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Norle

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21

Montag, 7. Juni 2010, 08:21

Sanierung auf Kosten der Schwachen

Zitat

Politik
Montag, 07. Juni 2010

Sanierung auf Kosten der Schwachen

Deutschland spart


Vor allem mit Einschnitten im Sozialbereich will die schwarz-gelbe Bundesregierung einen radikalen Kurswechsel in der Haushaltspolitik einleiten. Gewerkschaften sehen dadurch den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft gefährdet. Mit dem größten Sparpaket in der bundesdeutschen Geschichte soll der Bundesetat bis 2016 um rund 51 Milliarden Euro entlastet werden.
Die Bundesregierung hat sich in wesentlichen Punkten auf das Milliarden-Sparpaket verständigt. Ein Regierungssprecher sagte nach gut elfstündigen Gesprächen am frühen Morgen in Berlin: "Weite Teile des Pakets stehen". Die Ergebnisse der Klausur sollen im Tagesverlauf vorgestellt werden. Zum Volumen und zu Details wurden zunächst keine näheren Angaben gemacht; Details drangen kaum nach draußen. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Vizekanzler Guido Westerwelle (FDP) hatten aber schon im Vorfeld erklärt, dass der Rotstift vor allem bei Sozialausgaben angesetzt werden solle. Steuererhöhungen hatte Merkel nicht ausgeschlossen, die FDP dies aber abgelehnt.
Quelle : http://www.n-tv.de/politik/Deutschland-s…icle908255.html

..bis jetzt war es nur Spekulation aber die Zeichen mehren sich wieder einmal mehr das in Deutschland die "Armen immer ärmer werden und die Reichen immer reicher !".. es geht nicht um Neid sondern um den sozialen Frieden,der jetzt langsam ernsthaft in Gefahr kommt...

/g\

Joe

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22

Montag, 7. Juni 2010, 09:23

Man kann nur das ausgeben was man einnimmt...

Na Toll die Frau lernt dazu,kaum zu glauben,vielleicht sollten die Politiker mal einen Arge-Kurs belegen.In einfachen Rechnen Dreisatz und so.OK- Prozentrechnen könnte man ihnen ja weiter führenden Kursen beibringen.
ich fasse es echt nicht,Menschen die am Rande des Existenzminimum leben dürfen,auch noch dass letzte zu nehmen.Wieviel leiden und Armut verträgt dieses Land.
Wenn ich normal in Rente gehen würde,hätte ich 50 Jahre lang gearbeitet,für was????
Die Frühverentung mit 60 wäre eine schöne Sache,dann hätten auch Junge Arbeitslose eine Chance auf den Arbeitsmarkt,diese wiederum müßten natürlich zu normalen Löhnen arbeiten.Bei uns haben wir schon drei verschiedene Tarife,wobei mit dem Einstiegsjahr,das Geld immer weniger wird.
Das hat merkwürdige Konsequenzen,wenn ich mich z.B. auf eine höhere Stelle bewerben würde,und sie bekäme,würde ich weniger Lohn erhalten als jetzt.

Ich kann das Gerede über das Sparen nicht mehr hören,es wird immer da genommen,wo es der Regierung passt.
Am besten finde ich noch dass Herr Hundt sich auch noch zu Wort meldet und das Arbeitslosengeld kürzen will.
Da sieht man wie wichtig die Wirtschaft geworden ist und wer diesen Staat regiert.Warum können wir nicht bei den Banken sparen,die machen doch wieder z.T. Gewinn,wo bleibt dass Geld denn.Oder die ganzen Hilfen die in Konzerne gesteckt werden.Warum bekommen sie die Möglichkeiten bei der Steuer ihre Ausgaben abzuschreiben.Solange die meisten Banker/usw. morgens noch 1er Klasse nach Frankfurt und Abends zurück fliegen,sehe ich einen Sparwillen nicht :cursing:

