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Norle

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Beiträge: 10 189

Wohnort: Altena

Beruf: Energieelektroniker FR: Anlagentechnik

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1

Samstag, 7. August 2010, 09:45

Sechs deutsche Ärzte getötet

Zitat

Politik
Samstag, 07. August 2010

Überfall durch Bewaffnete in Afghanistan

Sechs deutsche Ärzte getötet

In der bergigen Gegend Nordafghanistans werden die Leichen von zehn Menschen gefunden. Darunter befinden sich sechs deutsche und zwei US-Ärzte sowie zwei Afghanen. Ein Überlebender berichtet von einem Überfall. Das Bundesaußenministerium bestätigt die Angaben zunächst nicht. Die Taliban bekennen sich zu der Tat.
Quelle : http://www.n-tv.de/politik/Sechs-deutsch…cle1221841.html

2

Samstag, 7. August 2010, 22:53

Inzwischen hat sich wohl rausgestellt, dass nur eine deutsche Ärztin daber war.
Trotzdem schlimm genug.

Wenn die wirklich getötet wurden, weil sie ne Bibel dabei hatten und angeblich missioniert haben, können wir das dann hier mit Islamisten die den Koran dabei haben auch machen?

~k09

3

Sonntag, 8. August 2010, 09:49

wenn ich in ein gefahrengebiet wie afghanistan reise - aus welchem grund auch immer - muss ich halt damit rechnen, an ort und stelle auch ums leben zu kommen.

4

Sonntag, 8. August 2010, 16:06

Wenn ich als Helfer in einem Krisengebiet unterwegs bin und der einheimischen Bevölkeung "diene", sollte ich eigentlich unter Schutz stehen, dass mir nichts geschieht..
=k? !/1




5

Sonntag, 8. August 2010, 17:56

Inzwischen wird ja spekuliert, das die Gruppe einem profanen Überfall zum Opfer gefallen sind.
Und sowas kann überall passieren, nicht nur in Afghanistan.



6

Sonntag, 8. August 2010, 18:20

Nach Morden in Afghanistan


Wer tötete die zivilen Helfer?

Zitat

Die Leichen der in Afghanistan getöteten Mitarbeiter einer Hilfsorganisation sind zur Identifizierung nach Kabul gebracht worden. Noch ist unklar, wer sie umgebracht hat. Die Polizei schließt einen Raubmord nicht aus, obwohl sich die Taliban zu der Tat bekannten. Jürgen Webermann berichtet.
[mehr]

Quelle: tagesschau.de







7

Sonntag, 8. August 2010, 19:00

Inzwischen wird ja spekuliert, das die Gruppe einem profanen Überfall zum Opfer gefallen sind.
Und sowas kann überall passieren, nicht nur in Afghanistan.

aber in afghanistan ist die wahrscheinlichkeit einem gewaltverbrechen, welcher art auch immer, zum opfer zu fallen ungleich größer. das wirst du ja wohl kaum bestreiten. :)

"wer sich in gefahr begibt, kommt darin um." - alt bekannt..

Wenn ich als Helfer in einem Krisengebiet unterwegs bin und der einheimischen Bevölkeung "diene", sollte ich eigentlich unter Schutz stehen, dass mir nichts geschieht..

in einer theoretischen welt, ja. aber die praxis sieht ja meistens anders aus. und in kriegsgebieten gleich doppelt und dreifach.

8

Sonntag, 8. August 2010, 20:30

aber in afghanistan ist die wahrscheinlichkeit einem gewaltverbrechen, welcher art auch immer, zum opfer zu fallen ungleich größer. das wirst du ja wohl kaum bestreiten.


Ungleich größer als .. wo?

Ich möchte auch nicht Nachts alleine in Berlin Neuköln sein, oder in der South Bronx / New York.

Jemand aus einem Ghetto einer US Großstadt wird es in Afghanistan gar nicht so schlimm finden.

~k07

9

Sonntag, 8. August 2010, 21:11

ganz genau. deshalb meide ich neukölln und ghettos genauso wie afghanistan. wie die meisten deutschen, die da kein urlaub buchen würden. :) das ist alles das gleiche prinzip: wer sich in gefahr begibt..

10

Sonntag, 8. August 2010, 21:30

Für mich gibt es noch einen Unterschied zwischen "Abenteuerurlaub", den ich dort gewiß nicht machen würde, und humanitärer Hilfe, die lebensnotwendig ist..
=k? !/1




11

Sonntag, 8. August 2010, 22:38

Für mich gibt es noch einen Unterschied zwischen "Abenteuerurlaub", den ich dort gewiß nicht machen würde, und humanitärer Hilfe, die lebensnotwendig ist..

