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Norle

Administrator

  • »Norle« ist männlich

Beiträge: 10 143

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Beruf: Energieelektroniker FR: Anlagentechnik

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81

Mittwoch, 4. Januar 2012, 07:22

Aaaber, es ging ja um die Frage, ob Der Mindestlohn zum Leben reicht..

Antwort : eindeutig Nein ! Der Mindestlohn ist da wie das Wort sagt um die Mindestansprüche an ein menschenwürdiges Leben zu decken ..Eben "Hartz-IV für Arbeitnehmer" es sichert die Existenz mehr nicht ! Zum "Leben" gehört noch was anderes dazu ausser Miete,Strom und die Lebensmittel bei ALDI oder Lidl...Kurz um "zum Leben zu wenig ,zum Sterben zu viel !"

Aber der Mindestlohn ist ja nur die Vorstufe einer fortschreitenden Systemveränderung und das hat offenbar auch die Bundeskanzlerin in den letzten Monaten und Wochen erkannt.... Das System Kapitalismus ist genauso ein Auslaufmodell geworden wie sein Gegenpart der Kommunismus... Die Welt steht vor gewaltigen Veränderungen.... Die Lösungen von Gestern mit Besitztumdenken,Ausgrenzungen greifen nicht mehr ..eine Krise jagd die Andere... Auch in Deutschland haben die Diskussionen um den Mindestlohn sehr lange gedauert bis sich die Kräfte durchgesetzt haben die an die Zukunft denken gegen die Verteilungsgegner...Und die nächste Diskussion um den nächsten Schritt ist schon im vollen Gange "das bedingungslose Grundeinkommen" ,aber bis dahin muss noch viel Überzeugungsarbeit gemacht werden und die Einsicht wachsen das dieses System "am Ende" ist...

/g\

82

Mittwoch, 4. Januar 2012, 08:44

Aaaber, es ging ja um die Frage, ob Der Mindestlohn zum Leben reicht..

Antwort : eindeutig Nein ! Der Mindestlohn ist da wie das Wort sagt um die Mindestansprüche an ein menschenwürdiges Leben zu decken ..Eben "Hartz-IV für Arbeitnehmer" es sichert die Existenz mehr nicht ! Zum "Leben" gehört noch was anderes dazu ausser Miete,Strom und die Lebensmittel bei ALDI oder Lidl...Kurz um "zum Leben zu wenig ,zum Sterben zu viel !"

Aber der Mindestlohn ist ja nur die Vorstufe einer fortschreitenden Systemveränderung und das hat offenbar auch die Bundeskanzlerin in den letzten Monaten und Wochen erkannt.... Das System Kapitalismus ist genauso ein Auslaufmodell geworden wie sein Gegenpart der Kommunismus... Die Welt steht vor gewaltigen Veränderungen.... Die Lösungen von Gestern mit Besitztumdenken,Ausgrenzungen greifen nicht mehr ..eine Krise jagd die Andere... Auch in Deutschland haben die Diskussionen um den Mindestlohn sehr lange gedauert bis sich die Kräfte durchgesetzt haben die an die Zukunft denken gegen die Verteilungsgegner...Und die nächste Diskussion um den nächsten Schritt ist schon im vollen Gange "das bedingungslose Grundeinkommen" ,aber bis dahin muss noch viel Überzeugungsarbeit gemacht werden und die Einsicht wachsen das dieses System "am Ende" ist...

/g\



genau so ist es, und da hilft alles schönreden nichts mehr.
und man muss auch kein "kommunist" sein um das zzu erkennen, wie manche meinen.

alfons1249

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  • »alfons1249« ist männlich

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83

Mittwoch, 4. Januar 2012, 09:03

Aber der Mindestlohn ist ja nur die Vorstufe einer fortschreitenden Systemveränderung und das hat offenbar auch die Bundeskanzlerin in den letzten Monaten und Wochen erkannt....
Die Kanzlerin hat es gar nicht nötig, diese Mißstände "erst erkennen" zu müssen.
Sie ist aufgewachsen, zur Schule gegangen und hat ein hervorragendes Studium genießen dürfen in einem Staat, der das soziale Wohl seiner Bevölkerung an die erste Stelle gerückt hatte, in dem so menschenunwürdige Auswüchse wie Mindestlohn- und/oder Hartz IV-Almosen gar nicht notwendig waren.
Frau Merkel müßte also aus eigener Erfahrung und eigenem Erleben völlig real einschätzen können, wie unsozial das komplette Leben idELa ist.
Wir haben gestern Abend erst wiederholt über das Thema "Mindestlon kontra Hartz IV" diskutiert und wir sind an Hand der Zahlen, die uns aus der Verwandtschaft und näheren Bekanntschaft vorliegen, ebenfalls wieder zu dem Ergebnis gekommen, daß sowohl der Mindestlohn, als auch Hartz IV alles andere sind aber nicht "sozial".
Beim Durchrechnen der uns bekannten Fälle und der Theorie laut Sozialgesetzbuch haben wir ebenfalls wieder nur bestätigen können, daß eine Familie finanziell besser gestellt ist, wenn sie komplett Hartz IV beantragt, als daß einer für erbärmlichen Mindeslohn ackert und die anderen um Aufstockung betteln müssen.

Der Mindestlohn reicht nicht für ein Leben in Würde und Anstand ! ! !

Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


!WQ


!WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ

alfons1249

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  • »alfons1249« ist männlich

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84

Mittwoch, 4. Januar 2012, 09:17

und man muss auch kein "kommunist" sein um das zzu erkennen, wie manche meinen.
Das kann Dir aber sehr schnell passieren, daß Du in eine der beliebten Schubladen gesteckt wirst.
Ich kenne das aus langjähriger Forums-Erfahrung, denn ich bin ein unverbesserlicher Kommunist, weil ich das Gehetze über meine Heimat regelmäßig scharf verurteile, bin aber andersherum wieder ein "Brauner", weil ich in der Frage der Ausländerpolitik idELa glashart für die komplette Rückwanderung dieser Leute argumentiere.
Wobei ich eigentlich stets völlig unvoreingenommen nur über das berichte, was ich als ganz normaler werktätiger DDR-Bürger erlebt und gefühlt habe und nicht, wie andere, die diese unselige Wende als Kindergartenkind erlebt haben, sich dreist hinstellen und über das "schlechte Leben" in der ach so fiesen "Zone" lamentieren oder noch schlimmere, die erst gar nicht in der DDR gelebt haben und diese nur aus den (doch sehr "objektiven") Medien oder sogar nur von sporadischen Verwandten(protz)besuchen* "ganz genau" kennen wollen.

*)
Protzbesuch: Nur mal das Stichwort "Luxus-Leihwagen" als Beispiel dafür . . . (nicht alle aber so einige, die heute am lautesten jammern)
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


!WQ


!WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ

85

Mittwoch, 4. Januar 2012, 17:20

denn ich bin ein unverbesserlicher Kommunist
Hm, so hab ich dich nie gesehen und ich rede seit mehreren Jahren mit dir über die DDR.

die erst gar nicht in der DDR gelebt haben und diese nur aus den (doch sehr "objektiven") Medien oder sogar nur von sporadischen Verwandten(protz)besuchen* "ganz genau" kennen wollen.
..und was ist mit denen, die 30 und mehr Jahre dort gelebt haben und doch froh sind, dass sie jetzt in Freiheit leben können und das genießen, was sie durch die Maueröffnung erfahren durften?
Die Menschen, die zwar noch immer dort leben wo sie schon zu DDR Zeiten waren, die aber alle Annehmlichkeiten genießen, die ihnen vorher vorenthalten wurden?
Die Menschen, die aber trotzdem kritisch sind und schimpfen, dass aufzählen was ihnen geschehen ist oder wozu sie gezwungen wurden?
Das sind dann alles Nestbeschmutzer??
Die Menschen sind grob in drei Kategorien einzuteilen:
Die Wenigen, die dafür sorgen, das was geschieht.
Die Vielen, die zuschauen, wie was geschieht
und die überwältigende Mehrheit die keine Ahnung
hat, was überhaupt geschieht.


( Weihöfer )
|11t

86

Freitag, 6. Januar 2012, 08:44

Und die nächste Diskussion um den nächsten Schritt ist schon im vollen Gange "das bedingungslose Grundeinkommen"

Davor möge uns der Herrgott beschützen.
=k? !/1