Norle

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23

Montag, 7. Juni 2010, 11:11

Na Toll die Frau lernt dazu,kaum zu glauben,vielleicht sollten die Politiker mal einen Arge-Kurs belegen.In einfachen Rechnen Dreisatz und so.OK- Prozentrechnen könnte man ihnen ja weiter führenden Kursen beibringen.
hihi .. ich glaube die Frau Merkel rechnet noch mit dem Fingerabzählverfahren...

ich fasse es echt nicht,Menschen die am Rande des Existenzminimum leben dürfen,auch noch dass letzte zu nehmen.Wieviel leiden und Armut verträgt dieses Land.
..umsonst hat man ja in Berlin nicht das Sezenario "soziale Unruhe" durchgespielt und ist zum Schluss gekommen das man die Bundeswehr fürs "Innere" einsatzen muss..

Wenn ich normal in Rente gehen würde,hätte ich 50 Jahre lang gearbeitet,für was????

tja... Abgeordneter müsste man sein .. kein Cent einzahlen,paar Jahre die Zeitung mit den 4 Buchstaben im Bundestag lesen und dann ein Pension wofür ein normaler Mensch 200 Jahre arbeiten müsste und einzahlen ! Das ist Demokratie und soziale Gerechtigkeit Live !

/g\


Joe

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24

Montag, 7. Juni 2010, 11:55

Abgeordneter müsste man sein .. kein Cent einzahlen,paar Jahre die Zeitung mit den 4 Buchstaben im Bundestag lesen

Die diese Volksvertreter auch noch umsonst bekommen :cursing:
OK ich würde sie nicht mal geschenkt nehmen,aber unsere Politiker habe diese Hemmschwelle sich nicht.

alfons1249

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25

Montag, 7. Juni 2010, 14:08

also, wenn ich mich so umsehe, ich sehe viele, ungemachte Arbeit..
Jawoll und im Himmel ist Jahrmarkt . . .

Dieses gottvolle "Argument" höre ich seit Jahren und es kotzt mich Jahr für Jahr mehr an.
Natürlich ist genügend Arbeit vorhanden . . . aber die muß erst mal zu Arbeitsplätzen gemacht werden, daß heißt: Es muß sich ein Arbeitgeber finden, der sich dafür verantwortlich macht, daß die Leute, die dann unter seinem Arbeitsvertrag diese Arbeit machen und so bezahlt
werden, daß sie nicht noch mit Hartz IV aufstocken müsssen, denn das machen immer mehr und mehr
Das Gelabere von der Eigenverantwortlichkeit für sich selber sorgen zu müssen paßt doch seit Ewigkeiten nicht mehr in diese Welt der Abzocker und Krisengewinnler.

Mal ganz kurz:
Mit sechzig war meine Arbeitslosenzeit mit der letzten Zahlung des Arbeitslosengeldes beendet
Dann hätte ich bei der Arge um Hartz IV betteln müssen
Da ich aber weiß, daß bei dem Gehalt, welches meine ZL bekommt die ArGe nicht einen lumpigen Cent ALG II herausrücken würde, habe ich mir diese Demütigung nicht zugemutet
Demütigung deswegen, weil ich nach der Anmeldung bei der ArGe diesem Sch***system ausgeliefert wäre: Maßnahmen, alle Woche fünf Bewerbungen vorlegen, mich von dümmlichen Agenturmitarbeitern anmachen lassen und und und . . . (ich sehe das, wie mit meiner Tochter verfahren wird und das mit zwei guten Anwälten in der Hinterhand)
Da es mit einundsechzig Jahren völlig illusorisch ist einen Arbeitsplatz zu finden, bleibe ich eben als Hausmann und das "System" kann mir mal am Hobel blasen (um es sehr sehr freundlich auszudrücken)
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


!WQ


!WQ Ich weiß, daß ich nichts weiß! !WQ

26

Montag, 7. Juni 2010, 14:29

Alfons, verrate mir mal eins:
Warum melden sich bis 20% der Bezugsempfänger aus Hartz IV ab, wenn von ihnen verlangt wird, dass sie eine zumutbare Arbeit aufnehmen?

