McDonald's soll zahlen

      McDonald's soll zahlen


      Wirtschaft
      Freitag, 29. Oktober 2010

      Mitarbeiter mit Übergewicht

      McDonald's soll zahlen

      Die US-Schnellrestaurantkette bekommt die Verführungskräfte der eigenen Produktpalette zu spüren: Weil es für die Mitarbeiter einer Filiale angeblich zwölf Jahre lang in der Mittagspause nichts anderes als Pommes und Burger gab, verhängen brasilianische Richter nun eine kleine, aber höchst unangenehme Strafe.
      Quelle : n-tv.de/wirtschaft/McDonald-s-…ahlen-article1820271.html

      ..also wenn das "Pflicht" war das man diesen Fast-Food-Krempel essen musste und kein "eigenes Essen" dann ist in meinen Augen die Strafe zu gering,denn es grenzt ja an Körperverletzung wenn man Menschen dazu zwingt diesen Fast-Food-Krempel zu essen und das zwölf Jahre lang...

      /g\
      Heutzutage scheint jede, und wenn auch noch aberwegige, Begründung Recht zu sein, um jemanden zu verklagen.,
      Scheint eine neue Art des Geldverdienens zu sein.
      Traurig, dass die Gerichte da mitspielen,
      und das die Klagenden damit auch noch Erfolg haben.
      =k?
      Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts.

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      Fantastic 4 schrieb:

      Der Mann hätte doch keine Hamburger und Pommes essen brauchen - hat nicht jeder auch Eigenverantwortung, besonders

      wenn es um die eigene Gesundheit geht? Pflicht das Zeug zu essen, mich könnte keiner zwingen, faule Ausreden!
      ..Nee,eben nicht... Diese Art Lohnzahlung mit Essbaren anstatt Bargeld ist im Gastgewerbe wie hier Restaurant nicht unüblich. Auch bei uns in Deutschland werden Mitarbeiter von Hotels und Gastwirtschaften (HOGA) so "bezahlt",insbesondere das untere Küchen- und Reinigungspersonal wie Spüler,Küchenhilfe etc... Diese Art "Personalessen" kann der AG beim Fiskus abschreiben bzw. mit den "Essenszuschüssen" verrechnen...Daher ist ja ein Job in diesem Bereich nicht gerade aktraktiv zumal man nach gewisser Zeit "die Karte" rauf und runter gegessen hat und mitnehmen nach Hause darf man nicht - wird man erwischt "fliegt" man raus...

      Flora schrieb:

      Heutzutage scheint jede, und wenn auch noch aberwegige, Begründung Recht zu sein, um jemanden zu verklagen.,
      Scheint eine neue Art des Geldverdienens zu sein.

      Rechtsstaaten wie Deutschland beruhen im grossen Ganzen eben auf dem Vertragsrecht . Und um in den ganzen Wirrwarr von Verträgen und Gesetzen sich da auszukennen braucht man diese "Winkeladvokaten" ,die aus einer Situation auf Grund von Verträgen das "Beste" rausholen...


      /g\
      So, klamüsern wir mal auseinander..,
      das ganze ist in Brasilien passiert und ginge uns gar nichts an, wenn da nicht der Name "McDonalds" wäre

      Norle schrieb:

      "Personalessen"
      .. ist durchaus üblich.
      Liest man den ganzen Artikel, könnte einen der Verdacht beschleichen, dass da vielleicht besondere Eßgewohnheiten herrschen, ala "Lieber den Magen verrenkt, als dem Chef was geschenkt?"

      Hat der Mitarbeiter ein Leben außerhalb des Berufes? Weiß man, wie er sich da ernährt und sportlich betätigt hat..
      ?

      Norle schrieb:

      mitnehmen nach Hause darf man nicht - wird man erwischt "fliegt" man raus...
      Das ist auch so in Ordnung, schließlich ist das eine Leistung des Betriebes an den Mitarbeiter, aber die Familienangehörigen sollen eben nicht auch noch mitversorgt werden..

      Norle schrieb:

      Und um in den ganzen Wirrwarr von Verträgen und Gesetzen sich da auszukennen braucht man diese "Winkeladvokaten" ,die aus einer Situation auf Grund von Verträgen das "Beste" rausholen...
      Die Mentalität, möglichst effektiv auch auf den allerkleinsten eigenen Vorteil aus zu sein, und das ganze gerichtlich durchzusetzen (wofür hat man eine Rechtsschutzversicherung?), scheint zuzunehmen.
      Für mich ist das ein Verfall der guten Sitten..
      =k?
      Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts.

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