Rüttgers macht sich vom Acker

      Rüttgers macht sich vom Acker

      Freitag, 25. Juni 2010

      Merkel sucht neuen CDU-Vize

      Rüttgers macht sich vom Acker


      Nun also doch: Rüttgers tritt von allen politischen Ämtern zurück. "Ich habe dem Landesvorstand gesagt, dass ich mich nicht vom Acker mache", hatte der NRW- und CDU-Landeschef noch vor sechs Tagen seiner Partei versprochen. Bis zum Landesparteitag im Frühjahr bleibt er noch CDU-Landeschef und will bis dahin den "Übergangsprozess moderieren".
      Jürgen Rüttgers macht den Weg frei: Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident hat den Rückzug von allen politischen Ämtern angekündigt. CDU-Landeschef will er nur noch bis zum Landesparteitag im kommenden Frühjahr bleiben. Er steht auch nicht als CDU-Spitzenkandidat zur Verfügung, falls es in NRW zu schnellen Neuwahlen kommen sollte. Das teilte er nach einer Konferenz der CDU-Kreisvorsitzenden in Essen mit.
      Quelle : n-tv.de/politik/Ruettgers-mach…-Acker-article938974.html

      ..hoppela... Da ist schon wieder einer "abgehauen" !!! Bis jetzt hatte man solche Eigenschaften Oscar Lafontaine zugeschrieben und nach Roland Koch, Horst Köhler jetzt also Jürgen Rüttgers ! Langsam bekomme ich den Eindruck das sich nicht nur Schwarz-Gelb sondern auch die grosse CDU "auflösungserscheinungen" zeigt .... Deutschland bald "führerlos ?"

      /g\
      ..Tatsache ist aber das viele gute,führende CDU-Politiker von Merz angefangen bis jetzt Rüttgers den CDU-Vorstand also der nähere Kreis um die Kanzlerin verlassen haben,ob mit oder ohne Not... Für mich sieht das so aus als wenn da "Leute" das sinkende Schiff verlassen...

      /g\
      ob mit oder ohne "not" ist aber ein unterschied. soll sich rüttgers da mit waffengewalt halten? wenn man wahlen verliert tritt man ab. völlig normal. der einzige, der das trotz verlorener wahl lange nicht begriffen hatte, war gerhard schröder. besser bekannt als medien- und tv star, denn als politiker. :)
      das will ich so nicht behaupten.., ich vermag auch nicht beurteilen, wieweit hier Bundes- und Landesinteresssen vermischt werden.
      Dass sich Rüttgers nur noch auf eine Aufgabe, nämlich die Erneuerung der CSU konzentrieren will, ist für mich nachvollziehbar, vielleicht auch das sinnvollste überhaupt.
      Im übrigen finde ich die Art und Weise, wie Frau Kraft die Regierung bildet, schändlich..
      Mir fehlt das klare Bekenntnis und die Linie, mal macht man was mit den Linken zusammen, wenn es in den Kram passt und den eigenen Machtinteressen dient, mal nicht.., von daher kann ich Rüttgers auch gut verstehen.
      =k?
      Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts.

      !/1
      Ich habe halt bei Beobachtung der verschiedensten Medien immer nur das Gefühl, dass egal was passiert, egal was entschieden wird, usw., immer nur das Negative hervorgehoben wird.
      Da wird nur gesucht wo kritisiert, gestichelt und in Frage gestellt werden kann. Positive Seiten werden, wenn überhaupt, als selbstverständlich hingenommen, meist aber nicht mal ansatzweise erwähnt.
      Wie soll man denn noch eine positive Einstellung bewahren, wenn einem ständig nur erzählt wird wie schlecht alles ist?