Warum haben wir ausländische Saisonkräfte als Erntehelfer nötig?
Warum sehen Parks, Grünanlagen, etc verlottert aus?



=k? !/1



Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Flora« (7. Juni 2010, 16:44) aus folgendem Grund: falsche Zahlenangabe korrigiert


alfons1249

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27

Montag, 7. Juni 2010, 15:13

Warum sehen Parks, Grünanlagen, etc verlottert aus?

Eben, weil sich niemand findet, der aus dieser Arbeit Arbeitsplätze macht, die so bezahlt werden, daß man davon leben kann
Das Gegenteil ist aber der Fall: Die Kommunen setzen Ein-Euro-Jobber ein, die den Gärtnereibetrieben die Arbeit wegnehmen und deren Mitarbeiter in die Arbeitslosigkeit schieben
Im Abriß arbeiten fast nur noch 1-€-Kräfte ob whl es verboten ist (von der extremen Vernichtung von Wohnraum mal ganz abgesehen)




Warum haben wir ausländische Saisonkräfte als Erntehelfer nötig?

Welcher Deutsche möchte denn zehn bis vierzehn Stunden z.B. auf dem Spargelfeld arbeiten für einen Lohn, der noch nichtmal zur Hälfte an das Hartz IV-Geld heranlangt ? ? ?
Andererseits welcher Bauer kann derartige Löhne zahlen, die EU dreht doch zuverlässig, wie ein Massenmörder der Landwirtschaft den Hahn ab




Warum meldet sich ein Drittel der Bezugsempfänger aus Hartz IV ab, wenn von ihnen verlangt wird, dass sie eine zumutbare Arbeit aufnehmen?

Aus welchen schmutzigen Quellen hast Du denn dieses Märchen ? ? ?
So dümmlich kann doch noch nicht ein mal die Zeitung mit den vier großen roten Buchstaben daherschmieren
Ich bin, seit ich aus Lohn und Brot getreten wurde und meine Tochter sich mit Terr . . . äh Mitarbeitern der ArGe herumprügeln muß, stets und ständig am Rohr zu Fragen von Arbeitslosigkeit, ArGe Hartz IV und und und . . . aber so etwas habe ich noch nie gehört oder gelesen
Noch nicht ein mal die BAfA schreibt Derartiges


,!s Alfons,
geht es auch mit einer etwas sachteren Ausdrucksweise?
Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!


!WQ


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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Flora« (7. Juni 2010, 17:24)


28

Montag, 7. Juni 2010, 16:13

Zitat

Da ich aber weiß, daß bei dem Gehalt, welches meine ZL bekommt die ArGe nicht einen lumpigen Cent ALG II herausrücken würde
Klar gesagt: wenn das Geld des Ehepartners zum Bestreiten des Lebensunterhaltes ausreichend ist, braucht es kein Hartz IV, denn für diese Fälle ist es nicht gedacht.

Welcher Deutsche möchte denn zehn bis vierzehn Stunden z.B. auf dem Spargelfeld arbeiten für einen Lohn, der noch nichtmal zur Hälfte an das Hartz IV-Geld heranlangt ? ? ?
aaah, welcher Deutsche..., nun, wenn das eine unzumutbare Arbeit ist, braucht man sich auch nicht beklagen..

Andererseits welcher Bauer kann derartige Löhne zahlen, die EU dreht doch zuverlässig, wie ein Massenmörder der Landwirtschaft den Hahn ab
Also, hier in unserem Landkreis, wird z.B. beim Kartoffelroden, Tarif für ungelernte Arbeit, das sind 6,35 € gezahlt. Da ist es egal, ob ein Pole oder ein Deutscher auf dem Roder steht. Viele Landwirte bringen ihren Leuten z.B. am Nachmittag als zusätzliche Leistung, noch extra Kaffee und Kuchen raus.
Nun fangen wir mal an zu rechnen: In der Ernte ist 6-Tage-Woche normal.

