Krankenversicherung für Haustiere

      Flora schrieb:

      Würdet Ihr eine dafür abschließen, wenn ihr ein Tier hättet?
      Nee, selbst wenn ich ein Haustier hätte, würde ich niemals so einen irren Aufwandt treiben.
      Futter ? ? ? Ja aber nix gekauftes überteuertes - Unsere Haustiere in meiner Kindheit haben sich auch ohne Chappy und Co. prächtig entwickelt.
      Zubehör ? ? ? Ja aber nur ein Halsband mit Leine - Klamotten für die Töle oder so'n Unfug ist doch völliger Blödsinn.
      Versicherung ? ? ? Ja aber nur eine Haftpflicht für 'nen Hund, wenn der mal jemanden beißen sollte.
      Diese in meinen Augen abscheuliche Vermenschlichung des Viehzeugs macht die Menschen doch sowas von irre und spült nur Geld en masse in die Taschen der Hersteller/Verkäufer, ein reeller Bedarf ist doch niemals vorhanden.
      Und an dieser Krankenversicherung für Haustiere verdienen auch nur die entsprechenden Anbieter . . .

      Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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      Das kommt immer darauf an...denn es muss sich ja rechnen.

      Hat man ein Haustier welches regelmäßig zum TA muss, da es irgendwelche chronischen Erkrankungen hat, oder weil es eben ein Zuchtier ist, dann kann sich das schon rechnen denke ich. Ich denke das ist eben abhängig vom Aufwand des TA´s, und dem Wert des Tieres.

      Hat man nun ein Haustier welches vielleicht nur 2 Mal im Jahr zum TA muss, wegen Impfungen oder was auch immer, dann wird sich das nicht rechnen.

      Man muss auch berücksichtigen ob das Tier einem höheren Verletzungsrisiko ausgesetzt ist, da es z.B. nicht nur in der Wohnung gehalten wird. Ein Meerschwein braucht da keine Versicherung, ein Hund vielleicht schon eher.

      Man muss es also abwägen ob es finanziell auch vorteilhaft wäre eine derartige Versicherung für ein Haustier ab zu schließen.
      -M-

      Gruß
      Ja, es gibt Tiere mit chronischen Erkrankungen, wie es eben auch Menschen mit chronischen Erkrankungen gibt. Und diese Tiere müssen regelmäßig zum TA. Genau wie ein gewissenhafter Tierzüchter auch regelmäßig mit seinem Zuchtier zum TA geht, aber weit aus öfter.

      Mit einigen Tieren, einem Hund z.B., sollte man 2 Mal im Jahr gehen. Alleine wegen den Impfungen ist ein TA-Besuch im Jahr mindestens nötig. Und es wird auch angeraten das Tier alle 6 Monate checken zu lassen. Die Kosten sind dabei unterschiedlich hoch, machen aber in einem solchen Fall keine KV nötig.

      Wie gesagt, es kommt immer darauf an was für ein Tier das ist, und ob sich die Kosten einer KV rechnen.

      Gruß

      Aang schrieb:

      Genau wie ein gewissenhafter Tierzüchter auch regelmäßig mit seinem Zuchtier zum TA geht, aber weit aus öfter.
      Abgesehen, daß ich den Terminus "Gewissenhafter Tierzüchter" niemals in den Mund nehmen werde, weil ich die Tierzucht, wie sie heute betrieben wird niemals als "gewissenhaft" betiteln würde, sondern eindeutig als völlig gewissenlos verbieten würde, ist doch ein Tierzüchter jemand, der mit der gequälten Kreatur ein Geschäft machen will und somit auch investieren muß.
      Aber der Otto-Normal-Tierhalter hat doch so einen Aufwandt gar nicht nötig und wer belastet sich mit einem kranken Haustier ? ? ?
      So einen extrem widersinnigen Aufwandt, der heutzutage mit den Haustieren getrieben wird, den kannte zu meiner Zeit kein einziger Mensch, geschweige denn das Haustier, welches er hielt.
      Und gesünder oder kranker waren unsere Tiere auch nicht aber, besonders wenn ich die Schäferhunde Ost und West vergleiche: viel viel schöner und hier ist ein Unterschied: Unsere Schäferhunde sind gesünder, weil sie nicht zu unnatürlicher Körperhaltung gezüchtet wurden (auch ein Grund warum ich die Tierzüchter verdamme).
      Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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      alfons1249 schrieb:

