Teil eigene Verantwortung mit einräumen. Gänzlich freisprechen will ich aber auch nicht die Kunden einer Bank die das Wort des Geldberaters als Evangelium empfinden ,aber ich räume denen ein das sie "im Guten Glauben gehandelt haben" und dem Vorschlag des Geldberaters folgten...Denn das Geld zu Hause unter der Matratze bunkern wäre keine echte Alternative...

      /g\

      fuchur schrieb:

      Manchmal kann ich echt nicht nachvollziehen, warum der Bürger immer als unschuldiges und unwissendes Opferlamm dargestellt wird.
      Ganz einfach, weil man immer nur davon ausgehen muß, daß etwa 80 bis 90 Prozent der Vericherungskunden so gut wie keine Ahnung von der Art und Weise hat, wie fahrlässig Banken und Versicherungen mit den Geldern der Kunden umgehen.
      Deshalb sage ich, daß der Kunde sich unbesehen auf einen seriösen Umgang mit dem Geld durch "seine" Bank und/oder Versicherung verlassen können muß.

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      Ahja.

      100% der Menschen, die Auto fahren wollen, erwerben einen Führerschein, damit sie Auto fahren dürfen.

      80 - 90% der Menschen, die eine Versicherung abschließen, vertrauen ihr sauer verdientes Geld, jemandem anders an, ohne sich Gedanken um die Bedingungen dazu zu machen.., interessant.
      =k?
      Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts.

      !/1

      Flora schrieb:

      100% der Menschen, die Auto fahren wollen, erwerben einen Führerschein, damit sie Auto fahren dürfen.

      80 - 90% der Menschen, die eine Versicherung abschließen, vertrauen ihr sauer verdientes Geld, jemandem anders an, ohne sich Gedanken um die Bedingungen dazu zu machen.., interessant.
      Das ist mit Verlaub gesagt die blödeste Antwort, die man auf den Beitrag geben konnte.
      Entweder kannst oder willst Du es nicht begreifen, daß es hier um die Darreichung einer Finanz-Dienstleistung geht.
      Dienstleistungsbetriebe gibt es einfach deswegen, weil eben nicht jeder Mensch alles können kann.
      Dein Vergleich mit der Fahrerlaubnis ist mehr als völlig daneben.
      Banken und Versicherungen sind aber nun mal nur Dienstleistungsbetriebe, nicht mehr und nicht weniger.
      Und somit liegt die Verantwortung grundsätzlich bei dem entsprechenden Dienstleister.
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      Flora schrieb:

      Vielleicht kannst oder willst Du einfach nicht kapieren, dass man sich über die Dienstleistung selber sachkundig macht, bevor bzw. wenn man sie in Anspruch nimmt!
      Daß heißt also, Wenn Du mit Deinem Aoto in eine Werkstatt gehen mußt, bist Du in der Lage, dem Meister genau sagen zu können, was genau an Deinem Auto defekt ist.
      Eine derartig abwegige Denkweise erschließ sich mir ganz und gar nicht.
      Bisher war ich immer der Meinung, daß jeder Mensch, der eine Dienstleistung in Anspruch nehmen will und/oder muß, das deswegen tut, weil er keine Ahnung davon hat und auch nicht nötig hat eine Ahnung davon zu haben.

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      alfons1249 schrieb:

      Daß heißt also, Wenn Du mit Deinem Aoto in eine Werkstatt gehen mußt, bist Du in der Lage, dem Meister genau sagen zu können, was genau an Deinem Auto defekt ist.
      Eine derartig abwegige Denkweise erschließ sich mir ganz und gar nicht.

      ..das glaube ich trifft auf die wenigsten Kunden des "Meisters" zu - ist ja nicht jeder ein Auto-Freak - aber alle also auch die die keine Ahnung haben können sich Infos bzw. Referenzen über den Meister bzw. dessen Betrieb einholen bevor sie ihr schönes neues Auto dieser Werkstatt übergeben... Und bei den Banken und Bankkunden ist es vielleicht sogar leichter an Referenzen zukommen....

      /g\

      alfons1249 schrieb:

      Daß heißt also, Wenn Du mit Deinem Aoto in eine Werkstatt gehen mußt, bist Du in der Lage, dem Meister genau sagen zu können, was genau an Deinem Auto defekt ist.


      Man könnte dem Meister z.B. sagen, dass der Auspuff am Krümmer sehr laut ist, nicht der Endtopf.
      Und bei meinem Autohändler/Fachwerkstatt, bin ich bei der ersten Sichtung dabei.

      Mann kann aber auch zu einem Krauter fahren und dem bedingungslos glauben, dass der Wagen eigentlich nur noch Schrottwert hat.

      Tut mir leid alfons, aber wenn man Deine Beiträge hier so liest, dann muss man zum Schluß kommen, dass jeder Mensch praktisch auch ohne eigenes Gehirn leben kann...

      Offensichtlich dient das eigene Denken dann nur noch zur Fortbewegung und Fortpflanzung. Für alles andere gibt es ja jemanden, der einem alles abnimmt, ohne dass ich meinen eigenen Denkapparat anschalten muss.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „fuchur“ ()