Pläne für Bundesfreiwilligendienst vorgestellt

      Pläne für Bundesfreiwilligendienst vorgestellt

      Familienmimisterin Schröder hat heute ihre Pläne für den Bundesfreiwilligendienst vorgestellt.

      Dieser Dienst soll den bisherigen Zivildienst ersetzen, den es nach Aussetzung der Wehrpflicht so nicht mehr geben wird.

      Neu ist, neben der Erweiterung auf Sport, Integration und Kultur, dass sich zukünftig auch Frauen und Senioren verpflichten können.


      Mehr Infos hier: tagesschau.de/inland/bundesfreiwilligendienst100.html
      =k?
      Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts.

      !/1

      Flora schrieb:

      Ich sehe da doch gravierende Unterschiede, die Freiwilligkeit, die Bezahlung, die Anzahl der Stellen..
      Mal abgesehen davon, daß ich das "Freiwillig" völlig blödsinnig finde, ist diese Idee an sich gar nicht so schlecht.


      Ich glaube, ja ich kann mit an Gewißheit grenzender Wahrscheinlichkeit voraussagen, daß der Passus der Freiwilligkeit so schnell als möglich (wie ich den Laden hier kenne, erst wenn das Kind im Brunnen ersoffen ist) in "Pflichtdienst" umgewandelt werden muß.
      Die Bezahlung finde ich angemessen, weil ja alles andere, wie Unterkunft Verpflegung, Bekleidung usw. zur Verfügung gestellt wird.
      Allerdings ist mir das Kotzen (das schreibe ich mit voller Absicht auf deutsch) gekommen, als ich sehen/lesen/hören mußte, daß in typischer bundesrepublikanischer "Gerechtigkeit" dem Freiwilligen in Ostdeutschland glatte 100,- Euro (in Worten: Einhundert Euro ! ! !) weniger gezahlt werden soll als in Westdeutschland.
      Wenn ich allerdings bedenke, daß nur rund 35.000 Stellen eingerichtet werden sollen, also weniger als die Hälfte der notwendigen Kräfte, dann ist das Ganze schon jetzt zum Scheitern verurteilt.
      Augenauswischerei mit dem Vorsatz doch nur wieder billigste Hilfs-Kräfte aus dem Ausland einschleusen zu können, die dann aber mit nicht viel mehr als dem Taschengeld der Sozialhelferlein ihr Leben bestreiten müssen.
      Neue moderne staatliche Sklavenhalterei, nicht mehr und nicht weniger.
      Soll doch der Staat endlich Nägel mit Köpfen machen:
      Entweder der vollständige Pflegedienst wird völlig einem verstaatlichten Gesundheitswesen angegliedert und die entsprechenden Gelder und Kräfte sind dadurch vorhanden.
      Oder es wird ein sogenanntes "freiwilliges Soziales Jahr" angeordnet, welches von allen jungen Frauen und Männern absolviert werden muß.
      Das natürlich zu den selben aber gerechter gestalteten Vergütungen und Bedingungen, wie das jetzt angedachte Freiwilligen-Jahr.
      Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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      !WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ
      Die Bezahlung finde ich angemessen, weil ja alles andere, wie Unterkunft Verpflegung, Bekleidung usw. zur Verfügung gestellt wird.
      Wo liest Du das denn?
      Ich lese, dass ein Zuschuss für Verpflegung-, Kleider- und Unterkunftskosten gezahlt wird, so dass das monatliche Einkommen dann insgesamt 550,-€ beträgt. In Vollzeit wohlgemerkt. Und der Rest um leben zu können wird dann aufgestockt durch Hartz IV, oder wie?

      alfons1249 schrieb:

      Die Bezahlung finde ich angemessen, weil ja alles andere, wie Unterkunft Verpflegung, Bekleidung usw. zur Verfügung gestellt wird.
      weder Unterkunft oder Verpflegung wird gestellt sondern nur bezuschusst ,heisst das der von den Verbänden vereinbarte Mindestlohn von 7,50 € deutlich unterschritten wird ....Wer sich wohl da wieder die differenz einsackt ?

      /g\
      daß in typischer bundesrepublikanischer "Gerechtigkeit" dem Freiwilligen in Ostdeutschland glatte 100,- Euro (in Worten: Einhundert Euro ! ! !) weniger gezahlt werden soll als in Westdeutschland.

      Westen 324,-€, Osten 273,-€ ...

      324,- minus 273,- gleich 51,-EUR ... oder?
      Ich mein, in Worten: Einhundert Euro ! ! ! hört sich natürlich besser an...

      fuchur schrieb:

      Wo liest Du das denn?
      Ich lese, dass ein Zuschuss für Verpflegung-, Kleider- und Unterkunftskosten gezahlt wird, so dass das monatliche Einkommen dann insgesamt 550,-€ beträgt. In Vollzeit wohlgemerkt.
      Der neue Dienst soll im Juli 2011 eingeführt werden und zwischen sechs und 24 Monate dauern. Er soll dabei auch Tätigkeiten in Bereichen wie Sport, Bildung und Integration umfassen. Die Bezahlung kann der Bewerber mit seinem Träger selbst aushandeln. Die Obergrenze soll bei 324 Euro in West- und 273 Euro in Ostdeutschland liegen. Zusätzlich müssen die Einsatzstellen für Unterkunft, Verpflegung und Arbeitskleidung aufkommen. Zudem werden für die Freiwilligen Beiträge zur Sozialversicherung gezahlt.
      Quelle


      Für den neuen Bundesfreiwilligendienst können sich nach Angaben Schröders alle Männer und Frauen nach dem Ende der Schulpflicht bewerben. Er soll in der Regel 12 Monate - mindestens 6 und höchstens 24 Monate - dauern und als Vollzeitstelle angelegt sein.
      Vorgesehen ist ein monatliches Taschengeld mit einer festgelegten Obergrenze von 324 Euro im Westen und 273 Euro im Osten. Mit dem Anspruch auf Verpflegungs- und Kleidergeld sowie dem Zuschuss für die Unterkunft stünden damit jedem Freiwilligen durchschnittlich etwa 550 Euro im Monat zur Verfügung.
      Quelle


      Für Jugendliche, die zu der Zeit gewöhnlich noch bei ihren Eltern leben ist das eine sehr üppige Bezahlung.
      Wie ich diese Meldung allerdings verstehe, stehen diese 550,- € monatlich den Leuten frei verfügbar nach Bezahlung von Verpflegung, Kleidung und Unterkunft zur Verfügung.
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      fuchur schrieb:

      Westen 324,-€, Osten 273,-€ ...
      Tja, rechnen müßte man können . . . %5§


      Der im Westen bekommt 50 Euronen mehr
      Der im Osten bekommt 50 Euronen weniger
      Das ist nach Adam Riese eine Differenz von 100 Euronen ~k15~


      Nee, aber diese völlig ungerechte Differenzierung geht gar nicht, daß ist pure Diskriminierung.
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