6 Tage mal 8 Stunden x 6,35 macht per Woche 304,80 € x 4 Wochen, das sind 1219,20 €uer..
Bei einer vernünftigen Gesetzgebung würde man hierauf einen pauschalierten Sozialversicherungssatz erheben und ansonsten das Ganze so ziemlich Steuerfrei stellen, da das eine untere Lohngruppe ist.
Müssten Summa-Summarum 1000,-- €uer im Monat liegenbleiben und das ist mehr als Hartz IV.


Dieses Geld würde hier im Lande bleiben, wenn, ja wenn z.B. der Gesundheitszustand der Deutschen (Arbeitslosen) so gut wäre, dass sie diese Arbeit ausführen könnten


So fließt wertvolles Geld, das unsere Wirtschaft stärken könnte, ins Ausland ab.

Und wenn, ja wenn unsere Verbraucher nicht beständig Lebensmittel zu Schleuderpreisen erwarten würden, ja, dann wären auch noch höhere Stundenlöhne drin. Wie Du sieht, also ein hausgemachtes Problem - verfehlte Sozialpolitik.., etc..


Zitat

Aus welchen schmutzigen Quellen hast Du denn dieses Märchen
Nix da, schmutzige Quelle.

Bericht über den Modellversuch zur gemeinnützigen Bürgerarbeit, der am 1. Juli beginnt, vorgestellt von Ursula von der Leyen.
"Auswertung der bisherigen Modellprojekte ergaben, dass... "... siehe oben..
Erschienen ist der Artikel am 1. Juni 2010 unter der Überschrift: "Bürgerarbeit" für die schweren Fälle, auf Seite 11, in der "Allgemeinen Zeitung der Lüneburger Heide".
Die Internetadresse der Zeitung: www.az-online.de

=k? !/1




alfons1249

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29

Dienstag, 8. Juni 2010, 14:30

6 Tage mal 8 Stunden x 6,35 macht per Woche 304,80 € x 4 Wochen, das sind 1219,20 €uer..

Bei einer vernünftigen Gesetzgebung würde man hierauf einen pauschalierten Sozialversicherungssatz erheben und ansonsten das Ganze so ziemlich Steuerfrei stellen, da das eine untere Lohngruppe ist.
Hah, mein Schwiegersohn würde sich etwas abfreuen, wenn er für seine qualifizierte Arbeit (Trucker) mal so einen Lohn bekommen würde
Gut, er hat 1.300 Euronen Brutto und , wenn er Glück hat, auch noch ein paar Pimperlinge Tagesgeld bzw. (die werden aber auch über das Brutto versteuert) also zahlt er täglich drauf, denn er möchte ja unterwegs mal duschen (mindestens 2,50 E) und essen


Müssten Summa-Summarum 1000,-- €uer im Monat liegenbleiben und das ist mehr als Hartz IV.

Da bleiben aber keine 900 Euronen übrig
Und das sind auch keineswegs mehr als das Geld von Hartz IV, denn davon muß der Betreffende seine Miete bezahlen und da bleiben dann kaum 400 Euro über, also muß er und/oder seine Frau zur ArGe und betteln um Aufstockung, damit die Familie nicht verhungert
Ich kenne das von den Familien meiner Töchter
Das Theater und der Hickhack mit der ArGe, das wünsche ich nicht meinem argsten Feind