..und die würdest du persönlich in afghanistan ausüben? du wärst bereit dafür zu sterben? glaub ich nicht. ich würde es auch nicht tun. ich möchte leben, mein kind aufwachsen und vielleicht heiraten sehen und enkelkinder im arm halten. meine eigene familie ist mir näher, als fremde menschen. und bei dir ist das genauso, flora.

ich habe übrigens nie bestritten, dass humanitäre hilfe nötig ist. ich habe nur gesagt, dass man dann aber auch damit rechnen muss dabei zu sterben. nicht mehr und nicht weniger.

12

Sonntag, 8. August 2010, 23:32

Also, wenn du so genau fragst,
(humanitäre) Hilfe ja, aber eben hier und vor Ort, denn hier ist zusätzlich meine Familie und meine Verantwortung.
Sterben kann ich aber hier wie da, wie oft ist es schon geschehen, dass ein Helfer bei einem Unfall durch Unachtsamkeit eines anderen starb.
Ich weiß aber nicht, ob ich es meinen Kindern verbieten würde, dort zu helfen, wenn sie es als ihre Aufgabe ansehen.

Ich habe große Hochachtung vor denen, die es dort tun, und empfinde Abscheu vor den feigen Mördern, aber diese Mörder oder ihre Familien wird irgendwann einholen, was sie getan haben..
=k? !/1




13

Montag, 9. August 2010, 00:46

(humanitäre) Hilfe ja, aber eben hier und vor Ort, denn hier ist zusätzlich meine Familie und meine Verantwortung.

na familie und verantwortung hatten die getöteten ärzte ja sicher auch.

Sterben kann ich aber hier wie da, wie oft ist es schon geschehen, dass ein Helfer bei einem Unfall durch Unachtsamkeit eines anderen starb.

natürlich kann mir auch in deutschland was passieren. aber die wahrscheinlichkeit, dass mir in afghanistan etwas zustoßen würde, ist nun mal schlicht und einfach größer. das kann doch nicht ernsthaft jemand abstreiten? wär ja geradezu lächerlich. wieviele ärzte sind letzen monat in deutschland erschossen worden? ..

14

Montag, 9. August 2010, 07:07

Nun ja, wenn man den Faden mal weiter spinnt, wollen wir bloß hoffen, nicht mit einer Tropenkrankheit in Kontakt zu kommen.
Für die Ärzte stellte die Behandlung ein erhöhtes Risiko dar.

;)

15

Montag, 9. August 2010, 08:53

selbst dann würden sie hier nicht fürchten müssen erschossen zu werden. ;)

16

Montag, 9. August 2010, 08:54

Aber zu sterben schon ..

:P

17

Montag, 9. August 2010, 09:10

alles spekulativ. :) im gegensatz zu den afghanistan vorfällen.

die 6 ärzte sind tot. sie wären es nicht, wenn sie hier geblieben wären. das ist fakt und mehr wollte ich nicht feststellen.

18

Montag, 9. August 2010, 09:23

Du hast ja Recht.

Ich wollte mit meiner Bemerkung auch nur relativieren, dass ein farbiger US Amerikaner aus einem Bandenviertel, in Afghanistan kein großes Risiko sieht.





alfons1249

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19

Mittwoch, 11. August 2010, 10:32

Ich möchte auch nicht Nachts alleine in Berlin Neuköln sein, oder in der South Bronx / New York.
Komisch, wir haben uns damals in den von unserer Leisereiterin als "gefährlich" bezeichneten sogenannten "Schwarzen-Vierteln" (man kauft ganz einfach des nachts viel besser ein in den Supermärkten, als am Tage, wenn es fast alle auch tun) sicherer gefühlt, als in unserer Heimatstadt in einigen von Migranten "eroberten" Stadtteilen .
Im übrigen sehe ich diese sogenannte "humanitäre Hilfe" in derartigen Krisengebieten als horrenden Blödsinn - Sie ist nur Mittel zum Zweck, nämlich das übersteigerte Selbstwertgefühl der "Helfer" zu bauchpinseln.
Wer es so nötig hat, sich derart selbst zu gefährden, nur um mit dieser "Leistung" über dem Durchschnitt aller anderen Menschen glänzen zu können . . .
Natürlich gibt es unbestreitbar auch Menschen, die nicht anders können als zu helfen, weil sie eben so sind.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


!WQ


!WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