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DDR

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tourist

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41

Samstag, 17. März 2012, 20:36

Hallo Claus,

es läßt sich alles nachlesen, zurechtgeschneidert für die Jugend, damit sie nicht auf dumme Gedanken kommt.

Aber wer liest das schon ~k02
:) Den Seinen gibt´s der Herr im Schlaf. ~k02

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42

Samstag, 17. März 2012, 23:14

Fakt ist, dass die täterätää kein Rechststaat war und einer Diktatur glich.

Allein schon das im Landesname "Demokratisch" vorkam, war pervers. ~k02

Das Verfolgen und Wegsperren "unbequemer" Menschen.......die Ermordung von Menschen, die das Land lediglich verlassen wollten.....sagt doch schon alles. :thumbdown:

Klar gibt/gab es Menschen, die mit dem System gut zurechtkamen......es haben sich ja auch viele im Nazideutschland wohlgefühlt.....trotzdem ist es gut und richtig, das es beides nicht mehr gibt.

Ausserdem haben wir auch bald diese "Diskussion" nicht mehr, da die Zeitzeugen am Aussterben sind und die jungen Menschen ganz andere Probleme haben...

Es lebe der Fortschritt.... ~k22

43

Sonntag, 18. März 2012, 09:17

Ausserdem haben wir auch bald diese "Diskussion" nicht mehr, da die Zeitzeugen am Aussterben sind und die jungen Menschen ganz andere Probleme haben...

Aber es wird noch die " Erben " dieser Zeitzeugen geben.

Mein Opa, mein Mutter erzählten mir...damals wurd sogar ein Lied über die Grenzsperranlagen komponiert!

" Maschendrahtzaun "...^16s


44

Sonntag, 18. März 2012, 09:39

Hellsehen Luisa...
Das hilft manchen Menschen auch nicht, Claus... :D
...die sind dämlich...und merken es nicht mal.


Das Thema DDR ist schon so ausgelutscht,
Das finde ich nun gar nicht.
Die DDR ist Teil unserer Geschichte, noch mehr als Nazideutschland.
Es gibt noch viele Menschen die in der DDR gelebt haben und berichten können was geschehen ist, wie es ihnen ergangen ist ( ob gut oder schlecht ) und wie sie heute damit umgehen, bzw. leben.
Ich finde Geschichte sehr wichtig denn aus der Vergangenheit lernen wir etwas über die Zukunft - und sei es nur diese nicht zu wiederholen.
Es ist wie mit allen Themen, wer nicht darüber sprechen mag kanns lassen.
Die Menschen sind grob in drei Kategorien einzuteilen:
Die Wenigen, die dafür sorgen, das was geschieht.
Die Vielen, die zuschauen, wie was geschieht
und die überwältigende Mehrheit die keine Ahnung
hat, was überhaupt geschieht.


( Weihöfer )
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alfons1249

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45

Sonntag, 18. März 2012, 09:53

Allein schon das im Landesname "Demokratisch" vorkam, war pervers. ~k02
Nun, ich habe mich in meiner Heimat weitaus demokratischer vertreten gesehen, als es heute der Fall ist.
In der DDR hat der Mensch immer einen Ansprechpartner gefunden, der ihm bei der Bewältigung von amtlichen und andersartigen Ungerechtigkeiten helfen konnte.
Heute ist der Mensch den Ämtern, Behörden und Institutionen völlig hilflos ausgeliefert, es sei denn er verfügt über unbegrenzte finanzielle Geldmittel.

Das Verfolgen und Wegsperren "unbequemer" Menschen.......die Ermordung von Menschen, die das Land lediglich verlassen wollten.....sagt doch schon alles. :thumbdown:
Dieses Problem ist aber nicht nur auf die DDR beschränkt, denn es ist mehr oder weniger Normalität in allen Ländern dieser Welt . . .
Und niemand kann von "Ermordung" sprechen, wenn sich ein Unzufriedener in vollem Bewußtsein der militärischen Sicherung einer Grenze dieser nähert um sie zu überschreiten.
Kleines Beispiel: An der Grenze zwischen Mexiko und den USA werden regelmäßig pro Jahr mehr Menschen erschossen, als in den insgesamt vierzig Jahren West-Ost-Grenze.


Klar gibt/gab es Menschen, die mit dem System gut zurechtkamen......
Ja, aber das waren eben nur sehr wenige, die heute aber die begehrtesten Interwiewpartner der Medien sind.

es haben sich ja auch viele im Nazideutschland wohlgefühlt.....
Das war aber auch eine ganz andere Zeit mit völlig anderen Vorbedingungen, zum Ersten unvergleichbar mit den drei Nachfolgeprovisorien des Dritten Reiches (DDR, BRD und heute "Ganz"-deutschland).
Jede vergangene Gesellschaft hat ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten gehabt, deren Zustände niemals nachträglich gewertet werden kann und darf.

trotzdem ist es gut und richtig, das es beides nicht mehr gibt.
Das soll auch unbestritten so bleiben.
Es will ja auch niemand (nun, für einige Kleinigkeiten möchten Einige das aber so) das Mittelalter oder die Antike wiedererrichten.

Ausserdem haben wir auch bald diese "Diskussion" nicht mehr, da die Zeitzeugen am Aussterben sind und die jungen Menschen ganz andere Probleme haben...
Es ist aber der völlig normale Gang der Zeit, daß in der Nachbetrachtung der Geschichte diese ach so schlauen Begutachter nach ihrem Vorstellungen (nicht: "Wissen") eine völlig falsche Bewertung der Ereignisse von sich geben.
Erst wenn der letzte Zeitzeuge unter der Erde liegt, können die Sieger der Entwicklung die Geschichtsbücher neu schreiben und nach ihrem Gutdünken die Geschichte fälschen.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


!WQ


!WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ

46

Sonntag, 18. März 2012, 17:14

Wenn Dir hier alles so mißfällt, dann suche Dir doch ein Land á la DDR.
-+= Ovidia

47

Sonntag, 18. März 2012, 17:29

In der DDR hat der Mensch immer einen Ansprechpartner gefunden, der ihm bei der Bewältigung von amtlichen und andersartigen Ungerechtigkeiten helfen konnte.
Heute ist der Mensch den Ämtern, Behörden und Institutionen völlig hilflos ausgeliefert, es sei denn er verfügt über unbegrenzte finanzielle Geldmittel.
Was nun völliger Unfug ist und deutlich zeigt, dass die Wahrnehmung des Verfassers ziemlich verschroben, wenn nicht völlig verblendet ist.

Ich denke, in kaum einem anderen Land gibt es derartig viele Vereine, Verbände, soziale Einrichtungen und sonstige Institutionen, die Menschen in allen möglichen Lebenslagen helfend und unterstützend bei der Bewältigung verschiedenster Problemlagen zur Seite stehen.

alfons1249

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48

Montag, 19. März 2012, 08:09

Ich denke, in kaum einem anderen Land gibt es derartig viele Vereine, Verbände, soziale Einrichtungen und sonstige Institutionen, die Menschen in allen möglichen Lebenslagen helfend und unterstützend bei der Bewältigung verschiedenster Problemlagen zur Seite stehen.
Dann stell Dir mal ganz logisch die Frage warum es so viele private Hilfs-Organisationen gibt.
Da es Dir niemals einfallen wird, gebe ich die Antwort gleich selber:
Ganz einfach, weil der Staat nicht Willens und in der Lage ist für Zustände zu sorgen, daß alles seinen geregelten Gang geht und daß der Mensch von allen möglichen und unmöglichen anderen Menschen, Ämtern, Behörden und Institutionen stets und ständig ungerecht behandelt wird.
Das alles, was da an privatem Engagement und vor allem an privatem Geld eingesetzt werden muß, ersetzt einzig und allein nur die Pflichten, die der Staat aus den verschiedensten Gründen vernachlässigt oder aber einfach nur in private Hand verkauft hat, um (hirnlos) kurzfristig an Geldmittel zu kommen.
Und wirkliche Hilfe können diese privaten Organisationen nun wirklich nicht geben, zwar können sie für den Vereinzelten die Symptome lindern aber die wirklichen grundlegenden staatlichen Probleme können sie auch nicht aus der Welt schaffen.