Klar gesagt: wenn das Geld des Ehepartners zum Bestreiten des Lebensunterhaltes ausreichend ist, braucht es kein Hartz IV, denn für diese Fälle ist es nicht gedacht.
Ja, das wußte ich schon bevor ich überhaupt einen Schritt gemacht habe, in diese unwürdige Anstalt
Ich habe mich ganz schlicht und einfach beim Arbeitsamt abgemeldet, da ich für keine Leistung, die ich bekommen würde, auch keine Diskriminierung auf mich nehmen würde



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30

Sonntag, 13. Juni 2010, 22:19

Alfons, ich hatte:

Zitat

Bei
einer vernünftigen Gesetzgebung würde man hierauf einen pauschalierten
Sozialversicherungssatz erheben und ansonsten das Ganze so ziemlich
Steuerfrei stellen, da das eine untere Lohngruppe ist.

Müssten Summa-Summarum 1000,-- €uer im Monat liegenbleiben und das ist mehr als Hartz IV.
.. geschrieben.

Deiner Antwort entnehme ich, dass du mit Miete von ~500 € kalkulierst.
Das finde ich, für eine Einzelperson, und um die ging es mir in meinem Beispiel, sehr reichlich.
Geht man von einem Paar aus, müsste natürlich auch der Partner mitverdienen.
Das halte ich aber, in dieser Verdienstklasse, auch für normal.

Zitat


Klar gesagt: wenn das Geld des Ehepartners zum Bestreiten des Lebensunterhaltes ausreichend ist, braucht es kein Hartz IV, denn für diese Fälle ist es nicht gedacht.
Ja, das wußte ich schon bevor ich überhaupt einen Schritt gemacht habe, in diese unwürdige Anstalt
Ich habe mich ganz schlicht und einfach beim Arbeitsamt abgemeldet, da ich für keine Leistung, die ich bekommen würde, auch keine Diskriminierung auf mich nehmen würde
Ja, und was schimpfst Du dann rum?

=k? !/1




alfons1249

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31

Montag, 14. Juni 2010, 12:18

Ja, und was schimpfst Du dann rum?
Soll ich etwa, so wie viele andere, sagen: "Das trifft mich nicht, also geht mich das nichts an." ? ? ?

Immerhin bastele ich mit und für meine Tochter mit Unterstützung zweier Rechtsanwälte regelmäßig Widerspruchsschreiben gegen die ArGe, damit deren Familie über die Runden kommt.
Und mein Gerechtigkeitssin ist mir auch nach einundsechzig Jahren DDR-Bürger immer noch nicht abhanden gekommen, sondern in den zwanzig Jahren Bundesregime sogar noch verstärkt worden.

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32

Montag, 14. Juni 2010, 16:50

Ich schließe mich (mal wieder) Alfons Argumentation an.

Spargelernte, ein immer wiederkehrends Beispiel, das ich nicht mehr hören kann. Erstens - ist das nur eine kurze Saisonbeschäftigung,

zweitens - besteht Deutschland nicht nur aus Spargelfeldern. Was Keiner mit einberechnet hat ist, wie kommt man zum Spargelbauern? Auch an die Fahrkosten muss man denken. Nur ein Weg von 20 km, hin und zurück = 40 km, sind ca 80 Euro Fahrgeld im Monat. Und man braucht das Geld ja nicht nur für die Miete. Man muss ja auch von irgendwas leben.

Das geht ohne Auto gar nicht. Auf dem Land ist man ohne Auto aufgeschmissen. Fängt es wärend der Arbeit an zu regnen, wird gewartet bis der Regen vorbei ist. Diese Wartezeit wird nicht bezahlt. Dann habe ich mal den Gehaltsrechner benutzt und die 1219,20 Euro eingegeben. Dabei kommt dann folgendes heraus:

%02w

33

Montag, 14. Juni 2010, 17:51

Ich denke solange es in Deutschland an der Tagesordnung ist Gründe, Argumente und Berechnungen anzuführen, die belegen sollen, warum man eine zumutbare Arbeit nicht annehmen soll, muss oder darf, geht es uns noch nicht schlecht genug...
:sleeping: