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1

Mittwoch, 25. Januar 2012, 04:54

Geringe Arbeitskosten belasten die Konkurrenz

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) hat ihren Bericht zur globalen Beschäftigung im Jah 2010 vorgelegt.
Sie äußert darin eine gewagte These:

Niedrige Löhne in Deutschlad beslasten die Wirtschaft der "Konkurrenz-Länder"

Zitat


Eine Mitschuld daran gab die ILO den niedrigen Löhnen in Deutschland – die dadurch günstigen deutschen Exporte setzten andere europäische Staaten unter Druck. Dieser direkte Zusammenhang ist unter Ökonomen aber durchaus umstritten.


....die „schwache Entwicklung“ der Löhne und Gehälter und die damit gestiegene Wettbewerbsfähigkeit der Exporte
sei gleichzeitig „die strukturelle Ursache für die jüngsten Schwierigkeiten der Euro-Zone“, kritisierte die ILO. Die anderen Länder
hätten wegen der schwachen Nachfrage wenig nach Deutschland exportieren können. Die ILO-Experten empfehlen, die deutsche Wirtschaft solle höhere Löhne zahlen und ihre – in der Euro-Zone nur durchschnittliche – Produktivität steigern.

Quelle und zum Weiterlesen:
http://www.welt.de/wirtschaft/article13831284/Arbeitslosigkeit-in-Europa-steigt-auf-Rekordhoch.html

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Flora« (25. Januar 2012, 15:49) aus folgendem Grund: andere Quelle herausgesucht


2

Mittwoch, 25. Januar 2012, 15:58

Mit anderen Worten:

Deutschland, das bisher gut durch die Krise kam, ist eigentlich schuld daran..
=k? !/1




3

Mittwoch, 25. Januar 2012, 16:34

Mit anderen Worten:

Deutschland, das bisher gut durch die Krise kam, ist eigentlich schuld daran..

hallo flora,

ob deutschland gut durch die krise kommt wird sich erst noch herausstellen.
europa und der euro können nur etwas werden, wenn sich alle eurostaaten so ziemlich gleichmässig entwickeln.
das waren schon meine bedenken als der euro eingeführt wurde.

in deutschland werden mit dem argument "wir müssen wettbewerbsfähig bleiben" die löhne niedrig gehalten bzw. die arbeitgeber werden durch den staat (unsere steuern) subvebtioniert. (zuverdiener).
ohne anständige löhne gehen dem staat wieder steuern verloren. ein kreislauf, in dem die staatsschulden immer höher werden.
detschland ist schon jetzt das land , welches mit die geringsten lohnzuwächse hat, wobei die lebenshaltenskosten immer teurer werden.
ich kann gut vergleichen. ich führe seit einführung des euros ein privates haushaltsbuch. wenn man das verfolgt, läuft es einem kalt den rücken herunter.
wobei ich meine lebensgewohnheiten nicht verändert habe, im gegenteil, dadurch das ich nicht mehr berufstätuig bin lebe ich viel sparasamer.
ich bewundere viele familien wie sie überhaupt noch klar kommen.

gruss der robert.

4

Mittwoch, 25. Januar 2012, 16:37

ohne anständige löhne gehen dem staat wieder steuern verloren. ein kreislauf, in dem die staatsschulden immer höher werden.

Das mag stimmen- aber nur teilweise, denn hier geht es ja "nur" um die Lohnsteuer.

Die Erhöhung der Staatsschulden hat, glaube ich, ganz andere, viel viel schlimmere Ursachen..
=k? !/1




5

Mittwoch, 25. Januar 2012, 17:23

ohne anständige löhne gehen dem staat wieder steuern verloren. ein kreislauf, in dem die staatsschulden immer höher werden.

Das mag stimmen- aber nur teilweise, denn hier geht es ja "nur" um die Lohnsteuer.

Die Erhöhung der Staatsschulden hat, glaube ich, ganz andere, viel viel schlimmere Ursachen..


natürlich hat das viele ursachen, aber eine wesentliche ist, dass die sozialleistungen immer weiter steigen.

6

Donnerstag, 26. Januar 2012, 09:57

natürlich hat das viele ursachen, aber eine wesentliche ist, dass die sozialleistungen immer weiter steigen.

Dem stimme ich Dir uneingeschräkt zu, hier sollte auch schnell gehandelt und gespart werden.

Außerdem sehe ich eine große Ursache in der Verschwendung von Steuergeldern.

Da fällt sicher jedem spontan ein Beispiel ein?
=k? !/1