Was nun völliger Unfug ist und deutlich zeigt, dass die Wahrnehmung des Verfassers ziemlich verschroben, wenn nicht völlig verblendet ist.
Da ich ja nun schon oft genug aus dem Leben in meiner Heimat berichtet habe, sollte wohl jeder hier begriffen haben, daß ich mir nichts aus den Fingern saugen muß, weil ich es selber erlebt habe und nicht nur durch Hörensagen und Verwandtenbesuche.
Es gab staatlicherseits genug Anlaufstellen, bei denen man sich Hilfe holen konnte und wenn es beispielsweise nur um einen unwilligen Handwerker ging (ich schrieb bereits darüber) - Da mußte eben nicht erst ein privater Verein gegründet werden um abhilfe zu schaffen.

Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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tourist

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49

Montag, 19. März 2012, 08:29

Wenn man das richtig deutet,

muß man zu der Erkenntnis gelangen:

Not kennt kein Gebot.

Nur so konnte die DDR solange existieren. ~k02 ~k21 :)
:) Den Seinen gibt´s der Herr im Schlaf. ~k02

50

Montag, 19. März 2012, 09:45

möglichen und unmöglichen anderen Menschen, Ämtern, Behörden und Institutionen stets und ständig ungerecht behandelt wird.

Ich denke, in kaum einem anderen Land gibt es derartig viele Vereine, Verbände, soziale Einrichtungen und sonstige Institutionen, die Menschen in allen möglichen Lebenslagen helfend und unterstützend bei der Bewältigung verschiedenster Problemlagen zur Seite stehen.
Dann stell Dir mal ganz logisch die Frage warum es so viele private Hilfs-Organisationen gibt.
Da es Dir niemals einfallen wird, gebe ich die Antwort gleich selber:
Ganz einfach, weil der Staat nicht Willens und in der Lage ist für Zustände zu sorgen, daß alles seinen geregelten Gang geht und daß der Mensch von allen möglichen und unmöglichen anderen Menschen, Ämtern, Behörden und Institutionen stets und ständig ungerecht behandelt wird.
Das alles, was da an privatem Engagement und vor allem an privatem Geld eingesetzt werden muß, ersetzt einzig und allein nur die Pflichten, die der Staat aus den verschiedensten Gründen vernachlässigt oder aber einfach nur in private Hand verkauft hat, um (hirnlos) kurzfristig an Geldmittel zu kommen.
Und wirkliche Hilfe können diese privaten Organisationen nun wirklich nicht geben, zwar können sie für den Vereinzelten die Symptome lindern aber die wirklichen grundlegenden staatlichen Probleme können sie auch nicht aus der Welt schaffen.

Was nun völliger Unfug ist und deutlich zeigt, dass die Wahrnehmung des Verfassers ziemlich verschroben, wenn nicht völlig verblendet ist.
Da ich ja nun schon oft genug aus dem Leben in meiner Heimat berichtet habe, sollte wohl jeder hier begriffen haben, daß ich mir nichts aus den Fingern saugen muß, weil ich es selber erlebt habe und nicht nur durch Hörensagen und Verwandtenbesuche.
Es gab staatlicherseits genug Anlaufstellen, bei denen man sich Hilfe holen konnte und wenn es beispielsweise nur um einen unwilligen Handwerker ging (ich schrieb bereits darüber) - Da mußte eben nicht erst ein privater Verein gegründet werden um abhilfe zu schaffen.


nd daß der Mensch von allen möglichen und unmöglichen anderen Menschen, Ämtern, Behörden und Institutionen


du hast vergessen "und betrogen"

51

Montag, 19. März 2012, 10:06

Es gab staatlicherseits genug Anlaufstellen, bei denen man sich Hilfe holen konnte und wenn es beispielsweise nur um einen unwilligen Handwerker ging (ich schrieb bereits darüber) - Da mußte eben nicht erst ein privater Verein gegründet werden um abhilfe zu schaffen.
Um einen unwilligen Handwerker zur Arbeit zu holen, brauchen wir keinen privaten Verein und auch nicht den Staat.
Kommt der eine nicht, kommt halt ein anderer, und das ist der gewisse feine Unterschied.

Ganz einfach, weil der Staat nicht Willens und in der Lage ist für Zustände zu sorgen, daß alles seinen geregelten Gang geht und daß der Mensch von allen möglichen und unmöglichen anderen Menschen, Ämtern, Behörden und Institutionen stets und ständig ungerecht behandelt wird.

du hast vergessen "und betrogen"
Dazu sagte mir erst kürzlich ein "ehemaliger":

Betrogen und ungerecht behandelt fühlen sich in erster Linie diejenigen, die mit dem Mauerfall auch ihre Privilegien verloren haben.
=k? !/1




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52

Montag, 19. März 2012, 19:55

Betrogen und ungerecht behandelt fühlen sich in erster Linie diejenigen, die mit dem Mauerfall auch ihre Privilegien verloren haben.
Da haben wir sie wieder, die unauslöschliche und unübertroffene Arroganz der Bundesdeutschen.
Vergiß mal ganz schnell die paar Leutchen, die wirklich Privilegien hatten.
Der übergroße Teil der (ehemaligen) DDR-Bürger fühlten und fühlen sich eben verraten und verkauft.
Und um in der DDR vernünftig und ruhig zu leben, hatte niemand Privilegien nötig und diejenigen, die sie tatsächlich hatten, lebten auch völlig außerhalb des normalen Lebens.
Es kann sich eben ein Außenstehender niemals in das Leben damals hineinversetzen, geschweige denn ein sich reales Bild davon machen oder sogar darüber urteilen zu wollen.
Der ganz normale DDR-Bürger hat mit dem Verkauf seiner Heimat nicht nur den gesellschaftlichen Halt verloren, sondern auch zu 75% die Arbeit, zu 80% die Zufriedenheit und zu 100% die soziale Geborgenheit.
Die bundesdeutsche Gesellschaft ist alles - aber in keiner Weise sozial ! ! !
Und das sage ich, obwohl ich meine Arbeit behalten habe, ebenso, wie meine Angetraute die ihrige.
Aber wir haben drei Kinder, die zur Wendezeit noch schulpflichtig waren und die ein paar Jahre später eine Lehrstelle suchen mußten (bundesweit), die auch mit Ach und Krach (trotz sehr guter bis guter Noten) bekamen um dann mit dem Abschluß in der Tasche doch nur auf der Straße zu landen.
Die entsprechenden Seilschaften, um dieser riesigen Sch*** aus dem Wege zu gehen, hatten eben nur die tatsächlich Privilegierten, Bonzen und Mitläufer - der Otto-Normal-DDR-Bürger, wie ich eben nicht.
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


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!WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ

53

Montag, 19. März 2012, 20:06

Das hat einer DEINER Landsleute gesagt, und er hatte noch einiges, über die Jammerossis DEINER Art, hinzuzufügen.
DAS wiederzugeben erspare ich Dir allerdings.

Nur soviel: Meine Eltern, (ich nenne sie mal stellvertretend für die betreffende Kriegsgeneration) die durch Krieg, Flucht und die Vertreibung, alles, aber auch alles verloren haben, sind in keiner Phase ihres mehr als schweren Lebens so weinerlich, unzufrieden oder meckerig aufgetreten, wie man es von Dir hier fast täglich lesen kann.

Sie (und mit ihnen die ganze Generation) hätten aber mehr als allen Grund gehabt, zu jammern.
Nicht nur, dass sie sich von null eine Existenz aufbauen mussten, sie hatten nicht die Segnungen des Arbeitslosengeldes, erst in den siebziger Jahren eine Pflichtkrankenversicherung in der dann auch wir Kinder eingeschlossen waren, und auch nach dem Jahr 2000 eine mehr als magere Rente.
Viele der sozialen Errungenschaften, die wir heute haben, (und die nicht geachtet oder als nicht genügend angesehen werden), blieben ihnen verwehrt.

Könnten sie Dich hören, würden sie sich nicht nur im Grabe umdrehen, sie würden rotieren.
=k? !/1



Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Flora« (19. März 2012, 23:31)


54

Dienstag, 20. März 2012, 05:38

Es gab staatlicherseits genug Anlaufstellen, bei denen man sich Hilfe holen konnte und wenn es beispielsweise nur um einen unwilligen Handwerker ging (ich schrieb bereits darüber) - Da mußte eben nicht erst ein privater Verein gegründet werden um abhilfe zu schaffen.
Um einen unwilligen Handwerker zur Arbeit zu holen, brauchen wir keinen privaten Verein und auch nicht den Staat.
Kommt der eine nicht, kommt halt ein anderer, und das ist der gewisse feine Unterschied.

Ganz einfach, weil der Staat nicht Willens und in der Lage ist für Zustände zu sorgen, daß alles seinen geregelten Gang geht und daß der Mensch von allen möglichen und unmöglichen anderen Menschen, Ämtern, Behörden und Institutionen stets und ständig ungerecht behandelt wird.

du hast vergessen "und betrogen"
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Betrogen und ungerecht behandelt fühlen sich in erster Linie diejenigen, die mit dem Mauerfall auch ihre Privilegien verloren haben.


löora, ich meinte nicht durch die wende betrogen.
heute ist die welt so schlecht geworden, dass man überall aufpassen muss nicht betrogen zu werden.
selbst im krankenhaus muss man aufpassen nicht operiert zu werden, damit geld verdient wird.
auch bei ämtern wird man über den tisch gezogen passt man nicht auf.
ich könnte aus persönlichen erfahrungen vioele beispiele erzählen.

diesen betrügereien und übres ohr hauen sind viele bürger hilflos ausgesetzt, besonders ältere.
so etwas gab es früher nicht. die bürger haben es meisst sehr schwer entsprechende hilfe und unterstützung zu finden.
in der ex-ddr überhaupt nicht üblich und wenn schon hatte man sofort hilfe.
aber heute regiert das geld die welt.
so habe ich das "betrügen" gemeint.

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Dienstag, 20. März 2012, 07:31

Das hat einer DEINER Landsleute gesagt, und er hatte noch einiges, über die Jammerossis DEINER Art, hinzuzufügen.
DAS wiederzugeben erspare ich Dir allerdings.
Siehste, das meine ich mit bundesdeutscher Arroganz: Wenn ich hier die vielen negativen Tatsachen aufzähle, die über uns DDR-Bürger hereingestürzt sind, siehst Du das als Jammerei und führst dann Beispiele auf, die aber auf beiden Seiten der Grenze völlig gleich gewesen sind und nicht nur in der BRD.
Was glaubst Du, wie die hochzuschätzenden Trümmerfrauen (und nicht nur die, sondern diese ganze Generation) gelebt haben ? - Nicht wie die Made im Speck, auch nur von der Hand in den Mund, während ihres arbeitsreichen Leben und als Rentner wurden sie auch nicht gerade verwöhnt.
Und gerade die wurden in ihrem Leben mindestens zweimal, wenn nicht gar dreimal (wenn sie die Weltwirtschaftskrise schon miterlebt hatten) durch die Ergebnisse des WK II und dann durch diese unsägliche "Wende" um die Früchte ihres Lebens und ihrer Arbeit betrogen.
Ich habe kaum Grund zu jammern, habe mir aber nicht die Augen verkleistern lassen, weder damals in der DDR noch heute und gerade deshalb sehe ich diese immensen Nachteile und Verluste klarer und deutlicher.
Und wenn man dann noch hautnah miterleben mußte, wie die westdeutschen "Investoren" wie die Heuschrecken über die Heimat herabgekommen sind, um einen Betrieb nach dem anderen zu "sanieren", in dem sie ihn einfach platt machten, nach dem sie die Subventionen abgefaßt und zurück in den Westen transferierten, dann ist es eigentlich nur unserer fundierten und guten Erziehung
zu verdanken, daß niemand zum Amokläufer geworden ist, wir diese himmelschreienden Ungerechtigkeiten (ja fast schon Verbrechen) so ruhig hingenommen haben.
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56

Dienstag, 20. März 2012, 10:58

Über dies Thema hatte ich mal eine ausführliche Unterhaltung mit Thilo, der ja wie du weißt, aus Brandenburg stammt und auch deine Meinung vertreten hat.
Alfi, was hätten die Investoren mit den maroden Gebäuden oder Firmen tun sollen?
Sollen sie mit teilweise alten, russischen, Maschinen arbeiten? Sollen sie völlig kaputte Gebäude, auf eigene Kosten, wieder aufbauen?
Direkt nach der Wende war noch gar nicht absehbar was überhaupt passiert.
Der Sozialismus hat nicht funktioniert...das ist mal sicher und im Kapitalismus zählt es Geld zu verdienen.
Niemand, sicher auch du nicht, steckt sein Geld in ein Gebäude welches er noch sanieren muss, einen neuen Maschinensatz oder neue Fahrzeuge anschaffen muss, nur um danach vielleicht Verluste zu machen.
Wieso sollte man Firmen retten, die Werkstoffe und/oder Gegenstände produzieren, die niemand mehr haben möchte oder braucht?