      Futter ? ? ? Ja aber nix gekauftes überteuertes
      Stimmt, wobei es darauf ankommt ob das Tier vollständig gesund ist.
      Der Kater von Micha braucht Spezialfutter, hat irgendwas an der Blase. Das Geld sollte man, auf jeden Fall, investieren.
      Schließlich hat man eine Verantwortung für die Tiere.


      alfons1249 schrieb:

      Klamotten für die Töle oder so'n Unfug ist doch völliger Blödsinn.
      Du, Klamotten sind kein Unsinn.
      Wenn ich an den vielen Schnee der letzten Wochen denke und an die eisigen Temperaturen, gibt es Hunde die man in ein Mäntelchen stecken sollte. Ich hab einen Bericht darüber im TV gesehen. Da wurde berichtet, dass die Bäuche mancher Hunderassen so wenig von Eigenfell geschützt sind, dass man nachhelfen sollte.
      Auch kann ich mir vorstellen, dass das viele Streusalz den Pfötchen der Tiere nicht gut tut.
      Und wieder sind wir bei der Verantwortung für ein Lebewesen.


      Aang schrieb:

      Man muss es also abwägen ob es finanziell auch vorteilhaft wäre eine derartige Versicherung für ein Haustier ab zu schließen.
      Dieser Meinung bin ich auch.
      Wenn man sich ein Tier nach Hause holt, egal um welches es sich dabei handelt, übernimmt man eine Verantwortung für ein Lebewesen.
      Man sollte also alles dafür tun, damit es dem Tier auch gut geht. Das schließt ausreichend Futter, Wasser und allgemeine Pflege mit ein und natürlich auch Tierarztbesuche.
      Bei freilaufenden Katzen oder Hunden allgemein muss man mehr auf Impfungen achten als bei reinen Hautieren.
      Ne Meersau, die rein im Käfig gehalten wird braucht, meiner Ansicht nach, weder eine Impfung noch eine Versicherung.

      alfons1249 schrieb:

      die Schäferhunde Ost und West vergleiche: viel viel schöner und hier ist ein Unterschied: Unsere Schäferhunde sind gesünder,
      Willst du sagen, die deutschen Schäferhunde im Osten waren schöner als die bei uns im Westen?

      Als Gott den Mann schuf, verprach er, dass der ideale Mann
      an jeder Ecke zu finden sei.
      Und dann macht er die Erde rund.


      |11t
      Hihi, selbst vor Haustieren hat der Ost-West-Konflikt nicht halt gemacht... ~k01 ~k10

      Und du hast Recht mein Schatz, die Pfoten bei Hunden sollte man im Winter schützen. Dafür gibt extra so schicke Pfotenschuhe damit die Tiere sich kein Splitt eintreten, und das Salz nicht an die Pfoten kommt. Splitt kann die Pfoten aufreißen, dann lecken die Tiere es sich meist noch mehr wund. Das Salz greift die Hornhaut an den Pfoten an, und wieder lecken die Tiere sich alles wund.
      Man kann einen Hund auch ohne Schutz laufen lassen, aber dann muss man nach jeden Gang die Pfoten waschen, und sollte sie mit Melkfett einschmieren. Was man dem Tier ersparen kann...

      Was die Züchtung betrifft, so ist es für mich erstmal nebensächlich um welche Rasse es geht, und ob sie überzüchtet ist. Tatsache ist doch das ein Züchter seine Tiere öfter dem TA vorstellt. Nur darum ging es mir...
      Und nur mal so nebenbei, nicht jeder Rasse ist überzüchtet. Und es gint auch noch andere Haustiere bei denen eine Zucht lobenswert ist um eventuelle Wildfänge zu verhindern.

      Gruß

      Megazicke83 schrieb:

      Willst du sagen, die deutschen Schäferhunde im Osten waren schöner als die bei uns im Westen?
      Ja, das will ich, eindeutig sogar.
      Die ostdeutschen Schäferhunde sind kräftiger gebaut, sind felliger haben die gesunde und natürliche Stellung der Hinterläufe und sehen vom Gesicht her auch prägnanter und gutmütiger aus.
      Die Züchtungen im Westen zeigen einen zickigen schmalen und fast dürren Körperbau, sind im Schnitt kleiner und dünner im Fell und haben eine völlig unnatürliche Schrägstellung der Hinterläufe.

      Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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