      Ich halte den Rückzug des Herrn Rüttgers für konsequent und zolle ihm Respekt.
      Hinsichtlich der Frau Krafft kann ich Dir nur uneingeschränkt recht geben. Ich finde es teilweise sehr erbärmlich, wie da vorgegangen wird (und ich habe wirklich versucht was Positives daran zu finden...
      ;) )

      Flora schrieb:

      Im übrigen finde ich die Art und Weise, wie Frau Kraft die Regierung bildet, schändlich..
      Mir fehlt das klare Bekenntnis und die Linie, mal macht man was mit den Linken zusammen, wenn es in den Kram passt und den eigenen Machtinteressen dient, mal nicht.., von daher kann ich Rüttgers auch gut verstehen.

      nicht nur die etablierten Parteien tun sich schwer mit einer Linken Partei sondern auch viele Wähler.Dabei ist es in den europäischen Mitgliedstaaten gang und gebe eine Linke Partei im Parlament sitzen zu haben. Berührungsängste ..ja bald Panik wie bei uns kennt man da nicht."Die Linke" ist Mitglied des Parlamentes und mit ihr muss genauso geredet werden wie mit all`den anderen Parteien und wenn es heiss"..wenn ihr mit denen redet,reden wir nicht mit Euch..." zeigt nur wie weit man von echten demokratischen Verhältnissen entfernt ist.

      Die Kritik an Frau Kraft kann ich so nicht gelten lassen,denn hätte sie nun nicht das Heft des Handelns in die Hand genommen würde NRW "hessische Verhältnisse" drohen. Ihr Vorhaben mit wechselnden Mehrheiten von der Oppositionsbank Politik für NRW zumachen hat auch seine Grenzen dann ist eine Minderheitsregierung "ehrlicher"...

      /g\

      Norle schrieb:

      Die Kritik an Frau Kraft kann ich so nicht gelten lassen,denn hätte sie nun nicht das Heft des Handelns in die Hand genommen würde NRW "hessische Verhältnisse" drohen. Ihr Vorhaben mit wechselnden Mehrheiten von der Oppositionsbank Politik für NRW zumachen hat auch seine Grenzen dann ist eine Minderheitsregierung "ehrlicher"...

      Was das Ergebnis angeht magst Du ja recht haben, nur worum es mir vordringlich geht ist die Art und Weise wie sie denn nun endlich zu dem Ergebnis gekommen ist. Um es mal salopp auszudrücken: "Rin inne Kartoffeln, raus ausse Kartoffeln und wieder rin". Glaubwürdigkeitspunkte hat ihr das mit Sicherheit nicht beschert, insbesondere wenn man dann noch sieht von wem sie sich da in der Entscheidungsfindung hat beeinflussen lassen. Bundespartei, Landesverband, von den Grünen, ...
      Und die will nun Ministerpräsidentin werden und verlässliche Politik machen?
      Tut mir leid, aber da fehlt mir der Glaube. Da seh ich dort doch eher eine Marionette mit verschiedenen Puppenspielern sitzen...

      fuchur schrieb:

      ist die Art und Weise wie sie denn nun endlich zu dem Ergebnis gekommen ist. Um es mal salopp auszudrücken: "Rin inne Kartoffeln, raus ausse Kartoffeln und wieder rin". Glaubwürdigkeitspunkte hat ihr das mit Sicherheit nicht beschert,
      ..ich glaube es ist wohl kein Geheimnis als Frau Kraft sich für ihre "Oppositionsrolle entschlossen hatte als da das rote Telefon der Bundes-SPD geklingelt hatte...Zu diesem Zeitpunkt hätte die CDU auch ohne weiteres den einen oder anderen Stuhl verschieben können um vielleicht die eine oder andere Brücke bauen zu können ...So hatte zum Schluss Frau Kraft eigentlich keine wirkliche Wahl oder Alternative.

      fuchur schrieb:

      insbesondere wenn man dann noch sieht von wem sie sich da in der Entscheidungsfindung hat beeinflussen lassen. Bundespartei, Landesverband, von den Grünen, ...
      Und die will nun Ministerpräsidentin werden und verlässliche Politik machen?
      Tut mir leid, aber da fehlt mir der Glaube. Da seh ich dort doch eher eine Marionette mit verschiedenen Puppenspielern sitzen...

      ..im Prinzip sind doch unsere Ministerpräsidenten alle sozusagen Marionetten der jeweiligen Bundespartei oder des jeweiligen bundespolitischen Lagers. Wenn wirklich so mancher MP frei in seiner Entscheidung wäre und müsse keine Rücksicht auf irgendwelche bundespolitische Aspekte nehmen und könne rein zum Wohle seines Landes entscheiden sehe vieles anders aus...Kommt noch dazu das NRW ein viel zu wichtiges Land für SPD und Grüne das man es nicht den "Schwarzen" überlassen wollte...

      /g\