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41

Sonntag, 16. Januar 2011, 15:54

Das würde im Umkehrschluß bedeuten, wenn der Hersteller anstatt des technischen Fettes das Originalprodukt zugesetzt hätte - die Herstellungskosten somit um 3 Cent/Kilo gestiegen wären - hätte der "dumme" Verbraucher dieses Lebensmittel nicht mehr gekauft.
Ein bisschen hypothetisch.

Was ist daran hypothetisch?
Der Landwirt hätte die 3 Cent mehr zahlen müssen und dann seine Erzeugnisse entweder zu einem höheren Preis abgeben müssen oder seine Kosten anderer Stelle minimieren müssen, damit er wettbewerbsfähig bleibt.
Es ist doch nicht wirklich fraglich, welche Fleischereitheke den höheren Zulauf an Kundschaft hat. Die mit dem Kilo Hackfleisch für 2,79€ oder die mit 3,99€ oder auch die Discountertruhe mit nem Preis irgendwo dazwischen...?
Und eigentlich sollte es doch keine Frage sein, dass dem billigen Verkauf auch ein billiger Einkauf des Marktes vorausgeht. Und da muss irgendwas auf der Strecke bleiben. Die Qualität des Futters und/oder die Aufzuchtsbedingungen der Tiere und/oder das Lohnniveau der Mitarbeiter, usw...

42

Sonntag, 16. Januar 2011, 16:20

Wenn aber der Preis von 2,95 auf 2,99 steigt, wird der Verbraucher das trotzdem kaufen.
Diesmal mit den richtigen Zutaten.

So war das von mir gemeint.


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43

Sonntag, 16. Januar 2011, 16:23

fuchur hat die Problematik sehr gut aufgezeigt.

Wieso müssen Lebensmittel so günstig sein? Irgendwas bleibt da auf der Strecke.....

Die Haushalte quellen über mit dem ganzen Elektronik-Schund. Jährliche Urlaube müssen sein....und natürlich auch ein Auto.

Beim Essen soll aber gespart werden. Irrsinn........ es muss einem doch wichtig sein, was man in sich hineinstopft. ~k16~

44

Sonntag, 16. Januar 2011, 16:31

Also teure Lebensmittel = bessere Lebensmittel? ~k08

Und im Schlaraffenland fliegen gebratene Hähnchen durch die Luft ... ja ja ...



alfons1249

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45

Sonntag, 16. Januar 2011, 16:38

Dem Verbraucher auch nur den Hauch einer Schuld an diesen sogenannten "Nahrungsmittel-Skandalen" in die Schuhe schieben zu wollen ist wieder ein mal und äußerst typisch viel zu kurz gesprungen.
Verantwortlich sind nur und ganz allein die Futtermittelhersteller bzw. die Verarbeitungsbetriebe mit ihrer unverantwortlichen und unnachahmlichen Profitgier.
Mitschuld tägt die Politik, die sich fast völlig aus ihrer Verantwortung herausmogelt, in dem sie ihre Kontrollpflichten vernachlässigt und/oder an der falschen Stelle der Nahrungs-Herstellungs-Kette ansetzt, bzw. diese Kontrollen den Betrieben selber überläßt.
Und die Politik in sofern auch, weil eine ganze Reihe von Politikern in diesen oder jenen Vorständen mit herumsitzen und an deren Profit ebenfalls mitverdienen.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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46

Sonntag, 16. Januar 2011, 16:48

Ist die freie Marktwirtschaft wirklich so schwer zu begreifen?

Der Verbraucher regelt über sein Kaufverhalten das Angebot und die Preisgestaltung mit.

In der Planwirtschaft mag das ja anders sein, funktioniert hat sie aber nicht.


alfons1249

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47

Sonntag, 16. Januar 2011, 18:24

Der Verbraucher regelt über sein Kaufverhalten das Angebot und die Preisgestaltung mit.
Natürlich ist das so.
Der Verbraucher muß aber nicht zwingend die teure Ware kaufen.
Wenn er nicht will oder heutzutage eher nicht kann, wird er auf die preiswerte Ware zurückgreifen und der Verkäufer bleibt auf seinem teuren Mist, der auch nicht mehr Qualität aufweist, einfach sitzen, oder geht mit seinem Preis auf ein normales Niveau herunter.
Das Einzige, was dabei leidet, ist seine Geldbörse.
Aber es wird ja immer mit diesem Irrglauben hausieren gegangen, daß teure Waren auch qualitativ hochwertiger seien und es soll auch noch Leute geben, die diesen Schmarr'n glauben.

Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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48

Sonntag, 16. Januar 2011, 18:31

Zitat

Wieso müssen Lebensmittel so günstig sein?


Müssen Lebensmittel teuer sein?

Ein guter Verbraucherschutz würde da schon ausreichen " um ein gesundes/kontrolliertes Lebensmittel

zu bekommen - was auch für den kleinen Geldbeutel bezahlbar ist.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Fantastic 4« (16. Januar 2011, 20:25)


Wilmadu

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49

Sonntag, 16. Januar 2011, 19:15

-dioxin-skandal-zunehmend-bedrohlich/

Ich bin der Meinung ,lieber weniger Lebensmittel ,aber

dafür Gesundes und Kontrolliertes !

Im Kapitalismus wird es aber keine andere Alternative

geben.
Der Nächste BItte ! ~k25

50

Sonntag, 16. Januar 2011, 19:29

Verantwortlich sind nur und ganz allein die Futtermittelhersteller bzw. die Verarbeitungsbetriebe mit ihrer unverantwortlichen und unnachahmlichen Profitgier.
Vielleicht solltest Du mal davon abkommen, immer nur zu glauben, dass alle Industriebetriebe irgendwelche spekulierende Großkapitalisten sind. Bei der überwiegenden Zahl der Betriebe geht es nicht um Profitgier, sondern schlichtweg um die blanke Existenz. Wenn Herr "Aldi" für das Kilo Schweinefleisch nur 0,50€ bezahlt, dann musst Du zusehen, dass Du billig produzierst, damit Du am Ende keine roten Zahlen unterm Strich hast. Ansonsten sucht er sich nen anderen Anbieter und Du kannst zusehen wo Du Deine Schweine loswirst, bzw. kannst über kurz oder lang Deinen Laden dicht machen.

Aber es wird ja immer mit diesem Irrglauben hausieren gegangen, daß teure Waren auch qualitativ hochwertiger seien und es soll auch noch Leute geben, die diesen Schmarr'n glauben.
Hier ist noch niemand hausieren gegangen. Aber wenn Du meinst, dass das eingeschwefelte, eingepackte Hackfleisch aus der Discountertruhe den gleichen Qualitätsansprüchen gerecht wird, wie das Hack vom Schlachter nebenan, dann erzählst hier nur einer Schmarr'n und kein anderer...

um ein gesundes/kontrolliertes Lebensmittel

zu erhalten - was auch für den kleinen Geldbeutel bezahl bar ist.
nur ist das Problem, dass auch Kontrolle Geld kostet und das muss ebenfalls bezahlt werden...



Dieser Beitrag wurde ausgezeichnet von: Emerald Isle

alfons1249

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51

Montag, 17. Januar 2011, 07:37

Aber wenn Du meinst, dass das eingeschwefelte, eingepackte Hackfleisch aus der Discountertruhe den gleichen Qualitätsansprüchen gerecht wird, wie das Hack vom Schlachter nebenan, dann erzählst hier nur einer Schmarr'n und kein anderer...
Nee,
da bist Du im Irrtum, denn mein Gehacktes kaufe ich weder beim teuren Privatfleischer noch beim nicht ganz so teuren Discounter (dessen Frischwaren sind aber auch meist besser als die Ladenhüter beim "Fach"fleischer), sondern beim sehr preiswerten Direktvertreiber (bei dessen Fleisch brauchst Du nur mal einen Defibrillator ansetzen, dann springt das Stück Fleisch vom Teller, so frisch ist das).
Entweder ich fahre die zehn Kilometer zur Produktionsstätte selber und kaufe Fleisch- und Wurstwahren in dem betriebseigenen Laden, wenn ich mal Zeit und Lust habe und er gerade eine größere Anzahl Produkte im Angebot hat, oder ich fahre zu seiner innerstädtischen Filiale und nehme dort sein Angebot in Anspruch.
Geflügelprodukte, wie Puten-Ober- und Unterkeulen, Hähnchenkeulen und, so wie letztens Hühnchenherzen (das Kilo für den Preis, den REWE für 250 Gramm verlangt) kaufe ich beim Discounter oder aber ich bin zu Marktende in der Stadt und bekomme alles zu einem attraktiven Preis, weil der Markthändler seine Frischware nicht bis zum nächsten Markttag aufheben kann und will.
Und nicht der Herr Aldi bestimmt den Preis, sondern er sucht sich die preiswertesten und qualitätsgrerechtesten Anbieter, daß die anderen dann mit ihrem Preis hinterher wollen, ist nicht sein Bier und bis jetzt haben die Frischfleisch-Angebote der Discounter immer noch die besseren Noten bekommen als die Fleischer selber, weil sie ihren überteuerten Kram nicht loswerden und ihn über Tage lagern müssen - Qualität adé . . .




Wenn Herr "Aldi" für das Kilo Schweinefleisch nur 0,50€ bezahlt, dann musst Du zusehen, dass Du billig produzierst, damit Du am Ende keine roten Zahlen unterm Strich hast. Ansonsten sucht er sich nen anderen Anbieter und Du kannst zusehen wo Du Deine Schweine loswirst, bzw. kannst über kurz oder lang Deinen Laden dicht machen.
Tja, der kauft seine Schweine auch nicht beim teuren Bauern um die Ecke, sondern irgendwo im preiswerteren Ausland, denn immerhin kommen mal gerade 10% (in Worten: zehn Prozent) des Schweinefleisches auf deutschen Tellern aus deutscher Produktion der Rest ist Import (was ja eigentlich wirtschaftlicher Schwachsinn ist, weil eine ganze Menge deutschen Schweiefleisches (lebend) exportiert wird - aber da verdient der Produzent mehr dran).
Laß mal lieber das Gejammer über die Bauern, denen es ja soo schlecht geht - das sind andere, die mit der kompletten Landwirtschaft durch die schädliche Einwirkung der EU in den Ruin getrieben werden - die Fleischbauern haben schon ihr Auskommen, weil die auf Großproduktion umgestellt haben und somit (fast) konkurrenzlos sind.
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52

Montag, 17. Januar 2011, 08:08

Laß mal lieber das Gejammer über die Bauern, denen es ja soo schlecht geht - das sind andere, die mit der kompletten Landwirtschaft durch die schädliche Einwirkung der EU in den Ruin getrieben werden - die Fleischbauern haben schon ihr Auskommen, weil die auf Großproduktion umgestellt haben und somit (fast) konkurrenzlos sind.

Ich hab da mal recherchiert, damit ich nix in` falschen Hals kriege.

Erste Quelle sagt das Gegenteil aus.
Kann doch nicht sein, naja, ist von 2010, das war ja schon letztes Jahr.
Also weiter, nächste Quelle.
Wieder was anderes, als das von Alfons gesagte.
Nun werd ich aber stutzig, haben die Internetquellen denn nicht Rücksprache mit Alfons Allwissend gehalten?
Also gut, einen Versuch mach ich noch.
Ihr werdet`s nicht glauben, auch die haben falsche Daten.

Damit sowas in Zukunft nicht wieder passiert, habe ich an deren Adressen im Impressum die email von Alfons gesendet, damit die sich mal besser informieren, bevor die solche "Enten" in die Welt setzen.

:thumbup:

53

Montag, 17. Januar 2011, 09:24

~k10 ~k10 ~k10 ~k10
Die Menschen sind grob in drei Kategorien einzuteilen:
Die Wenigen, die dafür sorgen, das was geschieht.
Die Vielen, die zuschauen, wie was geschieht
und die überwältigende Mehrheit die keine Ahnung
hat, was überhaupt geschieht.


( Weihöfer )
|11t

alfons1249

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54

Montag, 17. Januar 2011, 15:25

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..
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55

Montag, 17. Januar 2011, 18:25

Wieso?
Hat sich noch keiner gemeldet?