Und...klar gibts Jammerossis...mehr als genug, ich hab auch schon welche kennen gelernt. Mein Onkel beispielsweise hat zu DDR Zeiten gemeckert und motzt heute wieder. Alles sei so teuer geworden, man könne kaum noch Schwarzarbeit machen weil man in der Firma soviel arbeiten müsse, usw. usw. Ich denke mir das nicht aus sondern gebe seine Worte wieder.

Es gibt auch Wessis ( auch wenn ich dies Ossi-Wessi Gequatsche so langsam nicht mehr ertragen kann ) die meinen, man müsse die Mauer wieder aufbauen, am Besten noch höher als vorher und alle die, die sich mit der Gegenwart nicht abfinden können sondern nur an der Vergangenheit hängen, drüber schmeissen und tun lassen.

Tatsache ist doch, man kann es nie allen Recht machen und das, wenn sich etwas ändert, so wie der Untergang der DDR und die Wende, es für beide Seiten schwierig wird ist auch klar.
Ich habe auch Leute aus dem Osten kennen lernen müssen, bei denen ich mich gefragt habe wie sie es bis hierher geschafft haben..die, wie ich gern sage, nicht mal in der selben Artenklasse leben wie ich. Die hatten zu DDR Zeiten keine Arbeit und wollen auch jetzt nichts tun.
Solche Leute gibts auch in Westdeutschland, ganz klar.
Tatsache ist auch, das DDR Regime hat Vieles falsch gemacht, die Menschen mit einer Mauer eingesperrt, ihnen so manches verboten und sie schnell mal weggesperrt wenn sie sich nicht an das hielten was man ihnen sagte.
Die Menschen, die das erleben mußten haben natürlich keine guten Erinnerungen an die DDR und natürlich ersetzen die schlimmen Erinnerungen die schönen Dinge die sie vielleicht erlebt haben.

Wir sind uns doch alle einig, dass man nicht jeden der Gefängnisinsassen als Nestbeschmutzer betiteln kann oder sie Verbrecher nennen darf. Hier im Land hat man das Recht auf Freiheit...ob man sie sich leisten kann steht auf einem anderen Blatt aber das Recht ist da.
In der DDR hatte man dies nicht - natürlich ist das unrecht.

Ich glaube, wir werden uns nie einig über das Thema DDR denn die unterschiedlichen Menschen haben unterschiedliche Dinge erlebt/erleben müssen.
Wie ich schon schrieb, jeder hat seine Erinnerunge und/oder Verwandte die erzählt haben wie es ihnen ergangen ist ( meine haben gern in der DDR gelebt und fühlen sich heute noch wohl in Meck-Pomm ).
Die Menschen sind grob in drei Kategorien einzuteilen:
Die Wenigen, die dafür sorgen, das was geschieht.
Die Vielen, die zuschauen, wie was geschieht
und die überwältigende Mehrheit die keine Ahnung
hat, was überhaupt geschieht.


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57

Dienstag, 20. März 2012, 11:19

In der Tat ist das eher ein "Generationsproblem".

Die "älteren" Ostdeutschen in meiner Verwandschaft sind wie Alfons nur am maulen...dauernd unzufrieden...und vor allem sind immer andere daran schuld...

Bei den "älteren" Westdeutschen ist es ähnlich.....wie Zicke schon schrieb´würden sie am liebsten die Mauer wieder aufbauen....weil die Vereinigung nur Geld gekostet hat...und sie jetzt ihre Renten "wegfuttern"....

Bei den Jüngeren ist es zum Glück nicht mehr so........

Verwendete Tags

DDR, Mauerbau, Wende